Ich bin am Überlegen, ob es besser ist, eine Kabine (für Gesangsaufnahmen und zum Proben) selbst zu bauen (flexibel, günstig?,...) oder eines der protablen Systeme (www.soundblocker.de, www.studiobox.de,...) zu kaufen. Sollte natürlich möglichst perfekt sein und nichts kosten :-) Danke für Eure Beiträge!
Gesangsaufnahme und Proben stellen mitunter unterschiedliche Anforderungen. Geht es Dir eher um die Daemmung und Daempfung oder um die Akustik in der Kabine? Bzgl. Daempfung ist moeglicherweise ein Raum-in-Raum-Konzept angesagter - das aber gleich mal viel aufwaendiger ist als eine blosse Kabine. Gruss, Mathematiker
Die Dämpfung ist schon am Wichtigsten, daher tendiere ich auch zu einer Raum-in-Raum-Lösung und die müsste dann fast günstiger und besser sein, wenn man sie komplett kauft, oder?
Günstiger ist es sicher nicht und wohl auch nicht automatisch besser. Die dämmenden Akustikmodule kann man sich auch selber beschaffen und die Verwandung drumherumzimmern.
Selbstzimmerbau ist vielleicht guenstiger (Neopren, Bauholzlatten etc.). Dazu gibt es auch einige Anleitungen im www. Allerdings muss man sich ueber die Statik und das Gewicht Gedanken machen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es nicht einer Baugenehmigung bedarf. Gruss, Mathematiker
Je nach Groesse und der verwendeten Materialien kann bei einem Raum-in-Raum durchaus ein stattliches Gewicht zusammenkommen. Fuer die Daempfung ist ja unter anderem wichtig, dass leichte elastische Materialien (wie zB. Neopren) auf schwere, feste Materialien (wie zB. Bleiplatten) stossen. Wenn die Bauweise des urspruneglichen Raumes zu schwach ist, kann es wegen des Gewichts zu Problemen kommen. Am Institut fuer Schallforschung in Wien wurde kuerzlich ein groesserer Raum-in-Raum gebaut; in einem Altbaugebaeude. Dabei war es wegen des Gewichts mehrerer Tonnen (!) notwendig, die urspruengliche Baustruktur zu verstaerken und das Stockwerk durch zusaetzliche Stahltraeger statisch abzusichern. Wenn irgendwann mal der Boden durchbricht ist es zu spaet. Gruss, Mathematiker
Ja! Bleiplatten sind eine moegliche Variante (sind aber weicher als Stahl). Wie gesagt, grosse Massendifferenz und grosse Differenz im Elastizitaetstensor sind das Ziel. Bei dem von mir zitierten Projekt wurden uebrigens Stahlplatten verwendet: http://www.kfs.oeaw.ac.at/research/TM_html/TM_2003-02-21_Testraum.pdf Gruss, Mathematiker