Ardur unter Linux

Erstellt 6 Antworten7 Beiträge
Startbeitrag#1
Versteh ich das richtig, dass ich unter Linux( ich habe nur Suse Linux ) das programm einfach installiere und es so verwenden kann wie Audacity? Oder sind spezielle Hardwareanforderungen gestellt. Ich bin da nur mit einem activen 16K Mixer ausgestattet.
Gruß Peter
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Antwort#2
@Peter.
Im Gegensatz zu Audacity braucht Ardour Jack, einen speziellen Aufsatz für die Alsa Soundtreiber (die im aktuellen 2.6er Kernel dabei sind).
Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/JACK_Audio_Connection_Kit
Ardour ist nur ein Aufnahmeprogramm, aber dafür einfach klasse. Zumindest für meine bescheidenen Anforderungen.
Wie gestandene Tontechniker das sehen kann ich nicht sagen.


http://de.wikipedia.org/wiki/JACK_Audio_Connection_Kit
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Antwort#3
Danke, ich werd mich damit mal sofort auseinander setzten.
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Antwort#4
So richtig wird's dann mit:
* Rosegarden 1.2.3 audio and MIDI sequencer and score editor.
* LilyPond 2.6.1 - Advanced score typesetting for creating beautiful notation output.
* Linux kernel 2.6.13 + additional low-latency patches and Realtime LSM
* ALSA Sound Drivers
* JACK Audio infrastructure
* KDE Desktop Environment
* Mixers: QAMix, HDSPMixer, envy24control
* QJackCtl
* Vkeybd
* Ardour 0.99.1-fervent
* Audacity (Fervent build with JACK support)
* Rezound
* Sweep (with JACK support)
* JAMin
* JACK Time Machine
* SooperLooper looping sampler
* FreeWheeling looping sampler
* K3b CD/DVD burning
* KAudioCreator
* XMMS audio player (with JACK output support)
* xine video player (with JACK output support)
* Effects boxes - Creox, JACK Rack, FreqTweak, QMidiArp
* Softsynths, FluidSynth-DSSI, QSynth, TiMidity++
* Hydrogen 0.9.2 with additional drumkits
* Hexter DX7 Modeling Synth
* Aeolus pipe organ synth
* ALSA Modular Synth
* ZynAddSubFX additive/subtractive synth
* Meterbridge
* LADSPA plugins: CAPS, TAP, SWH, CMT, REV, PVOC, BLOP plugin sets
* 300 LADSPA plugins, all categorised.
* Hexter, FluidSynth, XSynth and mono and stereo sampler DSSI plugins.
* VST plugins: Elogoxa CosmoGirl2K; NovaKill FEARkILLER; DestroyFX Geometer, Scrubby, Skidder, Transverb. VSTs are supported as plugins in Rosegarden, and as standalone applications anywhere in the JACK processing graph.
Auch: http://64studio.com/ sieht nicht schlecht aus.
Die Frage die sich mit dem Einsatz von Linux stellt: Habe ich (sehr) viel freie Zeit und kann es mir leisten mich nebenberuflich zum Linux Experten auszubilden. Ohne Know How, das weit über das des normalen Windows Users hinausgeht, geht es nicht.
Es ist nicht einfach damit getan irgendeine Software zu installieren. Es fängt mit der Auswahl der richtigen Distribution an. Dann muss man natürlich den Kernel patchen, um die Latenz einigermassen nach unten zu kriegen usw. usw. usw....
Ich hab's irgendwann mal aufgegeben und Cubase SX gekauft. -> AEG (Ausgepackt, Eingeschaltet, Geht )
Schönes Wochenende
Gerhard
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Antwort#6
@GerhardS.
Interessante Copy and Paste aktion.
"Die Frage die sich mit dem Einsatz von Linux stellt: Habe ich (sehr) viel freie Zeit und kann es mir leisten mich nebenberuflich zum Linux Experten auszubilden. Ohne Know How, das weit über das des normalen Windows Users hinausgeht, geht es nicht."
Egal mit welchem Betriebssystem man arbeitet, man muß sich stets auf dem laufenden halten ...
... ob windows3.1, Windows NT 3.51, Windows 95, 98, NT 4.0, 2000, XP usw. usf. demnächst steht ja noch Vista ins Haus.
Unter Linux war übrigens der "Lernaufwand" von Version zu Version geringer als von Windowsversion zur Windowsversion.
Dann kommt noch mal der Aufwand dazu sich in diverse Programme einzuarbeiten ...
... auch das wird einem nicht erspart bleiben.
Übrigens; Linux ist nur der Kernel, alles drum herum sind meistens GNU Programme.
Seit ich nur noch GNU-Linux nutze habe ich mehr Freizeit.
"Es ist nicht einfach damit getan irgendeine Software zu installieren. Es fängt mit der Auswahl der richtigen Distribution an. Dann muss man natürlich den Kernel patchen, um die Latenz einigermassen nach unten zu kriegen usw. usw. usw...."
Wenn man nicht grade SuSE benutzt ist es keine Hexerei einen eigenen Kernel zu backen. Für Standardhardware würde ich DeMuDi als eine auf Debian basierende Distribution empfehlen. Da ist schon alles bei.
http://demudi.agnula.org/
Kostenlos und von bester GNU-Linux Qualität.
Linux kann man in der Tat hart Echtzeitfähig bekommen, kann Microsoft mit Windows das für sich behaupten?
"... AEG (Ausgepackt, Eingeschaltet, Geht )"
Alles Ein Gammel
Auspacken Einschalten Gehtnicht
So die Aussagen eines ehemaligen AEG Entwicklungsingenieurs.
Ansonnsten kann ich noch ein anderes auf Linux und Audio spezialisiertes Forum verweisen: http://www.audio4linux.de/forum/index.php


http://demudi.agnula.org/
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Antwort#7
Ich verwende ausschließlich Ardour. Es ist richtig, daß man viel Zeit für Optimierungen braucht, insbesondere wegen der Latenz. Es geht aber auch ohne Optimierungen, wenn man nur "live" aufnimmt und kein Multitrackrecording macht. Wenn aber alles eingerichtet ist, läufts wie geschmiert und IMHO jedem Windows basierten System weit überlegen. Ohne etwas Linux Know-How ist davon allerdings abzuraten. D. h. wenn Du keine Zeit hast, Dich dort reinzuarbeiten, solltest Du es lassen. Im Prinzip kann man Jack und Ardour installieren und loslegen wenn man kein echtzeitfähiges System braucht.
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