Der Jellyfish ist nichts anderes als eine optische Stilisierung von 5 Aussteuerungsanzeigen. Deren besondere Anschaffung kann man sich dann aber m.E. sparen.
Wenn man eine Spielernatur ist, dann braucht man unbedingt so eine optisch-wabernde Anzeige, auch wenn diese weniger aussagt, als die Aussteuerungsmesser. Schau mal bei Verkaufs-Ausstellungen, wie fasziniert alle von dem Wackelbild sind. Und keiner fragt nach, wozu das gut ist :-)
Phasenbeziehungen sind schon interessant, auch wenn viele vergessen, dass die Mehrzahl noch Monoradio hört und man auf die Monokompatibilität der Stereosignale schon achten sollte. Und wenn du Surround machst, solltest du darauf achten, was die Hintensignale machen, wenn man sie nach vorne klappt und dort zu Stereo addiert. Dazu gibt es einen feinen Thread unter "radioforen":
http://www.radioforen.de/showthread.php?t=27008Also nicht, dass man ständig am "Phasenmeter" klebt, aber man sollte schon mal hinschauen und auch hin und wieder die Stereo- zu Mono-Kompatibiltät und die Surround- zu Stereo-Kompatibiltät durch Tastendruck" hörmäßig überprüfen.
Zwischen Gegenphasigkeit und Räumlichkeit ist nur ein feiner Unterschied. Jedenfalls sollten keine gegenphasigen Signale zwischen 0 (Null) und -1 (minus 1) als Korrelationgrad zwischen beliebigen Kanälen vorhanden sein.
Dazu gibt es den "Vertuschungstrick", indem man die ständig durchgetretene Bass-Drum gleichpasig auf alle Kanäle (Mono) legt. Dabei wird der Korrelationsgradmesser blind gemacht, denn er kann immer nur das ständig anwesende positive Drumsignal anzeigen. (Als Nebeneffekt kannst du dich beim Abhören rundum drehen in welche Richtung du auch willst, immer kommt dann die Bass-Drum genau aus der Richtung in die deine Nase zeigt.)
Umhüllung bitte nicht durch gegenphasige Signale erreichen wollen; das wird im Klang besonders schlimm wenn dann noch ein Dolby-Decoder mitwirkt.
Allein gehörmäßig zu entscheiden ist schon nicht schlecht, aber Instrumentenhilfe kann dabei ganz bestimmt nicht schaden.