Testtongenerator mit 3 ´Bauteile´

Erstellt 11 Antworten12 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Läude,
ich habe einen Tip. Wenn ihr mal einen Generator braucht, den es dann natürlich
nicht im Pult gibt, dann braucht ihr dafür nur 3 ´Bauteile´, 2 Stecker, und ein Stück
Kabel. Verbinde einen AUX-Ausgang mit ein Eingang, und baue eine Rückkopplung.
Mit dem EQ den Tiefen und die Höhen ganz herunter drehen, und es kommt ein
schönen Ton raus.
Ja, ein kleiner Generator wäre schnell gebaut, aber wie umständlich...
Muss eine Batterie drin, (in so einem Fall die einfachste Lösung) aber der ist laut
Murphy immer leer wenn man ihn braucht.
Schönes Wochenende!
Evert
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Antwort#2
Sicherlich interessant um mal eben die Signalkette zu checken. Vor allem wenn man nicht erst zwei Stecker an ein Kabel löten muß (und laut Murphy den Lötkolben vergessen hat), sondern gleich ein fertiges Patchkabel nimmt ;)
Nur: welche Frequenz hat unser Testton? Und welchen Pegel?
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Antwort#3
hihi
der ist doch aus der rubrik:
wie bekomme ich phantomspeisung auf einen unsymetrischen line out?
die frequenz ist FIIIIIIIIIIIIIIIIEEE
und der pegel ist laut
(wozu sind denn die roten lampen da wenn die nicht leuchten sollen?)
grüße
;) ;) ;)
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Antwort#4
Hallo Läude,
aba, aba, nun nicht gleich alles voll aufdrehen/schieben ! ;-)
Es reicht wenn die Verstärkung >1.
Wenn die Höhen und Tiefen ganz herunter geregelt sind, kann da echt noch
ein schöner Ton rauskommen.
Habe es hier probiert mit ein Behringer Mischpult.
Die Rückkopplung entsteht auf dem AUX-Weg, also mit dem Masterfader
kann man den Ausgangspegel unabhängig einstellen.
Und wieso sollte diese Methode schlechter klingen, als ein ´echter´ Oszillator?
Hier passiert genau dass selbe, eine Rückkopplung mit Av > 1
Probier es selber mal aus, und dann vor Allem experimentieren mit dem EQ
und die Verstärkung ´im Kreis´.
Die Frequenz habe ich nicht gemessen, aber hängt von der Verstärkung ab.
Aber liegt so im bereich von (sch:atzungsweise) 500 Hz ... 2 kHz.
Fr. Gr.
Evert
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Antwort#5
Ich kann wohl nicht zählen.... es sind keine 3, sondern doch 4 Bauteilen :-)))
Habe das Mischpult vergessen mit zu zählen....
Naja, gezählt wurde auch nur, was man ´extra´ braucht :-)
Ciao !
Evert
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Antwort#6
Vergiß bitte eines nicht: Nicht nur die Frequenz ist undefiniert (also rein zufällig) sondern auch deren Kurvenform! Ein richtiger Pegeltongenerator hat immer einen sauberen Sinus, während ein Ton der durch Rückkopplung erzeugt wird, keine definierte Sinusfunktion hat, sondern irgend eine. Es kann im Extremfall passieren, daß durch die Obertöne des nicht sinusförmigen Signals die Hochtöner beschädigt werden.
Einfacher Oszillator aus Transistor und einer 3-gliedrigen Phasenschieberkette wird doch noch jeder hinbekommen. Und sinusförmiges Signal gibt der auch ab.

Grüße
Rainer
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Antwort#8
Moin,
wer nicht selber bauen kann, muss halt selber kaufen. Ganz toll ist der Mini Plug.
Passt in jede Hosentasche.
Gruss
Gerhard



Mini Plug
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Antwort#9
Hey! Das ist supa ! (Tone Plug)
Aber soviele Funktionen in so ein kleiner Raum...
ist schon ein Wunder.... ;-)
Aber... ich habe nicht gesagt dass ich kein Oszillator bauen könnte,
nur so ein Kabelchen war eben schneller gebaut.
Obertöne die die Hochtöner beschädigen:
Gibt´s nicht; wie ich schon schrieb, die Höhen- und Tiefenregler
vom EQ müssen herunter geregelt werden.
F G
Evert
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Antwort#10
Äh, warum nicht den einfachsten und flexibelsten Generator von allen verwenden, die Stimme (+Mikrofon)? Oder ist uns das zu peinlich, vor Publikum?
Aber Spass beiseite -- obwohl auch ein ernster Kern darin steckt.
Ich habe immer einen .WAV-tauglichen MP3-Stick (plus Adapterkabels) mit, auf dem etliche Testsignale (Rauschen, Sinusbursts etc.) drauf sind. OK, den kann man mal vergessen oder der Saft ist alle, dann s.o.
Die Feedbackmethode finde ich auch sehr gefährlich, speziell wenn man unter Stress steht. Die Rückkopplung in dem Kanalzug setzt ja brachial, mit vollem Pegel ein, und wehe, da ist noch ein Auxregler offen oder der falsche Routingschalter gedrückt....
Grüße, Klaus S
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Antwort#11
Du schreibst hier: "Obertöne die die Hochtöner beschädigen:
Gibt´s nicht; wie ich schon schrieb, die Höhen- und Tiefenregler
vom EQ müssen herunter geregelt werden."
Vorsicht! Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Zwar wird durch die Höhen- und Tiefenregler der Frequenzbereich festgelegt, aber das alleine genügt nicht.
Festlegung der Schwingfrequenz durch eine frequenzselektive Schaltung ist zwar notwendig aber nicht hinreichend.
Bei jedem Oszillator, der eine definierte Frequenz haben soll muß eine Amplitudenstabilisierung vorhanden sein. Bei den gewöhnlichen Oszillatoren ist es die nichtlineare Kennlinie des Verstärkerelementes und durch die Rückkopplungsschleife wird sichergestellt, daß sich der Arbeitspunkt auf den Wert einstellt, wo k * V = 1 ist.
Bei Deiner Idee fehlt diese Amplitudenstabilisierung und der Verstärker läuft ungeregelt bis in die Sättigung hinein wo die Verstärkerkennlinie scharf abknickt und somit Oberwellen entstehen läßt. Außerdem ist das durch die Klangregler gebildete frequenzselektive Netzwerk von sehr geringer Güte um die Oberwellen auszufiltern.
Eine gewöhnliche Rückkopplung wie wir sie alle von Beschallungen her kennen, bewirkt immer eine Vollaussteuerung des gesamten Systems weil eben kein Amplitudenregelkreis vorhanden ist - im Gegensatz zu einem "richtigen" Rückkopplungsoszillator.

Grüße
Rainer
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Antwort#12
Wenn das Geld für eine professionelle Lösung zum Testen fehlt (z.B. Neutrik), oder wenn Du keinen Pegeltongenerator selberbauen willst (Rainer hat mal hier eine Eigenentwicklung mit umfangreichen Möglichkeiten beschrieben), kann ich -ausnahmsweise- mal Behringer empfehlen: Der CT100 kann zwar nicht viel, aber das Teil ist besser, als ein schlecht kontrolliertes Feedback, wesentlich besser als garnix und das kleine Tool ist, wie es sich für diese Firma gehört: in erster Linie billig... :)


B. Kabeltester: CT-100
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