Ich möchte mir eine Clock (BNC) selber bauen und zwar für 44,1 und 48kHz. Leider weiss ich nicht, wie man das machen soll. Ich habe nach einen Chip dafür gesucht, den man umschalten kann, aber nichts gefunden. Wer kann mir helfen? Was ich will, ist daß die Clocks alle sauber synchron laufen. Ausserdem frage ich mich, welchen Pegel das Signal haben muss? Ich habe mir gedacht, daß ich einen Takt erzeuge und dann einfach einen 50-Ohm-Verstärker dranhänge, müsste doch gehen oder? Kann man Geräte dann parallel schalten oder muss ich das irgendwie trennen? Oder es kann mir jemand ein preiswertes Gerät empfehlen, das man kaufen kann.
Hi! Eine stabile clock zu bauen ist eine Aufgabe an der sich shcon viele Entwicklungsingeneure bemüht und auch tlw. die zähne ausgebissen haben. Fertige Geräte gibt es in allen Preisklassen, so z.b. von MUTEC die Smartclock um knappe 650 euro Listenpreis... Wichtig ist: wenn ich schon eine externe clock verwende, dann sollte ich auf qualität schaun, denn sonst kann ich mir u.u. eine halbwegs brauchbare interne clock durch eine schlechtere externe ersetzen - was natürlich nicht zum gewünschten ergebnis führt... Herzliche Grüße Georg
Hallo Richard, du brauchst einen Master Wordclock Distributor (Verteiler) der rückwirkungsfrei, also entkoppelt seine Clock an die verschiedenen Geräte weitergibt. Im Link unten ist mal ein sehr gutes Garät, sogar für den Takt von 192 kHz. Was will man mehr? Jens http://www.megaaudio.de/produkte/apogee_bigben/bigben_m.html
Unabhängig vom Basteln stellt sich der Sinn danach. Hast du keine Geräte mit einer stabilen Clock, dann kann auch womöglich eine stabile externe Clock nicht so viel retten. Sicher der Wandler klingt dann etwas besser, aber der Rest (Beringerpult und Co.) bleibt gleich schlecht. Hast du ein gutes Gerät mit stabiler Clock, dann nimm halt das. Der RME ADI-8 ist meine Clockquelle. Zweitens: viele Geräte (bei Lexicon, TC M-one, Mindprind Wandler) haben keinen WC-Eingang, sondern die werden über reinkommendes SPDIF gesynct. Ich hab bei mir im Rack auch WC-Buchsen vorgesehen. Aber bis auf die Verbindung RME ADI-8 zum dbx386 (der das SPDIF-dummy Signal liefert) brauche ich keine WC-Verbindung. Alles läuft über die ADAT bzw. SPDIF Verbindungen. Selbst der dbx386 ist nicht notwendig, da ansonsten alle SPDIF-Geräte über die Kette ADI-8->ADAT->Soundkarte->ADAT/SPDIF gesynct werden. Interessante Bastelaufgabe. Mehr nicht. Ansonsten würde ich über eine digitale Patchbay nachdenken, z.B. von Friendchip.
Was vielleicht noch gefehlt hat, sind die gewünschten Infos. Ausserdem frage ich mich, welchen Pegel das Signal haben muss? Ich habe mir gedacht, daß ich einen Takt erzeuge und dann einfach einen 50-Ohm-Verstärker dranhänge, müsste doch gehen oder? Kann man Geräte dann parallel schalten oder muss ich das irgendwie trennen?
5V TTL Signalpegel. Bzw. -2.5V/+2.5V ohne den Gleichanteil. Wichtig ist nicht nur die stable Frequnenz fs sondern saubere Signalflanken. Denn auf diese wird syncronisiert. Aus dem WC müssen die höheren Frequnezen bitclock (64*fs) und masterclock (256*fs, bei SPDIF gebraucht)generiert werden können. Wordclock ist mit 75Ohm genormt. Du kannst natürlich für dein Equipment auch 50Ohm benutzen. Verstärker brauchtst du eigl. nicht. Dein IC müsste halt nur die 5V liefern. An den Ausgang hängst du dann noch einen Widerstand parallel so dass sich zusammen mit dem Ausgangswiderstand des ICs (meist so mehrere 100Ohm) 75 Ohm ergeben. Du kannst die Geräte parallel an die wordclock verbindung hängen. Mittels T-Stücke z.B. Das letzte Gerät muss dann wieder mit 75Ohm terminiert werden. Die Geräte dazwischen nicht. Allerdings ist die Abschaltung des 75Ohm Rs in den Geräten meist nur durch aufschrauben und Jumper setzen möglich. Na gut, das ist aber kein Problem.