Ich habe eine Audio-CD gebrannt mit nur einem Titel von 30 Sekunden Länge. Diese Scheibe läuft auf einem alten Player nicht. Wenn ich einen weiteren Titel von 10 Minuten hinzufüge, wird die CD anstandslos abgespielt. Legt das Red-Book (abgesehen von der minimalen Tracklänge (2s) und der ersten Pause) auch eine minimale Länge für die CDD-Session fest? Danke für Antwort Opi
Ah tach auch, das Problem habe ich manchmal auch. Einige Player scheinen mit solchen kurzen CDs echte Schwierigkeiten zu haben. Den Grund kenne ich leider auch nicht. Ein kleiner Trick funkioniert gelegentlich. Setze einfach mehr als einen Track, selbst bei kurzen Titeln funktioniert es dann meistens. Gruß MArkus P.
Wie lange hast Du denn den ersten "Index Null" gesetzt? Ich setze diesen immer 3 Sekunden lang. Ansonsten muß die Mindestlänge eines Tracks 4 Sekunden betragen, wie schon anderweitig erwähnt.
Moin... Unabhängig von den Spezifikationen des RedBook kann es auch einfach sein, dass der Player die CD einfach deshalb gar nicht erkennt, weil der beschriebene Bereich zu schmal ist. Zusammen mit dem Lead out ist der beschriebene Bereich ja gerade mal einen knappen Millimeter breit und es kann gut möglich sein, dass die Fokus-Regelung da noch gar nicht greift. Bevor jemand einwirft, ein guter CD-Player müsse doch jede RedBook-kompatible CD abspielen können: Wenn es daran liegt, was ich oben geschildert habe, dann wird der Player diese CD sehr wohl abspielen können, sobald die Regelelektronik einmal im Fangbereich ist. Unter Umständen reicht aber bei einer schlechten Anfangsfokussierung der Signalkontrast von so wenigen Spuren nicht aus, bzw. der Player entscheidet dann eben (unterhalb des Kontrastschwellwerts) auf "no Disc". Über das "Wie" der Initialisierung der Regelelektronik (übrigens ein nicht triviales Problem!) sagt das Redbook AFAIK nichts aus. Dass im übrigen ein Player-Hersteller sich über so kurze CDs keine Gedanken macht, dürfte nciht weiter verwundern: Wer rechnet ernsthaft damit, dass irgendjemand eine CD mit nur wenigen Sekunden Gesamt(!)-Spieldauer erstellt? Jens
Hallo Opa, welcher Jahrgang bist Du eigentlich? Ich frage nur wegen des Nicknamens - oder ist das eher ein Scherz? Vielleicht kann ich mich ja mit meinen (fast)41 Okken auch schon Opi nennen?! Erdie
Hallo, das halte ich für unwahrscheinlich, denn als erstes wird auf der CD das TOC ausgelesen. Dort steht u.a. an welchen Zeiten die Tracks beginnen, worunter also auch Track 1 (ist das derselbe Startpunkt auf jeder CD?). Wenn ich mich richtig erinnere, sucht die Abspielelektronik ja nicht nach einem Start-marker sondern richtet sich nach der Zeit, die im TOC angegeben wird. Wie auch immer müsste ja ansonsten ein player beim "über den Anfang hinausschiessen" ja wieder den eigentlichen Anfang zurückfinden, obwohl er schon den Datenstrom ausliest. Gr. Dirk
Moin... "das halte ich für unwahrscheinlich, denn als erstes wird auf der CD das TOC ausgelesen. Dort steht u.a. an welchen Zeiten die Tracks beginnen, worunter also auch Track 1 (ist das derselbe Startpunkt auf jeder CD?). " Was ich meine, passiert noch viel früher: Bevor der Player die TOC auslesen kann, muss erstmal der Laser fokussiert werden und die Nachführelektronik IRGENDEIN Signal haben. Wenn der Fokus des Lasers beim Einlegen der Cd nur um einen Zehntel-mm falsch liegt, überstreicht der Spot schon -zig Spuren. Es braucht aber einen gewissen Kontrast zum "Einfädeln" der Regelelektronik, der u.U. nicht gegeben ist, wenn der Spot schon zur Hälfte auf dem homogen reflektierenden unbeschriebenen Bereich ist. "Wenn ich mich richtig erinnere, sucht die Abspielelektronik ja nicht nach einem Start-marker sondern richtet sich nach der Zeit, die im TOC angegeben wird." Richtig. Aber wie gesagt, das würde voraussetzen, dass die Regelung schon gefangen hat und die TOC bereits gelesen werden konnte. Wenn das so ist und der Player die CD grundsätzlich erkennt (also andere Fehler zeigt als "No Disc"), dann kann das Problem woanders liegen: Typischerweise wird ein Titel angesprungen, indem sich der Player zunächst mal in Schritten von rund 50 Spuren bis zu dem Punkt vorhangelt, der in der TOC als Startpunkt angegeben ist. Das wird gemacht, damit der Player die Fokussierung nicht verliert, aber trotzdem in akzeptabler Zeit zum Ziel kommt. Der eigentliche Inhalt wird dabei AFAIK nicht gelesen. Am (groben) Ziel angekommen, wird der P-Kanal ausgewertet und der Player springt spurweise vor (P=high) oder zurück(P=low), bis er den Anfang des Titels spurgenau gefunden hat (P = high -> low). So weit, so schön: Nur wird ab ca. 2 Sekunden vor Ende des letzten Titels auf der CD der P-Kanal mit 2Hz moduliert, d.h. unter Umständen wird beim ersten "Grobsprung" mitten in den Titel hinein schon P=high gelesen und der Player justiert den Laser nach vorn (zum Ende hin) anstatt zurück in Richtung Titelanfang. Ob der P-Kanal dort moduliert ist oder nicht, werden die meisten Player, bei denen auf schnellen Titelsprung Wert gelgt wird, nicht erst abwarten. "Wie auch immer müsste ja ansonsten ein player beim "über den Anfang hinausschiessen" ja wieder den eigentlichen Anfang zurückfinden, obwohl er schon den Datenstrom ausliest." s.o., das läuft so...
Moin... "So weit, so schön: Nur wird ab ca. 2 Sekunden vor Ende des letzten Titels auf der CD der P-Kanal mit 2Hz moduliert, d.h. unter Umständen wird beim ersten "Grobsprung" mitten in den Titel hinein schon P=high gelesen und der Player justiert den Laser nach vorn (zum Ende hin) anstatt zurück in Richtung Titelanfang. Ob der P-Kanal dort moduliert ist oder nicht, werden die meisten Player, bei denen auf schnellen Titelsprung Wert gelgt wird, nicht erst abwarten. " m.a.W. wird eine CD (obwohl RedBook-Kompatibel) auf den allermeisten Playern nicht oder nicht zuverlässig laufen, deren LETZTER Titel nur wenige Sekunden lang ist. Bzw. der letzte Titel wird nicht sauber per Titelsprung anwählbar sein. Sicherlich könnte man auch Player bauen, die da keine Zicken machen, aber die müssten sich entweder zu jedem Titel spurweise vortasten (langsam) oder aber bei jedem Titelsprung etwa eine halbe Sekunde zwischen Grobsprung und Feinjustierung warten, um zu prüfen, ob der P-Kanal dort wirklich "high" ist oder moduliert. Selbst wenn ein Hersteller mit solch exotischen CDs rechnet, wird er wohl kaum einen zügigen Titelsprung der Abspielbarkeit solcher "Klangschnipsel-CDs" opfern. Zumal es ja kein Problem sein sollte, den jeweils LETZTEN CD-Titel im Zweifelsfall mit 10-20s Stille aufzufüllen, wenn deraus irgendeinem Grund sehr kurz ist... Ob es daran liegt oder doch eher an der Fokusinitialisierung, könnte man leicht testen: @Ton_Opa: Brenn doch mal eine CD mit zwei Titeln, wo der kurze Track NACH dem ersten (längeren) Titel kommt und schau mal, ob der Player die a) spielt (müsste eigentlich) b) der zweite Titel auch anspringbar ist.