Re: Warmer Sound - kalter Sound: sagt mir doch mal was das ist

Erstellt 36 Antworten37 Beiträge
Antwort#22
Hallo auch,
Wellenwiderstände spielen nur in der Hochfrequenztechnik eine Rolle. Für LS-Leitungen sind sie uninteressant. Informier Dich auch mal über die unterschiedlichen Anpassungssysteme in der Elektrotechnik.
Bei Lautsprechern haben wir eine Spannungsanpassaung, d.h. der Ausgangswiderstand des Verstärkers sollte um ein vielfaches geringer sein, als die Abschlußimpedanz (der Lautsprecher).
Spezielle "8-Ohm"-Leitungen sind Nonsens. Unabhängig davon hat KEIN Lautsprecher durchgehend 8-Ohm Impedanz, mit etwas Glück vielleicht bei 1kHz. Alles andere ist darum ist eine mehr oder weniger böse "Berg- und Talfahrt".
Für LS-Leitungen ist nur der Leitungswiderstand respektive der Querschnitt interessant.
Ich empfehle dazu folgende Artikel von Eberhard Sengpiel:
http://www.sengpielaudio.com/LeistungsanpLautspr01Antworten.pdf
http://www.sengpielaudio.com/LeistungsanpLautspr02Antworten.pdf
Gruß aus Berlin
"Der ewige" Markus P.
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Antwort#23
"OberWELLEN" (und die gibt es nur wenn HF ausgesendet wird) und "OberSCHWINGUNGEN". Diese gibt es solange die Signale leitungsgebunden sind.
Was auch nicht stimmt. Auch in Leitungen breiten sich Wellen aus.
Sogar langsamer (und damit mit kleinerer Wellenlänge) als in der Luft.
Und natürlich auch in der Luft in longitudinaler Form, ganz ohne HF.
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Antwort#25
Was für ein Unsinn!
Wer ein klein wenig Kenntnisse hat über Leitungstheorie, wird bestätigen, daß
a) der Wellenwiderstand mit abnehender Frequenz stark ansteigt, weil der Blindanteil sehr klein wird gegen den Wirkanteil und daß
b) der Wellenwiderstand bei Leitungslängen die klein sind gegen die Wellenlänge seine Wirkung verliert und die Leitung immer kapazitiv sind.
Das ganze sind hirnrissige Werbegags die ein paar Werbestrategen die die Kunden für dumm verkaufen.

MfG
Rainer
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Antwort#26
...sorry, leicht o/t, aber das muss ich grad loswerden:
Diesen coolen Spruch las ich in einem Schaufenster eines Musikladens, der grad einen Röhrenvorverstärker der low-budget Klasse als Vorweihnachtsaktion vertickt.
Das muss man sich einfach auf der Zunge zergehen lassen, marktetingtechnisch einfach genial :-))
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Antwort#27
Aber für unsere Leitungslängen im Audiobereich stimmt es! Es sei denn, wir begeben uns in den Bereich der Fernmeldetechnik wo Leitungslängen im 100 km-Bereich üblich sind - da haben wir dann auch Wellencharakter.

Grüße
Rainer
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Antwort#28
Mein Gott, nicht nur das Verb vergessen, auch das richtige Wort.
Aber in Grunde ist doch "Impedanz" der Oberbegriff, nicht wahr?
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Antwort#29
Oder man ist HIFI-Highender, dann *weiss* man natürlich, dass auch Lautsprecherkabel einen entsprechenden Wellenwiderstand haben müssen...
*duck*
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Antwort#30
Ich empfehle das pupinisieren aller High-End-Kabel.
Damit bekommt man die störenden Kapazitäten professionell in den Griff.
Für audiophile Radiohörer ist eine Goubau-Leitung als Antennenkabel zu empfehlen.
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Antwort#31
Du wirst lachen: Mir sind Berichte bekannt, bei denen ganz besonders gläubige Highender tatsächlich Pupinspulen in ihre LS-Leitungen eingefügt haben!

MfG
Rainer
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Antwort#32
Vielleicht sollten die Herren Tontechniker dann den Sachverhalt dem Laien gegenüber einfach einmal korrekt darstellen, indem sie nicht einen zweifelsfrei vorhandenen Effekt qualitativ als nicht vorhanden deklarieren, sondern ihn als quantitativ unbedeutend bezeichnen. Das ist nämlich etwas gänzlich anderes.
Allerdings: Skineffekte gibt es sehr wohl auch in Audiokabeln: Die von aussen potenziell einstreuende HF unterliegt diesem nämlich, darauf beruht ein Teil der Abschirmungseffekte der Kabelschirmungen.
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Antwort#33
Spezielle "8-Ohm"-Leitungen sind Nonsens
Doch, diese sind nötig, um z.B. bei der Übertragung von Volksmusikkonzerten, speziell Hinterseer, Silbereisem und Konsorten, dafür zu sorgen, daß das Ausmass des Grauens, daß vom Mikro in die PA-Verstärker fliesst, weiter hinten auf ein erträgliches Mass abgesenkt wird. Bereits nach 30m Kabellänge wird die "Musik" im Lautsprecher dann ertäglich.
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Antwort#34
Ja, wie gut, dass man in so einem Fall Eure Hörgeräte auch abschalten kann
:-))
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Antwort#35
Um da wirklich einen nenneswerten Effekt zu erzielen würde ich eher ein LS-Kabel mit 100 Ohm oder mehr empfehlen. Ein "8 Ohm Kabel" macht das Grauen noch nicht wirklich erträglicher. Außerem bleibt der visuelle Ekel ;-)
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Antwort#36
Mehr noch, sie sind empfangsfähig für funktechnisch gesendete Sprache (Teleaudiofunktion) wie es in Kirchen benutzt wird. So kann der hörgeschädigte Jugendliche seine Mami zum Hansikonzert begleiten, vorgeben, daß er ein Hörgerät braucht und sich indirekt von einem Sendemodul mit Tokio Hotel versorgen lassen.
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Antwort#37
...ich meinte abschalten. Damit man seine Ruhe hat.
Meinst du mit Teleaudiofunktion die Induktionsloops, wie sie z.B. in Kirchen installiert sind? Meine Oma hat in der Kirche gerne ihr Hörgerät ausgeschaltet, wenn der Pfarrer zu lange geredet hat ;-)
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