implementation v. surround-abhören in natürlichen raümen

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
hallo!
ich stehe grade am anfang einer facharbeit mit schwerpunkt auf die implementation von surround-abhören in natürlichen raümen..
kennt jemand literatur, hat berichte o.ä. oder kann mir einfach irgendetwas zum thema sagen??
dat wär ganz prima..
schönen dank und gruß, christian!
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Antwort#2
Hallo Christian,
Viele Hinweise zum Surround-Sound-Thema:
http://www.sengpielaudio.com/Links07.htm
http://www.sengpielaudio.com/Links08.htm
SSF-01-2002: Hörbedingungen und Wiedergabeanordnungen für Mehrkanal-Stereofonie im Studio und Heim
SSF-02.1/2002:Mehrkanalton-Aufzeichnungen im 3/2-Format Parameter für Programmaustausch und Archivierung, Einstellung von Wiedergabeanlagen
http://www.tonmeister.de/cgi-bin/masterframe.cgi?link=../cgi-bin/verweise.cgi?DATEN_DATEI=../daten/surround.txt&content=../foren/surround/surround.html
Erkläre mal das etwas kompliziert erscheinende Wort "Impementation" bei deiner üblichen Surround-Abhöre.
Viele Grüße
ebs
Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik
http://www.sengpielaudio.com



http://www.sengpielaudio.com
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Antwort#3
Hi Christian,
hier ist viel Wissen zum Surround-Abhören vorhanden:
Surround-Sound-Forum: Eine Gemeinschaftsinitiative von VDT, IRT und SRT.
- Arbeitsgruppe Wiedergaberaum -
Hierzu wurde eine Diskussionsrunde eröffnet. Diese soll sich konkret mit der Erarbeitung einer weiteren "Empfehlung für die Praxis" bzw. einer Anlage zur SSF-01 zu befassen. Interessenten schicken bitte eine Nachricht mit vollständiger Anschrift an Gerhard Steinke:
Mail: [E-Mail-Adresse entfernt]
Surround-Sound-Forum-Diskussion von VDT, IRT und SRT (Mailing List).
Anmelden durch eine Nachricht an:
[E-Mail-Adresse entfernt]
mit folgendem Text im Textfeld
subscribe surround-sound
Betreff freilassen.
Empfehlungen für die Praxis
Einmeß- und Testsequenzen zur Einstellung von 5.1 Surround Wiedergabeanlagen:
Die Empfehlungen für die Praxis SSF 02 definiert und erläutert einzelne Parameter für Programmaustausch und Archivierung (z.B. Spurenbelegung, Aufzeichnungspegel), aber insbesondere eine verläßliche Methode zur Einstellung der Wiedergabeanlage sowie Einmessung des Referenz-Abhörpegels. Ein wichtiger Bestandteil dieser Empfehlung ist die Einmeß- und Testaufzeichnung, welche im Studio und im Heim nutzbar ist. Mit ihrer Hilfe kann die Einpegelung der Anlage sowohl meßtechnisch als auch subjektiv durchgeführt werden.
Die Einmeß- und Testaufzeichnung ist als DVD erhältlich. Sie enthält auch eine Reihe ausgewählter und vielfältiger Praxisbeispiele von Tonproduktionen im Surround-Sound-Format mit und ohne Bild, insgesamt über 3 Stunden Ton- und Bildmaterial.
Bestellen dieser 5.1 Referenz Test- und Demo DVD:
http://www.tonmeister.de/foren/surround/dvd_order2.html
SSF 01 - Hör- und Wiedegabebedingungen für Surround-Sound:
http://www.tonmeister.de/foren/surround/texte/SSF_01_1_2002_v2.PDF
SSF 02 - Einstellung von Wiedergabeanlagen für Surround-Sound:
http://www.tonmeister.de/foren/surround/texte/SSF_02_2002.PDF
Viele Grüße
ebs
Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik
http://www.sengpielaudio.com




http://www.sengpielaudio.com
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Antwort#4
Servus,
ebs schrieb:
"Erkläre mal das etwas kompliziert erscheinende Wort "Impementation" bei deiner üblichen Surround-Abhöre."
-klugscheißermodus on-
Genau, dieses Wort kenne ich auf dem Programmierer-Jargon. Dort bedeutet "implementieren" ein (neues) Programm(-Teil) in eine schon bestehende Software einzubauen und das/dem System anzupassen.
Und ich hab nachgeschaut:
Englisch "implement" bedeutet u.a. "Arbeitsgerät, Gerät, Hilfseinrichtung, Hilfsmittel, ausführen, bestücken, durchführen, durchsetzen, einführen, implementieren*), in Gang setzen, in Kraft setzen, in die Tat umsetzen , realisieren, umsetzen, verwirklichen"
Das Wort kommt aus dem Lateinischen (Verbstamm "implere,-eo,-evi,-etum" und bedeutet "anfüllen, vollgießen, sättigen, schwängern, _vollzählig machen_, _ergänzen_ ..."
So, das alles bezeichnet also Vorgänge. Deshalb ist "ImplementATION" eine ungeschickte Substantivierung, denn das bezeichnet (eher) einen Zustand, ein Ergebnis, besser wäre "ImplementIERUNG", denn das bezeichnet eben einen Vorgang und wird so der (ursprünglichen) Bedeutung eher gerecht.
-klugscheißermodus off-
redi
ps
So ausführlich schreibe ich,
1. weil geade für Fach-etc.-Arbeiten es wichtig ist, sich über die (Themen-)Begriffe genau klar zu sein
und
2. weil ich manchmal den Eindruck habe, daß Wörter benutzt werden, ohne deren Bedeutung _genau_ zu kennen -> siehe unter 1.
*)
so, so!
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Antwort#5
redi weist auf die Wichtigkeit der klaren Begriffe hin:
1. weil es gerade für Fach-Arbeiten wichtig ist, sich über die Themen-Begriffe genau klar zu sein und
2. weil man manchmal den Eindruck hat, dass Wörter benutzt werden, ohne dass deren Bedeutung genau bekannt ist.
Hier ging es um das Facharbeitsthema "Implementation von Surround-Abhören in natürlichen Räumen".
Wenn ich meine Frau frage, was sie denn von der Imlementation von weitern Lautprechern hält, betreffs der Erstellung einer Surround-Sound-Abhöre in natürlichen Räumen, dann wird sie mich mit Recht für verrückt erklären und sicher "nein" sagen.
Ähnlich unnötig aufgeblasen wird der Begriff "Technologie" benutzt, um mehr zu erscheinen, als dahinter steckt. Es ist nichts weiter als ganz normale Technik - unsere Tonaufnahmetechnik.
Dieter
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