Kopfhörerausgang nachrüsten?

Erstellt 16 Antworten17 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo!
Haben den wie mir scheint idealen Verstärker für meine Monitor-Boxen (Musik-Homestudio) gefunden! Der kleine von Conrad mit 10x2 Watt würde ausgezeichnet zu meinen JBL Control1 passen ( oder meint Ihr nicht?) Hab nur ein problemm damit: Das teil hat keinen Kopfhörerausgang, den ich aber sehr brauche! Kann ich so was nachrüsten? Wenn ja, welche Bauteile brauche ich dafür? Müsste ja eigentlich einfach gehen.
Danke im Voraus!!
PS: Link für den Verstärker:
http://www.conrad.de/cgi-bin/conshop/ConShop.pl?TK_PAR[USER_ID]=0401096321011974582&TK_EV[SHOWPAGE]=&TK_PAR[PAGEID]=123002&TK_PAR[MEDIUM]=62
*gruss*
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Antwort#2
hallo,
von dem teil würde ich dir grundsätzlich abraten.
schon allein die angabe 2x10W sagt mir schon, ohne das ich mir den verstärker angucke, das es zu wenig ist. AFAIK sind die control 1G bis 150W ausgelegt, und solange du dir die lautsprecher nicht ans ohr stellst wirst du mit 10W nicht besonders weit kommen. dann drehst du den verstärker weiter auf, wohlmöglich bis zum anschlag, dieser kann nicht mehr und clippt. eine gute grundlage zum abhören ist das wirklich nicht.
ich hatte mir überlegt, für zwei tannoy system 600 eine studioendstufe zu kaufen, die einen normalen hifi-verstärker von sony ablösen sollte (auch homerecording). ich habe es dann gelassen, weil selbst bei hohen lautstärken kein unterschied zu hören war.
Fazit: Kauf dir besser einen gebrauchten hifi-verstärker, wenn du sonst keinen hast. von dem conrad-teil würde ich die finger lassen.
MfG, Julius.
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Antwort#3
Hi Leute!
Ich hab jetzt schon von mehreren Seiten gehört, dass es geschickter ist Hifiverstärker zu verwenden. Informationsgeber waren hierbei auch wirklich kompetente Leute.
Begründung: Gleiche Qualität bei höherer Stückzahl ist nunmal billiger.
Dagegen hat für mich anfangs gesprochen, dass man, kauft man eine x-beliebige Studioendstufe um das selbe Geld wie ein x-beliebiger Hifiverstärker kostet, bekommt man (also um das selbe Geld) keinen Radioreciever,EQ,15 Eingänge,2Analyzer usw. dazu.....logische Folge wäre...bessere Qualität des Netzteils und der restlichen Elektronik.
Wie steht Ihr dazu? Ihr, die Ihr einige Erfahrung mit beiden Bereichen und somit die Möglichkeit des Vergleiches habt?
Hoffe auf eine rege Diskussion.
Gruß
Andi
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Antwort#4
Hallo,
ich habe mir gerade vor ein paar Tagen die MAM PA 100 Studioentstufe gekauft. So ziemlich die billigste Studioendstufe, denke ich (155 ¤.)
Zwischen meinem Hifi Verstärker (Sony, gleiche Preisklasse) und der neuen Endstufe gibt es allerdings große klangliche Unterschiede. So ist der Sound bei der neuen Enstufe basslastiger und hat etwas weniger Höhen, bzw. die Höhen klingen angenehmer.
Bei der Hifianlage habe ich das gleiche Kabel verwendet, wie später, nur ca 4m länger. Kann mir aber nicht vorstellen, daß das einen so überdeutlichen Qualitätsverlust darstellen kann, oder?
Nun ist die Frage, welche von den beiden Enstufen "klingt", was sie ja nicht sollen.
Viele Grüße
Uvo
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Antwort#5
um es genau zu sagen, ziehe ich auf jeden fall meine studioendstufe vor.
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Antwort#6
Hallo Uvo,
wenn die Endstufen im Frequenzgang gleich sind, bleibt nur noch der Klirrfaktor der für unterschiedliche Höreindrücke sorgt, oder - was wahrscheinlicher ist - haben die Geräte unterschiedliche Dämpfungsfaktoren. Meß doch mal den Frequenzgang nach bei angeschlossenen Lautsprechern. Bei längeren LS-Kabeln mußt Du entsprechend größeren Querschnitt nehmen, sonst gibt es zu arge Verluste.
Der große Nachteil dieser ganzen Hifi-Geräte ist, daß sie keine genormten Anschlüsse haben. Weder mechanisch (Stecker, bei Studiogeräten i.d.R. XLR) und elektrisch (symmetrisch mit definiertem Pegel + 6dBu oder +4 dBu).
Wenn die Verwendung als Abhöre im Studio dienen soll, rate ich Dir, langfristig aktive LS zu verwenden. Bewährte Firmen sind hier: Klein+Hummel, MEG, Genelec, aber auch die Mackie sollen recht gut sein und vor allem preiswert.
MfG
Rainer
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Antwort#7
Hi Andi,
das sind Argumente die mir nicht stichhaltig erscheinen, weil sie wieder so typisch nach audiophilem Blah riechen. Ich habe unten geschrieben was die Studiogeräte für VOrteile haben (Anschlußnorm etc.) Und letztendlich ist eine Studioendstufe insgesamt robuster als ein Hifi-Gerät. Vor allem die unsymmetrischen Eingänge bei dem ganzen Hifi-Zeugs sind im Studiobereich ein lästiger Krampf. Man muß dann wieder adaptieren von symmetrisch auf unsymmetrisch. Hat man im ganzen Studiobereich symmetrische Technik, handelt man sich durch diese Zwangsunsymmetrierung wieder unnötig Probleme ein. Und das Argument mit dem besseren Netzteil und besserer Elektronik stammt aus der unerschöpflichen Märchenkiste der Hifi-Freaks. Mein persönlicher Standpunkt: Ich kann mit diesem Hifi-Zeugs nicht vernünftig professionell arbeiten. Allein schon die Bedienelemente sind mir ein Graus.

MfG
Rainer
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Antwort#8
Hi Rainer!
das sind Argumente die mir nicht stichhaltig erscheinen, weil sie wieder so >typisch nach audiophilem Blah riechen.
Und letztendlich ist eine Studioendstufe insgesamt >robuster als ein Hifi->Gerät. Vor allem die unsymmetrischen Eingänge bei dem >ganzen Hifi-Zeugs sind >im Studiobereich ein lästiger Krampf. Man muß dann >wieder adaptieren von >symmetrisch auf unsymmetrisch.
Liest man in diesem Forum aufmerksam mit, kennt man Deine Voodoo-Abneigung. Nichts dagegen! Ich bin bisher (zwar im Stillen aber doch) immer Deiner Meinung gewesen. Trotzdem, nicht gleich die Augen verdrehen und gelangweilt zurückschreiben wenn Du das Wort Hifi hörst.
Im Studio ist alles symmetrisch und aktive Mainmon. arbeiten neben studioendstufen-betriebenen Nahfeldmonitoren.
Möcht ich aber von meiner DAW (zu Hause, also privat wo auch mal Zeit bleibt z.B. eine Brummschleife zu bekämpfen) in einen Verstärker und hat die Soundkarte so und so unsymmetrische Ausgänge, was bei max. 2m zum Verstärker vielleicht nicht das Schlimmste ist, dann kann man sich die Frage erlauben.
Studioendstufe mit von mit unten nochmal zusammengefasten Vorteilen, oder "Heim-Verstärker" mit genauso wenig linearen und nichtlinearen Verzerrungen zu einem günstigeren Preis. Robust muss er ja zu Hause nicht unbedingt sein und auch Normen sind ohne Zeitdruck unwichtiger.
besagte Zusammenstellung:
robuster, symmetrisch, weniger unnötige Bedienelemente, fix definierte Anschlussnormen....wenn Dir noch etwas einfällt bitte antworten.
Mit freundlichen Grüßen
Andi
P.S.: So wie ich nicht mehr für ein Kabel ausgebe als notwendig ist, so möchte ich auch beim Verstärker nicht mehr zahlen als ich brauche.
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Antwort#9
Hi Andi,
""und gelangweilt zurückschreiben wenn Du das Wort Hifi hörst.""
Um es mal deutlich zu sagen: "Hifi" im Sinne des Erfinders - dagegen habe ich überhaupt nichts, sondern im Gegenteil: Der Begriff bedeutet doch nur "hohe Wiedergabetreue". Von daher sind wir eingentlich die ersten die diesen Begriff verwenden dürfen und darauf achten sollten daß diese auch gewährleistet ist. Nur: Was heute alles für Schindluder damit getrieben wird, das läßt mich manchmal hochgehen: "Gesoundete" Verstärker, gesoundete CD-Player und alles andere als verfärbungsfreie Lautsprecher. Über den ganzen Kabelvoodoo und ähnliches wollen wir gar nicht erst reden. Man macht eine regelrechte "Religion" daraus - davon distanziere ich mich energisch. Es gibt da ein paar Hersteller - deren Name ich nicht nennen möchte - die bewußt "gesoundete" Geräte verkaufen. Solche sind für den Gebrauch im Studio (wo es auf Neutralität ankommt) nicht brauchbar. Ich muß der Hifi- und erst recht der "Highend"-Industrie unterstellen (sieht man mal von ganz wenigen Ausnahmen ab) daß es ihr an Innovationen mangelt. Die Folge ist, daß dann solche exotischen Sachen wie "Esoterisches Zubehör" aller Art den Markt beherrscht mit dem man dann versucht Geld zu verdienen. Wenn ich am Zeitschriftenstand vorbeigehe und die Titelblätter der Hifi-Zeitschriften lese (mehr davon lese ich gar nicht) dann schüttele ich innerlich den Kopf - es sind immer wieder dieselben "Lieder" und wenn man die einschlägigen Internetforen verfolgt dann merkt man wie manipuliert die Leute davon sind. Um das eigentliche Thema der hochwertigen Musikwidergabe geht es im Grunde genommen gar nicht sondern nur noch um "Klangunterschiede". Ich habe in den Hifi-Foren schon immer wieder mal provokatorisch die Frage gestellt, ob den die Leute auch den Unterschied hören zwischen einem Bösendorfer und einem Steinway-Flügel oder zwischen einer Silbermann-Orgel und einer Arp-Schnitger-Orgel oder den Unterschied zwischen temperierter Stimmung und einer mitteltönigen Stimmung. Die Anwort lies auf sich warten...

""Im Studio ist alles symmetrisch und aktive Mainmon. arbeiten neben studioendstufen-betriebenen Nahfeldmonitoren"".
Richtig, das kenne ich sogar von Ü-Wagen her. Aber auch dort haben wir voll symmetrische Enstufen verbaut.
""... die Soundkarte so und so unsymmetrische Ausgänge, was bei max. 2m zum Verstärker vielleicht nicht das Schlimmste ist, dann kann man sich die Frage erlauben. ""
Das Problem mit den Soundkarten macht überall Probleme. Nicht nur daß man sich die HF-Störungen des Rechners mit in die ganze Anlage holt sondern auch sowohl die pegelmäßige Anpassung als auch die unsymmetrischen Anschlüsse. Ich habe auf meinem Schnittplatz die unsymmetrischen Analog-Ausgänge meines SADiE mit Trennübertrager (Pikatron-Typ RÜL 197M) symmetriert und auch die der Soundkarten sind mit mindestens einem aktive Übertragerpaar angeschlossen.
"" Robust muss er ja zu Hause nicht unbedingt sein und auch Normen sind ohne Zeitdruck unwichtiger.""
Ich gehe mal davon aus, daß man solch ein Gerät auch schon mal außerhalb betreiben muß und da muß man schon erhöhte Anforderungen stellen was die Robustheit betrifft.
"besagte Zusammenstellung:
"robuster, symmetrisch, weniger unnötige Bedienelemente, fix definierte Anschlussnormen....wenn Dir noch etwas einfällt bitte antworten.
Es gibt noch ein paar Punkte die mir wichtig sind: 1. die Sicherheit gegenüber Störstrahlungen und 2. Auch die elektrische Sicherheit netzseitig mit Schutzleiter. Ist für Studiogeräte vorgeschrieben.
Ich richte mich bei der Qualitätsbetrachtung nach den Vorgaben der IRT-Pflichtenhefte 3/5 (Tonregianlagen) und dem 3/1-8/2 (Ausführungsrichtlinien)
Gerade im Punkt 1. hapert es bei sehr vielen Hifi-Verstärkern. Wenn man das in den einschlägigen Foren so liest was die Leute da alles an Problemen haben (sofern glaubwürdig) dann wundert mich das immer wieder, daß die Konstrukteure der Geräte diesen Punkt so vernachlässigen. Für jemand der in einem Ballungsgebiet wohnt - z.B. Raum Frankfurt und überhaupt das Rhein/Main-Gebiet - kann es einen schon manchmal zur Verzweiflung bringen, wenn man im Hintergrund einen Sender hört der in das Gerät einstrahlt. Wiederholt berichten Hifi-Fans darüber, daß man Knacker hört wenn jemand im Haus nur ein Licht einschaltet. Das sollte bei Studiogeräten nicht vorkommen. In diesem Zusammenhang möchte ich mal die Hifi-Geräte von Revox erwähnen. Diese könnte man durchaus auch für kleinere Studioanwendungen benutzen. Ich hatte früher auch einen Revox-Verstärker, der hatte diese Probleme nicht. Revox ist eine der wenigen Ausnahmen von denen ich oben schrieb. Bei diesem Hersteller sieht man gleich daß die Studiotechnik auch auf deren Hifi-Geräte positiv abgefärbt hat. Sie sind auch in der Bedienung noch übersichtlich gestaltet.
Ich habe ansonsten auch noch in einem anderen Punkt Bedenken gegen Hifi-Verstärker: Die Eingangspegelfestigkeit. Studiogeräte müssen Eingangspegel von mindestens +22 dBu verkraften können ohne daß die nichtlinearen Verzerrungen unzulässig hoch ansteigen. Ob das bei allen Hifi-Geräten möglich ist, halte ich für unwahrscheinlich.

Mit freundlichen Grüßen
Rainer
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Antwort#10
Hallo Julius,
um auf Deine eigentliche Frage einzugehen:
Es ist kein Problem, aus den LS-Ausgängen KH Ausgänge zu machen. Prinzipiell kannst Du jeden KH direkt an einen LS-Augang anschließen, allerdings würde ich aus Sicherheitssgründen je einen Widerstand mit ca 50 - 100 Ohm in Reihe zum KH schalten, dann passsiert nichts, wenn die Ausgänge beim Stecker einstecken für einen kurzen Moment zusammen- oder kurzgeschlossen werden. Außerdem wird bei Verwendung eines sehr niederohmigen KH´s dieser nicht sofort zum Rauchen gebracht.
Diese Methode wird in HiFi-Verstärkern sehr oft praktiziert.
Gruß
Martin
PS: unabhängig von der HiFi-Diskussion: 2x10Watt sind echt zu wenig.
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Antwort#11
Ich meint natürlich DarkAngel, ....Montag morgen!!
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Antwort#12
Hi Rainer!
Danke für die Stellungnahmen, Tipps und Ratschläge.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich auch nach Deinen Anführungen dem Hifi-Verstärker nicht ganz so abgeneigt gegenüberstehen will. Alles was Du sagtes ist richtig, doch für den Fall, dass Verzerrungen(ob linear od. nicht-lin.) in ihren Grenzen bleiben, hat in meinen Augen (unter bestimmten und schon erwähnten Voraussetzungen -> Zeitdruck, Verlässlichkeit....Beruf) auch ein Hifi-Verstärker seine Lebensberechtigung vor der Abhöre.
Sprich: ist das Aufnehmen, Wandeln, Bearbeiten, Speichern und Anhören "nur" mein Hobby spare ich lieber bei Dingen die nicht nötig sind (hier Robustheit, Aussehen, etc.) und investiere in Dinge die aufnahmeseitig wesentlich mehr für ihr Geld bringen. (externe Wandler, besseres Mic, bessere Vorverstärker).

Eine wichtige Sache (aber nicht die einzige) die Rainer erwähnt hat Pegelfeste Eingänge (bis 22dBu).
Das ist wahrlich eine Eigenschaft die nicht viele Hifi-Verstärker mitbringen werden, doch welche unsym. Soundkarte verlangt das?

Das ist der momentane Stand meiner Meinung. Bin wie immer auf der Suche nach Falsifikation.
mfg
Andi
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Antwort#13
Hallo Andi,
Du magst für die momentane Situation durchaus recht haben - auch was die Verwendung von Konsumergeräten (das Wort ist nicht abwertend gemeint) betrifft.
Es ist daher nicht verkehrt, wirtschaftlich zu denken und entsprechend zu investieren, nur soviel Equipment zu kaufen wie man braucht.
Aber: Kannst Du Dir auch den Fall vorstellen wo das was Du jetzt vielleicht noch als Hobby machst irgendwann mal zum Gewerbe "ausartet"? Denkbar ist ohne weiteres, daß irgendwann mal eine Band, ein Chor, ein Orchester oder sonst irgendwie professionelle Musiker auf Dich zukommen, und dann mußt Du Qualtiät bringen und sofort steigen die Anforderungen, nicht nur was Dein Können betrifft, sondern auch was Dein Equipment betrifft. Dann wird auch die Frage von Bedeutung sein, ob Deine Verstärker die 22 dBu können oder nicht.
Meine persönliche Erfahrung ist: Immer vorausplanend denken. Nicht nach dem Motto handeln "wozu brauche ich das"? So hat einer meiner früherern Chefs immer argumentiert. Und - er ging pleite!.
Und noch etwas:
ich habe oben in einem Thread ("Re: Es gibt nichts was noch nicht vorgekommen ist...") von einem "alten Hasen" gesprochen. Der selbe alte Hase hat mir vor Jahren mal gesagt: "Aufnahmen die technisch schlecht sind, wurden in der Regel falsch abgehört". Das stimmt auch. Es ist zwar durchaus richtig und vernünftig wenn Du in qualitativ hochwertige Mikrofone und Mikrofonverstärer, Wandler etc. investierst, aber vernachlässige die Abhöre nicht! Denn das Abhören ist ja die einzige Qualtiätskontrolle die Du machen kannst. Du kannst zwar Aussteuerung, Korrelationsgrad, Verzerrungen etc. alles objektiv messen, aber die künstlerische Gestaltung zu beurteilen ist eine Sache die ausschließlich auf das Hören beschränkt ist und dazu muß auch das verwendete Equipment entsprechend hochwertig sein. Das schlimmste sind verfärbende Lautsprecher. Noch schlimmer als Verstärker die vielleicht mal bei hohen Pegeln etwas verzerren. Die Abhöre - einschließlich "menschliches Ohr" ist aufzufassen wie ein geeichtes Meßinstrument. Da aber das Ohr eines jeden Menschen täuschbar ist und sich an alle möglichen Dreckeffekte gewöhnen kann, muß gewährleistet sein, daß die Technik davor so gut wie möglich ist.
MfG
Rainer
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Antwort#14
"Haben den wie mir scheint idealen Verstärker für meine Monitor-Boxen (Musik-Homestudio) gefunden! Der kleine von Conrad mit 10x2 Watt würde ausgezeichnet zu meinen JBL Control1 passen"
ich glaube wirklich nicht, das es für ein paar control 1 nötig ist, viel geld in eine studioendstufe zu stecken. auch wenn man die an besseren, teureren ls betreiben kann- wer kauft denn heute noch passive lautsprecher, wenn es um eine vernünftige abhöre geht? der trend geht (nicht zu unrecht, wie ich finde) klar zu den aktiven system, mit all den vorteilen, die damit verbunden sind. wenn auch das noch diskussionsstoff liefert, können wir ja einen extra thread aufmachen... :)
ist wirklich nicht böse gemeint, aber genauso wie man dem "kabelwahn" verfallen kann, so kann man auch dazu übergehen, schon bei einem homestudio gleiche bedingungen wie in einem studio schaffen zu wollen.
aber mal ehrlich: wenn ich zuhause auf logic und meinem sampler musik zusammen klicke, ist es mir erstmal egal, das es nicht wie im studio klingt. wenn aus dem stück wirklich was wird, packe ich es eh auf cd und mache im studio weiter, denn dafür ist es ja da. oder?
MfG, Julius.
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Antwort#15
Hi Rainer!
Aber: Kannst Du Dir auch den Fall vorstellen wo das was Du jetzt vielleicht >noch als Hobby machst irgendwann mal zum Gewerbe "ausartet"?
Denkbar ist ohne >weiteres, daß irgendwann mal eine Band...irgendwie >professionelle Musiker ...dann mußt Du Qualtiät ...auch was Dein Equipment >betrifft.
Meine persönliche Erfahrung ist: Immer vorausplanend denken. ...
Das schlimmste sind verfärbende Lautsprecher.
Da aber das Ohr eines jeden Menschen täuschbar ist und sich an alle möglichen >Dreckeffekte gewöhnen kann, muß gewährleistet sein, daß die Technik davor so >gut wie möglich ist.
jab-schaut ganz gut aus
Ich kann Dir schon wieder überall nur zustimmen. Trotzdem hab ich auch jetzt wieder etwas dazu zu sagen. :)
Die Lautsprecher könnte ich mir besser nicht vorstellen (bei zu Verfügung stehender Räumlichkeit).
Allerdings ist mir nicht so wichtig, dass das was ich damit wandeln lasse durch einen robusten,unempfindlichen Verstärker geht, sondern durch einen neutralen.
Schon wichtig erscheint mir allerdings das Argument in die Zukunft zu blicken und für den Fall der Fälle Profiequipment zu kaufen. Da ich aber noch einen guten Verstärker zuhause herumlümmeln habe werde ich diesen verwenden. Kauf ich dann, aus welchen Gründen auch immer einen neuen, wirds wohl eine kleine Studioendstufe werden (oder aktive LS).
Danke für diesen Erfahrungsaustausch. Ist nett auch mal zweiseitig mit Dir zu kommunizieren. :)
mfg
Andi
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Antwort#16
Es ist daher nicht verkehrt, wirtschaftlich zu denken und entsprechend zu investieren, nur soviel Equipment zu kaufen wie man braucht.
Meine persönliche Erfahrung ist: Immer vorausplanend denken. Nicht nach dem Motto handeln "wozu brauche ich das"? So hat einer meiner früherern Chefs immer argumentiert. Und - er ging pleite!.
Vorausplanend _denken_, ja. Aber kaufen nur das was man in naher Zukunkf wirklich _braucht_.
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Antwort#17
Kauf dir einen gescheiten und guten Hifi amp Harman Cardon Ymaha Sherwood doer so aber mindestens 60W pro kanal.
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