Ich mache gerade den Mixdown einer Aufnahme mit Kontrabass. Es läuft gut bis jetzt, nur der Bass ist zu dünn aufgenommen worden. Kein Bauch nur so ein faades vorsichhingepfloppe. Habt ihr ein paar tricks damit es nicht ganz so auffällt? Ich versuchs grad mit 2 kompressoren und hardcore-EQing, es ist schon besser geworden. Aber vielleicht gibts ja noch was besseres. Danke schon mal im Voraus Johannes
Falls alles EQing und Compressing und auch diverse (Sub-(basserzeuger nix bringen: Nachprogrammieren (hängt natürlich von Material ab) und den Synthy(kontrabass)sound dumpf hinzumischen. Also nur die Basslücke auffüllen.
nochmal aufnehmen geht nicht. war ne live session und die Musiker nicht aus der Umgebung. Naja ich habs schon fast geschafft. XtremeHardcoreeqing, vorsichtiges Komprimieren, zuhöring und ausprobiering war heute angesagt
Ja klar, immer. (auch bei livesessions, wenn möglich, merkt doch keiner wenn es nciht richtig live ist...) Ich ging davon dass es nicht möglich ist. Und was nicht nochmal aufgenommen werden kann, wird programmiert...
sowas gibts. Hardcore: erstmal den Bass druch einen Verzerrer jagen (gitarrentreter oder so). Dann wird fast ne rechteckwelle draus, die hauptsächlich den Grundton (den du ja vermisst) enthält. Dann mit Pult-EQ das Verzerrergekreisch rausfiltern (zur Not zwei hintereinander benutzen). Fertig ist der Bass. Hat zwar nix mit dem Original zu tun, wird aber wieder "rund". Etwas vorsichtiger: Manchmal hilft es, den Bass noch einmal durch einen Amp zu jagen, und das mit einem Mikro aufzunehmen (im Grunde dasselbe Prinzip) Die Methode funktioniert auch gut mit digital-plugins nur im Rechner. Gruß Opi
Hallo Johannes, leider beschreibst du nicht, was für Compressoren benutzt werden. Wenn ich Mixdown höre, erwarte ich ein seperat vorliegendes Signal aus einer Mehrspuraufnahme, oder? 1. Prüfen ob Monokompabilität vorliegt, nicht daß ihr versucht habt den Baß mit zwei Mikro`s aufzunehmen und eine Phasenlage war gedreht. 2. Grundsätzlich solltest für einen solchen Fall einen Multibandkompressor benutzen und die Bänder entsprechend eng nebeneinander steilflankig setzen. 3. VOR dem Multibandkompressor MUSS ein Hochpassfilter mit mindestens 24dB/Oktave gesetzt sein, Eckfrequenz je nach Geschmack 30... 50Hz, damit ist schon mal der gesamte Schmutz weg, der den Multibandkompressor ins Schwitzen bringt. 4. Wenn das auf Anhieb auch nichts bringt, die Bänder auftrennen und jedes Band individuell mit einer anderen Kompressionsrate versehen. 5. Wenn das alles nicht läuft oder immer noch nicht gut genug ist, dann auf jeden Fall den Tip von Ton-Opa anwenden, allerdings wird der Kontrabass dann wohl eher nach Fender-Precision klingen, aber das ist allemal besser als gar kein Bass. Gruss M. Hein