Es wird immer schlimmer....Neuentdeckung der Germanium Transistoren.

Erstellt 35 Antworten36 Beiträge
Antwort#21
Hallo Rainer!
Dies ist noch witzig ...
Egal, ob jemand davon überzeugt ist, daß eine Handvoll Widerstände zur "passiven Summenbildung" 1000 ? wert sind oder ob ein anderer einen "warm" oder "satt" klingenden PreAmp haben möchte.
Aus gleicher Ecke hatte ich den Prototypen eines Netzteils für Mikrofone mit der AC701 zum Test. Das Schaltungsdesign hatte jemand entworfen, der weiß, was er tut. Die Dimensionierung der Bauteile stammte von einem anderen ...
Der Spaß hört dort auf, wo Unwissende glauben, z.B. durch sinnlose Überdimensionierungen bei NetzteilKondensatoren die Geräte zu verbessern. Dummerweise ist meist das Gegenteil der Fall. Die gleichen Köppe kaufen für die Sauereien, die mit sinnlosen Kapazitäten für Endstufen über Phasenverschiebungen ins ins Netz geschoben werden, "abgeschirmte Netzteilungen" zu gnadenlosen Preisen.
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Antwort#22
1.)
Einführungstext zu "Mikrofonvorverstärker" (linker frame):
http://www.akzent-audio.de/index-seiten.html
2.)
Gleiche Seite, rechter frame, unter Hersteller:
ROLL MUSIC - Nicht mal 'ne Hand voll Widerstände ...
3.)
Lesenswert auch die Informationen zu den Mikrofonen "HORCH". Das ist keine technische Beschreibung, das ist pure Onanie. Gelobt sei Wuttkes Aufsatz "Das Mikrofon zwischen Physik und Emotion" ...
(Wobei die Konstruktion dieses Netzteiles die beste und bei weitem aufwändigste ist, die ich bisher gefunden habe. Eine solide Shunt-Regelung ist schon was anderes als ein VB408 oder eine Zenerdiode.
Sorry, die Herren Dr... und Br... ...)

Einen solchen Vertrieb - trotz einiger seriöser Produkte - kann ich nicht ernst nehmen. :-o
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Antwort#24
Auf diesen Kabelherstller bin ich über die Seite von Dirk Brauner Mikrofone gestoßen. Brauner hat sich damit in meinen Augen endgültig deklassiert.
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Antwort#25
Hallo Juppy,
"" Der Spaß hört dort auf, wo Unwissende glauben, z.B. durch sinnlose Überdimensionierungen bei NetzteilKondensatoren die Geräte zu verbessern. Dummerweise ist meist das Gegenteil der Fall. ""
Genau. Nach meinen Erkenntnissen sind zu 95% falsche Netzteildimensionierungen Schuld am schlechter Klang vieler Audiogeräte quasi jeglicher Bauart, vom Phono/Mic-Pre bis zur 500W-Endstufe.
Ein Vorurteil, das sich bei mir immer mehr einschleift: Ringkerntrafo + Silizium-Diodenbrücke + Low-ESR-Netzteil-Elko (oder gleich mehrere, dazu ein Folientyp parallel), alles massiv und eng verdrahtet ==>> klingt nicht und kann nicht klingen, gibt fast immer einen parasitären Schwingkreis im kHz-Bereich hoher Güte, mit 100Hz aus den Spikes des "Netzfrequenz-Schaltnetzteils" getriggert (Genau wegen diesem allseits durchschlagenden hochenergetischen HF-Gebritzel sind bei _solchen_ Geräten abgeschirmte Netzkabel manchmal sinnvoll, aber natürlich reine Symptom-Behandlung).
Die Quote solcher "Freischwinger"-Netzteile in Geräten aller Art ist wirklich erschreckend, ich habe echt den Eindruck, es wird seit vier Jahrzehnten immer die gleiche Schulbuch-Schaltung gedankenlos übernommen und niemals mit dem Oszilloskop auch mal auf das Netzteil geschaut, stattdesen auf Verdacht und ungeprüft "viel zu gute" Bauteile verwendet.
Nun, dieses Problem hat das Roll Music RMS216 Folcrom nicht, aber das "Gerät" an sich ist schon eine Frechheit, soviel Dreistigkeit muss erst mal jemand haben...
Äh, dieses Vovox-Kabelzeugs wurde hier schon mal "begutachtet", oder? Wenn man schlechte/hochohmige Treiberschaltungen (z.B. E-Gitarren) hat, macht ein HF-dichtes und niedrigkapazitives Kabel schon einen Unterschied, wenn die Empfängerschaltung diesen Unterscheid auch auflösen kann. Das Marketing-Geschreibsel zu den Kabeln ist zwar bedenklich, aber die durchschimmernde technische Konzeption ist durchaus solide, meines Erachtens nach (und damit auch nicht miskreditierend für Brauner): Getrennte Masse- und Schirmführung, StarQuad-Anordnung, keine Isolator-Oxide bildende Materialen (d.h. kein Kupferoxid, dafür leitendes Silberoxid), Isolatoren, die möglichst hochqualitative "Parasitär"-Kondensatoren bilden (mit kleinen DF- und DA-Werten)... alles Dinge, deren Einfluss man schon auch quantitativ wie qualitativ labortechnisch messen kann, ob diesen Einfluss in einem normalen, typischen Geräteumfeld jemand hören kann ("verdoppelblindet"), ist eine andere Frage.
Schaden anrichten kann es jedoch nicht, deshalb finde ich den Ansatz nicht verdammenswert, wenn man das "schwächste Glied"-Prinzip unter Einhaltung sinnvoller Relationen konsequent duchzieht.
Grüsse, Klaus S
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Antwort#26
Hallo,
Einen solchen Vertrieb - trotz einiger seriöser Produkte - kann ich nicht ernst nehmen. :-o
Was ist das denn für ein Unsinn? Hat denn hier keiner ein wenig ein Gefühl dafür, dass sich unser Arbeitsfeld in einem Bereich bewegt der Umsatz und Gewinn erwirtschaften muss? Bevor man von "Deklassierung" o.ä. spricht, sollte man sich erst einmal bewusst werden, dass es um einen Betrieb geht, der überleben möchte.
Es ist mir wirklich schleierhaft, warum immer alles klassifiziert werden muss. Dies sei gut, jenes sei schlecht. Mit dieser sinnlosen Diskussion wird genau dasselbe getan wie das, was der hier so verabscheuten "Hifi-szene" vorgeworfen wird. Hat denn keiner etwas besseres zu tun?
Über den Verwendungszweck der Geräte, die wir verwenden, möchte ich gerne mitdiskutieren. Aber auch Herr Wuttke et al. arbeiten für Firmen, die den Kopf übers Wasser halten müssen. Nicht alles, was dort passiert (wie Wuttke ja z.B. zugibt), geschieht "im Dienste des Ideals". Aber was ist denn dieses Ideal? Alsob es das gäbe.
Persönlich will ich gerne versuchen, Aufnahmen zu machen, die den Auftraggebern, den Musiker, den Endkunden und vielleicht auch meinen Kollegen gefallen. Aber dass da zwischendrin Entscheidungen getroffen werden, die das Produkt mitbestimmen und anscheinend ausserhalb vieler ihrer Vorstellung liegen, verwundert mich immer wieder.
Gr.
Dirk
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Antwort#27
waren die nicht das mit dem hohen gegenflussstrom und der kaputtgeh-garantie bei ca.85Grad ?
grüsse

dB
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Antwort#28
Danke Juppy, das sind ätzende Beispiele, die ich rauskopiere und den Studenten zur "Diskussion" zur Verfügung stelle.
Das Prinzip ein Verstärker oder ein Mikrofon müsse "irgendwie" den Klang "verbessern" wird ja immer stärker vermarktet.
Die Leute werden immer dümmer, weil sie nicht merken, wie ihnen technischer Müll als "Platin" angedreht wird.
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Antwort#29
Tja, ich hatte da mal eine längere Diskussion auf homerecording.de wo es um den Sinn und Unsinn von Klangverbesserungen von Preamps ging. Ich habe die These vertreten, daß Preamps nur verstärken sollten und sonst nichts. Das hat dann dazu geführt, daß man mich letztendlich als unverbesserlichen und arroganten Nörgler hingestellt hat, der nichts "dazulernen" will. Seit dem habe ich mich aus dem Forum zurückgezogen. Sollen sie die Fragen: "Welches Mikro ist für meine Stimme am geeignesten .." selbst beantworten. Dort sind Großmembranen das Nonplusultra und Kleinmembranen sind für Gesang prinzipell ungeeignet. Das spiegelt so ca die Meinung von 98% der aktiven Mitglieder in dem dortigen Forum wieder. Nun denn - da haben die Marketingabteilungen ganze Arbeit geleisten. Einen Vorteil hat es: Jetzt fühle ich mich hier noch viel wohler ..
Erdie
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Antwort#30
Hallo Urs,
es ist ja wirklich ein hanebüchener Unsinn, was da in dem Link wieder für Klangphilosophieen propagiert werden....
Passive Mischer...: Wenn die Leute doch bloß EINMAL kapieren würden, daß die Rauschzahl eines passiven Gliedes gleich seiner Signalabschwächung ist...
aber das ist für diese Spinner höhere Mathematik...!

Grüße
Rainer
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Antwort#31
© akzent audio | Jean Hund
ach so, daher das Sprichwort: "vor den Hund kommen".
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Antwort#32
Sollen sie die Fragen: "Welches Mikro ist für meine Stimme am geeignesten .." selbst beantworten.
Dort sind Großmembranen das Nonplusultra ...
Wenn man das Mikrofon als Instrument oder Teil davon versteht, ist die Frage mit Sicherheit berechtigt - auch für Stimme.
Wo man mit einem bestimmten Mikrofon "schönere" Ergebnisse erzielen kann und dafür weniger Effektgeräte einsetzen muß, soll man es auch benutzen. Auch ein M149tube hat da seine absolute Existenzberechtigung ...
Bei "U" eine Selbstverständlichkeit, die z.T. aber auch bei "E" als Option nicht außer acht gelassen werden muß - auch wenn man m.E. hier prinzipiell zu neutraleren Arbeitsmitteln greift.
Mir geht es nur auf den Senkel, wenn flockige Werbesprüche nicht zu technischen Daten passen wollen oder können - erst recht, wenn diese Daten von Werbetexte(r)n ersetzt werden.
Ein neutrales Gerät macht nun mal keinen "fetten Sound" - da sind eher die Musiker und ihre Instrumente gefordert. Dazu kann auch ein Mikrofon zählen: Kein Mensch käme auf die Idee, bei Gitarrenverstärkern Daten wie Verzerrungen oder Intermodulation etc. zu verlangen, da heißt es nur "Sound" und "Watt" ...
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Antwort#33
Hallo Erdie,

ich habe mir gerade mal die Mühe gemacht und in dem "homerecording.de"-Forum so einige Beiträge gelesen....
Halbwissen und Halbwahrheiten feiern darin Hochzeit! Darüber hinaus mitunter noch mehr Rechtschreibfehler als ein Hund Flöhe hat...

Grüße
Rainer
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Antwort#34
Hab' ihn mir gerade angeschaut... Da verkauft jemand wieder mal dem Kaiser neue Kleider.... :-)

MfG
Rainer
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Antwort#35
Dann ist ja alles zur lustigen Hochzeit beisammen:
Hunde, Flöhe und geile färbende Mikrofone.
Da müssen die Rechtschreibfehler natürlich mit dabei sein.
Passt scho!
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Antwort#36
""Auf diesen Kabelherstller bin ich über die Seite von Dirk Brauner Mikrofone gestoßen. Brauner hat sich damit in meinen Augen endgültig deklassiert. ""
Soso. Mit einem Link auf Kabel, die Dir aus politischen Gründen nicht zusagen, deklassiert sich Dirk Brauner für Dich *endgültig* - mit was hat sich denn DER zeitgenössische Hersteller (neben MG) deutscher Röhrenmikrofone noch deklassiert?
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