Problem: Computer und Soundkarte

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,

ich habe folgendes Problem. In meiner Freizeit nehme ich mit dem Computer Musik auf, jedoch habe ich keine Ahnung von PC, Soundkarten oder sonstigen Dingen. Da die erzeugte Qualität sehr schlecht ist, möchte ich mir einen neuen PC und eine neue Soundkarte zulegen, doch wie gesagt habe ich keine Ahnung davon.
Im Internet habe ich bei Thomann das Digital-Audio-System EMU 1820 entdeckt , jedoch weiß ich nicht, wofür das alles gut ist. Der Preis ist nicht so arg wichtig - ich möchte vielmehr etwas vernünftiges haben.
Wer kann mir helfen?
Gruß Jasmin
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Antwort#2
Hallo Jasmin
Ich benutze einen Apple G4 und ein MAudio 1814.......als Software Spark von TC electronics....alternativ geht auch Garage Band von Apple.
Wenn du noch Geld uebrig hast gibts noch ProTools M-powerd.........dann bist du auf der richtigen Seite.
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Antwort#3
Kennt jemand das von Jasmin ausgeguckte EMU 1820M Digital Audio System?
http://www.thomann.de/de/emu_1820m_digital_audio_system.htm
Sieht doch ganz schnuckelig aus, was man da liest:
Masteringfähige 24-bit / 192 kHz Wandler
Flexible Anschlußmöglichkeiten mit 18 Audio-Inputs und 20 Outputs
2x MIDI I/O
WordClock, SMPTE und MTC sync
FireWire Port zum Anschluß weiterer Geräte
2 hochwertige TFPro Mikrofonpreamps mit Mic/Line/Hi-Z Eingängen mit 40 dB Gain-Abschwächung und 48 V Phantomspeisung
E-DSP 32-bit Multi-Effekt Processor mit 16 gleichzeitig nutzbaren Hardwareunterstützten studiotauglichen Effektsektionen
32-Kanal latenzfreies Hardware Mixing/Monitoring mit flexiblen virtuellen Patchbays
DirectSound und ASIO 2.0 Treiber



EMU 1820M Digital Audio System
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Antwort#4
Hallo Jasmin.
du bist hier mit deiner Frage in gewisser Weise im falschen Forum gelandet. Zwar gibt es hier auch durchaus hilfsbereite Leute, aber du siehst ja, welche Art von Antworten hier (leider oft in der Überzahl) Anfängern entgegenschallt.
Hier sind eben Vollprofis am Werk, von denen einige auf Anfänger und Hobbyisten herabsehen und manch einer sich offenbar in seiner Existenz bedroht sieht.
Hier kannst du auf fachkundige Hilfe in EXPERTEN-Fragen hoffen. Für Einsteiger- und Hobbyfragen lade ich dich ein, zu "uns" ins Musiker-Board zu kommen und dort deine Frage noch einmal zu stellen. Dieses Forum beherbergt zwar nicht ausschließlich Studierte und Profis und wird deswegen auch von Teilen der hiesigen Nutzerschaft als "Amateur-Spielwiese" belächelt, aber dort bekommst du wenigstens eine freundliche und sachdienliche Antwort, die dir weiterhilft.
Jens
PS: Vielen Dank an Thomas, der sich von den obigen Aussagen über Teile der hiesigen Leserschaft ganz ausdrücklich NICHT angesprochen fühlen sollte.


http://www.musiker-board.de/vb
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Antwort#5
""Ich benutze einen Apple G4 und ein MAudio 1814.......als Software Spark von TC electronics....alternativ geht auch Garage Band von Apple.
Wenn du noch Geld uebrig hast gibts noch ProTools M-powerd.........dann bist du auf der richtigen Seite.""
Sorry Thomas, aber jemandem zu suggerieren der zweifelsohne bereits ein "Wintel"-System benutzt und nur ein Interface sucht, ein Mac G4 mit spezifischer Software würde ihn "auf die richtige Seite" bringen ist vollkommen... absurd.
Abgesehen: Warum glaubt Ihr Apple-Maccer immer noch ihr befändet Euch auf der Sonnenseite der Computerwelt??
Haben OSX, XP, Kompatiblitätsprobleme auf allen Fronten* die es in der PC-Welt anderswo noch NIE gegeben hat Euch immer noch nicht eines besseren belehrt?
Oder vielleicht die Tatsache, daß es im gesamten öffentlich-rechtlichen Bereich vermutlich keinen Mac für Audiozwecke gibt?
Ein Mac mit Protools - zumal für einen Einsteiger - was anderes scheint wohl nur Leuten eizufallen, die WIRKLICH Ahnung haben.
Und wer keine Ahnung von Computern hat - sprich: Mit seinem Werkzeug nicht umgehen kann ! - sollte dies erstmal ändern. Das gilt sogar für die nervigen Mac-Jünger.
Zur Ursprungsfrage: Wenn Geld zweitrangig ist und Du was ordentliches haben willst dann seh Dir die RME-Produkte an.
*zwischen OS-X und den Vorgängern, durch stetig wechselnde Hardware Architektur, zB. PCI-PCI-e, zwischen Wintel-PCs und Macs: Nochimmer werden zuviele Sonderwege beschritten und sich nicht dem Industriestandart angepaßt...etc.pp.
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Antwort#6
Die Frage lautete...was ist gut ..was soll ich machen.
Die habe ich beantwortet.
Ich versteh nicht weshalb mal wieder auf die Apple Leute geschimpft wird.Das ist ein Verhalten, das mich seit Jahren nervt. In der DOS Welt gibt es ebenso gute Systeme.
In keinem Wort hat Jasmin erwaehnt was sie bislang benutzt.
Und ich habe ihr nur sagen wollen was ich am besten finde.
Thema erledigt.
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Antwort#7
Nimm bitte nicht alles, was hier schon gesagt wurde, zu ernst, Jasmin. Es gibt hier einige, die am liebsten der Hausfrau das Kochen verbieten würden, denn wozu gibt es Herrn Witzigmann und Herrn Bocuse. ;)
Inzwischen sind die Grenzen zwischen "billigem" Hobby-Recording, semiprofessioneller Aufnahmetechnik im "Projektstudio" und professionellen Produktionen etwas verschwommen, was das Technische angeht. Die Unterschiede liegen inzwischen mehr in den Fähigkeiten der beteiligten Personen...
Es gibt doch bei allen großen Musik-Versandhäusern diverse Pakete aus einer kleinen Cubase-Version und irgendeinem Interface. So etwas würde ich mir an deiner Stelle anschauen. Wieviele Eingänge welcher Art dieses Interface haben muß, hängt letztlich davon ab, was man damit aufnehmen will. Für ein Schlagzeug oder eine komplette Band sollten es schon mindestens 8 sein, wenn man nur "mal" eine Gesangsspur oder eine Gitarre aufnimmt, reichen auch zwei Eingänge. Um für zukünftige Verbesserungen des eigenen Systems gerüstet zu sein, sollten die Mikrofoneingänge Phantomspeisung bereitstellen.
Das bringt mich zu einem hier noch nicht angesprochenen Punkt: für eine gute Aufnahme ist das Mikrofon als wichtigster Bestandteil der Aufnahmekette nicht zu vernachlässigen: für den Anfang mögen Chinamikrofone für 50 Euro ausreichend erscheinen, aber die Ansprüche wachsen doch schnell, und dann kauft man nochmal was teures und hat die Billigmikros letztlich für die Katz gekauft.
Wenn du "keine Ahnung" von Aufnehmen und Computern hast, dann lies dir ein bißchen Wissen an. Gibt doch wirklich reichlich Computerbücher auch für komplette Laien, und vielleicht schadet auch "Das Homerecording Handbuch" im Carstensen-Verlag nicht. Das dürfte dann ein paar gezielte "erste Schritte" ermöglichen :-)
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Antwort#8
... vielleicht umreißt Du erst einmal, welche Art von Musik Du machst und wie Du aufnehmen möchtest. Es macht einen großen Unterschied, ob Du mit Freunden auf akustischen Instrumenten spielst und dies aufnehmen möchtest oder ob Du eher mit "elektronischen Instrumenten" und Effekt(gerät)en arbeitest.
Außerdem am Rande die Frage:
Wieso wendest Du dich nicht in ein Fachgeschäft?
Dort kannst Du den Verkäufer festnageln, wenn der gekaufte Artikel nicht Deinen dargelegten Vorstellungen entspricht.
"Juppy" - oder wer auch immer - hingegen wird erst mal von der Bildfläche verschwinden, wenn Du hier darlegst, wieso die von ihm als geile, in den buntesten Farben leuchende EierlegendeWollmichSau angepriesene Kiste nicht Deinen Wünschen entspricht.
Im Ansatz hatten wir hier schon die ewige Diskussion um MickeymausPC und MAC ...
Letztlich mußt Du selber herausfinden, welches System zu Deiner Arbeitsweise passen kann. Ob dies dann für Dich 100e oder gar 1000e kosten muß, ist eine ganz andere Frage. Im PC integrierte Soundkarten können so schlecht sein, daß für Stereoaufnahmen schon ein externes preiswertes Analog-Interfaces für weniger als 100 ? eine weit höhere Qualitätssteigerung sein kann als man erwartet hatte ...
Diese Interfaces (oder AD / DA-Wandler) gibt es mit USB oder FireWire (IEE 1394)-Interface. Bliebe die Frage, welche Anschlüsse Dein Computer hat.
Apropos Computer: Wer vorwiegend nur Aufnahmen und ein paar Bearbeitungen machen möchte, braucht nicht unbedingt und wirklich den modernsten und schnellsten PC. Ich habe bis vor Kurzem 8-Kanal-Produktionen (Schnitt, Mischung) noch auf einem PII mit 400 MHz gemacht. Leider hat der Rechner das Zeitliche gesegnet ...
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Antwort#9
Hallo Jasmin,
ich vermute du machst Eigenaufnahmen. Als Basis solltest du mit einem Stereo-Audiointerface anfangen, z. B. http://www.marian.de/products/marc_2
Marian Marc 2 ist ein solides aber noch bezahlbares Interface.
Für Mehrspuraufnahmen kannst du deinen Rechner um eine Fire-Wire Schnittstelle erweitern und z. B. einen Phonic Mixer aus der Helix Serie benutzen, z. B. http://210.243.85.5/partner/modules/product_explor/products_detail.php?product_id=139
Zum Rechner: Ich bin kein Spezialist, auf jeden Fall machst du nichts falsch, wenn einen sogenannten "Silent-PC" aussuchst. Ein PC mit ca. 3 GHz und mindesten 1GB RAM ist Standard.
Das Audioprogramm ist das Herz des "digtalen Studios". Ich konnte mich von der ersten Stunde an für Samplitude begeistern. In der Ausgabe "Keys, Mai 2006", kannst du eine Vollversion von Samplitude V8SE zum Preis von 5 Euro legal erwerben. Ich kenne kein besseres Prei-Leistungsverhältnis. Die Keys erscheint im PPV-Medienverlag und kann in jedem guaten Zeitschriftenfachhandel nachgeordert werden.
Gruß
M. Hein
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