Halli, mir hat vor langer Zeit mal jemand versucht zu erklären, dass wir hier in Deu. mit 25fps Syncronisieren weil in unserem Stromnetz 50Hz wären und davon eben die hälfte (??? so hab ichs in Erinnerung ???) deswegen die Amis 30fps weil 60 Hz. Klingt ja logisch, aber was hat das Syncen mit dem Strom zu tun? Am end hat der mich verarscht? Mmh... Gruß Kai
Hallo, das ist historisch bedingt, früher war es echt schwer, eine konstante Frequenz zu erzeugen, und da hat man halt dann das Stromnetz genommen. Da beim Fernsehen auch mit Halbbildern gearbeitet wurde, ergibt sich 50 Hz für das Halbbild, und ergo 25 Hz für das Vollbild. Tomy
hi. imho benutzt man 25Hz, weil das auge da nicht mehr die einzelbilder auseinanderhalten kann und einen flüssigen film sieht. möglichkeiten einen stabilen oszillator zu bauen gibts schon länger... cu, jonny
Moin, schau doch mal alleine die Tatsache das es netzunabhängige Fernsehgeräte gibt sagt doch alles. Die Synchronisationsignale für Bild und Zeilen werden in geschickter Weise mit dem Fernsehsignal übermittelt und im Fernsegerät wieder zurückgewandelt. mfG. SM
Hallo zusammen! Die untern Antworten sind leider nicht korrekt. Man bedenke das Fernsehen wie es heute ist (Bildaufbau, Format etc.) basiert auf der Technik der 50er Jahre. Damals konnte man keine z.B. breite Bildröhre bauen, nur nahezu runde. Deswegen auch das unselige 4:3 Format, die max. 575 sichbaren Zeilen, die auch relativ breite horizontale Austastlücke etc. Auch der Rest war noch nicht ausgereift oder musste eben auch billig gebaut werden können. Aber die vertikale Ablenkung wird _nicht_ durch den Netzstrom gesteuert. Der Generator läuft davon unabhängig und wird von den vertikal Synchronimpulsen getriggert, die Horizontale Ablenkung von den Syncronimpulsen in der horizontalen Austastlücke. D.h. der Monitor/Fernseher synct sich immer auf das ampfangene Signal. Kann er das nicht, weil das Signal zu verrauscht ist um die Syncronimpulse eindeutig abzutrennen (eilgl. nur ein Hoch und ein Tiefpass) dann läuft das Bild. (Im Leerlauf d.h. unsyncronisiert läuft die Ablenkung leicht schneller) Bei einer Halbbildfrequenz von 50Hz machen sich Interferenzen mit der Netzfrequenz nicht so bemerkbar. Das ist wirklich der Grund. Man hätte ja sonst sicher die 24 Frames/s wie beim Kinofilm übernommen. (im Fernsehen laufen Filme immer 4% schneller....) Die Amis haben aus dem selben Grund 60Hz fürs Fernsehen gewält. Und um den Bogen zum Ton zu kriegen: heutige Fernseher die Sonderkanäle (die nur im Kabel zugelassen sind!) empfangen können, müssen wenn sie keine horizontalen Syncimpulse erkennen (->kein Bild), den Ton abschalten! Damit man ja nicht mit dem Fernseher den Polizeifunk oder was weiss ich mitanhören kann, wenn man eine Antenne dransteckt.
Hallo, das ist historisch bedingt, früher war es echt schwer, eine konstante Frequenz zu erzeugen, und da hat man halt dann das Stromnetz genommen.
Hmmm, Aber die 100Mhz konstant für den Träger zu erzeugen war kein Problem? Oder die 15kHz horizontale Ablenkung - auch kein Problem. 33Mhz Zwischenfrequenz- kein Thema. Nur bei den lausigen 50Hz musste man die noch lausigeren 49.5-50.5Hz (des damaligen Stromnetzes, in der DDR wars noch genauso) zur Rate ziehen?
Moin, schau doch mal alleine die Tatsache das es netzunabhängige Fernsehgeräte gibt sagt doch alles. Die Synchronisationsignale für Bild und Zeilen werden in geschickter Weise mit dem Fernsehsignal übermittelt und im Fernsegerät wieder
Heute ja. Damals war die Netzfrequenz ein Problem. So wie der absolut krumme Wert der Farbhilfsträger (bei allen Verfahren) genau deswegen so ist um ihn nicht zu sehen. Die rund 4.43Mhz bei PAL ergeben ein gleichmässiges Schachbrettmuster, was man nicht mehr mit dem Auge auflösen kann.