Hallo zusammen, ich hab da ein Problem mit dem Drum-Monitor oder besser sollte ich sagen, mit dem Drummer oder er mit mir. Nun ist ja allgemein bekannt, daß Musiker sich selbst nicht hören und die Anderen immer zulaut sind, aber beim Drummer hab ich schon meine Trickkiste ausgeschöpft. Wenn ich in seiner Ecke stehe hör ich alles wichtige (hauptsächlich Basedrumm & Snare), ich kann ihm doch nicht noch mehr Leistung hinterstellen als die PA hat, irgendwo muß ja mal Schluß sein. Hat jemand von euch noch ´ne Idee, was ich mit dem Monitor anstellen soll. Wie bestückt ihr eure Drummer. Hab schon mal daran gedacht, ihm so ´nen Bass-shaker aus dem Car-Hifi-Bereich unter den Hocker zu schrauben, was denkt ihr? MfG Jan
Hochtöner auf Ohrhöhe hat oft durchschlagenden Erfolg. Da macht es nicht immer die Größe, sondern mehr die Position. Wenn der Hochtöner schön ins Ohr bruzzelt, ist selbst bei stocktauben Drummern schnell Schluss. Bei größeren Konzerten stellen wir auch schon mal einen Stack Dynacord V System, aber eine saubere Lösung mit einer 15/2er sollte in den meisten Fällen ausreichend sein. (PiezoHT wie die billigen HK oder ähnliche bringen da nix, ein guter 2" Treiber ist da schon wünschenswert) Den EQ gar nicht so sehr auf Basswiedergabe trimmen, sondern lieber einen schönen Mittenpunch und einen gut hörbaren Klick/Attack erzeugen. Wenn das nicht hilft, musst du es wohl einfach über dich ergehne lassen, oder wirklich einen extra Stack deines PA Systems mit einplanen. Marco
Jaja die Drummer: also dann fang ich mal an mit meinen Tips. Und Achtung dies sind nur Vorschläge: 1. In Ear Monitoring feine Sache mit Limiter und vernünftig eingestellt kann sich der Drummer die Lautstärke selber regeln wie es ihm Spass macht, ohne dich in der Front zur Weißglut zu bringen. 2. Sub vielen Drummern geht es oft garnicht so um die Lautstärke, sie wollen ihr Schlagzeug fühlen. Also egal ob Wedge oder IEM einen Sub oder einen Bassshaker (z.B. Fisher Amps) an den Sitz. 3. Nah ran wenn du mit einer Wedge arbeitest, bring sie ihm ran an den Kopf. 4. Seite wechseln oft überdeckt eine Laute HiHat den Monitor oder der Drummer hört evtl. etwas schlechter auf einem Ohr. Hier kann es schon Wunder bewirken einfach mal den Monitor auf die andere Seite zu stellen. Mein Absoluter Liebling: Stell dem Drummer ein kleines Pult hin, splitte die Kanäle dir er haben will und einen vernünftigen IEM mit LIMITER!!!!! und dann soll er seinen Sound selber machen. Ich hoffe geholfen zu haben
Hi, IEM hatte ich auch schon mal in Erwägung gezogen, wir hatten das mal mit einem geschlossenem Kopfhörer probiert, aber der drummer schwitzt sehr stark, ist mit In-Ear warscheinlich ähnlich, oder. Mit dem Extra-mixer bei ihm hinten hatte ich auch schon vor und er auch, aber der Mann ist gelernter Karosserieschlosser, also fürs Grobe, das wird lustig, ihm die Bedienung des Mixers beizubringen. Die Snare und event. Zuspiel der anderen Quellen (abhängig von der Bühnengröße) ist nicht das große Problem, das größte Problem ist die bdr. Ich finde auch, wenn die bdr auf dem Monitor kickt, das sie besser zu hören ist, aber er will sie auch auf den Monitor "tief und bassig". erklär ihm das mal, das er am Monitor nicht vor seine HiFi-Anlage zu Hause sitzt. Werde mal den Bass-Shaker unterm Hocker probieren, weiß bloß noch nicht, wie ich das Ding festkriege. Hat schonmal jemand Erfahrung damit (Befestigung & Betrieb)? MfG Jan
Also ich weiß ja nicht wie ernst euch das alles ist, aber mit IEM und schwitzen ist kein Problem, wenn man etwas Geld investiert. Einmal eine vernünftige Orthoplaste (die großen Hearsafe für ca 170?) angefertigt und dann den passenden Hörer rein. (z.B. Shure E5 stolze 450?) da läuft dann nix rein. Der Bass Shaker wird mit sicherheit immer ein kompromiss sein. OK er spürt das seine Kick aber da ist halt kein Fundament hinter. Befestigung ist kein Problem, bei den Bass Shakern die dafür gedacht sind (also nix mit Car-Hifi) ist alles dabei um so ein Ding unter den Hocker zu Schrauben. Ist mit Endstufe und allem Zipp und Zapp aber auch alles andere als Preiswert.
Der Shaker sollte es nicht allein tun, ich will ihm seine Wedge schon stehenlassen. Wir probieren das noch mal mit dem Kopfhörer, dieser leicht Monitorhörer von Sennheiser (komm jetzt nicht auf die bezeichnung, der liegt im Proberaum) und sep.Mixer (bdr, sn, voc-Monitor & Summe) wo er sich dann das schieben kann, was er will und mal im Musikhaus ein IEM leihen(gute Connections) und mal sehen, wie das Feeling ist. Mfg Jan
moin! die basshaker gibt es zum anschrauben an den hocker fertig. der shaker wird dann mit einer art "rohrschelle" am hauptrohr befestigt. (ich versuch mich seit 2 tagen an den namen der firma zu erinnern, gelingt nicht.) p.s. ich finde das immer seltsam warum manche die drums auf dem monitor haben wollen. brauch ich nicht, ich merke normalerweise spätestens über meine gliedmassen wann ich was getrofen habe. intonieren muss man ja nun auch nicht wirklich. grüße
Den meisten geht es, glaube ich, nicht ums hören an sich, ob man richtig trifft, sondern eher ums Gefühl. Ich habe auch gerne etwas Bass-Drum (vielleicht Snare, je nach Bühnenlautstärke) auf dem Monitor, da macht das viel mehr Spaß und folglich spielt man besser. Grüße
Mit dem Shaker gibt es aber das Problem,dass viele Drummer ja auch den Bass auf dem Monitor haben wollen,was dazu führt,das ihm die "Bällchen" schön gleichmässig kribbeln ;).Und das ist wohl eher kontraproduktiv! Das haben mir jedenfalls einige Drummer erzählt.Ich nutze seit neuestem einfach eine günstige Bassreflexkiste mit einem 18"er und ein 12/1"wedge obendrauf.Hochtöner in der richtigen Höhe vor dem Ohr und genug Schub von unten.