hallo, ich wollte fragen welcher studioverstärker (welche leistung) zu meinen zwei 100 watt 8 ohm boxen am besten passt? ist es besser einen etwas grösseren (2x120w) oder einen etwas kleineren (2x80-90w)verstärker zu wählen?
Faustregel: doppelt so viel Verstärkerleistung wie Lautsprecherleistung. JBL empfielt z.B. für die LSR32 (300W RMS) Verstärker von 100W - 1000W. Meine Endstufe hat 250W und die empfinde ich als zu schwach. Es klippt ab und an. (und es hat mir bei einem "Unfall" wo 0dBfs-Rauschen produziert wurden) einen Hochtöner zerhauen.)
Gute Frage. Kenne das "Problem" aus der Reparaturpraxis . Bei deutlich zu kleinen Verstärkern sind oft die Hochtöner defekt (durch HF-Anteile clipping der Endsufe.) Bei deutlich zo großen Verstärkern meist die Bass-Chassis durch zu hohe Ströme,mechanische Überlastung. Die Empfehlugen der meisten Hersteller liegt aber in der Regel unterhab der Nennlast. Ürigens währe es möglich im Ernstfall (z.B. Rückkopplung) den Hochtöner deiner Box (100Watt) mit einem Verstärker von ca 15 Watt zu zerstören, da der Hochtöner in der Regel nur ca 15-20% der Nennlast verarbeitet. MfG Rainer
Hallo! Eine LSR32 hat laut Datenblatt eine Sensitivity von 93db / W / m. Vielleicht solltest Du Dir überlegen, ob es zu laut ist? Hier ist eine Auflistung für eine Box. Für eine zweite wird meines Wissens nach 3dB für eine inkohärente Kopplung addiert (in der Tabelle nicht inkludiert). D.h. bei 256 Watt Leistung erzeugt Deine Box einen Schallpegel von 117dB SPL. Wenn man nun die zweite (Stereo) Box addiert, sind das rechnerisch 120dB SPL. Wobei AFAIK der reelle Wert etwas höher ist, da diese Formel für das Freifeld gilt. Hier die Übersicht: Watt - dB SPL 2 - 96 4 - 99 8 - 102 16 - 105 32 - 108 64 - 111 128 - 114 256 - 117 Grüße, Hermann
Es handelt sich um Basspeaks. Z.B. Bassdrum Bei unkomprimierten Rohmaterial. Die Durchschnittslautstärke ist nicht so hoch. Die Endstufe ist ca. 1/2-2/3 aufgedreht. Drehe ich stärker auf, dann clippt es, auch wenn das digitale Signal noch unterhalb oder gerade von 0dBfs ist. 0dBfs sind glaub ich 13dBu.
Verstehe... die 0dBFS sind ja unterschiedlich viele dBu, je nach Gerät. Bei meinem DM24 z.B. sind das satte +20dBu - Schwachsinn für Aktiv-LS ohne Volume-Poti (mit +4dBu oder sogar 0dBu Vollaussteuerung). Ich verstehe diese hohen Pegel analogseitig von DA-Wandlern sowieso nicht... was soll denn das für einen Sinn ergeben? Grüße, Hermann
Ganz einfach damit sie sich nahtlos in die analoge Umgebung einfügen. 0dB bzw. +4dBu ist ja nur der Vollaussteuerungsarbeitspegel ohne Headroom. D.h. es können auch bei Vollaussteuerung ab und zu mal Pegel darüber kommen. Diese Peaks müssen natürlich auch auf der digitalen Seite erhalten bleiben. Deswegen 0dBfs > 0dB (analog).
Afaik sind 0dBfs =+18dBu ??? Beim Übergang von digitalen 0 dBfull-scale zur analogen dBu-Spannung gibt es keinen amtlich festgelegten Wert. Es gibt nur unterschiedliche freie "Hausnormen". Man kann zum Beispiel den Wert analog 100 % = + 6 dBu oder + 4 dBu auf den digitalen Wert -9 dBfs oder -10 dBfs stellen. Man muss aber nicht. Gruß Didi
Okay... In meinem täglichen Arbeitsumfeld ist entsprechen 0 dB angezeigt auf dem DIN Peak Meter +6dBu und -12 dBfs im Rechner bzw auch auf digitalen Maschinen, auf die ich ausspiele. Ein Testton von 0dBu (-6dB DIN) entspricht dann -18dBfs. Ist eben so eingemessen;-)