Irrtum sprach der Igel und stieg von der Bürste. Information die nicht da ist, kann auch durch Upsampling / Hochskalieren nicht hinzugefügt werden. Wenn also (fälschlicher weise angenommene) Treppchen da sind, so sind die bei 96 kHz noch genauso da, und auch bei 192. Es wird ja keine neue Information hinzugefügt, nur das was an Information da ist, wird mit einer höheren Auflösung dargestellt. Dadurch wird es aber nicht besser, es bleibt noch immer die selbe Information. Wobei im angegebenen Falle noch eine ungünstige Berechnung hinzukommt, von 44,1 auf 96kHz ist keine einfache Multiplikation - besser wäre da 88,2kHz - und damit kann es leicht sein dass Du Dir Dein Signal sogar verschlechterst.
@Tonzauberer. Tonzauberer schrieb: "Information die nicht da ist, kann auch durch Upsampling / Hochskalieren nicht hinzugefügt werden." Das kommt auf den Fall an. Wenn ich die Gesetzmäßigkeiten eines Wurfes kenne, dann brauche ich nicht sämtliche Koordinaten der Flugbahn sondern nur einige Punkte des Fluges, und ich kann mir dann den Rest der benötigten Informationen selbst herleiten und so (mit einer tolerierbaren Abweichung) die Flugbahn sowie den Aufschlagpunkt samt Aufschlagsgeschwindigkeit des Wurfgegenstandes herleiten. Wenn ich noch zusätzliche Informationen über das Wurfgeschoss und den Aufschlagspunktes habe, kann ich auch Aussagen darüber treffen ob das Geschoß "überlebt". Tonzauberer schrieb: "Wenn also (fälschlicher weise angenommene) Treppchen da sind, so sind die bei 96 kHz noch genauso da, und auch bei 192. Es wird ja keine neue Information hinzugefügt, nur das was an Information da ist, wird mit einer höheren Auflösung dargestellt. Dadurch wird es aber nicht besser, es bleibt noch immer die selbe Information." Bislang habe ich die Informationen die in Wave-Dateien gespeichert sind als Koordinaten eines karthesischen Koordinatensystems verstanden. Sollte ich mich geirrt haben? Natürlich sind diese "Originalinfromationen" auf einer CD Fehlerbehaftet, aber darum geht es mir nicht. Es ging mir darum ob nicht ein Speicherformat, was in der Technik sonnst als Approximation genutzt wird, (Fouriertransformation) dazu genutzt werden kann weitere (verläßliche) Aussagen über den weiteren Funktionsverlauf zu treffen. Und hier greift auch wieder der Gedanke mit dem Wurf, denn wenn ich Verlauf kenne, kann ich mit wenigen Parametern (beim Wurf z.B. Ausgangsgeschwindigkeit und Richtung des Wurfes) den Verlauf dahingehend ändern das ich ein beliebiges Ziel zum gewünschten Zeitpunkt treffe. Dieser Gedanke weiter gesponnen könnte dann bei bekannten Modellen über Instrumente dann dazu führen, das man einzelne Instrumente aus einer Aufnahme herausrechnen könnte. Und somit könnte man in der Tat Sänger aus einem Lied entfernen. Warum sind Menschen in der Lage aus Geräuschen verschiedene Musikinstrumente herauszuhören? Eine Approximation könnte die Richtung zeigen. Tonzauberer schrieb: "Wobei im angegebenen Falle noch eine ungünstige Berechnung hinzukommt, von 44,1 auf 96kHz ist keine einfache Multiplikation - besser wäre da 88,2kHz - und damit kann es leicht sein dass Du Dir Dein Signal sogar verschlechterst." Bei einer Approximation gilt eigentlich, je (geographisch) näher die neuen approximierten Werte am Original sind, desto verläßlicher sind sie. Aber warum eine einfache lineare Interpolation wählen, wenn man so viele schöne andere Funktionen nutzen kann? Fourierreihen bieten sich an, aber wenn es ein Polynom sein soll, dann würde ich doch mindestens ein Polynom 3. Grades wählen ... ... und wenn es wie handgemalt aussehen soll nehme man Akima-Splines. Und hier schließt sich mein Ausgangsposting zu dem Thema. Wenn ich Musikinformationen als Fourierreihe speichere, dann kann das zu einem besseren Ergebnis führen als mein karthesisches Modell, welches mir die CD liefert. Natürlich ist (nach meinem Kenntnisstand) die Manipulation von Geräuschen mit Hilfe einer Forurieranalyse noch Zukunftsmusik, aber ist es wirklich so phantastisch?
Was du hier tust, wird auch Hijacking eines Thread genannt. Das sehr interessante Thema ist: 'Mikrofonkabel-Qual der Wahl'. Wenn du meinst, hierzu einen sinnvollen Beitrag leisten zu können, dann tue es. Wenn du ein anderes Thema (... wenn ich meine CDs in einem Ogg-Vorbis Format ohne Qualitätsverlust speichere, könnte ich damit die Audioqualität steigern?) hast, dann mache doch einen neuen Thread auf. Mit deiner Vorgehensweise tust du weder dir noch den anderen Lesern einen Gefallen. Gerhard
Das würde ich auch vermuten. Da aber in der Regel die P-Speisespannung anliegt, ist damit schon die Voraussetzung gegeben, daß diese Artefakte auftreten. Man kann ja nicht davon ausgehen, daß bei der mechanischen Bewegung des Kabels die von der P-Spannung erzeugten Ladungen sich symmetrisch auf die a- und b-Ader verteilen sodaß kein Effekt zustande kommen kann.
Grüße Rainer P.S.: Hast Du diesen Schwachsinn von CC und Frans im RDW-Forum mal verfolgt? - köstlich! :-)) - sind derzeit die absoluten Forumsclowns!
"Natürlich sind diese "Originalinfromationen" auf einer CD Fehlerbehaftet, " Doch darum geht es letztlich sehr wohl. Und ein Fehler der bereits vorhanden ist, wird durch das Upsampeln nicht geringer. Du kannst Dich also drehen und wenden wie Du willst, Du wirst die vorhanden Qualtät bestenfalls beibehalten aber nicht verbessern. Und der Vergleich mit dem Wurf ist fehl. Denn dieser verläuft nach einer exakt vorgegebenen Funktion die "fehlerfrei" ist, das digitalisierte Signal dagegen ist fehlerbehaftet. Stelle Dir dochmal ein digitalisiertes Sprachsignal vor im Telefonverkehr: Dort wird mit 8 bit und 8 kHz gearbeitet. Glaubst Du wirklich daß Du dieses Signal auf "HiFi-Qualität bringst wenn Du es upsampelst auf 96 kHz und 24 bit?
P.S.: Hast Du diesen Schwachsinn von CC und Frans im RDW-Forum mal verfolgt? - köstlich! :-)) - sind derzeit die absoluten Forumsclowns!
Was es nicht so alles gibt im Internet, da wird man ja noch süchtiger - aber danke für den Link. Scheint auch hohen Unterhaltungswert zu haben... MfG, Martin (der als Funkamateur auch mit 750 W EIRP auf dem Fensterbrett brezeln dürfte, das aber dann doch nicht täte...)
Nur C-Lizenz?? Aber Rainer... sonst machst Du doch auch keine halben Sachen ;) Um es noch etwas on-topic hinzubiegen: Morsen ist sehr zu empfehlen für verzweifelte Cutter (zur Erholung). Und zur Übung für mittelmäßige Musiker. vy73, DL5SDT
@Rainer. Rainer schrieb: "Machiko schrieb: "Natürlich sind diese "Originalinfromationen" auf einer CD Fehlerbehaftet, " Doch darum geht es letztlich sehr wohl. Und ein Fehler der bereits vorhanden ist, wird durch das Upsampeln nicht geringer." Weitestgehend stimme ich Dir da zu. Rainer schrieb: "Du kannst Dich also drehen und wenden wie Du willst, Du wirst die vorhanden Qualtät bestenfalls beibehalten aber nicht verbessern. Und der Vergleich mit dem Wurf ist fehl. Denn dieser verläuft nach einer exakt vorgegebenen Funktion die "fehlerfrei" ist, das digitalisierte Signal dagegen ist fehlerbehaftet." Wenn ich durch die Approximation vertrauenswürdige Zwischenwerte erlange, dann habe ich sehr wohl die Qualität verbessert, dies bedeutet nicht das ich (mangels geeigneter Fehlerkorrekturen) das Originalsignal wieder herstellen kann. Ich wies ja schon dezent darauf hin, das die Modelle für eine praktische Anwendung der Fehlerbereinigung und Manipulation noch fehlen. In anderen Ingenieurswissenschaften mag es ein entscheidener Vorteil sein, das man für gesuchte Funktionen geeignete Modelle hat. Unabhängig davon ist die Approximation ein hervorragendes Beispiel mehr aus den gegebenen Informationen herauszuholen. Man denke da an einen Taschenrechner, der auch nur über Ersatzfunktionen verfügt, diese aber (je nach Qualität) hinreichend vertrauenswürdig. Rainer schrieb: "Stelle Dir dochmal ein digitalisiertes Sprachsignal vor im Telefonverkehr: Dort wird mit 8 bit und 8 kHz gearbeitet. Glaubst Du wirklich daß Du dieses Signal auf "HiFi-Qualität bringst wenn Du es upsampelst auf 96 kHz und 24 bit?" Wenn die Urspungsfunktion von der Approximation getroffen wird, ist sie sehr wohl in der Lage die Originalfunktion wiederzugeben, andernfalls eine (nach eigenen Vorgaben) vertrauenswürdige angenäherte Abbildung des Originals. Dennoch kann eine Approximation aus Exkrementen kein Gold machen. Man kann einer Approximation nur in gewissen Grenzen vertrauen. Für gewöhnlich nicht in den Größenordnungen die Du als Gedankenbeispiel angegeben hast (es sei denn das Modell ist hinreichend eindeutig).
Hallo Machiko, das Problem ist, daß durch die Filterung des Signal bei der DA Wandlung ja schon genau das passiert, was Du beschreibst: Es findet eine Approximation statt, diese wird sozusagen implizit durchgeführt, indem man das Signal mit einem Tiefpassfilter im DA Wandler versieht. Wenn man jetzt die Samplerate vergrößert, wird die Approximation sozusagen festgeschrieben, aber verbessern wird sich auch nicht. Bestenfalls gibt es keinen Unterschied Nur meine Meinung .. Gruß Erdie
wenn du die genaue funktion der welle kennen würdest, dann würde das gehen (dann würde ich auch sehr schnell zum patentamt rennen...) das ist der haken an deinem flugvergleich... grüsse leif
Wie MP3 und WMA dient auch der OggVorbis-Codec der Kompression von Audio-Daten. Im Gegensatz zu den kommerziellen Codecs fallen bei der Verwendung von OggVorbis keine Lizenzgebühren an. OggVorbis ist eine offene´Audiokompression für die Übertragung von qualitativ hochwertigem Audio. OggVorbis, entwickelt von Xiph.org, zeichnet bei einer Bitrate von 80 kbit/s durch eine sehr gute Klangqualität aus. Diese wird auch bei niedrigeren Bitraten von 64 kbit/s und 48 kbit/s als gut resp. befriedigend bezeichnet. Der Frequenzbereich liegt bei der niedrigen Bitrate noch über 15 kHz. Die Kompressionsrate ist vergleichbar denen anderer Audio-Codecs und liegt in Abhängigkeit von der Bitrate bei ca. 95 %. OggVorbis kann nur mit dem OggVorbis-Player, OggDrop, abgespielt werden und wird vom WinAmp-Player ab Version 2.8 unterstützt. OggVorbis ist für variable Bitraten (VBR) konzipiert, die zwischen 16 kbit/s und 128 kbit/s pro Kanal liegen. Er kann aber auch mit konstanten Bitraten (CBR) von bis zu 500 kbit/s arbeiten. Die Quantisierung liegt bei 16 Bit und höher. Die Kompression erfolgt über eine modifizierte diskrete Cosinus Transformation (DCT).´ OggVorbis ist also eine verlustbehaftete Kompression, aber eine hochwertige.
Warum soll C-Linzenz 'ne halbe Sache sein? Zum Morsen hatte ich einfach keine Lust und auch keine Geduld. Und ich denke, wenn einer mit C-Lizenz einen 23-cm UHF-Sender bauen kann, kann er auch einen KW-Sender bauen... Allerdings: Wer macht das heute noch? heut kauft man sich sowas und geht damit in die Luft. Zum Funken komme ich sowieso nicht, vielleicht klappt es wenn ich mal in Rente gehe, komme aus Zeitgründen nicht mal vernünftig zum anderen Hobby: nämlich dem Schachspiel. Früher habe ich im Club gespielt , aber auch da sieht es heute zeitlich schlecht aus....