Link zum EQing ... und Rausdrehen nicht scheuen:

Erstellt 6 Antworten7 Beiträge
Startbeitrag#1
Servus,
vor allem Bässe und untere Mitten sind häufig überbetont und mulmem dann. Der (E-)Baß heißt nicht Baß, weil da die Bässe verstärkt werden sollen.
Live dreh ich meistens bis auf die Bassdrum (fast alle) tiefen Tiefen raus, (E-)Gitarren stören im _Gesamt_klang oft in den (unteren) Mitten, Höhen neigen zum Pfeifen und können bei E-Instrumenten und Trommeln auch rausgedreht werden. Akustische Instrumente setzten sich leichter durch, wenn da obere Mitten und evtl. auch höhen verstärkt werden und gleichzeitig der Pegel verringert wird.
Überhaupt: Pegel verringern ist häufig die bessere/beste Lösung.
Noch ein überhaupt: Ent-zerren, d.h. in diesem Sinn jetzt: Instrumente, Stimmen trennen, "Platz" schaffen.
ps
Wir spielen selten in größen Hallen, Zelten oder gar ganz draußen. Dort gilt das, was ich über die Tiefen geschrieben habe nicht in dem Maße.
redi


Da
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Antwort#2
Der (E-)Baß heißt nicht Baß, weil da die Bässe verstärkt werden sollen.
Live dreh ich meistens bis auf die Bassdrum (fast alle) tiefen Tiefen raus
Aha. Du bist also auch einer von denen die mir den Wumms aus meinem Instrument nehmen? Ja Himmelhergott nochemal wozu dann Überhaupt einen Bass im Arragement wenn nicht in die Magengrube...
Ansonsten ja. Aber Bässe gehören zum Bass. Solange es nicht Dröhnt natürlich. Aber prinzipiell Bässe rausdrehen damit es garantiert nicht dröhnt ist ja wohl keine Lösung. Wie soll da eine Soundwand entstehen?
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Antwort#3
Servus (und Gratulation) ebs,
so eine Zusammenstellung (EQ-TippsFuerFOH-Mischpult) hab ich hier mal reingestellt. Leider finde ich die jetzt nicht (mehr). Ist da das Archiv teilweise geleert worden?
Hoffentlich nicht!
redi
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Antwort#4
Servus,
ThomasT schrieb:
den Wumms aus meinem Instrument nehmen
Nicht den Wumms, nur den _Mulm_, der aber nicht _nur_ vom Baß herkommt.
Und:
Dafür kriegst Du ja auch die Mitten reingedreht.
redi
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Antwort#5
Dafür kriegst Du ja auch die Mitten reingedreht.
Na gut...und ein Bier...
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Antwort#6
Ich sehe das schon ähnlich wie Thomas.
Es gibt doch nichts Schöneres wie eine leistungsstarke PA, bei der der E-Bass so richtig schon weit runter geht. Kick-Drum und Bass komplett von Frequenzgang zu trennen ist glaube ich nicht ganz mein Geschmack. Ist natürlich schwierig den Sound trotzdem noch transparent zu halten.
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Antwort#7
Kick-Drum und Bass komplett von Frequenzgang zu trennen ist glaube ich nicht ganz mein Geschmack.
Volle Zustimmung. Dieses "Bassdrum und Bass dürfen sich nicht überschneiden. Bass muss 100-120 drücken, Bassdrum bei 60-80Hz oder umgekehrt" ist auch eins von diesen unbrauchbaren Audiorezepten. Leute die meinen im Bass den EQ bei 60Hz reinzudrehen und bei der BD bei 100Hz denken bestimmt auch dass der Bass nun bei 60Hz und die BD bei 100Hz maximale Amplitude hat...
Der Unterschied ist: BD ist viel kürzer. Man sollte vielmehr auf die Obertöne achten wenn es nicht klar kommt. Bass 500-700Hz und 2kHz-5kHz, Bassdrum 3-8kHz.
Ne "ummpf"-Bassdrum und ein "dummdummmdumm"-Bass werden immer mulmen. Im Gegensatz zur "platsch"/"klick"-Bassdrum und "doing"-Bass.
Zumal es auch beim Bass vorkommen sollen einen Stimmunfang von mehr als einer Oktave zu benutzen und damit die gesamte Frequenzboosterei eh sinnlos wird.
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