Synchronisationsproblem 01V96 - Fireface800

Erstellt 13 Antworten14 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo liebe Kollegen,
wer hat Ideen zur Lösung folgenden Problems: Mein Digitalpult Yamaha 01V96V2 hat im Slot eine optionale ADAT I/O-Karte MY8AT und ist optisch per Toslink mit meinem Fireface800 ADAT I/O verbunden. Wenn ich das Fireface800 als Clockmaster und das Pult als Slave einstelle, knacken die Kanäle, die über die MY8AT-Karte ausgegeben werden. Stelle ich das 01V96 als Clockmaster und das FF800 als Slave ein, ist das Knacken weg.
Das Knacken habe ich mal als Link zum Anhören bereitgestellt. Der Grundton kommt übrigens von meinem Juno60 (Uralt-Synthesizer) und ist nicht das Problem;-)
??? Komisch, komisch, oder nicht? Wer hat Ideen, woran es liegen könnte?
Viele Grüße
Wolfgang


Knack und Back
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Antwort#2
Im Grunde sagst Du ja nur, dass sich das Yamaha Pult im Gegensatz zum FF nicht ordentlich auf den Audioeingang takten lässt.
Ich würde so vorgehen:
Prüfe, ob das FF einen gültigen, richtigen Takt ausspuckt (Fehlerquelle ist z.B. die Varispeed Funktion des FF). Testpartner kann z.B. jeder ADAT Empfänger sein.
Wenn das klappt, ist es das Pult. Und dann hast Du Dich entweder im Menüdschungel verfranst, oder dein Kärtle ist kaputt.
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#3
Hallo Tonmaus,
varispeed - oder wie immer diese Funktion im FF800 heißt - kann ich ausschließen. Die variablen Geschwindigkeitseinstellungen sind per Häkchen im FF800-Treiber abgestellt. Das FF800 ist als Master fix auf 44k1Hz eingestellt. Auch bezüglich des Menüaufbaus des 01V96 kann ich mich nicht beklagen. Da ich das Pult problemlos vom Master auf Slave und zurück umstellen kann, schließe ich nun frecherweise einfach auch mal die Fehlbedienung aus.
Die Idee mit der defekten Karte war auch meine erste Idee. Aber eben nur die erste. Wieso sollte sich die Karte fehlerfrei synchroniseren, wenn das 01V96 der Master ist, aber nicht mehr synchronisieren, wenn das 01V96 sich auf einen anderen Takt synchronisiert hat. Das 01V96 zeigt mir im Slave-Betrieb die korrekte Synchronisation auf das FF800 an. Diese Überlegung macht mich unsicher bezüglich des Fehlerortes Karte. So einfach ist das vermutlich nicht.
Viele Grüße
Wolfgang
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Antwort#4
Hallo,
"So einfach ist das vermutlich nicht."
Lass mal stecken. Du hast 2 Geräte. Eines ist der Schuldige. Teste das Ausgangssignal des FF unabhängig. Wenn das o.k. ist, dann ist es das Pult. (Welches natürlich ein bischen komplexer ist...)
Grüße,
T-maus
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Antwort#5
warum willst du unbedingt das fireface als master haben??
es funktioniert oftmals nicht unbedingt, gewisse geräte als master oder slave laufen zu lassen!! die erfahrung habe ich mit meiner hdsp auch gemacht!
wichtig ist doch einzig und allein, das es reibungslos funktioniert, oder??
sollte dir das nciht ausreichen, poste doch mal in der rme newsgroup, den link findest du auf der rme seite!
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Antwort#6
Das ist auch wieder wahr. Es gibt eigentlich wenig Punkte, warum man die Audiokarte zum Master machen sollte.
Leider bekommt man aber nur so zuverlässige Clockverhältnisse, die immer konsistent zum ASIO Treiber sind. Das ist im Mehrkartenfall recht kritisch.
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#7
nicht gleich hauen, aber sicher ist sicher...
optisch hast du in beide richtungen verkabelt? also auch den out vom FF ins Pult?
wenns keines der geräte ist, liegts evtl am kabel. länger als 3 m? nur so n dünnes plastik kabel. ich hatte das schon öfter!
einfach mal kabel tauschen, un checken, ob der fehler wandert.
und viel glück, tom
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Antwort#8
Hi,
Du gehst Synthi -> Mixer -> FF .. richtisch?
FF ist Master - woher bekommt der Mixer seinen Takt? Wordclock hast Du nicht erwähnt, also vermutlich toslink vom FF_out in Mixer_in...richtisch?
"Sagt" der Mixer, dass er einwandfrei gesynct ist? Also zeigt er "lock"-Status oder sowas?
Bitte mach mal folgenden Test: Mixer slave / FF master und dann stell in der FF (im Hostprogramm oder wenn geht auch in den Soundkarteneinstellungen direkt den Takt um ... stellt sich der mixer einwandfrei auf den selben Takt um? Verändert sich das Knacken dabei?
Wenn Du ein Wordclockkabel hast...auch mal verwenden.
Beste Grüße
Andi
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Antwort#9
Hallo liebe Kollegen,
vielen Dank für die vielen Tipps!
Da ich ja aufgrund Eurer Anregungen während des Ausprobierens herausgefunden habe, dass ich mit dem Mixer als Master das Knacken wegbekommen kann, ist das größte Problem erstmal beseitigt. Natürlich müsste es auch anders funktionieren, dazu werde ich mal bei meiner nächsten Bestellung andere Kabel und auch Wordclock mitbestellen und tauschen. Ggf. geht das dann ja besser.
Also nochmals vielen Dank für die Hilfen!
Viele Grüße
Wolfgang
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Antwort#10
Hi,
sarkastisch: Dann bist Du also so schlau als wie zuvor:
"Stelle ich das 01V96 als Clockmaster und das FF800 als Slave ein, ist das Knacken weg." (aus Deiner ersten Nachricht)
Das is nich bös gemeint. Vielleicht wolltest Du ja nur höflich sein mit Deinem Dank.
Um es kurz zu machen, noch mal:
- wenn Du unter ADAT ein Signal bekommst, dann musst Du über das Signal auch Clocken können. Der Kanalcode von ADAT ist zwar immer unglaublich verjittert, aber selbsttaktend. Der Receiver muss prinzipiell in der Lage sein, die Bitclock aus dem Signal zu regenerieren, weil es sonst auch kein Signal gibt. Die Bitclock ist das, was Du letztlich intern brauchst. Daß heißt: Signal, aber Schrott-Clock aufgrund von Signal-Qualitätsproblemen ist eher unwahrscheinlich.
- Wenn das nur mit einem Partner als Slave nicht klappt mit einem anderne aber schon, dann ist an dem was kaputt. Zumindest mit 90% Wahrscheinlichkeit.
- Auch dann, wenn Du über WC takten kannst, aber über ADAT nicht steht weiter ein Bedienfehler oder ein Hardwaredefekt im Raum. WC ist nämlich überhaupt nicht sicherer als jede digitale Signalverbindung, im Gegenteil: da es eine Netzwerktopografie erfordert, sind zahlreiche Fallstricke (Terminierung) damit verbunden.
Also, zu 90% ist was kaputt, out-of-spec, oder fehlbedient, und zwar am Pult. Nur zu 10% würde ich sagen, dass es am Kabel liegt.
(Ah- ich sehe, dass es Dich doch interessiert hat, da Du bis hier gelesen hast.... :-) )
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#11
@tonmaus
zitat:
Daß heißt: Signal, aber Schrott-Clock aufgrund von Signal-Qualitätsproblemen ist eher unwahrscheinlich.

kann ich nicht bestätigen! hatte ich wie schon gesagt des öffteren. weil entweder kabel zu lang oder evtl schlechte qualität. kabel getauscht, schon gings.
hatte auch schon anderen fall, clock wurde erkannt - trotzdem knackser, weil kabel schrott.
ob das nun eher wahrscheinlich oder unwarscheinlich ist - keine ahnung - aber möglich isses
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Antwort#12
... bei Toslink Kabeln gibt es aber weniger Unterschiede im Kabelmaterial, als bei den Steckern - und Buchsen!
Die Probleme, die Du beschreibst, sind ein durchaus relevanter Fall, nämlich der Betrieb am Rande der Spezifikationen. Das kann man aber mit dem Austausch einer Komponente testen, und es wird im Falle von Toslink meistens nicht das Kabel alleine sein. Ich trage Toslink Kabel in meiner Mappe herum, und trotz Knick hat es bisher immer geklappt.
Dann schon eher Dreck auf der Linse oder ein thermisches Problem am Receiver.
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#13
zitat:
... bei Toslink Kabeln gibt es aber weniger Unterschiede im Kabelmaterial, als bei den Steckern - und Buchsen!
bei toslink ist der stecker doch teil des kabels oder?
wenn deine kabel mit knick funktionieren - super!
ich wollte dem wolfgang eben nur meine erfahrungen mitteilen - nichts weiter!
nix für ungut :-)
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Antwort#14
Hallo Tonmaus,
natürlich wollte ich mit meinem Dank auch höflich sein. Ich fühle ich mich nun aber auch tatsächlich schlauer. Ich darf z.B. nun annehmen, dass eines der Geräte ggf. kaputt ist, meine 3m-Kabel, die im übrigen völlig unnötig sind, da 1m Kabel reichen würden, könnte ich mal tauschen, ... Ich habe viele Tipps bekommen. Klar, falls ein Gerät oder Kabel kaputt ist, habe ich es durch die Antworten nicht gleich repariert, aber ich könnte eine Reparatur beginnen (lassen).
So einen Erfahrungsaustausch finde ich immer hilfreich. Zumindest, wenn die Antworten sachlich und informativ sind, was bei diesem Thema durchaus der Fall war. Also habe ich auch kein Problem damit, mich für die Antworten zu bedanken. Der Dank war absolut ernst gemeint.
Viele Grüße
Wolfgang
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