Ich habe gerade einen Hörtest gefunden, den ich lustig finde. Natürlich kann man das nicht wirklich ernst nehmen, aber aus Spaß an der Freude.... BITTE SEID EHRLICH UND SCHUMMELT NICHT! 1. Hier die Hörbeispiele anhören - http://www.record-producer.com/learn.cfm?a=3062 2. Tipp für bestes Mikro und Preamp abgeben
für mich war das beste Setup auch A mit dem Premap 2, also SM58 mit dem 5 Dollar-Preamp. Allerdings matscht es etwas, was mich skeptisch werden liesse über den Test. Nun, selbstverständlich wird es mit dem SM58 nahe besprochen besser als mit dem U87 aus der ferne. Gesungen hätte das anders ausgesehen. Zudem ist das SM58 kein schlechtes Mik und in bestimmten Situationen dem U87 vorzuziehen. Ich habe aber mit dem U87 auch schon bessere Aufnahmen gehört : ) Was die Preamps anbelangt muss man sagen, dass es unfair ist, einen Transistorenpreamp mit einem Röhrenamp zu vergleichen und einem Röhrenmüll (Bähringer) und das noch mit dem ebenfalls stark färbenden SM58. Fazit: Wichtiger als das Equipement, ist, was man damit macht. Mit einem Porsche ist man im Wald verloren, mit dem Toyota 4x4 auf der Rennbahn. Auch wenn letzterer viel billiger ist. Ich schlüge zum Vergleich noch folgendes Setup vor: Ein U87 nahe besprochen (!), dann von mir aus runternormalisiert, mit einem schönen Millenia-Preamp. Ich wage zu behaupten, dass unter fachkundiger Anleitung ein noch viel besseres Resultat rauskommt... Letztlich hat sich der Tester und nicht das Equipement dadurch disqualifiziert, nicht?
Und mit grosser Orchestermusik wiederum anders. Ich finde die Test-Anlage nicht aussagekräftig genug, um Aussagen zu machen, weder über die beiden Mikrofone noch über die Preamps. Christian-B
Für mich klingt das alles gleich! Ich konnte über meinen Laptop keine Unterschiede feststellen. Mich interessieren diese Nuancen allerdings auch nicht. Wenn man den Sprecher, die Intention oder den Text gewechselt hätte, wäre es mir aufgefallen. Leute, konzentriert euch aufs Wesentliche!!
Naja, zum einen hast Du ja recht! Interessant ist allerdings genau das! Bringen die WESENTLICHEN Preisunterschiede der Amp's die Ergebnisse? Gut, bis man den 5$ Preamp in einem praxistauglichen habit untergebracht hätte mit adequater Ausstattung, da wären dann wohl $100 zu löhnen. Aber der Vorschreiber liegt richtig, der 1.500$ Pre färbt deutlich und liefert bereits mit einem Standardmik wie sm58 brummelige Ergebnisse wo dann schon der EQ dran muss. Also ist er komplizierter zu handeln, im Einsatzspektrum eingeschränkt, und dafür zahl' ich dann das 15-fache? Geld muß doch heute alle interessieren. Das mit dem U87 ist natürlich witzlos - hätte mich interessiert, wie das shure aus ein paar metern (mit pegelausgleich) klingt ;-)
Ich habe nur mal kurz in die Hörtests hineingehört, dazu noch mit einem gewöhnlichen "Multimedia"-Computerlautquäker. Gewiß - mit diesen Dingern kann man natürlich keine Qualitätsbeurteilung machen. Was aber für alle derartigen Tests gilt: Ein solcher Test ist nur so gut, wie der technische Sachverstand des Testers! Und der scheint bei diesem Tester der den Test ins Netz gestellt hat, nicht weit her zu sein. Wer auf diese Weise seine Geräte für eine Produktion aussucht, den kann ich nicht mehr für voll nehmen (bestenfalls "voll" im Sinne von Blutalkohol...). Zwei völlig unterschiedliche Mikrofone aus verschiedenen Entfernungen besprochen und dann die Klangbilder miteinander zu vergleichen - das ist einfach Dilettantismus pur! Und das zweite: Die Mikrofone an unterschiedlichen Verstärkern zu betreiben, ohne auch nur ansatzweise die Eigenschaften der Verstärkereingänge zu nennen, ist ebenfalls glatter Humbug. Diese Art der Vorgehensweise ist die bei Hifi- und Highend-Freaks übliche und dann heißt es - was nicht verwunderlich ist : Der Verstärker A klingt besser/schlechter als der Verstärker B. Wer unter Ausklammerung der physikalischen und nachrichtentechnischen Sachverhalte einfach Geräte rein gehörmäßig vergleicht, erleidet immer Schiffbruch! Man muß einfach wissen, daß jedes Mikrofon aus nachrichtentechnischer Sicht ein "Vierpol" ist und ein Verstärker ebenfalls. Nicht der Verstärker "klingt", sondern die Schnittstelle "Mikrofon - Verstärker" erzeugt ein unterschiedliches Übertragungsverhalten, das dann auch hörbar werden kann. Ein dynamisches Mikrofon hat einen Quellwiderstand der vorwiegend induktiven Charakter hat. Ein Kondensatormikrofon der Neumann-Baureihe "fet 80" hat einen Übertragerausgang, der ebenfalls eine induktive Komponente in seinem Quellwiderstand hat, dagegen hat die Baureihe "fet 100" keinen Übertragerausgang und ist daher nahezu rein ohmisch. Es ist völlig klar, daß diese beiden Baureihen und erst recht ein dynamisches Mikrofon an einem Verstärkereingang unterschiedliche Übertragungsverhalten liefern werden, vor allem dann, wenn - wie bei Röhrenverstärkern üblich - der Verstärkereingang noch ebenfalls mit einem Übertrager ausgestattet ist. Bevor man einen solchen Verstärker kauft, sollte man sich erst mal die Eigenschaften des Verstärkereingangs ansehen und sich überlegen ob ein klangneutrales Verhalten der Schnittstelle "Mikrofon - Verstärkereingang" überhaupt zu erwarten ist. Die Pflichtenhefte des IRT - von denen in den letzten Tagen die Rede war - schreiben nicht umsonst gewisse Mindestanforderungen für Mikrofonverstärker vor, um sicher zu stellen, daß man bedenkelos jedes beliebige Mikrofon anschließen kann ohne Qualitätsabstriche oder Klangverfälschungen in Kauf zu nehmen. Die Väter dieser Schriften haben sich schon etwas dabei gedacht und sie haben ihren physikalischen und nachrichtentechnischen Sachverstand benutzt als sie die darin aufgeführten Mindestanforderungen zu Papier brachten und nicht einfach nach dem Motto gehandelt " ach , wir probieren einfach mal was besser klingt". Deswegen rufe ich jedem potentiellen Käufer von Mikrofonen und Mikrofonverstärkern zu: Schalte Dein Gehirn ein und nutze Deine technischen Fachkenntnisse beim Kauf von Geräten und verlasse Dich nicht allen auf Deine Ohren und schon gar nicht auf irgendwelches Geschwätz von obskuren Testpersonen. Teste lieber erst mal die Tester auf ihre fachliche Kompetenz!
Zitat: "Es ist völlig klar, daß diese beiden Baureihen und erst recht ein dynamisches Mikrofon an einem Verstärkereingang unterschiedliche Übertragungsverhalten liefern werden, vor allem dann, wenn - wie bei Röhrenverstärkern üblich - der Verstärkereingang noch ebenfalls mit einem Übertrager ausgestattet ist." Das ist völlig richtig. Dieses Aussage gilt auch für die Kette E-Gitarren-Tonabnehmer, Kabel und Gitarrenverstärkereingang. Wenn da alles sauber wäre, dann kann man nicht mehr über warm klingende Tonabnehmer, super gute Kabel die dazu passen und vom Edelklang eines Gitarrenverstärkers sprechen. Von dieser ständigen Diskussion lebt eine ganze Branche recht gut, und die möchte, dass das schön so bleibt.
Solange die Leute nicht darüber nachdenken, bleibt das so! Die Branche kalkuliert eben mit der Dummheit und der technischen Unwissenheit ihrer Kunden. Das ist leider in allen Branchen so. Intelligenz ist begrenzt, Dummheit ist grenzenlos!
Ich habe mit meinen sehr schlechten Computerböxchen abgehört. Und ich finde die Unterschiede doch recht gross. Meiner Meinung nach sind solche "Finessen" letztlich wesentlich. Genau diese Finessen (auch bei der Interpretation) machen letztlich aus, dass ich ein Stück immer und immer wieder hören möchte! Der Mensch nimmt viel mehr wahr als man denkt, oder bei kurzem durchhören meint.
Wer ein dumpfes SM-58 nochmal durch eine Farb-Röhre jagt, ist schon selber blöd. Soll doch mal jemand das U87 korrekt mit dem UA für 1500Euro anschliessen. Also ein bisschen was von Klang und Material sollte man schon verstehen.
moin! -- [...] Dummheit ist grenzenlos! -- meine wie ich zugebe in diesem punkt auch... würdest du bitte dem geneigten leser erläutern welche unterschiedlichen ergebnisse zu erwarten sind? was passiert wenn ich induktiv und induktiv, omisch an omisch, induktiv an omisch und omisch an induktiv betreibe? welche parameter sind wichtig? wobei ist das neutralste ergebnis zu erwarten? welche von der neutralität abweichende ergebnisse sind wann zu erwarten und wie äußern sie sich? und die wichtgste aller fragen... welche fragen habe ich nicht gestellt? wissbegierige grüße
Wurde gerade jemand angegriffen, oder woher kommt jetzt wieder dieser agressive Stil?? Es ging doch hauptsächlich um die Preamp's, und, m.E. muß ein Preamp mögl. rausch- und verzerrungsfrei arbeiten. In dieser hinsicht finde ich den kleinen Test zwar auch nicht wissenschaftlich hinlänglich aussagekräftig, aber er entblößt doch ziemlich die Preis- / Gewinnpolitik manch namhafter Hersteller! OK, ich habe keine Erfahrung mit teuren Röhrenamps, aber daß manche derart färben, hätte ich nicht gedacht.
Deswegen rufe ich jedem potentiellen Käufer von Mikrofonen und Mikrofonverstärkern zu: Schalte Dein Gehirn ein und nutze Deine technischen Fachkenntnisse beim Kauf von Geräten
Schön & gut - aber Dir ist sicherlich auch schon aufgefallen, daß vielen Geräten eher flockige Marketingsprüche beigelegt werden als techn. Datenblätter, die eine Beurteilung der Qualität ermöglichen. Dies ungeachtet der Preis- & Qualtätsstufe ...
Der leicht aggressive Ton meinerseits ist eigentlich auf bestimmte Hersteller gerichtet und auf Leute, die denen alles glauben. Das U-87 ist ein fantastisches Mikrofon, mit dem man sehr gut arbeiten kann. Der UA-Preamp ist, wenn man einen Röhrensound möchte auch hervorragend. Mich nervt eigentlich nur, dass immer alle dieses Qualitätsmaterial anzweifeln. Das kostet halt was. Natürlich hört man in Musikläden immer wieder, dass doch Behringer eher besser ist als Neumann und anderes hervorragendes Equipement. Und sogar noch billiger. Und wenn man dann Tests so arrangiert, dass es auch noch so tönt, ist das einfach unfair. Generell finde ich solche Tests schon interessant, aber sie müssen doch einigermassen fair gemacht werden.
Hallo Rainer, da möchte ich sogar noch einen drauflegen: Die Medien sorgen doch mit allen Mitteln dafür, dass die Volksverdummung permanent zunimmt, denn damit steigt proportional auch die Manipulierbarkeit. Kürzlich kam wieder mal der berühmte Film "Die Zeitmaschine". Hier kann man das Endergebnis sehen: Überirdisch lebende Menschen (Eloy) mit dem Verstand von Rindviechern werden wie solche von den intelligenten unterirdischen Morlocks gehalten und nach Lust und Laune zu Energie verarbeitet. Ich denke, wir sind genau auf diesem Weg. Aber was dagegen tun? Martin
Hallo Martin: Gut draufgelegt. Es ist so, dass die Hersteller die "Heimtechniker" nicht mit "Datenangaben" belästigen wollen. Und die "Loser" (nicht "Looser") danken es ihnen, indem sie blind kaufen. Such' zum Beispiel mal bei aktiven DI-Boxen die Angabe von Eingangsimpedanz und Ausgangsimpedanz. Da das ja den Käufer verwirrt und er dann eventuell nicht kauft, gibt solche Daten eben selten an.
"da möchte ich sogar noch einen drauflegen: Die Medien sorgen doch mit allen Mitteln dafür, dass die Volksverdummung permanent zunimmt, denn damit steigt proportional auch die Manipulierbarkeit. Kürzlich kam wieder mal der berühmte Film "Die Zeitmaschine". Hier kann man das Endergebnis sehen: Überirdisch lebende Menschen (Eloy) mit dem Verstand von Rindviechern werden wie solche von den intelligenten unterirdischen Morlocks gehalten und nach Lust und Laune zu Energie verarbeitet. Ich denke, wir sind genau auf diesem Weg. Aber was dagegen tun? Martin " Hmm, ich weiß nicht so recht. Die Mehrheit lässt sich zwar medial verdummen, allerdings höre ich das aus sehr vielen Mündern und immer sind die Anderen gemeint... Damit meine ich nicht das es nicht so wäre, aber ob man sich da ausklammern kann? Und selbst wenn, dann ist man ein Freak... Ich halte das Ganze auch nicht für eine Verschwörung. Jeder einzelne macht bloß Werbung im weitesten Sinne, erst als Gesamtmenge wird es zur Gehirnwäsche. Das Demokratie ein anderes Wort für Medienherrschaft ist, ist ein kapitalistisches Grundprinzip. Aber welches System war denn jemals gut?
""Der leicht aggressive Ton meinerseits ist eigentlich auf bestimmte Hersteller gerichtet und auf Leute, die denen alles glauben."" Für den Käufern hätte ich eher Mitleid als Aggressivität. ""Das U-87 ist ein fantastisches Mikrofon, mit dem man sehr gut arbeiten kann. Der UA-Preamp ist, wenn man einen Röhrensound möchte auch hervorragend."" Jaja. Also: Du besitzt beides und bist ganz begeistert von Deinen Geräten!? Das ist Normal. Hat nur überhaupt keine Aussagekraft. Das U87 ist manchmal toll - wenn es passt! - und manchmal eben nicht. Der UA-Preamp (welcher auch immer) macht seine "röhrige" Färbung - manchmal toll, der Purist wird ihn ablehnen. Warum? Wer Färbung will benutzt einen EQ - das ist sein Job und nicht der Job von MVVs. Dein Zitat ist somit genauso gut oder schlecht wie bunte Werbebroschüren: "Leute, kauft Euch UA und U87 und alles wird gut...!" Ne klar, wer meint er müsse 4000 EUs genau für diese beiden Geräte rausschmeißen, der wird sich wohl sehr genau über Alternativen Gedanken gemacht haben - oder auch nicht: Die Kombi U87 + Röhre wird für etliche Anwendungen überhaupt nicht gut funktionieren - z.B. wenn es einigermaßen natürlich klingen muß. Gut, daß das hier auch nicht das Thema war.
""Mich nervt eigentlich nur, dass immer alle dieses Qualitätsmaterial anzweifeln. Das kostet halt was."" "Immer alle"? Jeder kennt doch die tollen Vorzüge dieser Geräte - zumindest vom Hörensagen. Wer das anzweifelt weiß vielmehr: Es gibt bessere Geräte als diese - sogar objektiv. ""Natürlich hört man in Musikläden immer wieder, dass doch Behringer eher besser ist als Neumann und anderes hervorragendes Equipement. "" WAS? In was für Läden verkehrst Du? Jeder "seriöse" Händler wird dem Kunden das teuerste Modell unterjubeln, was sich der Kunde leisten kann. Oft ist das leider China-Junk. Weißt Du was ein Händler an *einem* Behringer-Mikrofon verdient? Nichts! Das hat der im Sortiment damit der Kunde nicht gleich alles beim T.-Preiskaputtmach-Monopolisten bestellt.
""Generell finde ich solche Tests schon interessant, aber sie müssen doch einigermassen fair gemacht werden. "" Naja, unterhaltsam sind sie. Aber kein Test der Welt wird verraten, welche Geräte in einer (DEINER!) individuellen Situation die besten wären. Es gibt objektiv keine "besten" Geräte" Niemals nicht. Es sei denn man bezieht sich nur auf die Meßdaten (bei MVVs z.B.) - dafür braucht es aber keine dubiosen "Fachzeitschrift"-Vergleichstests.
??? Nur soviel, ich benütze weder ein U87 noch einen UA Preamp, kenne aber beides. Ich persönlich benutze meistens auch eher neutrales Equipement. Eigentlich weiss ich nicht recht, was du mir sagen willst. Ich habe jedenfalls einige Geräte, die nicht wirklich in die obere Liga gehören gekauft, und es dann später (mit wenigen Ausnahmen) halt wieder verkauft, weil ich doch letztlich lieber mit den paar High-End Sachen arbeite, die ich habe. Mit ein bisschen Geschick kommt man recht günstig zu sehr guter (Gebraucht-)Ware. Viele Musikgeschäfte führen oftmals schlicht kein gutes Material, weswegen oft billiges und schlechtes verkauft wird. Falls du mich eines besseren belehren willst und kannst, nur zu.
Viele Musikgeschäfte führen oftmals schlicht kein gutes Material, weswegen oft billiges und schlechtes verkauft wird.
Da beißt sich vielleicht die Katze in den Schwanz: Der Musikladen um die Ecke legt sich ein paar SEs, Fames & Co neben VOVOX-Kabel ins Schaufenster, weil er weiß, daß die Dinger verkauft werden und über die Masse möglicherweise mehr verdient wird als an einem SCHOEPS (das für einen "Hochpreisartikel" gar nicht so doll kalkuliert ist). Der Händler wird überlegen, ob er sein Kapital in selten oder allenfalls gelegentlich verkäufliche Geräte investiert - und ich überlege mir, ob ich nicht selber zum Telefon greife und direkt beim Hersteller kaufe ... Ergo: Der Händler und ich - zwei Königskinder, die nicht zueinander finden.