Phantom C

Erstellt 44 Antworten45 Beiträge
Antwort#21
"Mit Gruß an die "PRO"-Hobbyfraktion"
also, damit jetzt den hobby-recordlern dumm zu kommen ist ja wohl unangebracht.
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Antwort#22
""also, damit jetzt den hobby-recordlern dumm zu kommen ist ja wohl unangebracht.""
Moment! Der feine Unterschied ist: Ich komme nicht den "Hobby-Recordlern" dumm, sondern den "PRO-Hobby-Recordlern", die meinen, ein teures Mikro allein würde ihnen "professionellen Sound" bescheren aber nicht für 10c wissen was sie tun.
Unterschied begriffen?
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Antwort#23
aber wieso sagt man mir nicht einfach wie ich den professionellen Sound aus dem Micro heraushole?
ohne langes rumgerede...
Ich bin Musiker, kein Tontechniker...
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Antwort#24
weil das nicht so einfach ist. Es gibt kein Rezept wie es geht.
Wenn Du Musiker bist, bleib Musiker. Wenn Du professionelle Aufnahmen willst, geh in ein professioneles Studio.


Tonzauber - einfach klassisch!
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Antwort#25
Ich habe mir auf dem Trödelmarkt günstig eine Oboe gekauft.
Warum sagt mir denn keiner, wie ich schnell darauf den "amtlichen" Jubelton bekomme. Ich will nicht erst lange üben und so.
Ich will so, wie ich mit meiner Soundkarte und einem fertigen Stereomikrofon sofort eine professionelle Tonaufnahme machen kann, auch ganz schnell einen professionellen Oboen-Ton haben.
Warum sagt mir denn das keiner? Was ist denn los? Oder wollt ihr nicht?
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Antwort#26
blasen, immer feste blasen...
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Antwort#27
ein Microphone ist kein Instrument das man lange Jahre üben muss....
War bei meinen letzten Mic auch so! Da war auch einer der gesagt hat das und das und das und dann klangs! war eine Sache von wenigen Stunden-Tagen
oder soll ich das so ausdeuten dass ihr es selber nicht wisst?
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Antwort#28
ne ich möchte gerne die wichtigsten Tricks lernen, was die Leute in den großen Studios machen!
viele kenn ich schon....aber eben nicht alle
mit Microphonierung etwas, aber hier bin ich grad etwas ratlos!
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Antwort#30
Du hast recht, eine gute Aufnahme zu machen ist leicht. Wir haben es Dir schon wiederholt gesagt, wie es geht. Ich fasse es aber gerne nochmals zusammen:
Für eine gute Aufnahme nehme man:
- erfahrene, gute Techniker
- gute Musiker
- guten Raum
- vernünftige Technik
Solange es an einem der Punkte scheitert, wird's keine gute Aufnahme werden (ausser durch Glück).
"ne ich möchte gerne die wichtigsten Tricks lernen, was die Leute in den großen Studios machen!"
genau so. Mit genau diesem Kochrezept. Und viel Erfahrung durch alle beteiligten. Wie ich ein Mic aufstelle ist vielleicht der Kernpunkt unserer Arbeit, und beeinflusst den Klang wesentlich mehr als alles was danach kommt. Und gerade in den großen Studios wird ein Techniker sich Zeit nehmen und die Micros so lange einrichten, bis alles passt wie es ihm gefällt, weil auch er kein Kochrezept kennt. Klar hat er durch die Erfahrung Ahnung "wenn ich gesang aufnehmen will, dann soll er von vorne ins Mic einsingen", aber das Finetuning wird es jedes mal aufs Neue geben.
"ein Microphone ist kein Instrument das man lange Jahre üben muss...."
oh doch, und du lernst jeden Tag dazu. Und selbst wenn Du jahrelange Erfahrung hast, wird es Dir regelmässig passieren dass Du (in Eile/Hektik/schlecht vorbereitet) eine Aufnahme zustande bringst die Du am liebsten im tiefsten Erdkeller verstecken möchtest. Kein Unterschied also zu irgendeinem anderen Musiker.
"War bei meinen letzten Mic auch so! Da war auch einer der gesagt hat das und das und das und dann klangs! war eine Sache von wenigen Stunden-Tagen"
Dann benutze auch dieses - vielleicht passt das Phantom ja garnicht zu Deinen Klangvorstellungen. Und, nur weil es teurer ist, heisst es nicht dass es für DEINE Anforderungen das bessere Mic ist.


Tonzauber - einfach klassisch.
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Antwort#31
Mikrofon aufstellen und hören.... und wieder: Mikrofon aufstellen und hören....
und immer so weiter, bis es gefällt!
Tontechnik ist keine Rezeptbuchwissenschaft, sondern sie basiert auf jahrelanger Erfahrung!
Genauso könnt ich fragen: Wie erreiche ich, daß ich ein Klavierspieler wie Arthur Rubinstein werde?
Antwort: Üben...üben...üben...üben...üben .... und nochmals üben!!!
Verstehst Du was ich sagen will?

MfG
Rainer
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Antwort#32
Genauso könnt ich fragen:
Wie erreiche ich, daß ich ein Klavierspieler wie Arthur Rubinstein werde?
Antwort: Üben...üben...üben...üben...üben .... und nochmals üben!!!
Verstehst Du was ich sagen will?
Bist Du Dir da ganz sicher?
Nöö, ...
Nicht ohne Grund gibt (resp.: gab) es zwei Rubinstein: Einen Arthur und einen Anton.
Mögen beide fleißig geübt haben, spiel(t)en aber trotzdem unterschiedlich!
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Antwort#33
ich möchte gerne die wichtigsten Tricks lernen,
was die Leute in den großen Studios machen!
Der wichtigste: Einsprechrichtung beachten!
Ein U47/67/87/89/M49/147/149 wird aus einer anderen Richtung besprochen als ein KMxxx. Besonders schlimm ist das bei den Mikrofone von SCHOEPS - da herrschen Chaos und Durcheinander!
Leider finden viele Mikrofonhersteller nicht einmal innerhalb ihres Produktpalette eine einheitliche Linie, sodaß man bei jedem Mikrofon besser in der Anleitung nachlesen sollte. Gerade bei so namhaften Herstellern wie SCHOEPS oder Neumann, aber auch Sennheiser, AKG oder beyerdynamic, finde ich dies sehr peinlich!
Ein weiterer Aspekt: Der "lokale Bezug" zwischen Klangquelle und Mikrofon. Eine Aufnahme aus dem besten Konzertsaal kann nichts werden, wenn das Mikrofon im Foyer oder der Künstlergarderobe steht ...
Da muß man sich leider immer wieder gegen Musiker durchsetzen, die kein störendes Mikrofon auf der Bühne haben wollen.
Beides sind Dinge, die auch ich erst aus Erfahrung durch langes Probieren gelernt habe.
Ich hoffe, Dir für's Erste geholfen zu haben.
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Antwort#34
"Der wichtigste: Einsprechrichtung beachten! Ein U47/67/87/89/M49/147/149 wird aus einer anderen Richtung besprochen als ein KMxxx. Besonders schlimm ist das bei den Mikrofone von SCHOEPS - da herrschen Chaos und Durcheinander!"

... aus diesem Grund habe ich tatsächlich schon lange bei meinen Nieren-GM einen kleinen roten Lackpunkt für die Einsprechrichtung angebracht. Besonders bei Audio Technica sieht man nämlich das Logo nicht mehr gut, wenn das Mikrofon in der Spinne steckt. Dann zweimal das Mikrofonstativ verstellen ... und die richtige Einsprechrichtung wird nur noch rein zufällig benutzt ...
Der Teufel steckt eben im Detail.



Jazz Recording
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Antwort#35
Junge - weißt Du denn als Musiker nicht, daß jede Situtation anders ist und es selten vorkommt, daß eine Spiel- und/oder Aufnahmesituation einer anderen exakt gleicht?
Ich mache seit Jahren (seit 1980) sehr oft Aufnahmen in der Stadtkirche Lauterbach (Hessen). Sehr oft Aufführungen mit Oratorienbesetzung, also großer Chor, Gesangs- und Instrumentalsolisten und Orchester. Ich weiß nicht wieviel 100 mal ich in dieser Kirche schon aufgenommen habe. Aber: Es gibt keine Aufnahmesituation die der anderen exakt gleicht. Mikrofonanordnungen die bei der einen Aufnahme optimal waren, erwiesen sich bei einer anderen als unbrauchbar. Allein schon die Auswahl der Richtcharakterisitiken der Mikrofone ist keineswegs immer gleich. Meist komme ich zwar mit Nieren aus, manchmal aber muß ich Achter nehmen um den Chor maximal aus dem Orchester heraus zu halten, indem ich die Mikrofone so anordne, daß die Nullebene der Acht zum Chor hin zeigt. Bei anderen Aufnahmen wiederum ist dies nicht notwendig oder sogar schädlich.
Du hast doch OHREN. Benutze diese gefälligst wenn Du Deine Mikrofone aufstellst und höre Dir das Ergebnis an. Alle Rezeptbücher über Mikrofonaufstellungen kannst Du vergessen. Mir hat es auch keiner gezeigt wie man eine gute Aufnahme macht. Nur durch Probieren und Erfahrung lernt man das.

MfG
Rainer
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Antwort#36
Du hast doch OHREN. Benutze diese gefälligst wenn Du Deine Mikrofone aufstellst und höre Dir das Ergebnis an.
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Antwort#37
Monitore, ... mit denen man Hören gelernt hat.
??? HÄ ???
Ich habe "hören" gelernt, indem ich viel Kammermusik und Liedbegleitung gemacht habe.
Aber nicht mit Monitoren ...
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Antwort#38
Leih Dir ein Phantom-C aus und gehe damit Vorverstaerker testen.
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#39
Gut und professionell verpackt?
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#40
kriegst ums selbe geld überall...die Limited Edition ist günstiger als die "normale" edG
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