Hallo zusammen Wer von euch stellt selber CD-Kleinserien her? Ich überlege mir einen Primera SE anzuschaffen. Es öffnet sich hier aber ein Feld mit Fragen: 1. Welche Medien kann ich benutzen um die bedruckten CDs wasserfest zu bekommen 2. Wie geht man mit dem Druck des Covers und des Inlays um?. Macht man das selber mit dem Inkjet und z.B. Data Becker Papiervorlagen? Gibt es bessere Alternativen? 3. Was muss man rechnen betreffend Tintenkosten? Würde mich freuen eure Erfahrungswerte zu hören. Liebe Grüsse ThomasB
ich stelle auch Kleinserien her, wobei ich die CD-Vervielfältigung mit einem Mehrfachkopierer mache. 5 Laufwerke, davon eines in das das Master eingelegt wird und 4 zum Kopieren, die laufen dann mit 48-facher Geschwindigkeit. Somit kann man bequem 150 Stück in einer Stunde kopieren. Den Labeldruck mache ich mit dem Programm "Perfect Printout" von Avery/Zweckform und drucke diese auf entsprechende Ronden die dann auf die CD geklebt werden. Die Ronden erhält man auch von Avery/Zweckform unter der Nummer L 6043. Man steckt die Bögen einfach in den Laserdrucker und schon hat man einen sauberen Druck. Die Druckgeräte wo man die CD direkt einschieben kann und die dann direkt auf die CD drucken sind viel zu teuer.
Ich bedrucke Rohling (für Kleinstserien) mit meinem Canon Pixima-Drucker. Ist nicht teuer (zumindest der Drucker). Aber eben Handarbeit. Die Druckqualität ist über jeden Zweifel erhaben. Fixierspray drüber - fertig. Es bleibt einfach der Zeitaufwand. Schöne Weihnachtszeit... ...Jörg
Meine Kleinserien lasse ich bei Polycopy brennen. Zwar nicht umsonst, aber die Anschaffung eines Mehrfach-Brenners hat sich bisher für mich nicht gelohnt. Für 50 CDs mit Inkjetbedruckung im Case zahle ich da etwa 150 Euro und verschwende keine Zeit mit Einlegen. Booklet für sowas passiert bisher im Copyshop und mit der dortigen Schneidemaschine, zwei Inlaycards auf 1 A4-Seite, 1 RICHTIG 4-seitiges Booklet auf 1 A4-Blatt. Wenns richtig billig sein soll, kein Booklet, sondern Covercard in Schwarzweiß, also zwei Covercards aus 1 A4-Blatt, und Slimcase ohne Inlaycard. Polycopy bieten inzwischen auch Kleinserien-Druck (ich glaube ab 25 Stück) an, das muß ich mal ausprobieren - dann hätte man für vielleicht 200 Euros alles fix und fertig. Ich denke, andere Kopier-Anbieter sind da preislich ähnlich.
Moin, schau dir mal MP-M an: http://www.mp-m.de/ bisher nur gute Erfahrungen. Ist allerdings für mich recht gut zu erreichen, ich kann da selbst hinfahren. Gruss Gerhard
Hallo, für Sequoia gibt's ein Interface zu den Brennrobotern von Rimage. Die drucken mit Thermotransfer, was a priori wasserfest ist. Kosten: Anschaffung teuer, thermofähige Medien (ab ca. 40 Eurocent bei entsprechender Menge) + 20Eurocent Druckkosten. Wenn es schnell gehen soll, kann sich das lohnen. Grüße, Tonmaus
Ich bin eigentlich mit meinem Primera BravoII recht zufrieden, der macht sowohl DVDs als auch CDs, er ist jetzt nicht rasend schnell da immer nur eine Scheibe auf einmal, aber da voll automatisch arbeitet er eben die ganze Nacht durch, unbeaufsichtigt. Bei den Medien habe ich sehr gute Erfahrungen mit Samsung Pleomax Rohlingen gemacht, sehr geringe Fehlerrate (laut Plextools) und ein ordentliches Druckbild das auch ohne Fixierung nur sehr schwer verwischt.
Die Druckgeräte wo man die CD direkt einschieben kann und die dann direkt auf die CD drucken sind viel zu teuer.
Nicht mehr. Das kann sogar mein älterer, günstiger Canon i865, die neuren Pixmas sowieso (nix besonderes, einfach ein CD-Einschubteil). Funktioniert auch einwandfrei. Man muss allerdings die Tintenkosten gut durchrechnen, ist einiges (oft gibt es ja imemrhin erstaunlich günstige Third-Party Patronen, die allen Warnrufen der Hersteller zum Trotz völlig ok sind). Die Tinte hält auch gut und abriebfest (kein Verziehen/Wellen und schlimmstenfalls Weichmacher-Angriff auf den Dye wie bei Labels, gab's da nicht auch mal Berichte, wie gelabelte CDs ein Laufwerk kurz und klein gerichtet haben?). Allerdings dürfen sie nicht feucht/nass werden (zusätzlich kann man fixiersprayen). Und dann gibt's ja noch die Lightscribe-Brenner und -Rohlinge. Sieht professionell aus, ist aber ein immenser Zeitaufwand und wohl nur bei Einzelexemplaren praktikabel. Gruß Martin
Labels sind immer Problematisch da man sie nie genau zentrieren kann und sie damit zu einer noch stärkeren Unwucht fürhen als die Medien schon von Haus aus haben. Ausserdem habe ich das Problem dass sich bei allen gelabelten Rohlingen der Aufkleber teilweise nach 3-5 Jahren zu lösen beginnt... Bedrucken ist meiner Meinung nach auf jeden Fall vorzuziehen - hab mir vor ein paar Wochen für schnelle Einzelbeschriftungen (da der Duplikator räumlich getrennt steh) einen Canon ip4200X um 69,90 gekauft - und es funktioniert einwandfrei!
Hallo! Die Frage ist ja, was ist eine Kleinserie. Habe selbst schon 50 CD´s mit meinem Canon Pixma IP4200 gemacht, dass ist kein Problem. Hab dazu Hochglanzrohlinge von Tayu Yuden genommen da sieht das ganze hinterher aus wie ein Photodruck. Durch die Tintenpatronen von Zweitanbietern ist das auch Preistechnisch alles sehr günstig.
nein, leider ein bissl komplizierter weil die Software des Bravo nur eigene Imagedatein verstehen mag - ich brenne von SADiE auf einen "virtuellen" Brenner, nehme die externe Festplatte mit dem Image dann zum Duplikator (ca 25km :-), und erstelle - wieder über ein virtuelles Laufwerk in das das Image geladen wird - das Duplikationsimage, das dort lokal gespeichert wird. Umständlich, aber immer noch besser als CD brennen und dann wieder grabben (potentielle Fehlerquelle!). Inwieiweit der Bravo mit fremder Software zusammenarbeitet habe ich mich noch nicht erkundigt.
Eine gute Frage. Würde mich auch interessieren, was das die Kollegen sehen. Für mich ist eine Kleinserie jede CD- oder DVD-Produktion, für die sich aufgrund der Stückzahl (ich schätze das sind ca. 300-500 Stück) eine Pressung (inkl. Glasmasterherstellung) nicht lohnt, weil CD-Rs billiger sind. Gibt's eine andere (bessere) Definition? Ab welcher Stückzahl lasst ihr eure CDs pressen und wo gibts dafür günstige Angebote? Mich stört an CD-Rs hauptsächlich das mühsame Bedrucken und Lackieren (wenn der Aufdruck wisch- und wasserfest sein soll). Laserbedruckte Folienetiketten haben mich auch nicht überzeugt. Grüße, Andi
Hallo, ich hab das Problem gerade durchgeackert und bin zu folgendem Ergebnis gekommen: Ab 300 CD`s lohnt sich ein Glasmaster, wenn man den Vorteil der gepressten CD`s zu schätzen weiß. Ich sollte 150 Kopien für einen Kunden mit prof. Anspruch produzieren lassen, dieser wollte jedoch keine CD-R`s. Nach mehreren Kostenvoranschlägen bin ich auf diese Zahl von 300 gekommen, evtl. gibt es ja andere Erfahrungen ... Grüße Torsten
Ja, 300 war auch die Zahl, die ich in Erinnerung hatte als Mindestanzahl für eine Pressung. Da scheint sich in den letzten Jahren preislich nicht mehr viel geändert zu haben bei gepressten CDs und CD-Rs.
ja ab 300Stk ist es in der Regel günstiger "echte" CDs zu machen, wenn es die Durchlaufzeit zulässt. Wenn man aber 300 Cds in 48h (nach Möglichkeit übers Wochenende bis Sonntag) braucht muss man halt auf CDr zurückgreifen....
dass sich bei allen gelabelten Rohlingen der Aufkleber teilweise nach 3-5 Jahren zu lösen beginnt...
Das ist mir kürzlich beim Abspielen einer beklebten CD-R passiert. Die CD-R ist über 10 Jahre alt, das Label klebte scheinbar noch fest drauf. Nach einiger Widergabezeit löste es sich ab. Glücklicherweise im CD-Player (singlespeed). Was wäre wohl im CD-ROM-Laufwerk bei sehr viel höherer Geschwindigkeit passiert? Also bitte nichts draufkleben, wenn die CD auch nach längerer Zeit noch nutzbar sein soll.
Wir haben auch den Primera Bravo und mit der neuesten Software läuft er auch relativ stressfrei. Hatten allerdings früher immer Probleme damit. Ein echtes Problem stellen meiner Meinung nach die hohen Druckkosten dar. Bisher habe ich die Original-Tintenpatronen gekauft, da ich keine günstigen Alternativprodukte gefunden habe. Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben, wo´s die Tintenpatronen günstiger gibt. Ich habe bisher immer so ca.50 Euro für die Patronen (pro Stk. )hingelegt. Wenn du vollflächig bedruckst, brauchst du 2 Patronen für 100 CD´s, was dann allein ca. 1 Euro pro CD nur für den Druck an Selbstkosten ausmacht. Da musst du schon mindestens 2,50 - 3 Euro pro CD vom Kunden verlangen, wenn noch was hängenbleiben soll. Und da gibt es viele Anbieter, die das günstiger machen. Das nächste Problem war immer die relativ hohe Fehlerrate bei den CD´s. Ich hatte anfangst ca. 50 Prozent Ausschuß, was ich nun allerdings durch langsameres Brennen ( 8-fach ) und höchstwertige Rohlinge in den Griff bekommen habe.