ADAT, AES/EBU oder doch was anderes?

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo!
Ich überlege mir gerade, wie ich mein kleines Heimstudio innerhalb des nächsten Jahres sinnvoll ausbauen könnte. Dabei dachte ich u.A. auch an ein PC-Interface. Das Ganze soll möglichst modular werden, deshalb dachte ich, ich kaufe einen externen Wandler, und dann ein PC-Interface dazu.
Nun gibt es ja diverse Wege, wie man von diesem Wadler in das PC-Interface geht. Ich dachte ursprünglich daran, ADAT zu verwenden, allerdings las ich hier neulich, dass es damit Synchronisationsprobleme geben soll. Drum denke ich jetzt immer mehr daran, AES/EBU zu verwenden. Was bei mir die Frage aufwirft: wieviele Kanäle schafft das gleichzeitig?
Gibt es noch andere Lösungen, die flexibel und zukunftssicher sind? Der Wanlder sollte also z.B. auch an ein (digitales) Mischpult anschließbar sein. Die Firewire-Sachen schmecken mir z.B. nicht, weil ich noch kein Mischpult mit Firewire-Anschluss gesehen hab.
Viele Dank für eure Ratschläge!
Gruß,
tobi
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Antwort#2
sinnvoll ausbauen könnte.
Das Ganze soll möglichst modular werden, deshalb dachte ich, ich kaufe einen externen Wandler, und dann ein PC-Interface dazu.
ADAT zu verwenden, allerdings las ich hier neulich, dass es damit Synchronisationsprobleme geben soll.
Drum denke ich jetzt immer mehr daran, AES/EBU zu verwenden. Was bei mir die Frage aufwirft: wieviele Kanäle schafft das gleichzeitig?
Gibt es noch andere Lösungen, die flexibel und zukunftssicher sind?
So flexible wie möglich. Möglichst Einzelteile.
Sag ich doch.
Was hast du gelesen? ADAT ist ok. Kann allerdings keine 96kHz.
TDIF wäre eine Alternative. (von Tascam das Format, können auch viele Wandler - vorallem die besseren)
2!
Wenn mehr dann brauchst du mehr entsprechend mehr AES/EBU verbindungen.
Du brauchst einen Wandler der mehrere AES/EBU anstatt ADAT oder TDIF ausgibt. (können nur die teureren!) Oder du müsstest viel einfachere untereinander syncen. Aber viele einzelne sind genauso teuer...
ADAT...aber ADAT ist sooo zukunftsicher nicht. Es ist verbreitet und damit flexibel aber es ist abzusehen dass es eingestampft wird. (die Preise für die entsprechenden Alesis-ICs sind auch gefallen...OptoGen und OptoRec kosten nur noch ca. 4$)
Und statt AES/EBU würde ich SPDIF vorziehen. Bis auf die Kabel ist es praktisch daselbe, zumindest bei Wandlern, die eh keine Userbits haben. Sehr viele alle Geräte, die AES/EBU Buchse haben, haben auch SPDIF aber nicht umgekehrt. Und z.B. die einfacheren (und damit erschwinglichen) Lexicon haben SPDIF, kein AES/EBU.
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Antwort#3
Hallo! Denk doch mal über MADI nach. RME bringt ein Interface dafür raus. Es hat den entscheidenden Vorteil, dass man auch über große Strecken gehet kann, notfalls per Glasfaser. Bis zu 64 Kanäle sind möglich, und es ist ein von der AES standardisiertes Format.
TDIF ist eigentlich so etwas ähnliches, wie unsymmetrisches AES3, aber das Problem ist, dass man nicht über ein paar Meter hinauskommt, da eben unsymmetrisch.
Tonmaus
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Antwort#4
Hi Tonmaus!
Das mit den Weglängen ist nicht so dramatisch, ich benötige ja nur den Weg vom Wandler zum PC bzw. vom Wandler zum Mischpult. Und vor dem Wandler soll in meinem Phantasiestudio eh alles symmetrisch sein. ;-)
Wo gibt es denn nähere technische Informationen über MADI? Nicht, dass ich mir das jemals leisten könnte (was ich bei Google gefunden hab, sah sehr teuer aus), aber mich interessiert es trotzdem!
Es wird dann wohl doch auf ADAT hinauslaufen. 48 kHz maximal werde ich verkraften, sooo audiophil bin ich nicht ;-))
Viele Grüße,
tobi.
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Antwort#5
AES kann doch leicht auf S/PDIF wandeln.
Zur Not mit einer PC-Karte und Monitorfunktion.
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