Hi, Jetzt, wo sich unsere erste gewerbliche Aufnahme nähert, frage ich mich, ob ich das "Stereopärchen" für die AB Aufnahme noch vorher upgraden soll. Besitze zwei Neumann KM mit Kugel-Charakter (nebst zweien mit Niere). Ob die Anschaffung des ca. 3500,- Paares Bruel&Kjaer DPA 4006 lohnt? Ich sehe es immer als Standard-Hauptmikropaar in diversen Listings von Klassikaufnahmen. Ebenso denke ich an eine Mikrovorverstärker. Benutze bis jetzt die eingebauten Vorverstärker in meinen KORG 16XD Multritracker. Ob sich DAS lohnt, und wenn ja welche z.B. Gruß, Thomas
Hallo Thomas, Denk immer daran: Die Übertragungskette ist nur so stark wie das schwächste Glied in ihr - und das dürfte in den Korg Preamps und anschließenden ADs zu finden sein. Die Neumänner sind sicherlich keine schlechten Mikrofone, und an Deiner Stelle würde ich mir eher überlegen ein 3. Neumann dazu zu kaufen um auch ein Decca3 bauen zu können. Wobei für Streichtrio / Streichquartett würde ich eher mit einem ORTF beginnen, 2 Raummics dazu und jedes Instrument noch zusätzlich nah mikrofonieren - dann hast Du eine gute Kontrolle, denn die natürliche Balance ist tendenziell "schief", linkslastig, was auf einer Aufnahme sehr leicht ermüdend klingen kann. Herzlichen Gruß aus Wien Georg
Hallo Georg, als jemand, der aus dem Hifi-Bereich kommt, dachte ich bisher immer, dass das schwächste Glied der "Schallwandler" mithin der Lautsprecher bzw. in der Aufnahme das Mikro sei. Bei Hifi macht z.B. die Anschaffung besserer Boxen weitaus mehr Sinn als die eines teuren Verstärkers oder gar CDPs. Ist das bei der Aufnahme anders? Welchen Vorverstärker würdest Du empfehlen? Für alle Mikros oder nur für das Hauptmikropaar? Budget wäre max. 1000,- Das mit dem Decca-Tree hatte ich auch schon überlegt. Mikros, die ich sonst noch einsetzen kann sind bisher: 3x Röde NT-2a Großmembran (aber wohl von der Qualität her nicht als "Decca-Tree" geeignet) 2x Microtech Gefell 930 (Niere) und die Neumann KM-183/184. Gruß, Thomas
Mikrofone der Weltfirmen sind im Gegesatz zu den Lautsprechern schon seit 50 Jahren von der Qualität her eben weltklasse. Während die Qualität der Heimlautsprecher in den letzten Jahren sich allgemein verbessert hat, ist es bei den Mikrofonen in der Zeit der chinesischen Massenkopien genau umgekehrt. Bekannt ist, dass ein gutes Studiomikrofon nur mit einem technisch guten Vorverstärker seine Stärken zeigt. Die Vorverstärker wurden als Massenware mit billigsten ICs in den letzten Jahren eindeutig schlechter. Man traut sich heute Elektronik in einer "Sauqualität" herzustellen, was man sich früher niemals traute.
auch der hier wäre interessant für Dich: http://www.mil-media.com/docs/products/hv3d.shtml - ein wirklich guter micpre! Im Ernst, der Audient ASP008 ist für das was er kann eigentlich viel zu günstig. Wirklich ein hervorragender Verstärker. Wie das mit dem Mackie ausschaut - keine Ahnung. Aber allein der Name Mackie löst immer schon so einen leicht schalen Nachgeschmack bei mir aus...
Da liegt der andere schon mehr in unseren Möglichkeiten. Denn Sinn macht der Pre-Amp ja wohl doch nur, wenn alle Mikros damit verstärkt werden!? Meine Planung sieht ein Stereopaar (Neumann mit Kugel oder Gefell mit Niere) vor, ergänzt durch vier Stützen hinter den einzelnen Streichern. Sollen Celli nicht aber normalerweise VOR den f-Löchern gestützt werden?
wieso von hinten mikrofonieren? Bei einem Konzert, aus optischen gründen ja. ABer ansonsten? Stell ich das mic so hin wie ich's brauch (d.-h. es gut klingt) und die Musiker am wenigsten beim Musizieren stört.