EMI-Chef erklärt Musik-CD für tot

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Startbeitrag#1
Was unterhalten wir uns, wie man am besten mit Exabyte das CD-Master an die Fabrik liefert?
Die neueste Meldung von Heise:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/80179
EMI-Chef erklärt Musik-CD für tot
Wie das Nachrichtenmagazin Futurezone meldet, hält der Chef des Musikkonzerns EMI die herkömmliche Musik-CD für tot. Bei der Eröffnungsrede zum London Media Summit erklärte Levy, dass die meisten Käufer ihre CDs nur noch dazu nutzten, den Inhalt auf digitale Musik-Player zu übertragen und die Musik von dort abzuspielen. Die Musikindustrie müsse dem Kunden daher neue Anreize für den CD-Kauf bieten. Zum Beispiel könnte zusätzliches Material auf den Silberscheiben einen Mehrwert gegenüber Download-Musik liefern. Deshalb wolle EMI ab 2007 keine Inhalte mehr ohne Bonusmaterial anbieten.
Nebenbei wurde bekannt, dass die Verhandlungen von EMI mit Google über den Vertrieb von Musikvideos per YouTube weiter andauern; Levy hält die Vertragsbedingungen von YouTube für nicht akzeptabel. Dagegen sind sich die Konkurrenten Warner Music, Sony BMG und Universal Media schon einig über den Vertrieb von Video-Clips via YouTube.
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Antwort#2
Da hat doch tatsächlich ein Konzern erkannt, daß man gegen im Internet kursierende "Privatkopien" nicht mit immer schwachsinnigeren Kopierschutz-Versuchen vorgehen kann, sondern daß man dem Kunden eben etwas bieten muß, was sich nicht mal eben übers Internet verschicken läßt.
Eine gute Verpackung, ein schönes Cover, ein schöner Labelaufdruck, ein Booklet mit echten Inhalten: das alles sind Argumente für den Kauf der Original-CD, denn das kriegt man nicht per Download.
Ganz nebenbei wäre ein bißchen Hörerziehung auch nicht verkehrt: Wenn die Leute mal merken, daß die Musik aus dem Handy-Lautsprecher nicht klingt, dann kann man vielleicht irgendwann ein Mobiltelefon auch wieder zum mobilen Telefonieren benutzen.
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Antwort#3
Ah tach auch,
beim Thema Handy-Lautsprecher wäre ich sehr dafür, daß diese nur als Freisprech-Lautsprecher funktionieren. Bei Musik sollte es so sein, daß man zwingend einen Kopfhörer anschließen müßte.
Es ist langsam nervig, wenn insbesondere unsere geliebten "gemischtnationalen Mitbürger" ihren Musikdreck laut in Bus und Bahn darüber laufen lassen, aber die Deutschen sind da ja auch nicht besser.
Ich wäre da mal für ein bundesweites, erzwungenes "Handy-Update"....
Gruß
Markus P.
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Antwort#4
Ja, schlimm das. Insbesondere das sog. Prekariat macht sich da regelmäßig unbeliebt bei mir. Ob das nun türkischer Hiphop oder deutscher Hiphop oder amerikanischer Hiphop ist, ist mir dabei relativ egal. Man wird schon in jedem Laden mit irgendeinem Quatsch berieselt, da braucht man das wirklich nicht noch im Bus. Wie ist denn das mit der GEMA, wenn man mittels Handy ein Musikwerk öffentlich wiedergibt?
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand unterwegs Musik hören möchte. Nur soll er das dann bitte so tun, daß ich davon nichts mitkriege.
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Antwort#5
Heute sinds die Handys, früher warens die Ghetto-Blaster, ganz früher die Quatschtanten im Bus und davor die wiehernden Pferde auf Kopfsteinpflaster. Am Nervfaktor hat sich nichts geändert. Der Lärm bleibt! Wenn wir die Autos endlich abgeschafft haben, kommen wahrscheinlich die individuellen lärmenden Flugzeuge.
Analog (!) dazu fällt mir ein: Seilzüge wurden isoliert, PAs entrauscht, und bumms kommen die Lichtmenschen (die mit den Aluleitern) mit ihren Wackellampen-Lüfterpegel und machen alles wieder kaputt.
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