Auf keinen Fall SAE o. SfT

Erstellt 43 Antworten44 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo allerseits, hier ein Erfahrungspost der Tontechnik-Schulen SAE und SfT.
Da ich den Sound Certificate Course (jetzt Basic Media) an der SAE-Frankfurt und anschliessend den Tontechniker diplome Kurs an der SfT Wuppertal machte, kann ich aus eigener Erfahrung berichten.
Erstmal ist es eine Unverschämtheit soviel Geld für ein so mässiges Angebot zu verlangen. Die Arbeitsplätze sind überfüllt, defektes Equipment ist der Regelfall, der neueste Stand der Technik ist bei langem nicht gegeben, persönlische betreuung ist nicht vorhanden, aussenafnahmen existieren nicht, leerpläne und versprechungen werden auch nicht eingehalten.
Ich könnte so viele Einzelfälle aufzehlen das Ich bis morgen damit beschäftigt wäre. In den rund zwei Jahren meiner Anwesenheit an beiden Schulen, habe ich nicht einen Schüler kennengelernt der mit dem "Konzept", das gar nicht erst existiert, zufrieden gewesen ist.
Ein kluger Rat zuletst: werft euer Geld nicht in die Kassen dieser Schulen, sie sind Euch dafür nicht dankbar. Schnappt Euch lieber einen gestandenen Tontechniker mit Studio, drückt ihn ein paar Scheinschen in die Hand und lernt aus erster Hand, direkt aus der Praxis, für die Theorie gibt es tadellose Bücher.
Ihr entscheidet....
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Antwort#2
Sicherlich lohnenswert, zuerst die Grundregeln der deutschen Grammatik kennenzulernen.
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Antwort#3
Aber recht hat er sicher.
Hat sich aber sowieso schon weithin herumgesprochen.
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Antwort#4
Der Erfahrungsbericht bestätigt mein Eindruck über die SAE, die ich auch nur vom Hörensagen kenne. Das mit der Rechtschreibung war nicht böse gemeint. Allerdings wäre es aber schon wichtig, dass man als ernstzunehmender Berufsmann eine fehlerfreie Rechnung stellen kann.
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Antwort#5
Hallo,

daß über die SAE und SFT unterschiedliche Beurteilungen gegeben werden, ist ja bekannt. Aber bitte keine Bemerkungen hier geben, die geschäftsschädigenden Charakter haben! Das könnte ein Schuß werden der nach hinten los geht!. Wir haben schon mal deswegen Ärger gehabt.

MfG
Rainer
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Antwort#6
Hallo Rainer,
ich habe zwar schon einige heftige SAE-Diskussionen hier miterlebt - heftig deshalb, weil jemand von der SAE auch seine Meinung zum Besten gab - aber wann gab es tatsaechlich mal Aerger und in welcher Form?
Gruss,
Mathematiker
PS: Falls jemand wirklich durch Taeuschung Geschaefte macht, und die Taeuschung wird aufgedeckt, dann ist dies wohl kaum als "geschaeftsschaedigend" einzustufen. Bloss nicht vor Firmen in die Knie gehen und mehr Zivilcourage, bitteschoen...
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Antwort#7
Hallo Kollege,
ich will das jetzt nicht im Einzelnen hier auftischen was damals geschah (ich mußte auf jeden Fall einen Teil des Threads löschen), aber angesichts der Tatsache, daß es zweifellos auch zufriedene Absolventen der genannten Schulen gibt, sollte man mit Negativäußerungen vorsichtig sein. Und ich habe einem Absolventen auch schon die Bürgenunterschrift zur VDT-Mitgliedschaft geleistet der heute eine feste Anstellung in einem größeren Betrieb hat (ist übrigens auch hier im Forum schon oft aufgetreten).

MfG
Rainer
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Antwort#8
Hallo,
ein anonymer Beitrag in einem Forum ist schnell geschrieben.
Sicher gibt es Pro und Contra, und zahlreiche Absolventen sind sehr zufrieden.
Falls an der Thematik etwas dran ist, empfehle ich Dir, einen ausführlichen und *sachlichen* Bericht zu schreiben.
Falls Du zu deiner Meinung stehst, empfiehlt sich trotzdem der Hinweis, daß es deine subjektiven Eindrücke darstellt.
... und das Impressum nicht vergessen.
Viele Grüße
Frank


http://www.frankhelbig.de
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Antwort#9
Sicher ist es wichtig auf solche "mangelhaften" Ausbildungen hinzuweisen, nur ist es schon ratsam so sachlich wie möglich zu bleiben. So mancher ist zuerst von einer Briefkastenfirma reingelegt und anschliessend noch verklagt worden.
Man hat mir auch schon einen "Korrekturabzug" von den "Gelben Seiten" unter die Nase gehalten, was allerdings damit überhaupt nichts zu tun hatte und ein nutzloser 2 Jahresvertag mit über 1400.- ? darstellte. (Natürlich im Kleingedruckten) Mit den Gelben Seiten hatte das Alles überhaupt nichts zu tun. So mancher hat sich hierüber in Foren beklagt und diese Firma beim Namen genannt. Kannst Dir denken was anschliessend passiert ist. Genau, sie sind auch noch wegen Verleumdung verklagt worden.
Gruss, Thomas
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Antwort#10
Ich meine, es wird sehr deutlich, dass es sich hier um eine ganz persönliche Meinung handelt.
Und ich meine, dass Foren dazu da sind, diese wiederzuspiegeln.
Die Tatsache, dass es auch zufriedene Absolventen gibt, kann eigentlich kein Argument gegen Kritik sein. Anregungen zur Wahrung menschlich korrekter Umgangsformen kann man natürlich geben und zur Not auch "zensierend" eingreifen.
Allzuoft hört man in unserer Branche Leute sagen: "Also ich habe mit diesem oder jenem Umstand kein Problem" --- leider musste ich feststellen, dass solche Äußerungen auch einfach nur für mangelndes Problembewußtsen sprechen können.
Grüße
Opi
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Antwort#12
Also das mit der SAE ist so eine Sache. Ich bin selbst dort, und habe somit einen gewissen Einblick. Klar, gibts Schwachstellen, die man nicht totreden sollte:
- ein wenig verwirrende/mangelhafte Organisation
- teils komische "dozenten"
- geringe Übungsbeschreibungen
Generell wird man schnell in die Materie reingeworfen, ohne große Anleitung. Beispiel die ersten Studios. Man kommt rein, kriegt kurz Signalfluß erklärt und ist dort dann 4 Monate allein zugange. Effektgeräte Erklärung oder korrekte Arbeitsweise; eher wenig.
Soviel zum Negativen. Nur muss man sagen, wenn man etwas wissen will, dann soll man jemanden dort fragen, sich reinhängen. Wenn man nur das Mindestmaß macht, das von der SAE vorgeschrieben wird, dann ist man selbst Schuld. Dieses Maß ist so niedrig angesetzt, da wird man nix Praxis und Theorie verstehen oder vernünftig arbeiten können. Man muss selbst Fragen stellen, die Leute dort (einige sind WIRKLICH gut) löchern und dann bekommt man auch genug mit. Und natürlich nebenher versuchen irgendwo Praktika oder Jobs zu bekommen, wobei das, wie ich feststelle, fast unmöglich ist.
Ich kenne viele, die etwas an der SAE auszusetzten haben, ich selbst ja auch, aber ich kompensiere es durch ausserordentliches Engagement, und versuche das Beste daraus zu machen, soviel Information daraus zu holen wie es nur geht. Und dann kann man auch einiges davon lernen. Klar ist man danach kein fertiger Techniker, aber man hat schon mal Ahnung davon, und kann sich bei einigen Jobs beweisen.
Und ich habe im Vorfeld versucht mich so gut es geht zu informieren, aber ein wirklich anderes Angebot dem Techniker Beruf anzuvisieren habe ich nicht gefunden, abgesehen von anderen privaten Instituten.
Aber ich versteh die, die schlecht reden schon. Das ist so schön einfach, und wenn man dann vielleicht noch die SAE nicht geschafft hat, weil man zu wenig geübt hat oder warum auch immer, schimpft es sich zweimal leichter. Und wenn sie schon so Kacke ist, dann hätte ich gerne einige andere Anlaufstellen, bei denen ich diesem Beruf näher gebracht oder sogar explizit ausgebildet werde. Und zu dem Vorschlag, nen Techniker suchen und dort lernen: Ich habs probiert(bestimmt 20-30 auf Events/Jobs gefragt). Selbst jetzt mit einiger Erfahrung hat keiner Interesse an einem Praktikanten. Ich würde nichts kosten, bin gelehrig und zuverlässig, habe 24/7 Zeit, und trotzdem. KEiner hat Lust dazu. Wärs so einfach hätt ich das auch gemacht.
Das ist mein Eindruck
Chris
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Antwort#13
Das ist so schön einfach, und wenn man dann vielleicht noch die SAE nicht geschafft hat, weil man zu wenig geübt hat oder warum auch immer, schimpft es sich zweimal leichter.
----

Sorry, gibt es auf dieser weiten Welt EINEN EINZIGEN, der bei SAE durchgefallen ist???
(außer, wenn vielleicht das Konto vorzeitig leer war, doer jemand der "Bock" verlassen hat)
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Antwort#14
Es gibt genügend, die nicht zur Endprüfung zugelassen werden. Mich wunderts selbst, aber die gibts. Etwa 20-30% fallen da mal weg. Okay das SAE Diplom ist nicht wirklich wichtig, aber sollte man dort Richtung Bachelor gehen wollen, braucht man es.
Nur hört man von den meisten Abgängern eben nicht, wenn sie die Endprüfung nicht gemacht/bestanden haben.
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Antwort#15
Wieso dürfen die überahupt ein "Diplom" vergeben?
Ist das eine Gesetzeslücke?
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Antwort#16
Das Impressum möchte unbedingt der Rechtsanwalt haben, um den Brief mit seinen Geldforderungen anzubringen.
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Antwort#17
... wir waren am anfang 64, zur endprüfung wurden 18 zugelssen...
grüsse

dB
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Antwort#18
Hallo,
für rein privat betriebene Seiten - ohne Werbebanner - ist ein Impressum nicht notwendig.
Sobald eine Seite "geschäftlich" betrieben wird, ist es hingegen erforderlich.
"Geschäftlich" bedeutet nicht gewerblich. Eine gewisse Ernsthaftigkeit genügt, um einen "geschäftlichen Zweck" zu unterstellen.
Die Rechtsprechung entspricht nicht immer den Vorstellungsvermögen des Bürgers.
Insbesondere kleinere Amtsgerichte sind dafür bekannt, sich oftmals nicht ausführlich genug in der Materie auszukennen.
Übrigens: Mit Impressum kann die Abmahnung postalisch einfacher zugestellt werden.
Es ist ein Trugschluß, daß man ohne Impressum erst gar keine Abmahnung erhalten kann. Hierfür gibt es entsprechende technische Möglichkeiten.
Gruß
Frank


http://www.frankhelbig.de
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Antwort#19
gibt es auf dieser weiten Welt EINEN EINZIGEN, der bei SAE durchgefallen ist???
Gibt es. In meiner Kursstufe haben es von ca. 60 gerade mal 8 geschafft. Ich habe gehört, heute sieht`s nicht anders aus.
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Antwort#20
Ich habe mir seinerzeit sowohl die SfT in Wuppertal angeschaut, als auch die SAE in HH, beides 1999/ 2000.
Die SfT war eine, entschuldigt das Wort, Absteige!
Schmuddelig, runtergekommen, ohne Stil eben.
Die SAE glänzte dagegen nur so bezüglich Technik etc. Der entscheidende Grund mich für die SAE zu entscheiden lag einzig darin, an Pro Tools arbeiten zu können.
Da ich bereits im Vorfeld selber aus Ausbilder tätig war, war mir der Pädagogische Hintergrund nicht fremd. Dieser spielte aber bei den selbsternannten SAE "Dozenten" keine Rolle. Aber das ist wie im Musik-Biz üblich, viele "Menschen", die sich für was besonderes halten.
Ich entschied mch also für die SAE Hamburg. Die Abschlussprüfung habe ich, obwohl ich 2-bester des Engineers Lehrganges war nciht absolviert, gerade desahlb nicht, weil ich keine Lust hatte, mich noch weiter verkohlen zu lassen und mch dann auch noch mit diesen Menschen auf eine Stufe zu stellen. Wir waren über 25 Mann in dem Lehrgang, der Folgekurs bestand aus 4 bzw 5 Mann.
Harte Worte, ja, abe rich musste mir das ganze vom Munde absparen und konnte nicht, wie ein "Mit-Student" noch durch "Staatsbeschiss" ´ne goldenen Nase verdienen!
Auseinandersetzungen mit dem Schulleiter bezüglich meiner häufigen Buchungen, (wovon ich nicht eine verpasst habe) waren fast an der Tagesordnung. Entweder weil ich ja anderen den Platz wegnehme und ich ja schon so oft daran sass, oder eben wegen defektem Equipment (das sogar über fast 2 Jahre, wahnsinn).
Kurz nachdem der Kurs zuende war, wurde der damalige Schulleiter gefeuert und die SAE HH komplett neu organisiert.
Der einzige, bei dem ich wirklich was gelernt habe war bei der Mikrofonie. Obwohl Ederhof sehr nervös wirkte, wusste er als einziger was wirklich Sache war, dafür also immer noch RESPEKT und DANKE.
Alles andere war für´n, sorry, Ar***.
Abschliessend kann ich nur sagen, so dumm kann ich nciht sein, als das ich in der Tontechnik nicht Fuss fassen konnte. Ich arbeite seit dieser Zeit als Freelancer und betreibe mein eigenes (wenn auch kleines) Studio.
Funktioniert alles, auch ohne "Abschluss".

Mittlerweile bekomme ich Bewerbungen von ehemaligen SAE´lern, denen ich oft, wie auch anderen eine Absage erteilen muss, da ich nur alleine arbeite und meinen Verdienst sicher nicht teilen will und werde.
Ach was soll´s, irgendwie ist es wie mitr allem, learning by doing!
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