Wenn's nicht klingt - Raum-Animator

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Antwort#21
also muß ich jetzt echt viele Geräte wegschmeißen, oder wie.
Nein ich werde mir keinen Audio-Animator kaufen aber wenn ich bedenke wo ich schon überall mein Handy mal drauf gelegt habe?
Also sorry aber es ist erst Januar und der abgeschlossene Werbevertrag für Ingo sollte doch bestimmt erst zum 1.April starten oder?
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Antwort#22
Gäääääääääähhhnn.....
da sind ja die nächtlichen Teleshopping-Sendungen glaubwürdiger...
" JA, BARBRA! ICH WOLLTE ES AUCH NICHT GLAUBEN!!! ABER ES FUNKTIONIERT WIRKLICH, UND ES IST SOOO PRAKTISCH !!!1!!11!!!eins!!elfelf "
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Antwort#23
Hat das ding scon mal jemand durchgeschnitten und geguckt, was drinn ist und wie was funktionieren soll?
Loki
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Antwort#24
Hhm, Charles, das klingt interessant...
...aber als Mensch mit u.A. naturwissenschaftlicher Ausbildung glaube/behaupte ich halt, dass alle irgendwie hörbaren Effekte auch messbar sind, wenn sie reproduzierbar sind (sonst sind es eh keine Objekte der Wissenschaft). Messbar heisst nicht unbedingt sofort mittels eines Modells erklärbar, das ist erst der zweite Schritt. Auch wenn mit meinem bisherigen physikalischen Verständnis es mir kaum vorstellbar scheint, dass das alles funkioniert, kann es natürlich durchaus möglich sein; so borniert bin ich nun nicht, zu denken *alles* wäre schon entdeckt. Dass die aktuelle Physik, speziell übrigens die Grundlagen der Elektrotechnik, gravierende, ja sogar fundamentale Mängel hat, ist (mir) auch bekannt.
Nun denn...
1) Wenn ein Unterscheid zu hören ist, sollte er auch mit heute schon existierenden Messmethoden zu sehen sein (Präzisions-Audio-Messplatz, Profi-Digitalspeicheroszillosksop, Profi-Spektrumsanalysator, etc). Alle Unterschiede die man hören kann müssen auch messbar sein (aber natürlich nicht umgekehrt).
2) Der hörbare Unterschied muss sich per sauber ausgeführtem Doppelblindtest einwandfrei nachweisen lassen.
3) Ausgehend von den Messungen, sollte es einem intuitiv begabten Physiker(-Team) möglich sein, ein funktionierendes Modell für den Sachverhalt zu erstellen. Das heisst nicht, dass damit der tatsächliche Sachverhalt "wie er wirklich ist" beschrieben wird, darum geht es nicht in der Physik/Wissenschaft.
4) Die Ergebnisse der Messungen und Tests und die aufgestellte Theorie werden irgendwo veröffentlicht und sind für jedermann nachvollziehbar. Diskussion, Weiterentwicklung und Verfeinerung durch Dritte wird nicht unterbunden.
Selbst wenn Phonosophie (d.h. Ingo) nicht dafür die Mittel hat, kann das trotzdem irgendwo (in einer Hochschullabor, z.B.) gemacht werden. Wenn es ihm um Schutz seiner Rechte geht, kann es es als Patent oder Gebrauchsmusterschutz einreichen, bevor etwas veröffentlicht wird.
Also, ohne Doppelblindtest glaube ich gar nichts mehr, speziell nicht das was ich selber zu hören denke. Deshalb möchte ich Phonosophie explizit dazu auffordern, einen solchen unabhängig durchführen und dokumentieren zu lassen. Dann sehen/hören wir weiter.
Grüsse, Klaus S
PS: Äh, was passiert, wenn man mit dem Audio-Animator sein eigenes Hirn direkt behandelt? Also zum "genaueren" Hören würde ich doch bewährte Mittel wie dezenten(!) THC-Genuss vorziehen.
Grüsse, Klaus S
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Antwort#25
Loki,
Das ist drin (Zitat von der unten angegebenen Webseite, http://www.klang-seite.de *) :
"Rund um das Thema "Kristallenergie": Einer Zuschrift von Herrn Ulf Janik verdanke ich folgende Beobachtung. Eine deutliche klangliche Verbesserung in Richtung Lebendigkeit läßt sich erzielen, wenn eine CD mit einem leicht rosafarbenen Salzkristall ( Herkunft Himalaja, Bezugsquellen werden in www.Wasser-und-Salz.org genannt ) im Abstand von wenigen Zentimetern überstrichen wird. Da Herr Janik mir den Kristall geschenkt hat, konnte der Effekt mehrfach überprüft werden. Alle "Versuchspersonen" waren über die klanglichen Auswirkungen ziemlich erstaunt. Der Effekt stellt sich auch ein, wenn Platinen oder Lautsprecher-Chassis "überstrichen" werden. Interessanterweise zeigte ein Gegenversuch mit einem farblosen Steinsalzkristall aus dem Reformhaus keinerlei Wirkung, obwohl das Grundmaterial ( Natriumchlorid ) das gleiche ist. Ähnliche Beobachtungen können mit Quarzkristallen natürlicher Herkunft ( Rosenquarz, Bergkristall oder Amethyst ) gemacht werden. Wenn die Kristalle im Dunklen aufbewahrt werden, verschwindet der Effekt nach zwei bis vier Wochen, kehrt jedoch zurück, wenn man sie für einige Stunden ins Sonnenlicht legt. Das deutet darauf hin, daß entweder Farbzentren oder eine Art Phosphoreszenz für die Wirkung verantwortlich ist. Ein Quarzkristall wird übrigens auch kommerziell unter der Bezeichnung "Audio Animator" von der Firma Artkustik ( www.Artkustik.at ) angeboten.
Zu diesem Themenkomplex erreichten mich einige Zuschriften, die auf "feinstoffliche Energiefelder", die die Kristalle angeblich umgeben sollen, hinweisen. Leider konnte keiner der Autoren auch nur ansatzweise erklären, was das denn genau sein soll. Eine streng physikalische Erklärung kam aus Russland und hat es wirklich in sich. Leider hat der Autor mich gebeten, seinen Namen nicht zu veröffentlichen, woran ich mich selbstverständlich halte. Verantwortlich für die beschriebenen Effekte sind danach "Torsions-Felder", die ihrem Wesen nach keine Energie-Felder sind sondern Spin-Ordnungsfelder und auch nur mit dem Spin eines quantenmechanischen Teilchens wechselwirken. [...]"
*zur der Webseite möchte noch sagen, dass da ein Teilaspekt der möglicherweise unvollständigen Grundlagen der Elektrotechnik (Maxwell-Gleichungen) angesprochen werden, von denen ich persönlich(!) auch überzeugt wurde/bin (für Interessierte: es geht um "Poynting vs. Heaviside").
Habe übrigens zufällig genau solche Himalaja-Salzbrocken zuhause... einfach, weil es das aromatischste Speise-Salz ist, das ich kenne... werde mal einen unaussagekräftigen Selbst-Test machen...

Grüsse, Klaus S (Ok Rainer, ich gebe ja schon Ruhe, bevor du den Strang schliesst ;-)


http://www.klang-seite.de/deutsch/esoterisches.htm
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Antwort#26
Moin...
"so borniert bin ich nun nicht, zu denken *alles* wäre schon entdeckt."
D'accord. Das sollte man sich immer wieder vor Augen führen.
"Dass die aktuelle Physik, speziell übrigens die Grundlagen der Elektrotechnik, gravierende, ja sogar fundamentale Mängel hat, ist (mir) auch bekannt."
Ich bin einig mit dir, dass die Physik noch lange nicht "fertig" ist (kann sie das jemals sein? Philosophische Frage ;) ), ABER:
...wo die "fundamentalen MÄNGEL" in den GRUNDLAGEN der Elektrotechnik sein sollen, musst du mir erklären.
Ich behaupte, dass die Grundlagen in jedem Zweig der Physik heute sehr gut verstanden sind und dass die erfahrbare "Normalverbraucher"-Welt im wesentlichen sehr exakt beschrieben werden kann. Dort, wo Dinge noch unverstanden sind, bewegt man sich üblicherweise bereits fernab von "normalen" Größenordnungen. Sprich: entweder auf sehr großen oder sehr kleinen Abmessungen, Zeitskalen, Frequenzen etc.
Oder man versteht noch nicht das letzte Promille Abweichung zwischen Theorie und Realität.
Wenn aber z.B. die _Grundlagen_ der Elektrotechnik gravierende Mängel hätten, würde nichts von dem, was auf deren Verständnis aufbaut, funktionieren: kein Radio, kein Fernsehen, kein PC(!), keine Mobiltelefone. All das setzt schon ein sehr präzises Verständnis der Naturvorgänge voraus, um es ans Laufen zu kriegen...
Jens
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Antwort#27
Hallo Jens,
""Wenn aber z.B. die _Grundlagen_ der Elektrotechnik gravierende Mängel hätten, würde nichts von dem, was auf deren Verständnis aufbaut, funktionieren: kein Radio, kein Fernsehen, kein PC(!), keine Mobiltelefone. All das setzt schon ein sehr präzises Verständnis der Naturvorgänge voraus, um es ans Laufen zu kriegen...""
Nein, ganz so einfach ist es nicht. Man kann sehr wohl mit Mängeln in den theoretischen Grundlagen dennoch in der Praxis funktionierende Dinge konstruieren; der Mensch ist bereits lange geflogen, ohne genau zu wissen wie Grundlagen dafür sind, trotzdem wurden Modelle entwickelt die mit den Experimenten in Einklang standen, obwohl sie falsch/unvollständig waren...
Bei der Elektrotechnik ist es genauso, immer noch. Das sind wir quasi auf dem Stand von Waldameisen, die einen sterbenden Philosophen finden und durchaus ihren praktischen Nutzen daraus ziehen können, lange Zeit. Das Problem ist, dass sich niemand (und speziell kein Grundlagen-Physiker) mehr "traut", an den alten grundsätzlichen Erkenntnissen und Annahmen(!) zu rütteln, eben weil wir trotzdem jede Menge erreicht haben und sich keiner vorstellen kann, dass wir vielleicht eigentlich auf einem Holzweg sind.
Google mal mit " +poynting +heaviside " und nimm dir ein paar Wochen(!) Zeit, den Output zu verdauen... die Implikationen sind dermassen weitreichend, dass sie nicht ohne Grund flach gehalten werden, von der "anerkannten Physik-Fachwelt" und dem riesigen globalen Wirtschafts-Apparat, der da dran hängt (obwohl fast jeder Industrie-Elektroniker manche Implikationen faktisch überprüfen kann...)
Grüsse, Klaus S
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Antwort#28
Moin..
"Nein, ganz so einfach ist es nicht. Man kann sehr wohl mit Mängeln in den theoretischen Grundlagen dennoch in der Praxis funktionierende Dinge konstruieren;"
Das ist sicher richtig. Deswegen bezog ich mich explizit auf (physikalisch) kompliziertere Dinge als ein Flugzeug. Wobei ich dir insofern widersprechen möchte: Man kann sicher mit unvollständigen Modellen funktionierende Dinge bauen, mit grundlegend Falschen stößt man jedoch SEHR schnell an Grenzen.
"der Mensch ist bereits lange geflogen, ohne genau zu wissen wie Grundlagen dafür sind,"
Das ist schlicht falsch. Die Navier-Stokes-Gleichungen z.B. wurden 1822 formuliert - Lilienthal "flog" erst 40 Jahre später. Für die recht simplen Flugapparate damals hat aber auch niemand ein fundamentales physikalisches Modell bemüht, das war in weiten Teilen "trial and error". Auf die Weise baut man aber keinen digitalen Sat-Empfänger...
"trotzdem wurden Modelle entwickelt die mit den Experimenten in Einklang standen, obwohl sie falsch/unvollständig waren..."
Modelle zu entwickeln, die mit den Experimenten in Einklang stehen, und die in sich und mit anderen Modellen konsistent sind, ist das Wesen der Physik. Nicht mehr und nicht weniger. Niemand behauptet, dass diese Beschreibung vollständig oder "die Wahrheit" ist. Im Gegenteil: Jeder Physiker ist sich bewußt, dass JEDES Modell nur eine Näherung ist.
Solange diese Näherung mit Experimenten im Einklang steht und nirgendwo ein Widerspruch auftaucht, ist sie als Modell brauchbar. Ggf. nur in gewissen Grenzen, die aber wiederum klar formulierbar sind.
Und jetzt kommst du: Zwischen "FALSCH" und "UNVOLLSTÄNDIG" wollen wir doch bitte klar unterscheiden. Natürlich ist die ED unvollständig. Es werden (s.o., wie in jedem Modell, was noch handhabbar sein soll) Näherungen gemacht. Aber FALSCH ist sie erst nach experimenteller Widerlegung. Wo bitte sind die Experimente, die die ED widerlegen?
"Bei der Elektrotechnik ist es genauso, immer noch. Das sind wir quasi auf dem Stand von Waldameisen, die einen sterbenden Philosophen finden und durchaus ihren praktischen Nutzen daraus ziehen können, lange Zeit."
Große Worte. geht das auch ETWAS konkreter?
"Das Problem ist, dass sich niemand (und speziell kein Grundlagen-Physiker) mehr "traut", an den alten grundsätzlichen Erkenntnissen und Annahmen(!) zu rütteln, eben weil wir trotzdem jede Menge erreicht haben und sich keiner vorstellen kann, dass wir vielleicht eigentlich auf einem Holzweg sind."
Nein. Das Problem sind zweierlei Dinge:
1) Solange Theorie und Experiment in hervorragender Weise übereinstimmen (und das tun sie), gibt es keinen Grund, am Modell zu rütteln.
2) Solange die (vielleicht sogar berechtigte) Kritik an den Modellen unwissenschaftlich geäußert wird, solange 95% der entsprechenden Auseinandersetzung auf esoterischem Boden geführt werden, ist kein Physiker (zu recht) bereit, sich damit eingehender zu beschäftigen.
Es kann wohl erwartet werden, dass eine Widerlegung einer mit wissenschaftlichem Anspruch erarbeiteten Theorie den gleichen Anspruch hat, und zumindest die Form einhält. Also: Aufzeigen des Fehlers, Formulierung einer Gegenthese, experimenteller Beleg der Gegenthese und/oder experimentelle Widerlegung des etablierten Modells. Solange da nichts kommt, wird das immer belächelt werden.
Mag sein, dass am Ende ein anderer zuletzt lacht. Aber bis jetzt ist die "Gegenseite" nur bis zu Punkt eins gekommen: Aufzeigen eines (vermeintlichen?) Fehlers. Weder gibt es ein Modell auf Basis einer Korrektur, noch gibt es experimentelle Be-/Widerlegungen.
"Google mal mit " +poynting +heaviside " und nimm dir ein paar Wochen(!) Zeit, den Output zu verdauen..."
Warum sagst du nicht gleich, dass ich nach "Catt" und "Bearden" googlen soll? Oder nach "Elektrogravitation"? Bewusste Verschleierung?
"die Implikationen sind dermassen weitreichend, dass sie nicht ohne Grund flach gehalten werden, von der "anerkannten Physik-Fachwelt" und dem riesigen globalen Wirtschafts-Apparat, der da dran hängt"
Was wird denn da "flachgehalten"? Wenn du mal in seriöse Quellen reinsiehst, dann stellst du mehrere Dinge fest:
1) Solche Dinge wie "Nullpunktenergie" (eine der wesentlichen Implikationen) sind durchaus in "der Physik" enthalten und werden von Physikern diskutiert bzw. sogar in Modellen angewendet.
2) Die Vereingung der verschiedenen Kräfte in eine universelle "ToE" ist eines DER Ziele der Physik - es ist nur noch nicht gelungen. Falls Catt und Bearden meinen, sie hätten das geschafft, dann müssen sie raus aus der Esoterik-Ecke und mit ihre Ideen mit wissenschaftlicher Methodik präsentieren.
3) All die "Implikationen", die sich aus deinem Google-Vorschlag ergeben, stehen nicht im Widerspruch zu Maxwell & Co. Sie bedeuten evtl. Korrekturen kleinen Ausmaßes oder für extreme Parameter. Aber an der Brauchbarkeit (und damit im physikalischen Sinne "Richtigkeit" der Maxwell-Gleichungen rüttelt das nicht.
Genausowenig, wie die Newtonsche Mechanik trotz Relativitätstheorie nicht falsch wird, sondern nur z.B. für extrem große Geschwindigkeiten (sehr) ungenau.
Wenn du aber jede Kinderwippe und jeden Billardstoß relativistisch rechnen möchtest - es hindert dich niemand. Sei dir nur bewusst, dass dir der 10fache Rechenaufwand in diesem Fall nur Milliardstel mehr Genaugkeit bringen, und jedes Staubkorn schon größere Auswirkungen hat.
Bei einer Pluto-Mission sieht das anders aus.
Fazit: Wir dürfen bis zum Antritt eines nachvollziehbaren Gegenbeweises guten Gewissens davon ausgehen, dass zumindest für sämtliche Belange der Tontechnik die althergebrachte ED eine richtige und hinreichend genaue Theorie ist.
"(obwohl fast jeder Industrie-Elektroniker manche Implikationen faktisch überprüfen kann...)"
Beispiele bitte. Welche Implikationen sind das, und wie kann ich sie nachprüfen?
Jens
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Antwort#30
Moin...
Wieso in diesem sarkastischen Tonfall?
Danke für den Link, aber was willst du mir damit sagen? Unterstellst du mir einen blinden Glauben an die Unfehlbarkeit der Physik? Willst du damit ausdrücken, dass es "zwischen Himmel und Erde viel mehr gibt, als die Wissenschaft uns glauben macht"?
Nur zur Klarstellung: Ich halte die Physik weiß Gott nicht für unfehlbar. Noch denke ich, dass allein die Physik oder andere Naturwissenschaften "die Wahrheit" für sich gepachtet haben. Und ja, mir ist ständig bewusst, dass wir von einem allumfassenden Verständnis der Natur noch weit entfernt sind, es wahrscheinlich auch nie erreichen werden.
Nur: Hier wird die Physik oder einzelne Teile davon kritisiert. Es werden Fehler in Modellen aufgezeigt (die z.T. gar keine sind, sondern bewusst eingeführte Näherungen/Vereinfachungen) und es wird behauptet, sie seien falsch.
Man muss aber bei so einer Art von Kritik, die selber vorgibt, mit Beweisen zu arbeiten, die Konventionen der Beweisführung einhalten. Man kann nicht die Physik mit der halbherzigen Anwendung physikalischer Methoden ad absurdum führen.
Insbesondere dann nicht, wenn man ernstgenommen werden will.
Vielleicht sollte man sich nochmal klarmachen, was Physik ist und was sie erreichen will: "Die Physik ist die Lehre von der Beschreibung von Naturvorgängen in Raum und Zeit nach Ursache und Wirkung".
"Beschreibung", nicht "Wahrheit". Im Klartext: wenn ein Modell im Rahmen seines (klar definierten) Gültigkeitsbereiches die Naturvorgänge korrekt (d.h. im Rahmen der experimentellen Möglichkeiten der Nachprüfung) beschreibt, dann ist es physikalisch richtig.
Solche Modelle (oder die Grenzen ihrer Gültigkeit) werden und wurden ständig verbessert, erweitert, z.T. ersetzt usw. Das liegt daran, dass Physik ein Prozess ist, eine ständige Entwicklung im Streben nach noch BESSEREM Verständnis, nach umfassenderer Erkenntnis.
Ob jemand im religiösen Sinne an die Physik "glaubt" oder nicht, ob er sie als "Wahrheit" oder als "Werkzeug" betrachtet (ich tendiere zu letzterem), hat damit rein gar nichts zu tun.
Objektiv bleibt aber festzustellen: Als Werkzeug hat sich die Physik und ihre Methodik bestens bewährt. Das mag denjenigen missfallen, die obskure Produkte an den Mann bringen wollen, und außer warmen Worten nichts zu bieten haben und sich deswegen bewusst an eine Zielgruppe wenden, die auf Nachprüfbarkeit keinen Wert legen.
Diese Leute dürfen sich aber nicht wundern, wenn bei denen, die darauf Wert legen, eine gesunde Skepsis vorherrscht, solange den Behauptungen keine belegten Fakten folgen.
Jens
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Antwort#31
Das, was du sagt, kann ich (als Physiker) voll unterschreiben. Ich möchte noch hinzufügen, daß sich nahezu jeder seriöse Wissenschaftler der Grenzen aktueller bestehender Modelle bewußt ist. Es gibt Schwachstellen, und genau diese Schwachstellen sind der Angelpunkt aktueller Forschungsaktivitäten. Und zwar so lange bis eine plausible Theorie erstellen und belegt werden kann, welche eine bessere Beschreibung des Naturphänomens darstellt. I. d. R enthält diese die vohergehende Theorie als Spezialfall. Und so geht es dann weiter in gaaanz kleinen Schritten.
Erdie
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Antwort#32
Hi Klaus,
ich denke das kann man auch messen, evt. mit Audio-Precision etc... Soweit ich weiss, hat Ingo auch ein teures Instrument von Rhode und Schwarz, damit m?sste er eine Spektralanalyse machen k?nnen, und vielleicht w?re auch ein Unterschied zu erkennen.
Dar?berhinaus bin ich pers?nlich von der Messtechnik weg (Okay, Oskar braucht man nat?rlich). Wenn ich ein Ger?t baue, und finde es klingt gut, dann guck ich mir evt. noch die Sprungantwort an, und frage mich dann warum es so gut klingt ;)
Was bringt denn die Messtechnik bis dato im Audiobereich ? Da nimmt man 100 Ger?te, alle mit erstklassigen Messergebnissen im Datenblatt, und 90 klingen Sch***.
Warum ?
Ich finde mit der Messtechnik kann man allenfalls erkennen, wo etwas kaputt ist, wenn es kaputt ist. Aber Klang beurteilen ?!? Eher auf einem rel. niedrigen Niveau, oder ?
Charles :)
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Antwort#33
Hi Charles,
""Was bringt denn die Messtechnik bis dato im Audiobereich ? Da nimmt man 100 Geräte, alle mit erstklassigen Messergebnissen im Datenblatt, und 90 klingen Sch***.""
""Ich finde mit der Messtechnik kann man allenfalls erkennen, wo etwas kaputt ist, wenn es kaputt ist. Aber Klang beurteilen ?!? Eher auf einem rel. niedrigen Niveau, oder?""
Nein, nein, so war das nicht gemeint. Bisher war es bei *mir* immer so, dass wenn *ich* einen Unterscheid hören konnte, dann war er auch zu messen, auch wenn das manchmal mühsam war (trotz AudioPrecision- und Rhode&Schwarz-Messplätzen, zu denen ich einige Zeit Zugang hatte -- jetzt leider nicht mehr). Die Umkehrung gilt natürlich nicht zwingend, aber das wollen manche Entwickler nicht warhaben, das stimmt schon.
Dass ein Datenblatt eines Amps/Wandler/etc. gar nichts aussagt, wenn da THD mit einem Steady-State Sinus von 1kHz und ähnliche "representative Daten" genannt werden, darüber sind wir uns einig (und, ich denke mal alle hier). Wenn ich z.B. eine Endstufe "per Datenblatt" beurteilen soll, dann will ich Dutzende Ausgangskennlinienfelder (ohne Gegenkopplung gemessen) unter 'zig verschiedenen dynamischen Randbedingungen und mit reaktiver, nichtlinearer Last sehen, dann kann man schon Rückschlüsse ziehen... leider veröffentlicht sowas aber niemand...
Übrigens finde ich Deine WebSite(s) recht interessant, vieles davon ist/war für mich -- als Musiker und Schaltungsentwickler mit z.T. ähnlichen Schwerpunkten -- völlig nachvollziehbar (sowohl im Kopf wie im Experiment), aber bei manchen habe ich Probleme... werde Dich mal anmailen...
Grüsse, Klaus S
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Antwort#34
Hallo Charles,

Dieses Märchen, daß man etwas hören kann ohne daß man es messen könne, will einfach nicht verstummen solange es die Audio-Technik gibt. Ein Gerät was "klingt" ist von vornherein eine Fehlentwicklung. Eine wohl durchdachte Schaltung "klingt" nicht und hat auch hervorragende Meßwerte. Eigenklang einer Schaltung deutet immer auf Fehler hin. Das Ohr ist der schlechteste Helfer in der Entwicklung von Schaltungen. Die Ohren darfst und sollst Du benutzen, um Deine Aufnahmen, Beschallungen und musikalische Darbietungen zu beurteilen, aber nicht zur Beuteilung von Schaltungsdesigns. Ich habe es noch NIE erlebt, daß etwas gut klang, was schlechte Meßwerte hat und umgekehrt. Und ebenso ist es ein Märchen, daß zwei Geräte mit gleichen Meßdaten unteschiedlich "klingen".
Und solche Sachen wie "Audioanimator" und vergleichbare esoterische Produkte sind Volksverdummung.

MfG
Rainer
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Antwort#35
Vorausgesetzt, die Messungen sind ernsthaft...Stichwort "ausgemessene" China-Klischee-Mikrofone ;)
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Antwort#36
Jöööö, eine Grundlagendiskussion...:-))
.Jens, wie gross ist die Selbstenergie eines Elektrons vermoege Strahlungsrueckwirkung in der klassischen Elektrodynamik? ;)
Aber ernsthaft: Im Bereich der Tontechnik ist die klassische E-Dynamik nach Maxwell voellig ausreichend.
Wer es genauer haben will, kann es ja mit der relativistischen Quanten-Elektrodynamik probieren, wird aber
kaum zu anderen Resultaten gelangen, als wenn er klassisch rechnet.
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#37
"Spin-Ordnungsfelder", die auch "nur mit dem Spin eines QM-Teilchens" wechselwirken?
Was sollen denn diese Felder sein? Im Standardmodell gibt es sie anscheinend nicht...
Und das Magnetfeld laesst man gleich aussen vor, oder wie?
Dann noch ein Zitat, das keines ist, weil die Quellangabe fehlt...
Jetzt fehlt nur noch Podkletnov...*lol*
Langsam wird es hier echt unterhaltsam.
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#38
Da kommt die alte Frage auf, ob ein Gerät "klingen" oder "linear sein" (außerhalb dessen, was es tun soll - ein Kompressor soll den Frequenzgang nicht ändern...) soll. Mit "klingen" ist hier eine als positiv wahrgenommene Färbung oder Kompression gemeint. Wenn etwas durch ein "lineares" Gerät bescheiden klingt, dann klingt es auch ohne das Gerät schon bescheiden. Ob man die Klang"verbesserung" dann mit einem nichtlinearen Gerät macht, oder ob man schon weiter vorne in der Signalkette etwas verbessert (z.B. eine bessere Mikroposition such oder ein anders färbendes oder eben nichtfärbendes Mikro nimmt - oder ein besseres Instrument!), ist Ansichtssache. Wer gewohnt ist, mit einem System aus färbendem Mikro, färbendem Vorverstärker und färbender Bandmaschine zu arbeiten, der wird natürlich mit linearem Mikro, linearem Vorverstärker und linearem Recorder zunächst mal nicht zufrieden sein. Und umgekehrt.
"Besser" und "schlechter" gibt es da doch eigentlich gar nicht: Wenn das Ergebnis so klingt, wie man das haben will, und man dieses Ergebnis gezielt herbeiführen kann, dann ist doch alles in Ordnung!
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Antwort#39
Hatte jetzt mal Zeit, mir den link genauer durchzulesen.
Also, da moechte jemand Quantengravitation machen. Schoen, soll sein. Verwendet Mannigfaltigkeiten mit einem nicht-torsionsfreien Zusammenhang. Schoen, wenn es ihm Spass macht...ist ja alles in der Differentialgeometrie vorhanden.
Postuliert aufgrund dessen, dass dadurch zusaetzliche Komponenten eines Feldes entstehen, das jetzt auf Quantenebene die Spins beeinflussen soll.
Dazu ein paar Kommentare.
Erstens sind das Ueberlegungen, die - wenn ueberhaupt - nur fuer die Kernphysik oder die Kosmologie interessant sind. Die Audiotechnik ist verglichen damit bitteschoen um Groessenordnungen woanders.
Ein Audiogeraet hat bitteschoen weder hinreichend Masse oder gar Geschwindigkeit (fuer die ART...) noch hinreichend Energie um Phaenomene auf subatomarer Ebene Aufzuloesen.
Zweitens hat seit 1993 anscheinend niemand diese Theorie bestaetigt. Sie als "physikalisch" zu bezeichnen oder sie gar als anerkannt zu betrachten ist doch ziemlich uebertrieben. Hypothesen zur Quantengravitation gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Fakt ist: Bislang gibt es fuer Quantengravitation keine einheitliche Theorie. Und selbst wenn - die Effekte des Alltags lassen sich mit Newton-Mechanik und Maxwell-EDyn genau genug beschreiben. Dafuer benoetigt man weder die elektroschwache Theorie oder die Quantenchromodynamik noch die allgemeine Relativitaetstheorie. Wer sein Audiogeraet mit ART modellieren moechte, macht irgendetwas grundsaetzlich verkehrt...
Daher mein schnelles Urteil: Humbug.
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#40
Moin...
na, Rainer, wieder mal dein/unser Lieblingsthema? Deinem Posting stehe ich mit geteilter Meinung gegenüber. In vielem hast du recht, aber in manchen Punkten muss ich dir widersprechen. Fangen wir an:
"Dieses Märchen, daß man etwas hören kann ohne daß man es messen könne, will einfach nicht verstummen solange es die Audio-Technik gibt."
Da gebe ich dir recht. Wenn ein Unterschied hörbar ist, dann muss der auch messtechnisch belegbar sein. Voraussetzung ist allerdings, dass die Messung auch sauber durchgeführt wird, bzw. dass überhaupt die richtigen Parameter gemessen werden. Und dass der Bereich der Messung richtig gewählt wird.
z.B. ist in meinen Augen immer noch fraglich, ob eine Beschränkung einer Frequenzgangmessung auf max. 20kHz wirklich taugt. Denn AFAIK ist zwar klar belegt, dass Menschen DAUERtöne über 20kHz nicht BEWUSST wahrnehmen, aber wie das mit Frequenzanteilen in statistischen Signalen aussieht, darüber ist wenig bekannt - u.a., weil solche Messungen schwierig durchzuführen sind. Aber dieses Thema führt hier eigentlich zu weit.
"Ein Gerät was "klingt" ist von vornherein eine Fehlentwicklung. Eine wohl durchdachte Schaltung "klingt" nicht und hat auch hervorragende Meßwerte. Eigenklang einer Schaltung deutet immer auf Fehler hin."
Da möchte ich dir arg widersprechen. Es gibt eine ganze Reihe von Geräten, die BEWUSST so entwickelt werden, dass sie färben. Das mag für die von dir bevorzugten (Vor-)Verstärker weniger zutreffen, aber spätestens bei Effektgeräten sieht das ganz anders aus. Allein schon, weil es da gar nicht so einfach ist, eine Referenz zu definieren.
Ein idealer Vorverstärker soll bitte nur verstärken, und zwar linear, und sonst gar nichts. Was aber soll ein idealer Kompressor sein? Gut, er soll vielleicht genau mit der Ratio komprimieren, die man einstellt. Aber spätestens beim Zeitverhalten wird es schwierig: Soll der Regelvorgang innerhalb der Attackzeit linear den Sollwert erreichen, exponentiell, oder wie sonst? Wie soll ein "soft knee" beschaffen sein?
Was soll ein Hallgerät "idealerweise" tun? Fragen über Fragen...
Und von all den Geräten mit einer "wärmenden Röhre" mal ganz zu schweigen. Die willst du nicht haben, soweit kenne ich deinen Standpunkt. Aber dass diese Geräte "klingen", ist nicht Folge einer Fehlentwicklung, sondern ganz bewusst so gemacht.
Und zu guter letzt muss man natürlich die Geräte nennen, die man trotz intensiver Bemühungen gar nicht so hinbekommt, wie man sie gerne hätte: Mikrofone z.B. Es gibt einfach keins mit einem völlig linearen Frequenzgang und einer völlig frequenzneutralen Richtcharakteristik - das ergibt sich schon aus der Bauart und den physikalischen Grenzen (unendlich kleine Membran geht eben nicht). Somit ist JEDES Mikrofon ein Kompromiss, und JEDES Mikrofon klingt irgendwie. Die einen mehr, die anderen weniger, aber es bleibt dann eben doch eine gewisse subjektive bzw. einsatzspezifische Komponente, respektive "Klang" übrig.
"Das Ohr ist der schlechteste Helfer in der Entwicklung von Schaltungen."
Da gebe ich dir für viele Arten von Schaltungen recht (Wandler, Verstärker, Übertrager, Kabel etc.). Für andere kann das Ohr zumindest eine Ergänzung sein.

"Ich habe es noch NIE erlebt, daß etwas gut klang, was schlechte Meßwerte hat und umgekehrt."
Das hängt aber ganz entscheidend von deinen Hörgewohnheiten ab. es ist doch nun tatsächlich kein Geheimnis und auch nicht neu, dass das menschliche Ohr durchaus einiges, was messtechnisch schlecht daherkommt, SUBJEKTIV als angenehm empfindet. Das hat zwar mit dem tontechnischen Ideal einer linearen Übertragung nichts zu tun, aber der Mensch ist numal kein gefühlloses Messgerät, sondern ein Wesen mit Emotionen - und die beeinflussen ganz erheblich, was man als "angenehm" oder "unangenehm" empfindet. Allein das beklemmende Gefühl, das fast jeder Mensch in einem "schalltoten" Raum empfindet, ist dafür ein gutes Beispiel.
"Und ebenso ist es ein Märchen, daß zwei Geräte mit gleichen Meßdaten unteschiedlich "klingen"."
Wenn die Geräte zwei völlig identische Wellenformen liefern, dann klingen sie auch nicht unterschiedlich. Aber wenn die _üblicherweise_angegebenen_ Meßdaten identisch sind, dann bleibt noch jede Menge Raum für Unterschiede.
Klaus hat es ja schon geschrieben: die KOMPLETTEN Kennlinienfelder usw. bekommt doch niemand zu Gesicht, und ob dann zwei verschiedene Hersteller wirklich exakt denselben Meßaufbau benutzt haben, ist auch nicht klar. Und auch der professionellste Anwender hat i.d.R. nicht die Zeit, bei wirklich allen relevanten Parametern zu messen.

"Und solche Sachen wie "Audioanimator" und vergleichbare esoterische Produkte sind Volksverdummung."
Da hast du meine volle Zustimmung! ;)
Jens
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