Neue AKG Mikros's - Taugen die was?
"Leider aber für eine Niere doch sehr ungerichtet schon bei 500 Hz. Man hat da deutlich mehr Raum drauf als von einer Niere erwartet."
Kann ich leider nicht bestätigen, die Messungen ziegen was anderes.
Wenn Du mir Deine email-Adresse schickst, kann ich Dir amtliche Messprotokolle vom 3035 und z.B. dem TLAM 103 schicken. Dort ist deutlich zu sehen, dass die Richtcharakteristik des 3035 schon passt.
Gruß
Martin
Kann ich leider nicht bestätigen, die Messungen ziegen was anderes.
Wenn Du mir Deine email-Adresse schickst, kann ich Dir amtliche Messprotokolle vom 3035 und z.B. dem TLAM 103 schicken. Dort ist deutlich zu sehen, dass die Richtcharakteristik des 3035 schon passt.
Gruß
Martin
Kuck mal hier:
Klein aber fein und gnadenlos ehrlich - jedenfalls, was meine Tests angeht.
Gruß
Martin
Tools
Klein aber fein und gnadenlos ehrlich - jedenfalls, was meine Tests angeht.
Gruß
Martin
Tools
"Die Kunst ist den richtigen Aufstellungsort für die ORTF zu ermitteln, ist i.d.R. entscheidender als die Mikrofonwahl. Und ORTF mit Großmembranen? Ich weiß nicht."
Eben. Aber was sieht man nicht alles bei Homerecordern oder allzu "philosophischen Audiophilen". Nichts ist schöner, als jemand, der zwei TLM103 mit 17,5 (!!!) cm Abstand und einem Versatzwinkel von +-10° in die 12. Reihe stellt - denn man zeigt ja bei ORTF auf die Ränder der Schallquelle ;). Dann einen teuren Röhrenvorverstärker direkt unters Stativ, ganz kurze Kabelwege zum externen Wandler, und am Schluß auf Sony-Billig-DAT (!!!). Der nimmt dann "genau so auf wie es ist" ;).
EBS-Anordnung mit 90° Öffnungs- und Aufnahmewinkel ist doch eigentlich sicher auch für Laien...
Ich wollte auch keineswegs das C3000 mit dem TLM103 auf eine Ebene stellen. Man sieht sie nur beide bei den "genau-so"-Aufnehmern.
Eben. Aber was sieht man nicht alles bei Homerecordern oder allzu "philosophischen Audiophilen". Nichts ist schöner, als jemand, der zwei TLM103 mit 17,5 (!!!) cm Abstand und einem Versatzwinkel von +-10° in die 12. Reihe stellt - denn man zeigt ja bei ORTF auf die Ränder der Schallquelle ;). Dann einen teuren Röhrenvorverstärker direkt unters Stativ, ganz kurze Kabelwege zum externen Wandler, und am Schluß auf Sony-Billig-DAT (!!!). Der nimmt dann "genau so auf wie es ist" ;).
EBS-Anordnung mit 90° Öffnungs- und Aufnahmewinkel ist doch eigentlich sicher auch für Laien...
Ich wollte auch keineswegs das C3000 mit dem TLM103 auf eine Ebene stellen. Man sieht sie nur beide bei den "genau-so"-Aufnehmern.
Sagen wir mal so: für eine Großmembran ohne Laufzeitglied mag die Charakteristik schon passen - aber von meinen Kleinmembranen bin ich eben anderes gewöhnt, und setze (nicht nur, aber auch) deshalb lieber Kleinmembranen ein.
Der Test ist zugegebenermaßen schon länger her, Anfang 2004. Die Tatsache, dass dieses Mikrofon noch immer auf dem Markt ist (SE 2200A), lässt mich vermuten, dass siich diesbezüglich nichts getan hat. Es wäre schon eine Todsünde, ein Produkt auf den Markt zu bringen und, nachdem man feststellen musste, dass es doch nicht sooo gut ist, dieses zu verbessern, ohne das in irgendeiner Form zu vermerken (Stichwort "MK II"). Das ist mir bis jetzt erst einmal passier, als ich mir vor etlichen Jahren mein zweites gebrauchtes BPM CR 95 kaufte. Nachdem ich feststellte, dass dieses ganz anders klang als das erste, schraubte ich auf und sah, dass eine komplett andere Technik drin steckt - und das bei exakt derselben Typenbezeichnung. Meiner Meinung nach ein böses Foul.
Zurück zum Thema:
Wenn also bei SE was vorwärts gegangen ist, warum gibt es das Mikro noch imme in unveränderter Form?
Ich werde auf jeden Fall mal bei meiner Redaktion anregen, den SE´s mal aktuell aufh den Zahn zu fühlen.
Gruß
Martin
Zurück zum Thema:
Wenn also bei SE was vorwärts gegangen ist, warum gibt es das Mikro noch imme in unveränderter Form?
Ich werde auf jeden Fall mal bei meiner Redaktion anregen, den SE´s mal aktuell aufh den Zahn zu fühlen.
Gruß
Martin
"Die Tatsache, dass dieses Mikrofon noch immer auf dem Markt ist (SE 2200A), lässt mich vermuten, dass siich diesbezüglich nichts getan hat."
Doch doch.... QC-Issues und Verarbeitungsmängel können auch behoben werden, ohne gleich das Modell neu bennen zu müssen?
Doch doch.... QC-Issues und Verarbeitungsmängel können auch behoben werden, ohne gleich das Modell neu bennen zu müssen?
Bei Mikrofonen bin ich da vorsichtig.
Stelle Dir vor, Du kaufst ein Mikro, bist damit mehr oder weniger zufrieden und möchtest ein halbes Jahr später das gleiche nochmal. Da wäar es schon schön, wenn Du danach auch zwei wirklich gleiche hättest?
Gruß
Martin
Stelle Dir vor, Du kaufst ein Mikro, bist damit mehr oder weniger zufrieden und möchtest ein halbes Jahr später das gleiche nochmal. Da wäar es schon schön, wenn Du danach auch zwei wirklich gleiche hättest?
Gruß
Martin
also meine Erfahrung ´was Serienkonsistenz betrifft, schneidet SE eigentlich gut ab, wobei ich mich hier nur auf das SE1 beziehen kann.
Da hat sich am _Klang_ nichts geändert, ein Modell von 2004 kann auch mit einem aus 2005 im Pärchen eingesetzt werden.
Anders sieht es bei der Verarbeitung aus - das 2005er ist wesentlich besser verarbeitet, keine hervorstehenden Schrauben mehr, nichts das mehr wackelt.
Acuh wenn man ins Innere schaut, sieht man, dass die Platine wesentlich ordentlicher gearbeitet ist und westlichen Standards entspricht.
Wieso sollte ich für solche fertigungstechnischen und Qualitätsorientierten Verbesserungen den Namen des Produktes ändern?
Und wenn ich mich an Deinen Artikel richtig erinnere, gabs ja eben primär diese Mängel, und die lassen sich auch ändern ohne dass ein anderes Mikrofon daraus wird.
Ich verstehe also Deinen Einwand nicht ganz....
Da hat sich am _Klang_ nichts geändert, ein Modell von 2004 kann auch mit einem aus 2005 im Pärchen eingesetzt werden.
Anders sieht es bei der Verarbeitung aus - das 2005er ist wesentlich besser verarbeitet, keine hervorstehenden Schrauben mehr, nichts das mehr wackelt.
Acuh wenn man ins Innere schaut, sieht man, dass die Platine wesentlich ordentlicher gearbeitet ist und westlichen Standards entspricht.
Wieso sollte ich für solche fertigungstechnischen und Qualitätsorientierten Verbesserungen den Namen des Produktes ändern?
Und wenn ich mich an Deinen Artikel richtig erinnere, gabs ja eben primär diese Mängel, und die lassen sich auch ändern ohne dass ein anderes Mikrofon daraus wird.
Ich verstehe also Deinen Einwand nicht ganz....
Ein wahres Muster an Produktpflege ist ja Porsche. Die bauen immer noch 911'er..:-)
Gruss
Gerhard
Gruss
Gerhard
Hallo Uwe,
Sieht nicht gerade ermutigend aus.
Gruss
Gerhard
(Eingabe war der Link aus deiner Antwort):
Newsticker
-> alle News anzeigen
SQL/DB Error -- [
1. Error establishing a database connection!Are you sure you have the correct user/password?
2. Are you sure that you have typed the correct hostname?
3. Are you sure that the database server is running?
]
SQL/DB Error -- [
1. Error selecting database we_sonic!Are you sure it exists?
2. Are you sure there is a valid database connection?
]
Warning: mysql_query(): supplied argument is not a valid MySQL-Link resource in /home/httpd/vhosts/tools4music.de/httpdocs/blog/bblog/libs/ez_sql.php on line 157
SQL/DB Error -- [Lost connection to MySQL server during query]
Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /home/httpd/vhosts/tools4music.de/httpdocs/blog/bblog/inc/bBlog.class.php on line 61
Warning: mysql_query(): supplied argument is not a valid MySQL-Link resource in /home/httpd/vhosts/tools4music.de/httpdocs/blog/bblog/libs/ez_sql.php on line 157
SQL/DB Error -- [Lost connection to MySQL server during query]
Warning: session_start(): Cannot send session cookie - headers already sent by (output started at /home/httpd/vhosts/tools4music.de/httpdocs/blog/bblog/libs/ez_sql.php:102) in /home/httpd/vhosts/tools4music.de/httpdocs/blog/bblog/inc/bBlog.class.php on line 81
Warning: session_start(): Cannot send session cache limiter - headers already sent (output started at /home/httpd/vhosts/tools4music.de/httpdocs/blog/bblog/libs/ez_sql.php:102) in /home/httpd/vhosts/tools4music.de/httpdocs/blog/bblog/inc/bBlog.class.php on line 81
Sieht nicht gerade ermutigend aus.
Gruss
Gerhard
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1. Error establishing a database connection!Are you sure you have the correct user/password?
2. Are you sure that you have typed the correct hostname?
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1. Error selecting database we_sonic!Are you sure it exists?
2. Are you sure there is a valid database connection?
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Du weisst ja, 99,6% aller PC Probleme sitzen VOR dem Bildschirm....:-)
Gruss
Gerhard
Gruss
Gerhard
Ohne Laufzeitglied bekommt man schon eine Niere hin, braucht dazu jedoch einen reinen Druck- und einen reinen Gradientenempfänger, die mit gleichem Pegel addiert werden. Die abnehmende Richtwirkung und prinzipbedingt ebenfalls abnehmende Empfindlichkeit eines reinen Gradientenempfängers führen dazu, daß der Anteil des Druckempfängers in den Tiefen stärker wird - also das Mikro in diesen Frequenzbereichen ungerichteter. Oder mache ich gerade einen dicken Denkfehler und merke es nicht?
Leider sind mir die genauen Schaltungen der Mikros nicht wirklich bekannt, deshalb kann ich jetzt nicht sagen, ob das 3035 sich so erklären läßt. Mein Höreindruck geht jedoch in diese Richtung - und auch das (gemittelte und idealisierte) Datenblatt aus dem Lieferumfang gibt deutlich zu, daß das Mikrophon bei 500 Hz lang nicht mehr 6 dB Dämpfung bei 90° und auch nicht sehr viel Dämpfung bei 180° hat. Alle meine Kleinmembran-Nieren sind bei 500 Hz wesentlich näher an der 1-kHz-Nenncharakteristik.
Leider sind mir die genauen Schaltungen der Mikros nicht wirklich bekannt, deshalb kann ich jetzt nicht sagen, ob das 3035 sich so erklären läßt. Mein Höreindruck geht jedoch in diese Richtung - und auch das (gemittelte und idealisierte) Datenblatt aus dem Lieferumfang gibt deutlich zu, daß das Mikrophon bei 500 Hz lang nicht mehr 6 dB Dämpfung bei 90° und auch nicht sehr viel Dämpfung bei 180° hat. Alle meine Kleinmembran-Nieren sind bei 500 Hz wesentlich näher an der 1-kHz-Nenncharakteristik.
Die Richtwirkung bei reinen Gradientenempfängern nimmt nach tiefen Frequenzen hin nicht ab. Gerade 8-er Mikrofone haben mit am wenigsten frequenzabhängige Richtkennlinien. Aber die Empfindlichkeit schon, da hast Du recht. Sie nimmt mit 6 dB/8va nach tiefen Frequenzen hin ab.
MfG
Rainer
MfG
Rainer
Hallo Rainer,
wie liegt denn da der -3 dB Punkt? Ist das irgendwie definierbar? Sicher ist das enfernungsabhängig aber sagen wir mal bei mittlerere Enfernung von 3m ?
Gruß
Erdie
wie liegt denn da der -3 dB Punkt? Ist das irgendwie definierbar? Sicher ist das enfernungsabhängig aber sagen wir mal bei mittlerere Enfernung von 3m ?
Gruß
Erdie
Hallo Erdie,
habe gerade mal bei Schoeps nachgesehen. Da liegt der 3-dB-Punkt der MK8-Kapsel bei ca. 150 Hz und die messen m.W. in 1 Meter Abstand. (Beim Neumann KM 120 dürfte es ähnlich sein).
Rein theoretisch müßte ein reiner Gradientenempfänger sich verhalten wie ein reines Differenzierglied, also ständig ansteigenden Frequenzgang (omega-Gang). Aber das wäre ja von der Anwendung her nicht zu gebrauchen. Daher werden die Hersteller den Frequenzgang durch die mechanischen Filterelemente in der Kapsel ab einer unteren Grenzfrequenz entzerren.
Grüße
Rainer
habe gerade mal bei Schoeps nachgesehen. Da liegt der 3-dB-Punkt der MK8-Kapsel bei ca. 150 Hz und die messen m.W. in 1 Meter Abstand. (Beim Neumann KM 120 dürfte es ähnlich sein).
Rein theoretisch müßte ein reiner Gradientenempfänger sich verhalten wie ein reines Differenzierglied, also ständig ansteigenden Frequenzgang (omega-Gang). Aber das wäre ja von der Anwendung her nicht zu gebrauchen. Daher werden die Hersteller den Frequenzgang durch die mechanischen Filterelemente in der Kapsel ab einer unteren Grenzfrequenz entzerren.
Grüße
Rainer
Hallo Rainer,
wird dieses Verhalten nicht weitgehend durch die Tiefabstimmung der Membran kompensiert bzw. ist das nicht der Grund warum Gradientenempfänger tiefgestimmt werden müßen? IMHO wäre der -3 dB Punkt ungefähr um die Resonanzfrequenz der Memebran zu erwarten. Ein harmonischer Oszillator veringert ja die Amplitude linear mit der Frequenz oberhalb von f0, konstante Spannung habe ich aber bei konstander Amplitude d. h das Laufzeitglied bewirkt auf der Anregungsseite genau das Gegenteil weil der Druckgradient bei konstantem räumlichen Abstand annähernd reziprok zur Wellenlänge ist. Somit müßte die Amplitude bis zur Abstimmfrequenz herunter konstant bleiben (was man ja möchte). Sehe ich das richtig?
Gruß
Erdie
wird dieses Verhalten nicht weitgehend durch die Tiefabstimmung der Membran kompensiert bzw. ist das nicht der Grund warum Gradientenempfänger tiefgestimmt werden müßen? IMHO wäre der -3 dB Punkt ungefähr um die Resonanzfrequenz der Memebran zu erwarten. Ein harmonischer Oszillator veringert ja die Amplitude linear mit der Frequenz oberhalb von f0, konstante Spannung habe ich aber bei konstander Amplitude d. h das Laufzeitglied bewirkt auf der Anregungsseite genau das Gegenteil weil der Druckgradient bei konstantem räumlichen Abstand annähernd reziprok zur Wellenlänge ist. Somit müßte die Amplitude bis zur Abstimmfrequenz herunter konstant bleiben (was man ja möchte). Sehe ich das richtig?
Gruß
Erdie
