telefon-simulator

Erstellt 6 Antworten7 Beiträge
Startbeitrag#1
hi @ all
ich arbeite zur zeit an audiofiles, die fürs telefon bestimmt sind. hat natürlich 0,0, zero zu tun mit dem, was ich sonst so mache, wo es ja immer um auditive perfektion geht... gerade das sei das problem, hey, woher soll ich wissen, wie mein geiler mix nachher durch so nen telefonhörer klingt?
ich versuche mich schon etwas zu zügeln, und das hochfrequente spice und die fundamentbässe mal einfach nicht zu beachten, hört man ja eh nicht (oder doch? artefakte?) aber ich bin wirklich etwas unsicher, wie man vielleicht auch den sound speziell fürs telefon trimmen kann.
also hat hier jemand schon erfahrungen gemacht, oder gibt es irgendwie so eine art "telefon-simulator"? ein gerät, programm, fx-plugin oder sowas?
grüße
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Antwort#2
n telefon überträgt nur von 300 bis 2,7 (oder warns 3?)kHz. also bau dir erst mal diesen bandpass in den mix ein, das bringt schon was.
ausserdem könntet du dir auch noch telefonhörerkapseln organisieren und die dann als monitore für den mix nehmen... ist abe rnicht ganz einafch, weil die afaik nicht dynamisch funktionieren, sondern mit kohlekörnern, die mit der angelegten spannung mitzittern.
aber: IMO ist es egal, wie man am telfon mixt, hört sich alles gleichschlecht an ;-).
kannst ja um ganz sicher zu gehn einafch mal den fertigen mix von jemandem ins telefon einspielen lassen und du sitzt am anderen ende und hörst dir das an!
cu,
jonny
hi @ all
ich arbeite zur zeit an audiofiles, die fürs telefon bestimmt sind. hat natürlich 0,0, zero zu tun mit dem, was ich sonst so mache, wo es ja immer um auditive perfektion geht... gerade das sei das problem, hey, woher soll ich wissen, wie mein geiler mix nachher durch so nen telefonhörer klingt?
ich versuche mich schon etwas zu zügeln, und das hochfrequente spice und die fundamentbässe mal einfach nicht zu beachten, hört man ja eh nicht (oder doch? artefakte?) aber ich bin wirklich etwas unsicher, wie man vielleicht auch den sound speziell fürs telefon trimmen kann.
also hat hier jemand schon erfahrungen gemacht, oder gibt es irgendwie so eine art "telefon-simulator"? ein gerät, programm, fx-plugin oder sowas?
grüße
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Antwort#3
n telefon überträgt nur von 300 bis 2,7 (oder warns 3?)kHz. also bau dir erst mal diesen bandpass in den mix ein, das bringt schon was.
ausserdem könntet du dir auch noch telefonhörerkapseln organisieren und die dann als monitore für den mix nehmen... ist abe rnicht ganz einafch, weil die afaik nicht dynamisch funktionieren, sondern mit kohlekörnern, die mit der angelegten spannung mitzittern.
aber: IMO ist es egal, wie man am telfon mixt, hört sich alles gleichschlecht an ;-).
kannst ja um ganz sicher zu gehn einafch mal den fertigen mix von jemandem ins telefon einspielen lassen und du sitzt am anderen ende und hörst dir das an!
cu,
jonny
hi @ all
ich arbeite zur zeit an audiofiles, die fürs telefon bestimmt sind. hat natürlich 0,0, zero zu tun mit dem, was ich sonst so mache, wo es ja immer um auditive perfektion geht... gerade das sei das problem, hey, woher soll ich wissen, wie mein geiler mix nachher durch so nen telefonhörer klingt?
ich versuche mich schon etwas zu zügeln, und das hochfrequente spice und die fundamentbässe mal einfach nicht zu beachten, hört man ja eh nicht (oder doch? artefakte?) aber ich bin wirklich etwas unsicher, wie man vielleicht auch den sound speziell fürs telefon trimmen kann.
also hat hier jemand schon erfahrungen gemacht, oder gibt es irgendwie so eine art "telefon-simulator"? ein gerät, programm, fx-plugin oder sowas?
grüße


Das mit den Kohlekörnern sind die Mikrofone, also Sprechkapseln der früheren Telefone. Die Hörkapseln sind "normale" dynamische Schallwandler.
Die Abtastfrequenz bei digitalen Telefonübertragungen beträgt 8 kHz, Auflösung 8 Bit:
8 kHz * 8 Bit = 64 kBit/s (ISDN)
Ich würde also einen steilflankigen Tiefpaß bei 4 kHz zum _Abhören_ verwenden und auch die Bässe stark abschwächen, da sie in der Regel von den auf Sprachverständlichkeit optimierten Hörkapseln sehr leise wiedergegeben werden.
Solltest Du für Telefon mastern, dann nur Tiefpass, keine (oder minimale) Bassabschwächung.
Möglichst keine hohe Dynamik nutzen, stark komprimieren.
Bernd
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Antwort#4
keinen telefon-hybrid im studio? der würde (im zusammenspiel mit einer telefonanlage) eine gute möglichkeit bieten.
das ganze haben wir schon gemacht, weil man mit einem eq kein handy simulieren kann. was macht man dann? :)
MfG, Julius.
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Antwort#5
keinen telefon-hybrid im studio? der würde (im zusammenspiel mit einer telefonanlage) eine gute möglichkeit bieten.
das ganze haben wir schon gemacht, weil man mit einem eq kein handy simulieren kann. was macht man dann? :)
MfG, Julius.

Aufpassen, dass der Telefon-Hybrid nicht einen zu hohen Frequenzgang hat!
(Wird er aber vermutlich)
Die meisten Telefonanlagen verbinden die (analogen) Nebenstellen auf analoger Ebene, was eine viel zu hohe obere Grenzfrequenz ergibt.
(Siehe auch mein anderes Posting)
Bernd
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Antwort#6
Aufpassen, dass der Telefon-Hybrid nicht einen zu hohen Frequenzgang hat!
(Wird er aber vermutlich)
Die meisten Telefonanlagen verbinden die (analogen) Nebenstellen auf analoger Ebene, was eine viel zu hohe obere Grenzfrequenz ergibt.
das will ich hoffen- denn sonst liegt der erste knackpunkt ja schon im hybrid. a/b->isdn wandlung in der telefonanlage und billiges telefon beim gesprächspartner sind schon qualitätsverlust genug, da bin ich doch froh wenn das teil "richtig" funktioniert.
das liesse sich vermieden, in dem man auf eines der isdn-telefone anruft. dann muss es ja digitalisiert werden.
MfG, Julius.
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Antwort#7
hi,
das telefon hat eine max. bandbreite von ca. 4 khz.
ca. 300 hz - 3 khz.
versuche deinen mix mit cool edit esrt auf 8 khz samplefrequenz zu konvertieren, dann in formate wie "mulaw, alaw, vox wandeln und speichern"
zum gegenhören kann cool edit fast alle formate öffnen, bis auf vox.
es lohnt sich aber wirklich nicht so richtig. wenn du die 8 khz hörst reicht das schon um zu entscheiden.
gruß racker
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