nochmal zur Spannungsanpassung bei Speakern

Erstellt 3 Antworten4 Beiträge
Startbeitrag#1
Es wurde ja schon ausgiebigst diskutiert, ich weiss. Aber bei folgendem habe ich noch diverse Unklarheiten.
Wenn ich einen Lautsprecher mit Spannungsampassung betreibe, dann ist die Spannung am Endstufenausgang unabhängig von der Frequenz (->frequnzabhängigkeit der LS-Impedanz) proportional der Signalspannung am Eingang. Soweit so gut.
Ein Lautsprecher abeitet aber mit Magnetfelder die vom Strom induziert werden.
D.h. die Auslenkung der Membran ist proportional zur magnetischen Flussdichte, die letzendlich proportional zum Strom.
Da die Impedanz des Speakers schwankt (kann ja als komplexer Schwingkreis als elektrisches Ersatzschaltbild angesehen werden) müsste aber der Strom und nicht die Spannung konstant gehalten werden. Stromanpassung würde man hierbei vermuten. Da es aber Spannungsanpassung ist: warum?
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Antwort#2
Da die Impedanz des Speakers schwankt (kann ja als komplexer Schwingkreis als elektrisches Ersatzschaltbild angesehen werden) müsste aber der Strom und nicht die Spannung konstant gehalten werden. Stromanpassung würde man hierbei vermuten. Da es aber Spannungsanpassung ist: warum?
Tja, das ist eine gute Frage. Es gab (gibt) im Übrigen einige Versuche mit Stromanpassung, oder auch versuche, die Thile Small Parameter über eine Stromgegenkopplung zu verändern.
Aber irgendwie haben die sich nicht durchgesetzt. Wahrscheinlich hat die Spannungsanpassung auch ihre Vorteile, speziell bei der Bedämpfung von Resonanzen.
Aber genaueres weiss ich auch nicht.
Tomy


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Antwort#3
Hallo Thomas,
wenn Box sowie Frequenzweiche gut gbaut und berechnet sind, schwankt die Impedanz des gesamten LS-Systems nicht mehr so stark, somit kann sie als relativ konstant angenommen werden. Wenn man so eine Frequenzweiche unter die Lupe nimmt, sieht man, daß diverse Resonanzen mit entsprechenden externen Schwingkreisen kompensiert werden.
Gruß
Martin

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Antwort#4
Grüsze!
Ein Lautsprecher in ein Gehäuse eingebaut verhält sich wie ein verkoppelter Schwingkreis, deshalb gibt's auch Resonanzen un starke unregelmäßigkeiten im Impedanzgang.
Gerade aber bei solch einer Resonanz (hoher Widerstand) braucht man nur wenig Energie (Strom) zuführen, es kommt trotzdem viel raus. Der Speaker """regelt""" sich selber (technisch komplett falsch, aber hoffentlich anschaulich).
Weiters wird ein Lautsprecher auch für Konstantspannungsansteuerung entwickelt, bei Konstantstrom hat er einen völlig anderen Frequenzgang (mit eben mindestens einem ordentlichen Resonanzpeak drinnen).
Vorteil von Konstantspannung:
Es gibt einen Dämpfungsfaktor, da der Innenwiderstand der Endstufe klein ist.
Vorteil Konstantstrom:
Es gibt keine Power Compression.
Das wär' mal was für den Anfang, wenn du noch eine spezielle Frage hast ....
mfg
JF
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