Gitarrensound ist röhrig

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Antwort#21
Die 3:1-Regel ist für deine Belange völlig belanglos.
Denn sie besagt dass eine andere Schallquelle 3 mal weiter entfernt ist, d.h. entsprechend _leiser_ ist, so dass es keine Kammfiltereffekte gibt.
Dieses leiser kannst du aber in deinem Fall mit dem Fader erreichen.
Aber den Abstand regelsts du den Klang der Klangverfärbung, wei es immer an anderen Frequenzen zu Auslöschungen bzw. Verstärkungen kommt.
Hast du die Spuren der Mikors getrennt aufgenommen ist alles in Butter. Einfach weglassen oder zeitlich verrücken, bis es passt.
Hast du sie vorher zusammengemischt: vergiss es.
Und was das Quantisieren angeht: mühseliges manuelles Geschneide. Es kommt drauf an was genau du quantisieren willst. Hauptproblem: was macht du mit den Lücken, die zwangsläufig entstehen. Such dir am besten die besten Parts raus und setze sie gegebenenfalls ein. Hoffe dass der Schlagzeuge perfekt nach Click gespielt hat.
Alles in allem klingen deine Fragen danach, dass du die Gitarren am besten neu einspielst.
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Antwort#23
"Die 3:1-Regel ist für deine Belange völlig belanglos, denn sie besagt dass eine andere Schallquelle 3 mal weiter entfernt ist, d.h. entsprechend _leiser_ ist, so dass es keine Kammfiltereffekte gibt."
Dem muss widersprochen werden. Die 3:1-Regel ist nur dann "völlig belanglos", wenn man das Kammfilterröhren haben möchte.
Will man bei einer Schallquelle und zwei Mikrofonen den Kammfiltereffekt gering halten, dann hat sollte man unbedingt die 3:1-Regel verstanden haben und richtig anwenden.




Die 3:1-Regel - Eine Schallquelle 2 Mikrofone
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Antwort#24
Will man bei einer Schallquelle und zwei Mikrofonen den Kammfiltereffekt gering halten, dann hat sollte man unbedingt die 3:1-Regel verstanden haben und richtig anwenden.
Wir reden aneinander vorbei.
Was er will ist das Signal von zwei Mikros zu mischen. Mischen heisst etwa gleicher Pegel. Kammfiltereffektvermeidung nach 3:1-Regel führt dazu, dass ein Signal 6dB leiser ist -> dann kann man es gleich weglassen. Das bisschen homöopatische Zumischen des zweiten Mikros ist dann fast sinnlos.
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Antwort#25
Lies nochmal genau, was Eberhard Sengpiel über die 3:1-Regel schreibt (auf der gelinkten Google-Ergebnisseite gleich ganz oben zu finden). Kurz zusammengefaßt: sie gilt nicht für das, was strenggenommen als Hauptmikrofon bezeichnet wird (sonst würden AB-Anordnungen gar nicht funktionieren); und sie gilt normalerweise für mehrere "auf"genommene Schallquellen, nicht für nahe "Ab"nahme. Bei 10cm zwischen Lautsprecher und Mikrofon hält man die Regel fast automatisch ein, wenn man zwei verschiedene Speaker (einer 4x12er-Box z.B.) abnimmt.
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Antwort#26
Die 3:1-Regel ist für deine Belange völlig belanglos.
Denn sie besagt dass eine andere Schallquelle 3 mal weiter entfernt ist, d.h. entsprechend _leiser_ ist, so dass es keine Kammfiltereffekte gibt.
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Antwort#27
Sie besagt NICHT, daß eine andere Schallquelle weiter entfernt ist, sondern daß ein anderes Mikrofon weiter von derselben Schallquelle entfernt ist.
Sinn der 3:1-Regel ist nicht die Vermeidung jeglicher Kammfilterwirkungen, sondern die Vermeidung HÖRBARER Auslöschungen.
Eben. Und aus Sicht _dieses_ anderen Mikros ist dieselbe Schallquelle weiter entfernt.
Eben. Und wenn es hörbare Auslöschungen vermeidet, vermeidet es auch hörbare Zumischung. Also kann man es genausogut weglassen.
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Antwort#28
Sie besagt NICHT, daß eine andere Schallquelle weiter entfernt ist, sondern daß ein anderes Mikrofon weiter von derselben Schallquelle entfernt ist.
Eben. Und aus Sicht _dieses_ anderen Mikros ist dieselbe Schallquelle weiter entfernt.
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Antwort#29
Wenn wir das zweite (3x so weit entfernte) Mikrofon entsprechend verstärken, daß die Schallquelle denselben Pegel auf dem Band hat, dann kann man das sehr wohl hörbar dazumischen (beide Signale auf gleichem Pegel!), aber die Kammfilterwirkungen sind eben in Frequenzbereichen, wo sie nicht stören.
Aber das stimmt jetzt nicht!
Dass nach der 3:1 Regel ein Mikrofon weiter entfernt sein soll, ist genau wegen dem Pegel. Wenn du den Pegel jetzt wieder angeleichst, weil das 2. Mikro ja keine zweite (gleichlaute) Schallquelle aufnimmt, machst du den Effekt wieder zunichte. (steht implizit auch auf Ebs' Seite)
Und ob die Kammfiltereffekte in den hörbaren Frequenzbereich fallen, hängt von _absoluten_ Abstand ab, nicht vom _relativen_ ("dreimal weiter").
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Antwort#30
ok, hast recht, hab mir das gerade nochmal bei EBS angeschaut: http://www.sengpielaudio.com/Die3zu1RegelAntworten.pdf
Ich frage mich gerade, wie dick das Brett vor meinem Kopf vorhin gewesen sein muß. Zu starker Kaffee-Entzug oder so.
Das ist ja eigentlich banal und völlig logisch, und was ich da geschrieben habe ist zwar auch banal, aber völlig unlogisch (du siehst: ich bin auf dem richtigen Weg) ;)


Die 3:1-Regel: Antworten
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