Hola, que tal? Ich suche Informationen über den Mensch als Klangkörper. Ich meine damit nicht sein Abstrahl - verhalten. Mir würde schon das Dämmmaß r' eines durchschnittlichen Erwachsenen, die Resonanzfrequenz der Lunge und auch ihr Dämmaß reichen. Ein paar leichte Fragen also ;) Ich würde halt gerne wissen wie und ob der Stimmton in die Lunge eingestrahlt wird und wie er dort gedämpft und gefiltert wird. Schließlich möchte ich zu einer Modellvorstellung kommen. Wie z.B. die Modellvorstellung von den Stimmbändern als doppeltes Feder-Masse System, oder vom Ansatzrohr als System variabler filternder Schalldämpfer - Röhren Hat irgendjemand Ideen, wo ich da was finden könnte? Oder sonst irgendeine Anregung? Vielen Dank im vorraus für die gedanklichen Mühen :) Liebe Grüsse Nikita
Du suchst nicht das Schalldämmmaß für einen Menschen, denn das Schalldämmmaß R beschreibt das Vermögen eines Bauteils oder eines Übergangs zwischen zwei schallführenden Bauteilen oder Medien, um den Schall zu dämmen. Menschen haben akustisch eher einen mittleren Absorptionskoeffizienten α: Hier sind Absorptionsgrade für verschiedene Materialien http://www.sengpielaudio.com/Rechner-RT60Koeff.htm
Absorptionskoeffizient beim Menschen 0.25 0.35 0.42 0.46 0.5 0.5 bei 125 Hz 250 Hz 500 Hz 1000 Hz 2000 Hz 4000 Hz Wie der Stimmton in die Lunge eingestrahlt wird, ist auch ein "krummer" Gedanke. Deine Fragen zu "Mensch als Klangkörper" solltest du noch einmal tiefer durchdenken und auch überarbeiten.
Vor mir sehe ich einen Chorleiter, der für seinen Chor am Klavier den Stimmton anschlägt oder in einem großem Symphonieorchester höre ich den Oboisten den Stimmton anblasen, damit die anderen ihn sich sauber abnehmen können. Der 1. Geiger eines Streichqartetts schlägt seine Stimmgabel an und hält sie an seine Geige damit der Stimmton für die Kollegen zum Einstimmen verstärkt wird. Was für eine Vorstellung hast du denn nun unter dem Wort "Stimmton"?
Danke euch allen, ich liebe dieses Forum. Danke Anton für deine Mühe und die vielen schönen Links. @Toni als Stimmton verstehe ich in dem Fall das Impulshafte Signal, das von deinen Stimmbändern ausgeht wenn du "Neeein, was stellt dieser Nikita dumme fragen" sagst ;) @ lieber Koeffizient ist Grad. Ich habe meine Frage schon genau durchdacht nur warscheinlich zu fahrig formuliert. Ich möchte nicht den Absorptionsgrad Alpha für eine bestimmte reflektierende Fläche "Mensch" haben, sondern vielmehr wissen, was von der Brust abgestrahlt wird, wenn jemand "Neeein, was stellt dieser Nikita dumme fragen" sagt. Was also der Raum zwischen Lungenholraum und Hautoberfläche akustisch bewirkt. sein r' sozusagen. Mir ist klar, dass man Menschen nicht "verbauen" kann ;) Der Schall wird in den grossen Holraum Lunge, aber auch nicht nur direkt eingestrahlt, sondern auch über "flankierende Bauteile" (Knochen). Wie wirkt sich das aus? Die Lunge ist ein geflecht schalldämpfender Röhren, welche Frequenzen sind betroffen?? Ich weiss die Frage ist sehr freakig.. Bin ich immer noch auf dem Holzweg?? Liebe Grüsse Nikita
"Was also der Raum zwischen Lungenholraum und Hautoberfl�che akustisch bewirkt." Das wird sich so einfach nicht sagen lassen, da es sich um biologische Zellen handelt, die weder homogen noch isotrop sind und einen unterschiedlichen Wasseranteil haben, ja nach koerperlicher Verfassung. Zunaechst mal zur Lunge. Was meinst Du mit "Resonanzfrequenz"? Dir ist bekannt, dass das Zwerchfell das Lungenvolumen beeinflusst? Im Bereich zwischen Lungen"hohlraum" (es handelt sich immer noch um Kapillaren und Zellen, moeglicherweise hat die "Begrenzung" eine fraktale Dimension - also, bitte definiere mir "Lungenhohlraum") befinden sich unter anderem die Rippen, und je nach Mensch, Fettgewebe. Ich denke nicht, dass man da einen "repraesentativen" Zahlenwert angeben kann. Kannst Du nicht mal schreiben, wofuer Du das benoetigst? Ich habe den Eindruck, Du suchst etwas Unmoegliches. Gruss, Mathematiker
nur nebenbei: wenn man Links in eckige Klamern setzt: [Link], baut die Forensoftware einen echten clickbaren daraus: z.B.: http://www.dasdass.de (nur ein Beispiel ;-) )
Hi Mathematiker. Ich schreibe an einer Arbeit über die kontrasitve Untersuchung von vier Sprachen im hinblick auf die Anforderungen in der Musikproduktion. Prinzipiell geht es darum ob sich Sprachen akustisch gleich, aus einer TONTECHNISCHEN Sicht verhalten. Und ich komme zum Ergebnis, dass der akustische Unterschied von Sprachen für die Musikmischung marginal klein ist. Allein schon weil Gesangslinien, die in einer Sprache beeinträchtigt wären einfach nicht geschrieben werden. Ich lege allen nahe nur in ihrer Muttersprache zu mischen ;) Ich habe einen Unterabschnitt, der den biologischen Sprechprozessen mathematische Modelle entgegenstellt. Zum Einfluss der Resonanzen im Brustkorb habe ich nichts gefunden. Da wollte ich mal fragen ob jemand vielleicht eine gute Idee hat. Du hast schon Recht, die "Lunge" ist zu komplex, da gibts wohl nix zu finden. Allerdings glaub ich nicht mal so sehr, dass sich die verschiedenen Gewebe akustisch so stark unterscheiden. In ihren grossen Unterarten (Ich wette "Bizeps" klingt im AB Hörtest wie "Herzmuskel" ;) und für tiefere f zumindest nicht.
Naja dennoch vielen Dank für deine Anregungen Ich bin eben mitnichten Mathematiker und tu mich damit auch schwer ,( Viele Grüße Nikita
moin! naja man kann wohl die saugfähigkeit von windeln berechenen warum nicht die absorption zwischen lunge und nippel. geh doch mal zu den medizienern in einer uni deiner wahl. die damen und herren medizinlehrlinge müssen sich doch wärend ihrer ausbildung an "der wissenschaft zur verfügung gestelleten" probieren. vieleicht kannst du im vorfeld ein paar messungen durchführen. da lassen sich dann auch bauartbedingte abweichungen feststellen. vieleicht dratisch aber nicht unspannend.
Die Saugfaehigkeit von Windeln ist vergleichsweise einfach, weil Du im Wesentlichen eine (mikroskopisch zwar unterschiedliche) homogene isotrope Struktur hast. Das liegt bei der menschlichen Physiologie so nicht vor! Gruss, Mathematiker
Hoere Dir mal eine italienische Belcanto-Oper auf islaendisch oder daenisch an. Ein jeder Opernsaenger weiss, dass Italienisch recht schonend ist, waehrend Sprachen wie deutsch, islaendisch oder daenisch schon sehr problematisch sind. Franzoesisch liegt da etwas dazwischen, weil man die Nasallaute sowieso nicht wirklich nasal singt, was es etwas vereinfacht. Aber die Frikative (und Glottis!) in den germanischen Sprachen tun der Stimme nicht so gut.... Gruss, Mathematiker
moin! jut, aber mit den ergebnissen aus messungen kann man bestimmt ein hinreichend sicheres model entwickeln. und die temperatur nicht vergessen, ne leiche ist meist kühler.;)
Hallo Methematiker. Das mit dem Isländisch siehst du schon richtig. Das liegt daran, dass germanische Sprachen dazu neigen Konsonantische "Cluster" in Anlauten zu bilden (nimm z.B "stubsen" = schtubs'n 5 Konsonanten 1 vokal!!) und Vokale zu schlucken (Schwa-Laut). Italiensich hat auch ein sehr viel "schöneres" Vokale : Konsonanten verhältniss. Im Spektrum bedeutet das allerdings nur einen schmalbandigen Unterschied bei 1000 -1500Hz von 4 - 8 dB und eine winzige Änderung im Grundtonbereich. Die Spektra aller (grossen) Sprachen sind ansonsten auf +- 3 dB identisch! Diese +-3 dB können auch Messschwankungen sein. Man kann also davon ausgehen, dass sich alle Sprachen in der Wort- und Musikproduktion de facto identisch verhalten Aber ich hör schon auf mit der Klugschei**erei. Ich danke allen Antwortern und wünsch einen recht schönen Tag. Nikita Ps: Wie wärs wenn wir ein High-Ender Forum zum Thema Windeln aufmachen. À la: "Ich schwör auf pampers die klingen luftig und dirket" Oder "Seit meine Windel vergoldete Bündchen hat ist es als hätte sich ein Vorhang gelüftet". Und dann kommen die bösen ungläubigen und sagen ketzerische Sachen von wegen : "Es ist physikalisch nicht haltbar zu behaupten eine federnd gelagerte Windel würde besser klingen" Jetzt aber...