Hallo Kollegen,
da der untenstehende Thread über Druckempfänger als Stützmikrofone schon über den Bildschirmrand hinauszugehen droht :-), zumindest aber unübersichtlich wird, fange ich mal einen neuen an.
Es wurde im gen. Thread erwähnt, daß die DGG auch Mikrofone mit Acht-Charakteristik einsetzt - also gerade das "Gegenteil" des Druckempfängers, nämlich reine Druckgradientenempfänger.
Mich würde mal interessieren, in welcher Situation genau diese eingesetzt wurden.
Ich hatte in meiner Aufnahmepraxis diesen Fall auch schon, als ich bei Besetzungen von Chor-Orchester-Gesangssolisten , wo es platzmäßig sehr eng zuging (Liveaufnahme).
Ein sehr großes Übersprechen des Chores in die Orchesterstützen war da vorhanden. Ich habe mir dadurch geholfen, daß ich die Orchesterstützen als "Acht-Charakteristik" ausgebildet habe (Neumann KM 86 in Acht) und so angeornet, daßdie Nullebene zum Chor hin gezeigt hat. Verbesserung war gut hörbar.
Wer von Euch hat denn schon mal "Achter" als Stützen eingesetzt /einsetzen müssen?
Im Übrigen ist es auch hier nicht gleichgültig, ob man eine synthetische Acht (Doppelmembrankapsel) oder ein echter akustischer Dipol (einmembraniges System wie z.B. Schoeps MK 8) einsetzt.
MfG
Rainer
da der untenstehende Thread über Druckempfänger als Stützmikrofone schon über den Bildschirmrand hinauszugehen droht :-), zumindest aber unübersichtlich wird, fange ich mal einen neuen an.
Es wurde im gen. Thread erwähnt, daß die DGG auch Mikrofone mit Acht-Charakteristik einsetzt - also gerade das "Gegenteil" des Druckempfängers, nämlich reine Druckgradientenempfänger.
Mich würde mal interessieren, in welcher Situation genau diese eingesetzt wurden.
Ich hatte in meiner Aufnahmepraxis diesen Fall auch schon, als ich bei Besetzungen von Chor-Orchester-Gesangssolisten , wo es platzmäßig sehr eng zuging (Liveaufnahme).
Ein sehr großes Übersprechen des Chores in die Orchesterstützen war da vorhanden. Ich habe mir dadurch geholfen, daß ich die Orchesterstützen als "Acht-Charakteristik" ausgebildet habe (Neumann KM 86 in Acht) und so angeornet, daßdie Nullebene zum Chor hin gezeigt hat. Verbesserung war gut hörbar.
Wer von Euch hat denn schon mal "Achter" als Stützen eingesetzt /einsetzen müssen?
Im Übrigen ist es auch hier nicht gleichgültig, ob man eine synthetische Acht (Doppelmembrankapsel) oder ein echter akustischer Dipol (einmembraniges System wie z.B. Schoeps MK 8) einsetzt.
MfG
Rainer
