RME Octamic Phantomspeisung: Wo liegt mein Denkfehler?

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Antwort#42
So, jetzt haben wirs!
rme OctaMic
Korrekt gemessen: p48 bei *0* gespeisten Mics 46,0 V
p48 bei *7* gespeisten Mics 42,4 V
Kürzeste Kabelwege (1m Kabelpeitsche)
Gleicher Versuchsaufbau (Mikros, Kabelpeitsche) am Behringer Mx2642A
(mit wackelkontaktender p48-Led ;-))
p48 bei *0* gespeisten Mics: 49,8V
p48 bei *7* gespeisten Mics: 49,2V
Die Symmetrie der Spannungen war in allen Fällen sehr gut (keine Abw. messbar)
Der Strom fällt weniger ab, da habt ihr mich ja auch bereits aufgeklärt, dass beide Adern zusammen gelten, danke!
Würdet ihr das als normal einstufen?
Zur "Kabelwarze" kann ich nur sagen, daran, glaube ich, liegts wohl nicht, denn wir sprechen hier doch von Strömen im Bereich von 10 mA mal 8 Mics (80 mA) sind das doch vernachlässigbare Ströme für ein Netzteil. Da saugt die Verstärkerschaltung doch bestimmt mehr, und die Verstärkung ist beim Octamic nun wirklich nicht schwachbrüstig...
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Antwort#43
"Zur "Kabelwarze" kann ich nur sagen, daran, glaube ich, liegts wohl nicht, denn wir sprechen hier doch von Strömen im Bereich von 10 mA mal 8 Mics (80 mA) sind das doch vernachlässigbare Ströme für ein Netzteil."
Das sehe ich anders. Das Netzteil hat eine Nennleistung von 15W. Es würde mit der Speisung alleine aber mit mehr als 5W belastet, denn da nur 12V sekundärseitig da sind braucht man für die Speisung einen DC/DC converter auf 48V, und der hat eine Verlustleistung die noch oben drauf kommt.
"Da saugt die Verstärkerschaltung doch bestimmt mehr, und die Verstärkung ist beim Octamic nun wirklich nicht schwachbrüstig... "
Eben darum ist ja für die Speisung auch nix mehr übrig. Das Netzteil ist ziemlich sicher der entscheidende Flaschenhals. Du könntest mal stattdessen den Octamic an eine Autobatterie hängen. Wenn dann immer noch schlappe Ströme fließen ist der Speisungsteil sogar zwangsgebremst, weil es sonst mit dem Standardnetzteil im ganzen Gerät Salat gäbe.
Summa summarum ist die Speisung aber einigermaßen in den Specs. Sei's drum.
Grüße,
Tonmaus
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Antwort#44
... von Strömen im Bereich von 10 mA mal 8 Mics (80 mA)
sind das doch vernachlässigbare Ströme für ein Netzteil.
Nicht ganz ...
Gleich, auf welche Art aus 12 V Betriebsspannung 48 V Phantomspannung erzeugt werden: Werden 8 Mikrofone mit 10 mA versorgt, dann wird unter Vernachlässigung der Verluste des Spannungswandlers die Betriebsspannung mit 400 mA belastet. Das ist schon nicht mehr zu vernachlässigen!
Zum Glück begnügen sich die meisten Mikrofone mit Strömen von 1 ... 4 mA. Aber offensichtlich scheinen sich einige Hersteller mehr hieran und weniger an die Vorgaben der Norm zu orientieren. Daß Behringer die Norm erfüllt, halte ich für bemerkenswert ...
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