http://www.celemony.com/cms/index.php?id=dna&L=1 Auf so eine Möglichkeit der nachträglichen Bearbeitung von ganzen Akkorden habe ich gewartet. Nie hätte ich geglaubt, dass so etwas überhaupt möglich sei. Natürlich wird in diesem Video das alles ganz simpel dargestellt, was es sicherlich nicht ist. Aber trotzdem... Ich würde gerne das Programm "Melodyne" sofort haben wollen.
Ich fine diese Dinge zwar angemhem jedoch ist mir lieber ein Musiker der das Gewissenhaft und mit und mit eigener Greativität spielt . Weil Live geht das halt net! und Warum die "Kunden" täuschen? Was net so is wies is............ Meine Idee dazu! Lg Jürgain Ps: Das ist ein tolles Programm und ich verwende es auch aber nur wenn es sein muss ich lasse gewollt kleine fehler drinnen es soll ja nicht nach midi klingen! In diesem Sinne ........
Die Ankündigung klingt sehr vollmundig. Es wäre nur interessant auszuprobieren, ob das Programm auch in der Lage ist, Fehler in der fertigen Abmischung z.B. eines Klavierquartetts zu korrigieren. Da bin ich eher skeptisch ...
Ich habe auf der Messe gesehen, dass es möglich ist, das Trompetensolo eines fertig abgemischten Songs (Klavier, Kontrabass, Drums und Trompete) nachträglich ohne hörbare Artefakte zu verändern. Ebenso ließen sich einzelne Stimmen eines Streicherensembles manipulieren. Warum sollte das beim Klavier nicht auch funktionieren? Ich kann die Skepsis sehr gut nachvollziehen, schließlich klingt das alles sehr nach Hexerei, aber anscheinend sollte man sich nicht immer nur von der Theorie leiten lassen, sondern auch mal experimentieren, was praktisch möglich ist.
Wenn ich einen offenen falschen Ton habe geht das auch mit einem Spektraleditor wie reNOVAtor. Dort packt man einfach den betreffenden Grundton mit den dazugehörigen Obertönen an den Hörnern und transponiert mit Cut&Paste. Das ist keine Hexerei. Da man in solchen Fällen kein Timestretching braucht, sollte es das gewesen sein. Wenn etwas nicht offen ist, und sehr geräuschhaft (Klavier ist im Gegensatz zu Solotrompete geräuschhaft) wird es schwierig. Ohne das neue Melodyne jetzt zu kennen würde ich mal spekulieren, dass man da auch an die Grenzen der Physik stoßen wird. LG Tonmaus
"Wenn etwas nicht offen ist, und sehr geräuschhaft (Klavier ist im Gegensatz zu Solotrompete geräuschhaft) wird es schwierig." Auch dazu gab es ein Beispiel: Signalanteile ohne tonalen Charakter werden als solche erkannt und bleiben beim Editieren unverändert. Als Beispiel diente eine stark bedämpfte Gitarre.
(Vorsicht: konservativer "E-Musik"-Vertreter!) ;-)) Ich bin eigentlich gar nicht glücklich darüber, daß der Tontechniker immer weiter in die musikalische Gestaltung eingreifen kann und sogar soll. Der Schnitt ist in meinen Augen eine wichtige Option, um schwierige Werke überhaupt einspielen und "fehlerfrei" produzieren zu können. Andererseits bietet schon der Schnitt Möglichkeiten, gravierend in die Interpretation einzugreifen. Kommen wir irgendwann so weit, daß der Mensch am Schnittplatz sogar in der Lage ist, einzelne Stimmen nachträglich in ihrer dynamischen Gestaltung gegeneinader zu manipulieren? Sicherlich interessiert es mich auch, diese Möglichkeiten auszutesten - kaufen werde ich mir ein solches Programm jedoch "aus Prinzip" nicht. Darüber hinaus stelle ich mir die Frage, ob das Programm tatsächlich unterscheiden kann, wenn eine Melodie unisono auf zwei Instrumenten (womöglich 1. und 2. Geige in einem Quartett) gespielt wird, welches Obertonspektrum zu welchem Instrument gehört? Und was ist mit dem Hallanteil? Wird der Nachhall der Einzeltöne ebenfalls korrekt bearbeitet - oder funktioniert die Geschichte nur bei relativ trockenen Aufnahmen?
Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen dass dieses Programm SOLCHE Leistungen ganz ohne Artefakte bringt - für den Einsatz bei sog. E-Musik wäre das der KO-Faktor.
Ich bin der Ansicht - egal ob E-Musiker oder U-Musiker oder sonst was - daß eine solche Einrichtung jeden Musiker zur Schlamperei verleitet. "Man kann ja korrigieren..." wie man dann zu hören bekommt. Man sieht doch schon wie so mancher Dorf-Gesangverein der eine CD machen will motiviert ist: "Man kann ja schneiden..." oder wie ich auch schon mal gehört habe: ".... die jagen das ein paar mal durchs Mischpult durch und dann wird das schon....". Wer mit solcher Einstellung Musik produzieren will, sollte lieber Gebrauchtwagen- und Pferdehändler werden.