Test Grundton/Obertongehör

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Antwort#2
...zumindest ist dazu schonmal zu sagen, dass diese Erkenntnis nicht ganz neu ist (die Studie dazu ist vor einem halben Jahr veröffentlicht worden) und auch nicht ursprünglich aus der zitierten Zeitschrift stammt, sondern aus "Nature Neuroscience". s.Link unten.
Ich hatte das auch schonmal hier gepostet, irgendwann im Sommer: http://www.tomdoch.de/work/newsletter/archiv/05_08_26_01.html
Jens


"Heidelberger Studie"
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Antwort#3
Hi,
danke für den link. ich hab es mir mal durchgelesen. ist eine klassische MRI und MEG studie.
die ergebnisse zeigen, dass die zwei verarbeitungsmodi unabhängig von der musikalsichen vornbildung sind, und dass, analog zu artisten der motorische kortex, der auditorische kortex bei musikern vergrößert ist.
somit kann das erklären, warum immer wieder intonations- und warhnehmungsstreitigkeiten entstehen, die die "auditorische gemeinde" (lustige wortneuschöpfung meinerseits) in zwei nicht vereinbare lager spaltet; allerdings ist das nun wirklich keine hinreichende begründung warum einer in angeblich grundton reiches instrument erlernt oder nicht (btw.: ich spiele schlagzeug seit ich 5 und cello seit ich 8 bin, aus eigenem willen und beides wann ich will... zumindest denke ich, dass es mein freier wille war...;)...).
der wert der studie liegt vielmehr im methodischen, nämlich diese auflösung im MEG zu ermöglichen.
grüsse
leif
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