Urheberabgabe bei CDR-Rohlingen etc.

Erstellt 14 Antworten15 Beiträge
Startbeitrag#1
Es soll ja ein GEMA-Abgabe auf CD-Rohlingen geben.
Was wird eigl. von Seiten der Tonschaffenden (Tontechnikerverband etc.) dagegen unternommen?
Denn folgendens passiert bzw. ist zu beführchten:
- Rohlinge werden teurer
Was ja kein Problem wäre wenn ich für die Sachen die ich selbst brenne die Gemaabgabe wieder bekomme. Denn ich brenne ja keine Raubkopie
- Zweitens: Aufgrund der Verteilungsschlüssel profizieren nicht die, die wirklich verluste machen, sondern die "grossen" die eh noch am meisten verkaufen. D.h. es ist zwar richtig, dass niemand meine Musik umsonst kopieren darf. Nur wenn ich davon eh keine Kohle sehe, ist mir das noch lieber als wenn andere noch daran verdienen. Oder muss der Raubkopierer eine Liedfolge ausfüllen?
Also ich bin total dagegen!
Das ist ja so als ob ich im örtlichen Musikladen was klaue und als Busse Thomann Geld zahle dafür.
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Antwort#2
Hallo
Was wird eigl. von Seiten der Tonschaffenden (Tontechnikerverband etc.) dagegen unternommen?
- Rohlinge werden teurer
Was ja kein Problem wäre wenn ich für die Sachen die ich selbst brenne die Gemaabgabe wieder bekomme. Denn ich brenne ja keine Raubkopie
Zweitens: Aufgrund der Verteilungsschlüssel profizieren nicht die, die wirklich verluste machen, sondern die "grossen" die eh noch am meisten verkaufen.
D.h. es ist zwar richtig, dass niemand meine Musik umsonst kopieren darf. Nur wenn ich davon eh keine Kohle sehe,
Also ich bin total dagegen!
Das ist ja so als ob ich im örtlichen Musikladen was klaue und als Busse Thomann Geld zahle dafür.
Vermutlich nichts? Sollten sie?
Minim.
Das ist aber nicht der Punkt! Ich bezahle auch Steuern für den Bau von Krankenhäusern, ohne dass ich je die Dienste eines solchen "Etablisements" je in Ansprich genommen hätte (ähnliche Beispiele lassen sich zu Tausenden finden).
Ausserdem implizierst du, die Urheberrechtsabgabe würde eine Raubkopie legitimieren. Das ist klar nicht der Fall!
Falscher Ansatz. In der Tendenz werden diejenigen am meisten erhalten, die am meisten kopiert werden. Eine gewisse Logik ist dem IMHO nicht abzusprechen.
Die siehst du als GEMA-Mitglied spätestens dann, wenn du einen Tonträger veröffentlichst. Wo also ist genau das Problem?
Es erstaunt mich immer wieder, wenn Leute dagegen "protestieren", welche doch eigentlich ein vitales Interesse an den Urheberrechten haben müssten. Oder anders ausgedrückt: Wie soll man Otto-Normalverbraucher den Sinn einer Urheberrechtsabgabe (bzw. des Urheberrechtsgesetztes im allgemeinen) plausibel erklären, wenn nicht einmal diejenigen die direkt oder indirekt davon profitieren dafür sind?
Schon wieder falscher Ansatz (Äpfel und Birnen): Eine Urheberrechtsabgabe ist keine Busse! Wenn du das so siehst, finde ich das wie oben angedeutet bedauerlich und bedenklich.
Trench
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Antwort#3
Vermutlich nichts? Sollten sie?
Das ist aber nicht der Punkt! Ich bezahle auch Steuern für den Bau von Krankenhäusern, ohne dass ich je die Dienste eines solchen "Etablisements" je in Ansprich genommen hätte (ähnliche Beispiele lassen sich zu Tausenden finden).
Ausserdem implizierst du, die Urheberrechtsabgabe würde eine Raubkopie legitimieren. Das ist klar nicht der Fall!
Falscher Ansatz. In der Tendenz werden diejenigen am meisten erhalten, die am meisten kopiert werden. Eine gewisse Logik ist dem IMHO nicht abzusprechen.
Die siehst du als GEMA-Mitglied spätestens dann, wenn du einen Tonträger veröffentlichst. Wo also ist genau das Problem?
Es erstaunt mich immer wieder, wenn Leute dagegen "protestieren", welche doch eigentlich ein vitales Interesse an den Urheberrechten haben müssten.
Das ist ja so als ob ich im örtlichen Musikladen was klaue und als Busse Thomann Geld zahle dafür.
Schon wieder falscher Ansatz (Äpfel und Birnen): Eine Urheberrechtsabgabe ist keine Busse!
Eigl. ja. Ausserdem kann man das ja mal zur Diskussion stellen.
In dem Fall wäre sie aber sinnlos. Denn wozu dann die Gemagebüren.
Nein. Eben nicht. Wer will das nachprüfen. Der Verteilungsschlüssel orientiert sich daran wer am meisten verkauft. Und das ist wie in einer Studie nachgewiesen wurde eben nicht der Fall!
So kopieren Teenies mehr als Leute die noch von Zeiten beeinfluss wurden, als man LPs sammelte und kaufte. U.U. erhalten also die falschen Leute das Geld.
Analoges kann man zur Abgabe von Diskotheken etc. sagen. Ohne Liedfolgen provitieren die falschen. Die kleine Band darf zahlen, obwohl die in der lokal Disko rauf und runter gespielt wird. Das ist letztednlich das generelle Verteilungsproblem der GEMA. Ich habe da schon mal ausführlich mit einen Vertreter von BAG Rock drüber gesprochen, die damals sogar einen Gegenentwurf zur GEMA geplant hatten.
Anderes Beispiel Konzert, für unbekannte Noname-Band (mit GEMA) muss genauso viel bezahlt werden wie für den Superstar mit Platinverkäufen. Letzterer erhält aber anteilig mehr zurück.
Aber nur auf die verkauften (deren Zahlen vom Label ja eh gefällscht sind, weil die in Tschechien pressen....) nicht die gebrannten.
Ich wehre mich ausdrücklich bei vielen Leuten gegen diese Raubkopierkultur.
Auch ich habe ein Interesse daran. Logisch. Aber weder verhindert die Abgabe Raubkopien noch führt sie zu mehr Gerechtigkeit. Letztendlich werden Konsument und kleinerer Musiker (damit ist nicht unbedingt die Kellerband gemeint, sondern vor allem Indiproduktionen) betrogen. Ich wehre mich nicht gegen die Absicht sondern die Mittel! Nur um nicht missverstanden zu werden. (So nach dem Motte: wenn ich gegen Urheberabgabe bin, bin ich für Raubkopie...)
Vielleicht ungückliche Wortwahl. Aber das Prinzip wäre analog. Weil in allen Musikläden geklaut wird, wird eine Entschädigungsgebühr beim Kauf einer neuen Klapfe erhoben. Von dieser Gebühr erhält aber nicht der Musikladen den gerechten Anteil, sondern Thomann mehr. Das passiert ja schon heut mit den normalen Geldern. Muss es denn noch was unnützes zusätzliches geben?
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Antwort#4
Hallo
Ausserdem implizierst du, die Urheberrechtsabgabe würde eine Raubkopie legitimieren. Das ist klar nicht der Fall!
Wer will das nachprüfen. Der Verteilungsschlüssel orientiert sich daran wer am meisten verkauft.[...] Und das ist wie in einer Studie nachgewiesen wurde eben nicht der Fall!
So kopieren Teenies mehr als Leute die noch von Zeiten beeinfluss wurden, als man LPs sammelte und kaufte. U.U. erhalten also die falschen Leute das Geld.
Analoges kann man zur Abgabe von Diskotheken etc. sagen. Ohne Liedfolgen provitieren die falschen. Die kleine Band darf zahlen, obwohl die in der lokal Disko rauf und runter gespielt wird.
Das ist letztednlich das generelle Verteilungsproblem der GEMA. Ich
Anderes Beispiel Konzert, für unbekannte Noname-Band (mit GEMA) muss genauso viel bezahlt werden wie für den Superstar mit Platinverkäufen. Letzterer erhält aber anteilig mehr zurück.
Aber nur auf die verkauften (deren Zahlen vom Label ja eh gefällscht sind, weil die in Tschechien pressen....) nicht die gebrannten.
Aber weder verhindert die Abgabe Raubkopien noch führt sie zu mehr Gerechtigkeit
Letztendlich werden Konsument und kleinerer Musiker (damit ist nicht unbedingt die Kellerband gemeint, sondern vor allem Indiproduktionen) betrogen.
Vielleicht ungückliche Wortwahl. Aber das Prinzip wäre analog. Weil in allen Musikläden geklaut wird, wird eine Entschädigungsgebühr beim Kauf einer neuen Klapfe erhoben. Von dieser Gebühr erhält aber nicht der Musikladen den gerechten Anteil, sondern Thomann mehr.
>In dem Fall wäre sie aber sinnlos. Denn wozu dann die Gemagebüren.
Weil mit den heutigen Kopiermitteln die Vergütungsansprüche der Urheber nur auf diesem Wege geltend gemacht werden können. Der Umkehrschluss das damit eine Raubkopie legal wird, trifft aber deshalb noch lange nicht zu. "Legaler" (sofern es ein solches Wort überhaupt geben kann) wird höchstens ein kleiner Bereich, den man heute als Grauzone bezeichnen würde. Übrigens: Eine ähnliche Abgabe gibt es z.B. auf Aufnahmegeräten seit Jahrzehnten in praktisch allen europäischen Ländern, ohne das ein grosses Aufheben darum gemacht wird.
Quelle?
Das mag ja sein. Allerdings wirst du ja wohl nicht behaupten wollen, dass eine völlig unbekannte Band gleich häufig kopiert wird, wie eine bekannte, die ihre Tonträger zig-tausend-mal verkauft. Bands die viel verkaufen, werden meistens gerade auch von Teenies gekauft, weil die Kaufinteressen mit zunehmendem Alter hetrogener werden (und gleichzeitig generell deutlich weniger gekauft wird). Also ich sehe da schon einen sehr konkreten Zusammenhang zwischen Verkaufszahlen und Kopierhäufigkeit. Grundsätzlich stellt sich aber bei jeder Verteilung die Frage nach der Verhälnismässigkeit des betriebenen Aufwandes. Eine unendliche Genauigkeit, setzt auch einen unendlichen Verwaltungsapparat voraus. Am Schluss ist man dann zwar sehr genau, hat aber die ganzen Einnahmen für diese Genauigkeit aufgewendet, so dass es nichts mehr zu verteilen gibt. Das ist doch in Niemanden Interesses.
Verstehe ich nicht. Weshalb bezahlt die Band? Wofür? Ausserdem, du vergisst wieder das Verhältnis: Klar kann es sein, dass lokale Bands in lokalen Discos rauf und runter gespielt werden. In der selben Zeit werden aber andere Mega-Bands in unzähligen Discos weltweit rauf- und runtergespielt. Während die lokale Band 10 mal gespielt wird, sind es bei einer bekannten vielleicht 5000 Einsätze in der gleichen Zeitspanne.
habe da schon mal ausführlich mit einen Vertreter von BAG Rock drüber gesprochen, die damals sogar einen Gegenentwurf zur GEMA geplant hatten.
Dieses Unterfangen ist mehr als sinnlos und zeugt lediglich von Unkenntnis und einer gehörigen Portion Selbstüberschätzung. Wer sich auch nur ansatzweise mit den Welturheberrechtsabkommen, der Gesetzgebung der einzelnen Staaten und insbesondere auch der Praxis der Werknutzung auskennt, wird leicht einsehen, das der Gedanke, einer "Konkurrenz-Verwertung" urheberrechtlicher Werke völlig weltfremd ist. Abgesehen von den ganzen rechtlichen Probleme wäre ein solches Unterfangen auch unmöglich zu finanzieren: Alleine schon der Aufbau eines Verwertungsnetzes wäre in der heutigen Zeit schlicht unbezahlbar. Von den Kosten eines ordentlichen Betriebs ganz zu schweigen.
Das ist schlichtweg FALSCH!!! Für eine vergleichbare Nutzung der Urheberrechte erhält JEDER URHEBER auch die SELBEN TANTIEMEN! Es gibt KEINERELEI UNTERSCHIED! Vermutlich wird der Superstar aber zwei, drei Zuhörer mehr haben. Und dann findest du es falsch/ungerecht/Betrug, dass er auch zwei, drei Cents mehr bekommt? Wenn ja, hast du den grundlegenden Zweck des Urheberrechts nicht verstanden.
Und auch hier wieder: Wenn nur gebrannt wird, wird es kaum um Auflagen in grösserem Stil gehen. Zu den Labels: Ich weiss ja nicht mit was für "Figuren" du zusammenarbeitest...
Inwiefern werden denn Zahlen gefälscht? Und wem gegenüber? Ich sehe das Interesse und den Vorteil noch nicht so ganz. Kläre mich auf!
Beides ist auch nicht ihre Aufgabe.
Du bleibst den Beweis (oder mindestens die Darlegung weshalb das so sein sollte) nach wie vor schuldig bzw. baust ihn auf falschen Meinungen auf.
Sorry, aber es passt immer noch nicht. Wenn sich alle Händler oder Importeure zu einem solchen Schritt entschliessen würden, wer würde dann wohl am meisten Geld in den Gemeinschaftstopf einbringen? Vielleicht derjenige, der auch wieder am meisten heraus nimmt? Und das wäre dann ungerecht?
Ich verstehe deine Haltung ja und unterstelle dir auch nur gute Absichten. Aber das was du als "grössere Gerechtigkeit" bezeichnest ist eine Umverteilung von oben nach unten. Auch wenn diese Idee durchaus etwas Reizvolles an sich hat, kann es nicht Sinn einer Verwertungsgesellschaft sein, solches anzustreben. Ich finde es auch nicht gut, dass immer weniger Musiker immer mehr verdienen. Ich hin auch für Vielfalt und für Makrostrukturen.
Allerdings bin ich - im Gegensatz zu dir - nicht der Meinung, dass dies ein "Problem" der GEMA ist. Deine Vorstellung, dass die Kleinen zugunsten der Grossen betrogen werden, ist absurd und beruht vermutlich vorwiegend auf Unkenntnis und Verkennung der Sachlage. Was du in deinem Eifer ausserdem übersiehst: die GEMA dient nicht dem Selbstzweck sondern ist eine Gesellschaft, die der Mitgliederversammlung untersteht. Jedes GEMA-Mitglied hat dabei eine Stimme, egal ob es sich um einen "Mega-Komponisten" oder um einen unbekannten Newcomer handelt. Schaue dich doch mal bei www.gema.de um oder noch besser: rufe dort an und bringe deine Vorwürfe mal zu Gehör. Vermutlich wirst du dann feststellen, dass vieles ganz anders ist, als du es dir vorstellst.
Trench
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Antwort#5
Hallo trench!
Weil mit den heutigen Kopiermitteln die Vergütungsansprüche der Urheber
ohne das ein grosses Aufheben darum gemacht wird.
Quelle?
Allerdings wirst du ja wohl nicht behaupten wollen, dass eine völlig unbekannte Band gleich häufig kopiert wird, wie eine bekannte, die ihre Tonträger zig-tausend-mal verkauft.
Mega-Bands in unzähligen Discos weltweit rauf- und runtergespielt.
Dieses Unterfangen ist mehr als sinnlos und zeugt lediglich von Unkenntnis und einer gehörigen Portion Selbstüberschätzung.
Anderes Beispiel Konzert, für unbekannte Noname-Band (mit GEMA) muss genauso viel bezahlt werden wie für den Superstar mit Platinverkäufen. Letzterer erhält aber anteilig mehr zurück.
Aber weder verhindert die Abgabe Raubkopien noch führt sie zu mehr Gerechtigkeit
Das ist schlichtweg FALSCH!!!
Für eine vergleichbare Nutzung der Urheberrechte erhält JEDER URHEBER auch die SELBEN TANTIEMEN! Es gibt KEINERELEI UNTERSCHIED!
Vermutlich wird der Superstar aber zwei, drei Zuhörer mehr haben. Und dann findest du es falsch/ungerecht/Betrug, dass er auch zwei, drei Cents mehr bekommt? Wenn ja, hast du den grundlegenden Zweck des Urheberrechts nicht verstanden.
Zu den Labels: Ich weiss ja nicht mit was für "Figuren" du zusammenarbeitest...
Beides ist auch nicht ihre Aufgabe.
Sorry, aber es passt immer noch nicht. Wenn sich alle Händler oder Importeure zu einem solchen Schritt entschliessen würden, wer würde dann wohl am meisten Geld in den Gemeinschaftstopf einbringen?
Ich verstehe deine Haltung ja und unterstelle dir auch nur gute Absichten. Aber das was du als "grössere Gerechtigkeit" bezeichnest ist eine Umverteilung von oben nach unten.
Auch wenn diese Idee durchaus etwas Reizvolles an sich hat, kann es nicht Sinn einer Verwertungsgesellschaft sein, solches anzustreben.
Jedes GEMA-Mitglied hat dabei eine Stimme, egal ob es sich um einen "Mega-Komponisten" oder um einen unbekannten Newcomer handelt.
Eben gerade nicht. Genaugenommen wird nur eine Gebühr eingezogen um sie irgendwelchen Urhebern zugute kommen zu lassen. Die genaue Verteilung mag statistisch einigermassen aufgehen aber eben auch nicht.
Bei CDRs ist das Problem, dass mit ihnen eben zum Grossteil gar keine Musik gespeichert werden soll. Bei Kassetten ist das anders. Die paar Datenkassetten für den C64 oder KC58/3 (obwohl die ja 20M gekostet haben...) spielten keine Rollen.
Das war mal bei heise. Kann ich aber mal raussuchen.
Spielt keine Rolle. Jeder sollte anteilig bekommen. Da ist kein Neid.
Nur das "Megabands" heutzutage kaum noch gespielt werden. Sondern eben oft unbekannte "DJs" etc. Deren Platten maximal in Miniauflage und ganz und gar an der GEMA vorbei verkauft werden. Selbiges gilt für Locations mit Hauptsächlich livebands.
Na ja. Sie scheinen es auch nicht realisiert zu haben. Aber die Unmöglichkeit ein Problem zu bekämpfen heisst nicht dass da kein Problem wäre. Und schon gar nicht, dass man es verschärfen sollte.
Nein. Beispiel:
Konzert mit n-Zuschauern in Location L. Ein Tag für Band x (unbekannt, eine Demo-CD), ein anderer Tag Superstar y(Goldene CD).
Für beide Bands muss der Veranstalter gleich viel GEMA-Kohle zahlen (bei gleichem Eintritt). Band y erhält schon aus der Tatsache, dass sie eine CD veröffentlicht haben die doppelte Kohle pro Song.
Doch! Es wird sogar nach Genres unterschieden. Was ist bei dir eine Vergleichbare Nutzung? Ein Konzert des klassischen Komponisten wird völlig anders bewertet als das der obigen Band x.
Wieso sollte er mehr pro Song/CD bekommen?
Inwiefern werden denn Zahlen gefälscht? Und wem gegenüber? Ich sehe das Interesse und den Vorteil noch nicht so ganz. Kläre mich auf!
[ ] Du hast schon mit kleinen Indylabels gearbeitet
[ ] Du kennst Bands die bei Indylabels sind
Na toll. Also doch reine "Abzocke"? Wenn es nichtmal zu mehr Verteilungsgerechtigkeit führt und Urheber ihr (eigl.) zustehenden Anteil bekommen sollen.
Der Kunde! Der Kunde bringt das Geld. _Er_ muss die Abgabe zahlen.
Profitieren tut dann Thomann. Obwohl die Abgabe eigl. dazu gedacht sein soll, den Verlust durch Diebstahl auszugleichen.
Eben. Weil das "unten" Anteilig höhere Einnahmen erwirtschaftet als anteilig an ihm ausgezahlt wird.
Warum wohl?
Nein!
Du kennst schon den Unterschied zwischen den Mitgliedertypen?
Ich z.B. könnte derzeit kaum ordentliches Mitglied werden.
(vielleicht, käme auf einen Versuch an...)
Die GEMA funktioniert genauso wie sie gedacht ist. Nämlich (zurecht) "Grosskomponisten" ihr Geld zukommen zu lassen. Und nebenbei auch die "Kleinkomponisten" mit abzuhandeln. Insofern hat "die GEMA" auch kein Problem, sondern die vielen kleinen Künstler. (die allerdings mit GEMA etwas besser dran sind als ohne - deswegen funktioniert das ja. )
Ein ähnliches Verteilungsproblem gibt es auch durch die (ungerechte) Aufteilung in Bezirke. Krieg ich aber jetzt auf die schnelle nicht mehr zusammen.
War aber mal eine Diskussion vor ein paar Jahren.
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Antwort#6
Hallo,
das Problem sind m.e. hauptsächlich die Veranstalter, die zu faul sind, die Gema Listen auszufüllen. Dann wird nämlich der allgemeine Schlüssel angewendet. Wenn aber die tatsächlich gespielten Titel draufstehen, dann wird auch danach verteilt.
Tomy
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Antwort#7
Bei live-Konzerten ist es aber Sache der Bands daruf zu achten.
(es sei denn sie covern nur...)
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Antwort#8
Hallo
Ich denke, an diesem Punkt wird die Diskussion doch ziemlich zwecklos, zumal ich heute in den (Internet-freien!) Urlaub fahre :-).
Ich fühle mich ja eigentlich auch nicht dazu berufen mich als "Anwalt" der GEMA aufspielen. In einigen Kritikpunkten stimme ich mit dir überein.
Um meinen Standpunkt nochmal zusammenzufassen: Dem Grundsatz, dass jede Verteilung so genau wie möglich sein soll, steht gegenüber, dass sie in der Praxis auch rasch, kostengünstig und effektiv zu erfolgen hat, damit möglichst wenig Geld am Verwaltungsapparat hängen bleibt. Dass es dabei zwangsläufig zu Ungenauigkeiten kommt, liegt somit in der Natur der Sache. Eine systematische und Systembedingte Benachteiligung der "Unten" wie du sie unterstellst, kann ich aber nicht ausmachen. Ich glaube auch nicht, dass die Abweichungen im allgemeinen so gross sind, dass sie einen wesentlich höheren Verteilungsaufwand rechtfertigen würden. Alles in allem denke ich, dass die angesprochene Abgabe gerechtfertigt und unserer Branche von Nutzen ist, so dass wir sie auch gemeinsam vertreten sollen. Wie du eindrücklich dargelegt hast, gibt es hierzu offenbar auch Meinungen, die das diametral anders sehen und es eher darauf anlegen, die Abgabe zu bekämpfen.
PS: Ich arbeite zu mindestens 50% für und mit Indiebands und Indielabels, ohne das Gefühl zu haben ständig betrogen zu werden. Vielleicht bin ich auch nur zu naiv und zu blauäugig, um dies zu erkennen.
Trench
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Antwort#9
es ist nicht möglich seine urheberrechte abzutreten.
ihr redet über die nutzungsrechte.
wer glaubt mit der gema seine urheberrechte zu sichern täuscht sich.
die gema ist eine verwertungsgesellschaft. wenn diese geld von mir haben will für meine eigene musik, die ich auf cd rom´s brenne dann flattert denen eine klage rein die sich gewaschen hat !!! cd roms sind für daten!! damit hat die gema nix am hut. die kassiert schon für die audio rohlinge, die dann auch ca. 30 - 50 % teurer sind.
gruß racker
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Antwort#10
Hast ja recht. Ich hab nur den populären Begriff verwendet.
Ich hab gestern noch in de.talk.tagesgeschehen eine Dikussion verfolgt, wonach selbst das Kopieren zu privaten Zwecken verboten werden soll.
Das hätte doch dann auch Auswirkungen für uns.
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Antwort#11
Hallo Rackerlui,
Du schreibst: """die gema ist eine verwertungsgesellschaft. wenn diese geld von mir haben will für meine eigene musik, die ich auf cd
rom´s brenne dann flattert denen eine klage rein die sich gewaschen hat !"""
Nun mal nicht so laut. Wenn DU selbst Musik komponierst und diese auf CD brennst oder auch CD's davon pressen läßt, brauchst Du keinen Cent an die Gema zu zahlen. Wenn Du aber Mitglied der Gema bist, dann mußt Du auch zunächst für Deine eigene geistige Leistung an die Gema zahlen wenn Du diese Werke veröffentlichst. Das ist nun mal so Gesetz und da kommst Du auch mit keiner Klage dagegen an. Du erhälst doch dann mit dem Verfkauf der Tonträger Deine Vergütung wieder und mit jeder Sendeminute im Rundfunk bekommst Du Geld. Ich kenne einen alten Studiohasen der außer seiner Studiotätigkeit noch als Komponist tätig war (inzwischen im Ruhestand). Der bekommt von der Gema mehr Rente als von der gesetzlichen oder sonstigen Sozialversicherung. Da stehen mitunter eine Überweisung aus China auf seinem Konto, nur weil dort mal ein Titel von ihm im Radio gesendet wurde.
Gegen eine "Vergütungsabgabe" oder wie immer man das auch nennt auf CD-Brenner wehre ich mich auch ganz entschieden. Das geht die Gema nichts an.
Und bitteschön: Wer von UNS HIER macht denn "Raubkopien"? Wir sind doch nicht wie Schulkinder die täglich ihre neuesten Hits auf dem Schulhof gegeneinander austauschen in Form von raubkopierten gebrannten CD's. Gegen diese "Schulhofpiraterie" wehre ich mich ebenfalls. Das gehört unterbunden.
Und bei dieser Gelegenheit mal meine Meinung zum Kopierschutz: Jeder Kopierschutz ist ein Kampf gegen eine Hydra. Je mehr kopiergeschützte Ton- Bild- und Datenträger in den Handel kommen, desto mehr blüht das Geschäft mit "Knackersoftware" oder "Knackerhardware". Hersteller dieser Geräte machen das Geschäft. Und die jenigen die genügend kriminelle Energie haben stört ein Kopierschutz ohnehin nicht, die kaufen sich die professionelle Hardware und gehen irgendwo in den Urwald - da wo er am schwärzesten ist - in raubkopieren auf Teufel-komm-raus.
Grüße
Rainer
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Antwort#12
Das mit dem Urwald ist garnicht mal so weit gefehlt :)
wenn ich da so an Malaysia denke, wo Du die neuesten CD-Roms, DVD's und CD's um wenige Ringgit (und noch weniger Euros) in Kaufhäusern und an jeder Strassenecke bekommst, mit Aufdruck und Cover und allem Drum und dran - dann denke ich mir schon, so sollte es nicht sein - aber eine LÖsung ist eher nicht absehbar, denn das hier ist Piraterie in Industrierahmen. Und die Polizei schaut mehr oder weniger zu.
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Antwort#13
hi rainer,
erstmal wie geht´s ?
ich ? den lauten ? ich sehe nix davon. alles kleingeschrieben.
nichtsdestotrotz würde ich mich gegen jede art einer abgabe an die gema wehren, da ich dort bewusst nicht mitglied bin. wen dem so wäre hätte ich unterschrieben und müsste auch entsprechende abgaben leisten (ich weiß garnicht wie du darauf kommst). ich warte bis es mehrere verwertungsgesellschaften gibt, die dann mit besseren angeboten daher kommen.
mit besten grüßen racker
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Antwort#14
Hi Racker,
"""da ich dort bewusst nicht mitglied
bin. wen dem so wäre hätte ich unterschrieben und müsste auch entsprechende abgaben leisten"""
Na also, dann ist's doch gut. Warum machst Du dann so einen Wirbel?

GRüße
Rainer
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Antwort#15
ganz einfach, weil es erst so klang als müsste man die abgabe beim kauf des rohling leisten. dagegen würde ich mich einfach nur wehren.
kein wirbel. und wenn schon was ist schlimm daran ? ´n bischen forsches auftreten hat noch nie jemanden geschadet
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