"Aussagen" im Studio-Magazin

Erstellt 30 Antworten31 Beiträge
Antwort#21
Hallo Jens,

es ist beim MV vor allem das Rauschen und der Klirrfaktor, sowie die Hochfrequenz-Einstrahfestigkeit. Gerade im lezteren Punk haperst es bei sehr vielen auf dem freien Markt befindlichen Mikrofonverstärkern. Und gerade dieser Punkt ist - wenn man die IRT-Spezifikationen einhalten will - eine verdammt hohe Anforderung.

Grüße
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#22
Moin...
"es ist beim MV vor allem das Rauschen und der Klirrfaktor, sowie die Hochfrequenz-Einstrahfestigkeit. Gerade im lezteren Punk haperst es bei sehr vielen auf dem freien Markt befindlichen Mikrofonverstärkern. Und gerade dieser Punkt ist - wenn man die IRT-Spezifikationen einhalten will - eine verdammt hohe Anforderung."
Das glaube ich gerne. Mir ist aber immer noch nicht klar, wo dann die "qualitätsbestimmenden" Unterschiede liegen, WENN die IRT-Specs eingehalten werden.
Will heißen: Es gebe zwei Geräte, die beide die Spezifikationen zu 100% erfüllen. Welchen Unterschied willst du als Qualitätsbestimmend ansehen, den man aber dennoch nicht hört? Irgendwie scheint mir das ein Paradoxon zu sein...
Jens
ZitierenPost melden
Antwort#23
....Zum einen fällt mir im übrigen auf, dass die zitierten Aussagen aus dieser Zeitschrift leider unvollständig und damit u.U. sinnentstellend zitiert sind. Wenn z.B. hinter dem "ein ordentlicher Wert" der Halbsatz folgt "...wenn man den Preis bedenkt", "...gemessen an der Konkurrenz in diesem Preissegment" o.ä., dann erhebt diese Bewertung auch gar nicht den Anspruch, eine absolute Klassifizierung sein zu wollen...
EINSPRUCH, deine Aussage ist leider nicht korrekt:
Der von mir zitierte Satz lautet vollständig: Dies ergibt zusammen mit der Verstärkung ein äquivalentes Eingangsrauschen (EIN) von rund 126 dB - ein recht ordentlicher Wert, mit dem es sich in der Praxis gut leben lässt.
(Studio Magazin 10/01 Seite 34)
Gruss
Gerhard
ZitierenPost melden
Antwort#24
""Lieber Fritz Fey, meine Kündigung ist dir gewiss.""
Lieber Gerhard, ich glaube Du gehst hier wirklich mit einer völlig blauäugigen Erwartungshaltung an den Start.
Wenn Du keinen Bock mehr hast auf "Infotainment" dann ist das ja OK,
hier aber das EINZIGE noch einigermaßen unabhängige Studioblatt (> Eigenverlag!) durch den Kakao zu ziehen,
mit zum Teil fünf Jahre alten Test-Zitaten finde ich etwas ... überflüssig.
Jeder, der bei VV wirklich den Durchblick hat, wird sich doch nun wahrlich nicht von einer "High-End"-Vorstufe blenden lassen, egal was ein Herr Fey oder Konsorten dazu schreiben. Und zum anderen: Wie relevant ist denn nun tatsächlich noch das Rauschen von modernen, hochwertigen SS- oder Hybrid Preamps?
Wir kennen die Antwort:
Das ist doch nur Gejammer auf hohem Niveau.
Gruß,
Christopher
ZitierenPost melden
Antwort#25
Hallo Jens,

das ist durchaus kein Paradoxon. Wenn Du mal die Mikrofonverstärker von Neumann, von Lawo, BFE, ANT und wie sie alle heißen, durchmißt, wirst Du schon Unterschiede feststellen, vor allem im Verhalten in Bezug auf die Betriebskennlinie (die ja direkt eine Aussage über das Rauschverhalten macht) und da sind erhebliche Unterschiede vorhanden (wurde auch vor ein paar Jahren mal in einer Ausgabe der "Audio Professional" darüber berichtet). Aber alle sind so gut, daß sie die IRT-Specs voll erfüllen, d.h. sie liegen innerhalb der geforderten Toleranzfelder. Qualitätsunterschiede müssen nicht unbedingt immer hörbar sein.

Grüße
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#26
Moin...
"EINSPRUCH, deine Aussage ist leider nicht korrekt:"
An welcher Stelle ist bitte meine "Aussage" (die eindeutig als Mutmaßung gekennzeichnet war (sinngemäß: Da KÖNNTE alles mögliche stehen...)) nicht korrekt?
"Der von mir zitierte Satz lautet vollständig: Dies ergibt zusammen mit der Verstärkung ein äquivalentes Eingangsrauschen (EIN) von rund 126 dB - ein recht ordentlicher Wert, mit dem es sich in der Praxis gut leben lässt.
(Studio Magazin 10/01 Seite 34) "
Aha. Und was ist an DIESER Aussage jetzt falsch? 126dB als "recht ordentlichen" Wert, mit dem es sich "gut leben lässt", ist doch wohl nicht zu hoch gegriffen?
Viel interessanter wäre jetzt mal zu erfahren, wie der Kontext bei den Bewertungen "sehr guter" Wert wäre, da diese ja anscheinend den Knackpunkt darstellen.
Warum a) nicht gleich so (vollständig und richtig zitieren) und b) nicht jetzt mal die Karten auf den Tisch und ALLE Aussagen vollständig zitieren? So bleibt wieder nur Rätselraten und Mutmaßungen.
Dein Beispiel zeigt aber schon sehr deutlich, dass du die Originalzitate im Ursprungspost (absichtlich? mindestens fahrlässig) aus ihrem Zusammenhang genommen hast, denn mit dem dahinterstehenden Halbsatz liest sich die Bewertung dann doch gleich ganz anders.
Merke: Wer anderen mangelnde Objektivität und schludriges "wissenschaftliches" Arbeiten vorwirft, sollte zuvor sicherstellen, dass die Wände des eigenen Hauses nicht allzu durchsichtig sind ("Wer im Glashaus...")... ;)
Jens
ZitierenPost melden
Antwort#27
moin!
sie schreiben "quasipeak" Messung mit ccir filter.
grüße
ZitierenPost melden
Antwort#28
Dann verstehe ich nicht, wie sie dann auf -125 dB kommen.

MfG
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#29
Geringerer Ausgangswiderstand der Quelle?
ZitierenPost melden
Antwort#30
Wäre denkbar, aber wenn man mal von einer Rauschzahl von 2 dB ausgeht (also -116 dBqp) dann sind es immerhin noch 9...10 dB bis zu 125 bzw. 126. Das würde bedeuten, daß statt 200 Ohm Quellwiderstand mit nur 20 Ohm gemessen wurde.

Grüße
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#31
Hm. Fritz Fey und Dieter Kahlen relativieren schon das eine oder andere Mal die Werte vor dem Hintergrund des Preises. Das finde ja nicht nur ich angemessen.
Ich bin erst mal froh, dass die überhaupt selber messen. Das macht kaum noch jemand.
Dass denen mal einer durchgeht, kann ich eher verstehen. Und wenn gleich jeder Konsequenzen zieht ist das oberöd. Lass es doch gut sein. Du hast verstanden, worum es geht, und wer nicht mal weiß was EIN ist, bei dem ist es eh alles AUS. ;-) Ich verstehe nicht, warum Du dann das Magazin nicht weiter lesen willst.
Grüße,
Tonmaus
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.