PC-Problem

Erstellt 18 Antworten19 Beiträge
Startbeitrag#1
Sorry wenn es etwas Off-Topic ist. Aber ich vezweifel gerade an meinem PC. Und vielleicht kann mir ja jemand von euch helfen:
Das Problem:
Plötzliche Abstürze! Und zwar Ohne Fehlermeldung oder irgendeine Vorwarnung. Einfach plötzlich ein schwarzer Bildschirm und der PC rebootet!
Das passiert vor allem dann, wenn ich gerade eine CD oder DVD brenne. Aber auch bei aufwändigen Druckaufträgen. (z.B. 50 mal ein CD-Cover - mit einem Grafikprogramm erstellt und ausdrucken).
Ich habe mir gerade in Folge 5 DVDs kaputtgebrannt, weil der PC immerwieder mittendrin abstürzte. Sehr frustrierend.
Da es in verschiedenen Programmen passiert, tippe ich mal, dass es nicht an der Software liegt. Also entweder irgendwas in Windows oder (schlimmer noch) was an der Hardware (Speicher, Netzteil).
Hat jemand irgendeine Idee? Wo soll ich anfangen zu suchen?
Gruß,
Lars
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Antwort#2
Speicher defekt? Rechner zu heiss? Netzteil zu schwach? Wackelkontakt?
Viel Spass beim suchen...versuch erstmal rauszubekommen, wann es passiert. Nur beim Brennen? Oder auch wenn du was anderes machts? Usw.
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Antwort#3
netzteil ist es nicht, vielleicht ein speicher defekt. das wäre ja nicht so schlimm.
oder ein virus?
oder du hast ein programm installiert das sich mit einem anderen nicht verträgt.
vielleicht mal die zuletzt installierte software deinstallieren. sonst weiss ich auch keinen rat. mach noch scandisk und defragmentierung. viel glück
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Antwort#4
Hallo Lars,
Auch eine Möglichkeit für "willkürliche" Reboots:
Hast Du eine automatische DSL Einwahl o.Ä.? Sprich, ist Dein Rechner Online weil Du Dich von Hand ein-/auswählst oder passiert das automatisch sobald Du z.B. eine Webseite im Browser aufrufst? Hast Du eine Firewall und/oder Virenscanner?
Es könnte gut sein, dass entweder die Firewall/Virenscanner den Rechner neu booted als "Notbremse" bei einer Attacke, oder schon eine Backdoor-Software auf Deinem Rechner ist, die es einem Hacker erlaubt Deinen Rechner von aussen neu zu booten etc.
Bei Notebooks habe ich schon Selbstabschaltung (aber keinen Reboot) erlebt, weil die Prozessorkühlung nicht mehr richtig funktioniert hat unter voller CPU-Last. Was sagt das BIOS zur CPU-Temperatur nach so einem Reboot?
Bei einem Speicherfehler kommt es normalerweise immer zu einer Meldung/Bluescreen oder einem harten Hänger, aber nicht gleich zum Reboot. Sterbende Netzteile habe ich auch schon erlebt, aber immer so dass es halt immer öfter einfach von selbst aus geht und aus bleibt.
Ich würde auf jeden Fall mal die Kiste aufmachen und alle (das sind viele!) Steckverbindungen prüfen/dran rütteln (auch alle Steckkarten, Speicher), CPU- und Grafik-Kühler kontrolieren etc. ==> führt oft zu dem Phänomen "es geht wieder und keiner weiss warum", aber egal...
Wenn dann immer noch nicht besser wird, würde ich in folgender Reihenfolge tun:
- BIOS auf defensiv einstellen, speziell die Optionen für den Speicher
- CPU langsamer fahren (auch über das BIOS)
- ein anderes Netzteil ausprobieren
- Ein LINUX provisorisch von CD laufen lassen (z.B. Knoppix), das hat oft viel detalierte Fehlermeldungen als Windoofs und testet die Hardware intensiver beim booten,
- Hardware aufs minimum reduzieren: CPU, Speicher, Grafikkarte, Festplatte, und sonst nichts -- dann nach und nach mehr Hardware dazu nehmen.
- Windows neu aufsetzen
- neues Motherboard (ich habe selbst mal Tage mit genau dem Prozedere verbracht, bis es schliesslich tatsächlich das Motherboard war)
Es kann leider alles mögliche sein :-[
Grüsse und viel Glück,
Klaus S
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Antwort#5
... und vor solchen Spielchen wenn es noch irgendwie geht die wichtigsten Sachen auf CD brennen, oder per Netzwerk irgendwo sichern (zur Not sogar als eMail), viele Sachen wie Bookmarks, eigene Textdateien etc passen auf Disketten oder USB-Stick...
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Antwort#6
hi, ich kenne ähnliches und tippe daher auf die Kühlung, die ja Klaus auch schon erwähnt hat, als Quelle allen Übels. Bei mir half ein neuer Prozessor-Kühlkörper plus Lüftung. Seit dem sehr stabil...kann mich vielleicht nicht mehr erinnern, aber ich glaube es gab seither (Monate) keinen Absturz mehr...davor zeitweise öfter pro Stunde. So wie Du es beschreibst sind es Rechen- und Speicherintensive Prozesse die zum Absturz führen...somit leicht möglich. Ich plädiere erstmal auch darauf die Prozessor und andere Temperaturen im Auge zu behalten (Tools für Windows, sonst im Bios bei Neustart).
Das mit Bluescreen, Absturz, Stillstand bis Neustart ist auch Einstellungssache und somit glaube ich noch kein fixes Indiz für die Ursache.
Viel Glück...Du kannst es brauchen...
Andi
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Antwort#7
Moin...
Das, was du beschreibst, kommt mir sehr gut bekannt vor. Letztes Jahr hatte ich das gleiche Problem mit meinem Bürorechner: Da war es im Endeffekt das Motherboard bzw. der Chipsatz, der den Geist aufgegeben hatte.
Dass es hauptsächlich beim Brennen oder Auslagern auftritt, spricht allerdings in meinen Augen eher für ein Netzteilproblem. Auch das hatte ich schon, mit ähnlichen Symptomen.
Jens
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Antwort#8
moin!
kann auch vor dem netzteil liegen.
beispiel:
berliner altbau mit alu leitungen, wenn die drei 500 watt bowens blitze meiner liebsten laden und ich den kindergrill (heizstrahler überm wickeltisch) eingeschaltet habe, kann ich mit einem frisch gebooteten windows rechnen.
das netzteil in diesem rechner ist wohl etwas schwach
grüße
p.s. strg+s
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Antwort#9
Vielen, vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen und die schnelle Hilfe. Dann werde ich mich mal auf die Suche begeben.
Tolles Forum!!!
Frohe Weihnachten euch allen,
Lars
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Antwort#10
Nebenbei, ein billiger und guter Netzspannungs-Schwankungsanzeiger ist eine 25W-Birne (nicht mehr!), an einem Schnurdimmer auf ganz knapp über Rotglut eingestellt. Sieht man wirklich kleinste Schwankungen, und ist auch recht schnell in der Anzeige. So kurze Einbrüche, dass man sie damit nicht mehr sieht, muss auch jedes halbwegs moderne Netzteil verkraften.
Ausserdem hört man damit auch schnell, ob die Dimmer-HF auf dem Netz und in der Luft in irgendwelche Geräte durchschlägt :-[
Grüsse, Klaus S
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Antwort#11
Kleiner Tip bei der Fehlersuche:
Bevor Du versuchst, de Fehler zu reproduzieren, solltest Du folgendes tun:
Systemsteuerung/System/Erweitert/Starten.../automatischen Neustart: deaktivieren.
Dann siehst du nämlich die Bluescreen und kannst die Fehlermeldung abschreiben und auf die Suche gehen.
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#12
Moin...
"Dann siehst du nämlich die Bluescreen und kannst die Fehlermeldung abschreiben und auf die Suche gehen."
Wenn es denn eine solche überhaupt gibt. Ein "automatischer Neustart", der vom System veranlasst wird, ist eher dergestalt. dass der Rechner RUNTERfährt und dann wieder hochfährt. Ein "Kaltstart" aus heiterem Himmel produziert eben keine Fehlermeldung. z.B. FALLS es das Netzteil oder übermäßige netzseitige Spannungseinbrüche sein sollten...
Jens
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Antwort#13
Hallo,
wenn Windows XP so eingestellt ist, dass bei einem Systemfehler ein automatischer Neustart durchgeführt wird (Standardeinstellung), dann passiert das ohne vorheriges gemütliches "Herunterfahren".
Unter "Kaltstart" verstehe ich das Einschalten bzw. Starten eines Geräts, das vorher nicht in Betrieb war u. dessen Komponenten deshalb noch nicht die normale Betriebstemperatur erreicht haben. Einen Neustart eines laufenden Computers (egal ob automatisch oder manuell, softwaregesteuert oder durch einen Hardware-Reset veranlasst) würde ich eher als "Warmstart" bezeichnen. Ist doch logisch - oder sieht das jemand anders?
Möglicher Grund für haufige unerwartete Neustarts bei (älteren) Computern: defekte Elkos am Mainboard - ich meine die Low-ESR-Elkos des Spannungsreglers, da gab es in den letzten Jahren bei einigen Herstellern Probleme mit dem Elektrolyt, die zu einer wesentlich verkürzten Lebensdauer führten.
Gruß
Andi
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Antwort#14
Moin...
"wenn Windows XP so eingestellt ist, dass bei einem Systemfehler ein automatischer Neustart durchgeführt wird (Standardeinstellung), dann passiert das ohne vorheriges gemütliches "Herunterfahren"."
Das widerspricht etwas meiner Erfahrung. Bzw.: "Es kommt drauf an"
"Unter "Kaltstart" verstehe ich das Einschalten bzw. Starten eines Geräts, das vorher nicht in Betrieb war u. dessen Komponenten deshalb noch nicht die normale Betriebstemperatur erreicht haben. Einen Neustart eines laufenden Computers (egal ob automatisch oder manuell, softwaregesteuert oder durch einen Hardware-Reset veranlasst) würde ich eher als "Warmstart" bezeichnen. Ist doch logisch - oder sieht das jemand anders?"
Von der Herkunft der Begriffe her gesehen hast du absolut recht. Es hat sich aber seit geraumer Zeit in der "Computerei" eingebürgert, von einem "Warmstart" bzw. "soft reset" zu sprechen, wenn der Neustart von der Software ausgelöst wird (z.B. früher unter Windows durch Strg-Alt-Entf) und insbesondere nur die Software neu gestartet wird (also z.B. Neustart des Betriebssystems), während man unter dem "Kaltstart" landläufig die Situation verstanden wird, bei dem der gesamte Rechner neu gestartet wird, was insbesondere auch eine komplette Neuinitialisierung der gesamten Hardware bedeutet (inklusive POST). Insofern sind die Begrifflichkeiten - abgesehen von der Betriebstemperatur - durchaus korrekt
Jens
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Antwort#15
Ansätze
1)...wenn es mehr als eine pci-karte gibt, steck die mal in andere slots und nimm nicht den ersten (obersten) neben dem agp slot.

2) Temparatur der CPU beobachten (läuft der Lüfter richtig? Staubschicht?)
3) Failsave optionen im BIOS laden!
4) HD und DVDRW an 2 verschiedenen EIDE ports betreiben.

grüsse

dB
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Antwort#16
Heutzutage kompliziert sich die Situation in der Tat gegenüber früher, weil es mehrere Ebenen gibt. Der Prozessor z.B. startet nicht wie früher selber, sondern wird vom Chipsatz (selber ein Microprozessor) gestartet, etc. etc. Ganz früher war sogar Kalt- und Warmstart exakt das Gleiche, bis auf den Auslösemechanismus.
Nun denn, mal ein paar verschiedenen Neustart-Ebenen:
1) "Kaltstart": trifft die Sachlage (Andi hat recht, aber .Jens natürlich auch). Das was passiert wenn das Netzteil Strom kriegt:der Chipsatz läuft dann teilweise und wartet auf den Einschalttaster(!), oder Wake-Up-Events von Tastatur, Maus, Lan, Modem etc.
alles andere sind "Warmstarts", quasi
1) "Power-On Reset": also wenn der Chipsatz den Rechner ganz anschmeisst (Wake-Up)
2) "Hardware Reset": durch den Resetknopf, oder durch irgendwelche Entscheidungen des Chipsatzes (aber nicht des Prozessors)
3) "Software Resets": gibt es wieder mehrere Ebenen:
a) "POST Reset", entspr. "Hardware-Reset" aber durch SW ausgelöst, es wird ein kompletter PowenOnSelfTest (POST) ausgeführt
b) "BIOS Reset": Nur Teile vom POST (der Normalfall bei "Windows-Neustarten")
c) "Boot Reset": Nur noch ab da, wo das Bootmedium gesucht/gewählt und gestartet wird.
d) "OS Reset": Vom letzten Bootmedium wird das OperatingSystem (OS) neu geladen (gibt es z.B. bei "good old" MS-DOS)
Gibt natürlich noch zig Untervarianten und Besonderheiten, und alles ist Definitionsfrage....
z.B. Runterfahren per SW (Powertaster kurz drücken) gegenüber "Not-Aus" (Powertaster min. 4sek halten), etc.
Grüsse,
Klaus S (ein "Lötkolben"-Informatiker)
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Antwort#17
... sagt mal, das war jetzt alles off-topic bezogen auf meinen Vorschlag.
Der automatische Neustart durch Windows nach einem Systemfehler, sei er kalt oder warm (das könnte temperaturabhängig sein... ;-) ), wird durch die Einstellung verhindert, und erst dann kannst Du den BSOD (BlueScreenOfDeath) überhaupt mal sehen.
Wenn es was anderes ist, also ein massives Stromproblem oder Ähnliches, dann gibt es natürlich keinen BSOD. Aber ob es so was ist oder nicht kann man mit Hilfe der von mir empfohlenen Einstellung wenigstens mal grob vorsortieren... um was anderes ging es erst mal gar nicht.
Hier wird ja schon zuvor über irgendwelche potentiell defekten Bauteile gefaselt. Wisst ihr doch gar nicht.
Nächster Schritt wäre übrigens die Überprüfung der Startoptionen im BIOS...
Nix für ungut.
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#18
Hallo,
sollte man den Bluescreen nicht sehen können, kann man die Meldung auch über:
Programme - Zubehör - Systemprogramme - Systeminformation ... einsehen.
In der Konsole links auf Softwareumgebung gehen und 'Windows Fehlerberichterstattung' clicksen, dann wird alles ausgeworfen was sich auf dem Rechner unvorhergesehenes ereignet hat.
Wahrscheinlich kommt man mit den Meldungen aber nicht so sehr viel weiter.
Ich würde auch die Kühlung kontrollieren und vor allem den Speicher! testen. Bei Heise (CT) gibt es dazu kleine Freeware Programme.
So ähnliche Symptome hatte ich auch mal bei einem defekten Riegel... und der Rechner lief immer prima, solange bestimmte Speicherbereiche nicht angesprochen wurden.
Lieben Gruß
Thomas
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Antwort#19
Moin...
"sollte man den Bluescreen nicht sehen können, kann man die Meldung auch über:
Programme - Zubehör - Systemprogramme - Systeminformation ... einsehen.
In der Konsole links auf Softwareumgebung gehen und 'Windows Fehlerberichterstattung' clicksen, dann wird alles ausgeworfen was sich auf dem Rechner unvorhergesehenes ereignet hat."
Aber auch nur dann, wenn dafür (einen Eintrag ins Fehlerprotokoll) noch Zeit war. Wenn es den Rechner "kalt erwischt", weil das Netzteil versagt oder ein massiver Hardwarefehler vorliegt, dann steht da u.U. gar nichts.
Jens
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