Audiountaugliche Intel-Pentium-Rechner

Erstellt 15 Antworten16 Beiträge
Startbeitrag#1
Sauer ich bin ! Da verleihe ich doch mal wieder mal meine Recordingstation samt Pult an den neuen Wundersaxophonisten am Ort und soll plötzlich doch noch schnell einen Hobbychor aufnehmen. Also schön, statt Digitpult einfach Mindprint's AN/DI aus dem Studiorack geschraubt, Kabel verpackt und los geht es. Aus irgendeinem Grund nehme ich aber nicht den normalen alten AMD-PC, der immer bestens funktionierte, sondern den schönen "neuen" P4 mit 1500MHz, der eigenlich nur als Softsynth arbeitet und schraub die Ersatz-PRODIF rein.
Beim Test daheim klappt scheinbar noch alles bestens, doch vorort stelle ich fest, daß das Vieh in fast jedem zweiten Stück einen Hoppler einbaut : Es fehlen jeweils mehrere hundert Millisekunden an Samples obwohl die Audiopuffer exakt so stehen, wie beim anderen System - einmal ist die defekte Stelle fast 1 Sekunde lang.
Scheiss INTEL ! Wie kann das sein ? Es ist ein Original-ASUS-Board mit den optimierten Intel-Treibern von der Original-CD. Er hat 256MB RAMBUS-RAM und läuft ansonsten absturzfrei. Auf meinem alten AMD-K6 mit 200MHz Jahrgang 1997 passiert das nicht, obwohl es jeweils nur schlappe 2 Kanäle mit 44kHz waren.
Zuhause habe ich das Nachprobiert, es passiert bei allen möglichen Puffereinstellungen, sowohl bei MME- als auch bei ASIO. Soviel zum Thema "stabiles Intelsystem". Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht ?
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Antwort#2
a)der rechner hat mit 256MB etwas wenig ram. ich weis ja nicht mit welchem
programm du was aufnehmen willst, aber fakt ist dass moderne programme der
aktuellen generation, immer mindestens(!) 256Mb haben wollen. das ist nun mal
so, unabhängig ob nur eine oder mehrere Spuren aufgenommen werden sollen. für
wenig RAM schalge ich ein programm in einer frühen version z.b. logic 3,5 vor
denn diese Programme sind mit wenig speicher gross geworden und kommen damit
klar.
b)Probiere die Karte in einem anderen slot aus (es kann sein das da was mit
irq falsch läuft, darauf deutet jedenfalls das problem hin.). Sollte Windows
das IRQ -Routig übernommen haben (ab 2000) solltest du prüfen ob die Karte
einen eigenen hat, wenn nicht, Platz schaffen.
c)hat das board sound on board, oder modem, LAN oder noch irgend was ? hat es
einen VIA-chipsatz ? wenn ja kann in all diesen Teilen die Bremse begraben
liegen (natürlich gibt es auch boards bei denen diese Teile nahtlos mit
speziellen Audiokarten zusammenarbeiten).
d)es ist und bleibt PC. wenn das funktionieren soll dann gilt: Viel Glück!! ;o)

gruuhs
dB
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Antwort#3
IRQ`s, schönes Thema.
Ich habe mein XP-Prof als Standard PC konfiguriert und kann trotzdem keine manuell vergeben. Im Gerätemanger lässt sich manuell nicht einstellen und wenn ich im Bios eine IRQ für den PCI Slot zuweise bleibt trotzdem der alte unter XP zugewiesen. Wer ist jetzt zu blöd, Windows oder ich?
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Antwort#4
In der Zeitschrift Keyboards sind in der Vergangenheit einige gute Artikel zu diesem Thema veröffentlicht worden. Ursache könnte z.B. Netzwerk, Scheduler, sogar die Uhrzeitanzeige in der Taskleiste, usw. sein.
Alles in allem viele kleine Sachen, die man (für Audioanwendungen) optimieren kann.
256 MB RAM sind wirklich etwas wenig, ich habe einen P4 mit 1GB RDRAM (war sauteuer), aber solche Probleme habe ich nicht.
Andere Ursache könnte das Thema "Denormalisierung" sein, die FP-Genauigkeit ist beim P4 wohl etwas herabgesetzt worden, was dazu führen kann, daß der Rechner teilweise bei 100% CPU-Last läuft (passiert auf meinem Rechner ab und zu mal, bei meinem alten 500 MHz P3 ist das nie passiert).
Hoffe, das hilft etwas, genaue Fehlersuche per Forum ist wirklich etwas schwierig.
viele Grüße aus Krefeld, Frank



http://www.sirencircle.de
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Antwort#5
Naja, die Grundlagen des Audio-PCs hab' ich schon intus (dachte ich wenigstens). Es handelt sich um die exakt gleiche Version von Wavelab die auf jeweils Win98 läuft. IRQs sind sauber vergeben, keine Konflikte. Der alte Rechner hat 64MB RAM, der Problem-Onkel wie gesagt 256MB. Netzwerk ist keines installiert, nicht mal eine NIC drin. Es ist aber wohl ein Hardwareproblem. Es ist ein Intel- und kein VIA-Chipsatz, von dem ja Probleme bekannt sind. Ich meinte, wie gesagt, an Alles gedacht zu haben, deshalb ja der Ärger.
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Antwort#6
keine konflikte sagt absolut 0 über den ist-zustand der irq´s aus, erst wenn die karte einen alleine hat wär ich da sicher...
gruuhs

dB
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Antwort#7
...wenn du unter XP deinen rechner als "standard PC" definiert hast kann windows ja auch keine irqs vergeben oder ändern, dass iss ja gerade der trick ;O), das musst du dann im bios machen (wenns geht)....

gruuhs
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Antwort#8
Genau das meine ich ja auch. Ich habe das jeweils gecheckt. Die IRQ-Zuteilung kann man ja durch den Slot beeinflussen, anderer Slot - habe ich auch probiert - brachte auch kein Ergebnis. In jedem Falle lief die Karte so - und die Karte läuft auch mit der gleichen Treibersoftware auf der gleichen Windowsversion im anderen PC bstens.
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Antwort#9
Hi DB!
So dachte ich mir das eigentlich auch.
In meinem Bios steht bevorzugter IRQ für PCI-Steckplatz 1-6.
Leider ändert das nichts...
Gruß, Thomas
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Antwort#10
und selbst dann ist man noch nicht sicher. Ich habe für meine SADiE-Karten je einen eigenen IRQ im Bios vergeben. Ich wollte noch eine Firewire-Karte installieren. Trotz verschiedener IRQ's beißt sich diese mit dem SADiE-System, sodaß ich sie wieder raus bauen mußte.

MfG
Rainer
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Antwort#11
div. neu treiber zu instalierne neues RAM andere Grafik
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Antwort#12
... im bios welche vbergeben nützt auch nix wenn der pc auf "ACPI" installiert ist, dann sind die irq´s die du im bios vergeben bzw. reserviet hast nur bis zum start von windoofs so vergeben. da das acpi-bios dann an die windows steuerung übergibt. einstellungen\system\hardware\gerätemanager\ und dort unter "system" mal das + anklicken, dann siehst du klar.
GRuuhs

dB
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Antwort#13
ja dann hast du mit dem board pech gehabt....

gRuhhs

:O)
dB
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Antwort#14
also mal konkret: stell mal alle reservierungen aus und schau mal in dein handbuch, da steht nämlich zum bleistift dass sich AGP und der PCI-steckplatz darunter einen irq (nämlich soundso) teilen, und dann der nächste pci-s... denund den irq hat, vieleicht mit den darunterliegenden pci-platz zusammen(??). das kann halt für diverse boards sehr unteschiedlich sein. bei meinem isses so:
insges. 5 PCI 1AGP
AGP&PCI1=irq x
PCI 2 = irq w
PCI 3 = irq x
pci 4 = irq y
pci 5&6 = irq z
das heisst, wenn ich nixx reserviere( und dass sollte man echt nur in ausnahmesituationen machen) kann ich max. 4 pci karten , und 1 AGP karte nutzen, wenn ich kein irq 2mal belegen will. natürlich gibt es alte karten und solche die sich nicht auf einem vorgrgrbenen irq betreiben lassen, mit diesen karten ist meist probieren angesagt, und es gibt sogar karten die bestimmte chipsätze (aktuell ist da z.b. AUDIOTRAK INCA und 845PE(intel)) gar nicht unterstützen.
gruuhs

dB
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Antwort#15
Ich kann das schon verstehen. Bevor ich mit Video begann, arbeitete ich auch mit PCs. Kurz allerdings ! Seit hier 2 MACs stehen, gibts keinen ärger mehr. MAC + MACKIE macht alles nett.
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Antwort#16
... soviele Karten habe ich schon gar nicht mehr drin. Bin inzwischen von meinem einstigen "all-in-one" Dual-System, dem Versuch, alles mit einer gut ausgebauten Maschine zu machen auf ein "verteiltes" System mit zwei Rechnern umgestiegen : Mehr Slots :-)
Ich habe im Übrigen nun den Test auf einem Ähnlichen P4(2700) vollzogen, und da geht es problemlos, eventuell hat die CPU der ersten eine Macke (???)
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