Terz EQ`s und Constant Q

Erstellt 9 Antworten10 Beiträge
Startbeitrag#1
Hi,
wie seht ihr das denn, sollte ein 31Bd EQ Constant Q sein,
fuer Front ?
Und fuer Monitor ?
Und welche EQ`s sind Const. Q,
KT`s nicht, oder ?
die dbx schreiben es zwar nicht dran, sind es aber, glaube ich,
was haltet ihr von den preiswerten dbx ?
Was ist mit den Yamaha`s ?
Und, kennt jemand noch die alten Dynacord EQ270 ?
Was gibt es denn dazu zu sagen ?
Gruesse
Claus
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Antwort#2
Claus schreibt:
Wie seht ihr das denn, sollte ein 31Bd EQ Constant Q sein, für Front? Und für Monitor? Und welche EQs sind Const. Q, KT's nicht, oder? Die dbx schreiben es zwar nicht dran, sind es aber, glaube ich, was haltet ihr von den preiswerten dbx? Was ist mit den Yamaha's? Und kennt jemand noch die alten Dynacord EQ270? Was gibt es denn dazu zu sagen?

Wie Claus richtig meint, sollten es unbedingt "Constant-Q-Eqalizer" sein. Das hat sich noch nicht überall herumgesprochen. Auch Hersteller wollen das nicht gerne hören, weil es gegen ihre Gewinnmaximierung geht.
Alle graphischen Equalizer hatten früher nur bei den hohen Einstellwerten etwa das angegebene Q (Bandbreite große Terz = 1/3 Oktave: Q = 4,32). Bei kleineren Anhebungen (peak) oder Absenkungen (notch) waren immer die Filter viel breiter, ohne dass das erwähnt wurde. Man möchte aber auch bei kleineren Einstellungen ein bestimmtes festes Frequenzband filtern.
Die alten Dynacord EQ270 werden sicher noch kein "Constant-Q" haben.
Wer sich ansehen will, wie "Constant-Q-Kurven" bei verschiedenen Einstellungen im Gegensatz zu den herkömmlichen "Nicht-Constant-Q-Kurven" aussehen, der gehe zu folgenden Adressen:
http://www.audiocontrol.com/techpapers/techpaper106.pdf
http://www.rane.com/pdf/note101.pdf
http://www.rane.com/pdf/constanq.pdf
Viele Grüße
ebs

Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik
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Antwort#3
wie seht ihr das denn, sollte ein 31Bd EQ Constant Q sein,
fuer Front ?
Und fuer Monitor ?
Und welche EQ`s sind Const. Q,
KT`s nicht, oder ?
die dbx schreiben es zwar nicht dran, sind es aber, glaube ich,
Was gibt es denn dazu zu sagen ?
Das kommt drauf an ;-) Ich würde hierzu deutlich unterscheiden um was es geht: Für rein technische Bearbeitungen (Feedback, Anregung von Raumresonanzen bekämpfen etc.) kommt in jedem Fall nur ein Constant Q in Frage, aus den Gründen die ebs bereits dargelegt hat. Wenn es um eine eher musikalische Anwendung geht (also um Sound), bevorzugen viele einen Constant Range (also einen "Nicht-Constant-Q").
BSS, Rane,
Nein, genau das ist auch der Grund, dass sie so beliebt sind (um Sound zu machen). In einem professionellen System wirst du aber selten nur einen KT finden. Er ist fast immer mit einem hochwertigen Cnstant Q oder einem parametrischen kombiniert. Die beiden teilen sich die dann die unterschiedlichen Aufgaben. Dieser Fall stellt IMHO das Ideal dar.
Wenn du mal einem Profi zusiehst, wie er einen KT einstellt, wirst du feststellen, dass er mit dem Gerät ganz anders umgehet, als mit einem Constant Range EQ. Ich sage dazu immer: wenn du dir die Einstellungen an einem KT ansiehst, wird sofort offensichtlich, ob der Mann am Pult wirklich weiss, was er tut.
Keine Ahnung. Da der Constant-Q-Hersteller ja ein höherwertiges und meist auch teureres Produkt anbieten, liegt es eigentlich in seinem Interesse den Kunden mit der Nase drauf zu stossen. Wenn's in den Werbeprospekten und in der Anleitung nicht steht ist's sicher keiner.
Dass die Filtergüte an und für sich und auch das Änderungsverhalten je nach eingestellter Anhebung/Absenkung nicht nur bei grafischen sondern auch bei herkömmlichen semi-parametrischen EQs in Mischpulten ein Thema ist, über dass man sich gelegentlich mal Gedanken machen sollte.
Trench
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Antwort#4
"Constant Q" erlaubt ein genaueres Einstellen der peaks und notches, egal bei welchem Gain, weil die Bandbreite stets konstant bleibt. Das ist besonders erwünscht bei einem 31 Bd EQ.
"Proportional Q" ist bei Herstellern beliebt, wegen der günstigen Herstellung nach dem verständlichen Prinzip der Gewinnmaximierung.
Da allgemein bekannt ist, dass ein "Constant Q"-Filter sicher einem "Proportional Q"-Filter vorzuziehen ist, haben Hersteller an ihren jetzt schwerer verkäuflichen "Proportional Q"-Geräten einen Sticker erfunden mit der Aufschrift "Contant Energy"-Filter. Das könnte einen Unkundigen irritieren, weil das Wort "Constant" wieder auftaucht. Jetzt dürfen wir wählen zwischen "Constant Q" und "Constant Energy" - Hauptsache irgend etwas ist konstant in unserer sich rasend verändernden Umwelt.
Viele Grüße
ebs

http://www.sengpielaudio.com
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Antwort#5
Hi,
wie seht ihr das denn, sollte ein 31Bd EQ Constant Q sein,
fuer Front ?
Und fuer Monitor ?
Und welche EQ`s sind Const. Q,
KT`s nicht, oder ?
die dbx schreiben es zwar nicht dran, sind es aber, glaube ich,
was haltet ihr von den preiswerten dbx ?
Was ist mit den Yamaha`s ?
Und, kennt jemand noch die alten Dynacord EQ270 ?
Was gibt es denn dazu zu sagen ?
Gruesse
Claus
ist wurst

ist wurst
sind gut
der 2031 ist ein 2x30band standart der von allem sehr o.k ist.
ich hab noch 4 gebrauchte zu verkaufen, da ich mir ein paar Klark DN360 leisten werde.
nein

Kauf , was in deinem budget liegt und amtlich ist.

vom Behringer ultracurve und ultragrah ist abstand zu nehemen ebenso von 15 band versionen
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Antwort#6
Hallo
wie seht ihr das denn, sollte ein 31Bd EQ Constant Q sein,
fuer Front ?
Und fuer Monitor ?
ist wurst
ist wurst
Trench
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Antwort#7
Hallo Klaus,
meiner Erfahrung nach kann man am FOH auch ohne Constant-Q aebeiten, da es dort eher auf "fließende" Übergänge (doofer Ausdruck, ich weiß)zur angenehmen Klangformung ankommt. Wenns hier brennt, ist eh ein vollparametrischer EQ angesagt. Im Monitoring ist (leider!!) vor Wohlklang in 80% aller Fälle eher Hochpegel angesagt. Um hier sparsam zu filtern, ist Constant-Q das Mittel der Wahl, bevor dann doch wieder die Vollparametrik ran muß. Wie gesagt, meine Erfahrung.
Wohl bekomms
Jörg Kirsch
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Antwort#8
.....dann muß er mir ggf nur seinen EQ zuschicken. Ich kann Euch einige Sachen auf unserem ATB messen, wie z.B. Filtergüten bei verschiedenen Gains, Ein- und Ausschwingverhalten, Ripples bei mehreren gekoppelten Filtern etc. Falls genug zusammenkommt, können wir die Ergebnisse exemplarisch auch gerne auf unserer Internetseite zur allgemeinen Ansicht einstellen. Falls jemand meine Mailadresse noch nicht hat: [E-Mail-Adresse entfernt].
Wenn Ihr Lust dazu habt, meldet Euch
Gruß
Jörg Kirsch
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Antwort#9
Hallo
wie seht ihr das denn, sollte ein 31Bd EQ Constant Q sein,
fuer Front ?
Und fuer Monitor ?
ist wurst
ist wurst

es gibt keine begründung
technisch kann mann das schon aber

praktisch nimmt mann doch was da ist oder gestellt wird.
Jeder hat da so seine vorlieben.
der eine mag BSS leiber der andere Klark der dritte Yamaha etc.
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Antwort#10
Hallo
ist wurst
Und fuer Monitor ?
ist wurst
es gibt keine begründung
der eine mag BSS leiber der andere Klark der dritte Yamaha etc.
Ach so. Ich dachte nur weil bereits zwei Personen (ebs und meine Wenigkeit) recht konkret auf die Unterschiede eingegangen sind und dann du kommst und nichts anderes zu sagen weisst als oben zitiertest. >Jeder hat da so seine vorlieben.
Ja, aber es gibt eben durchaus ganz wesentliche Unterschiede in der Praxis.
EOD
Trench
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