Moin, ich habe dieses 'Filter' auf der Musikmesse gesehen. Aber so richtig konnte mir keiner erklären, wie sich das auf die Richtcharakeristik und den Frequenzgang bei verschiedenen Schalleinfallswinkeln auswirkt. Die Idee per se finde ich gut und pfiffig. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Teil durchaus in der ein oder anderen Situation helfen kann. Ideen? mfg Gerhard
Das ist bestimmt die erste Generation ... ... die nächste Generation wird dann als Kalotte ausgebildet. Und letzendlich wird die letzte Generation als Kugel ausgebildet sein, in der dann ein Sprecher sein Gesicht in eine Aussparung steckt um in das im Zentrum stehende Mikrofon zu sprechen ... ... die Luxusversion verfügt dann noch zusätlich über einen Erker und eine Innenraumbeleuchtung. Der Schall wird ja nur etwas gedämpft und absorbiert. Eigentlich nichts besonderes ... ... wenn der überhöhte Preis nicht wäre. Soweit mir bekannt ähnelt mir diese Aufmachung der Schalldämmmatten für die Industrie, die damit laute Anlagen (Maschinen) kapselt, um den Lärmschutzbestimmungen am Arbeitsplatz genügen zu können. Bloß das hier nur ein Teil verdekt wird.
Laut Herstellerwebsite ist das Ding quasi eine kleine Folien-Absorber/Diffusor-Kombination, die wohl zur Abzocke unimprovisierfähiger Homerecordler gedacht ist. Insbesondere für tiefe Frequenzen *sehr* wirkungsvoll bei den Abmessungen ;) Ich hatte auch mal eine Situation, wo ich zu viel rückwärtige Reflexionen so um 400 Hz herum gekriegt habe mit einer Großmembran-Niere. Und jetzt ratet mal was ich gemacht habe? Na...?? Richtig: eine Kleinmembran-Niere genommen, und schon wars viel besser. Eine dicke Wolldecke über einen quergestellten Mikrogalgen doppelt gehängt, etwa 50 cm hinter dem Mikro, 80x120 cm Nutzfläche, hat den Rest erledigt. Aber wenn man SE-Großmembranen benutzen will, dann braucht man wohl diesen SE-"Reflection Filter"...