Ich habe folgendes Problem: Mein Verzerrter Gitarrensound klingt nicht wirklich perfekt... Es fehlt dem ganzen irgendwie an Volumen, und ich weiß nicht wirklich woran das liegen könnte? Muss ich etwas Wichtiges beim Einstellen des Verstärkers bzw. des Effektgerätes beachten? GAIN, MASTER, Verhältnis HÖHEN-MITTEN-BÄSSE usw. Ich spiele eine Epiphon LP custom, BOSS GT6 Effekt, H&K Vortex Halfstack (Transistor) Verstärker! Hoffe mir kann jemand einen Rat geben.
Hy da gibt es nur eins Probieren Probieren probieren! Du musst doch deinen Eigensound finden! oder willst du klingen wie.....Wer? die knöpfe sind net als verziehrung da dreh kräftig rum und vorllem höre was passiert! meist sagen die Knöpfe was sie machen! Gruss Max
Hi - meinst Du, es fehlt 'Druck', es klingt 'flach'? Laß mal das Effektgerät weg, dreh mal Mitten rein, gib schön Stoff, daß der Lautsprecher "pumpen" muß und mikrofoniere mit SM57, Sennheiser 'Brikett' etc. da müßte doch was gehen... Michael (Gitarrist)
Naja...würde ich nicht so pauschal sagen. Auch "amtliches" Equipment wie AC30, Marshall-Halfstack, Orange etc. muß nicht immer so klingen, wie man sich das vorstellt. Es hängt eben auch sehr von Gitarre, Kabel (!), vorgeschalteten Effekten, Interaktion zwischen Gitarre und Amp (sowohl elektrisch als auch akustisch durch Rückkopplung) und im Studio v.a. von der Mikrofonierung ab, aber auch von der Spielweise des Gitarristen. Ich habe auch schon mit 10-Watt-Brüllwürfeln druckvolle und fette Gitarrensounds erzielt - m.E. geht das oft sogar leichter, weil die Dinger bei moderateren Lautstärken an ihre Grenzen kommen. Daß der Gitarrist was taugt, setze ich mal leichtsinnigerweise ;) voraus.
Entweder, wie die anderen hier schon geschrieben haben, Effektgerät weglassen. Oder: Ich nehme mal an, du verzerrst mit dem Effektgerät? Da kann man ja auch eine ganze Menge dran rumschrauben. Ich persönlich mag ja Simulationen nie so wirklich (aber das ist Geschmackssache), da sie eben die Interaktion zwischen Gitarre und Amp beeinflussen. Beispiel: du kannst am Gerät einen voll aufgerissenen AC30 simulieren, und dann das Ganze durch eine beliebige Endstufe auf die Box schicken, und zwar schön auf Zimmerlautstärke. Da liege dann plötzlich zwei Endstufen-Klangfärbungen aufeinander, und evtl. sogar zwei Boxen-Färbungen, und obendrein ist kein akustisches Feedback zwischen Lautsprecher und Gitarre da (denn dazu ist es halt zu leise). "Druck" und "Volumen" hat oft etwas mit Sättigung zu tun. Also Amp/Box an die Grenze fahren. Geht mit kleinen Amps/Boxen bei moderateren (daher freilich nicht unbedingt live-tauglichen) Pegeln als mit großen.
Sicherlich kommt es immer drauf an. Aber ich habe selten gesehen, dass mit genannten oder ähnlichem Equipment ein amtlicher Sound hinbekommen wurde. Das mag sogar live ganz gut gehen. Aber für das letzte bisschen Sound nicht mehr. Ich kann auch nicht sagen woran es jetzt genau liegt. Jedenfalls nicht an irgendwelchen Frequenzgängen allein. Sprich: durch EQ bekommt man es nicht ausgeglichen, allenfalls verhindert man schlimmeres. Man kann nur vorschlagen es mit anderem Equipment zu probieren.
... ja ja hallo leute, ich sehe es auch so wie ihr... 1. was meinst du denn mit perfekt? a la david gilmour?, Slayer?, oder Powerwolf? Led Zeppelin? hmmm das müsst man schon wissen.... dann könnte ich noch aus meinem erfahrungsrepertoire sagen, das man eine GUTE!!! Box benötigt, z.b. eine Orange 4x12, engel 412 oder ne behringer 4x12 .... nee letzteres war natürlich n witz... naja und n amp der nach was klingt. gute erfahrungen hatte ich mit : Hiwatt Custom 100 76' & 200 72' Mesa Boogie Rectifier Dual und Tripple Engl Savage & Fireball Marshall JCM 800 & valvestate Line6 HD147 schlechte erfahrungen hatte ich bisher mit: allen Peavey amps (säge säge und nochmals säge) laney amps einigen Marshall Amps, besonders die 2000er serie... Line 6 POD´s (aaarrggg finger wegg!) Ampeg gitarrenverstärkern...
ABER: erstens iss das alles geschmackssache, und man kann den schlechten amps mit einer guten box dann doch immernoch ein gutes stück weiterhelfen. Gitarren die sich für n perfekten sound so eignen: Strat(ohne tremolo, da mehr sustain/sonst sauteuer und gut eingestellt): Gilmour PRS/LAG/IBANEZ(not the cheapest please)/ESP: Metal, Nu Metal (Brat und auch Säge) Gibson SG & Fender Telecaster: Drahtig, Indierock bzw. Rock a la AC DC, es fällt direkt auf!! ich habe hier 3 LP´s Studio/Standard/custom gold und ich muss sagen das alle die hierher kommen, und Epiphone LP spielen IMMER nach kurzem vergleichen die originalen nehmen zum einspielen. Die die ich habe sind schon 8-11 Jahre alt, und ich habe mal gehört das es neu keine guten gitarren mehr von dieser Marke gibt (so allgemein im handel hier in DE). das kann ich aber nicht beurteilen und den gitarristen nur raten: Dann strengt euch bei der Suche mal n bissel an! Die Spieltechnik trägt zu bestimmt 60% zum Gitarrensound bei, aber die anderen Prozent kann ich immer maximal ausreizen, indem ich der Band gleich sage dass sie sowas wie Digitech Effektgerät und Marshall-Vorstufe, dann Stageline Endstufe und 2 Suspektte Boxen gleich daheim lassen können. und das Wissen wird mit jeder Produktion grösser, denn ab und zu mach ich schon mal tests und akzeptiere das dann. es bringt entweder n negativ oder positiv beispiel... positiv war zum bleistift letztens eine Dunlop-Gitarre, die hatte n krasses billig gewicht, billige mechaniken, und ein aussehen, aarg.. klang aber ganz nett und hatte ne eigene note muss ich mir merken...