Ja, du Halbton-Interval = 1,059463094 - hier ist der Zusammenhang von Mikrofondurchmesser und der 6 dB Pegelerhöhung bei der Druckstau-Frequenz. Bei Druckmikrofonen werden Schalldruckwellen, die frontal auf die Membran einfallen und deren Wellenlänge lambda kleiner als der Membrandurchmesser d ist, gleichphasig reflektiert. Dieser Druckstau erzeugt eine Pegelerhöhung des 0°-Frequenzgangs bei f0 = c / d. Die maximale Pegelerhöhung ist (+) 6 dB. Bei einem Membrandurchmesser von d = lambda = 22 mm ist z.B. die Frequenz f0 = 15,6 kHz. f0 = 343 / 0,022 = 15591 Hz, wenn die Schallgeschwindigkeit c bei 20° = 343 m/s angenommen wird. Nach Sengpiel: "Mikrofone im Schallfeld" http://www.sengpielaudio.co.uk/MikrophoneImSchallfeld.pdf Ich hoffe, das ist jetzt klar. Slavko
Es ist doch immer wieder schön, wenn Zahlen wieder erkannt werden. ( Gut war hier aber zu erwarten ) An die Antwort hatte ich auch gedacht, aber die Frage hört sich so allgemein an, und die Antwort bezieht sich nur auf Druckempfänger. Könnte man da nicht noch allgemein sagen, daß die Resonanzfrequenz der Membran, die von dem Durchmesser abhängt durch konstruktive Maßnahmen abgeschwächt werden muß? Auf alle Fälle Danke
Hi Semitonum temperatium, Hast Du nicht einen genaueren Rechner der Dir "Zwölfte Wurzel 2" anzeigt? Hier das Ergebnis: 1.0594630943592592645618259494634. Reicht das um Dein Klavier zu stimmen? Falls Du die Umlaufbahn unseres Sonnensystems um das Zentralgestirn unserer Galaxis mal berechnen mußt, wende Dich an mich, denn ich habe die Zahl "pi" auf 2000 Dezimalstellen als Computerausdruck vorliegen!
Die Resonanzfrequenz einer Mikrofonmembran ist nicht nur vom Durchmesser der Membrane abhängig sondern auch noch von ihrer mechanischen Spannung und dem Luftvolumen dahinter. Das ganze System wird sehr wohl von den Mikrofonentwicklern genau abgestimmt, daß entweder die Resonanz gänzlich eingeebnet ist oder definiert vorhanden bleibt um dem Mikrofon einen gewissen "Sound" zu verleihen. Das gilt sowohl für Druckempfänger als auch für Druckgradientenempfänger. Lies mal dazu das Taschenbuch über Mikrofone von Dr.G. Boré.
1.059463094 fragt: Könnte man nicht allgemein sagen, dass die Resonanzfrequenz der Membran, die von dem Durchmesser abhängt durch konstruktive Maßnahmen abgeschwächt werden muss? Dazu muss man tiefer in die Mikrofonbau-Theorie einsteigen. Üblicherweise sind Kondensator-Druckempfänger hoch abgestimmt (amplitudenabhängig). Dynamische Mikrofone als Druckempfänger sind reibungsgehemmt mitten abgestimmt (bewegungsabhängig). Dynamische Druckgradientenempfaäger sind tief abgestimmt (bewegungsabhängig). Und Kondensator-Druckgradientenempfänger sind reibungsgehemmt mitten abgestimmt (amplitudenabhängig). Sieh' mal hier auf Seite 27 nach: Boré: Mikrofone (Fa.Neumann) http://iem.at/%7Esontacchi/2001/page/Unterlagen/Neumann/Mikrophone%20(Buch).pdf Maya