Valvestate forever?

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Startbeitrag#1
Hallo!
Gerade aus dem Studio zurück wo wir (diesmal meine eigene Band) am Gitarrensound gebastelt haben.
Gitarre Gibson Heritage (Stimmung H, E, A, D, f#, h).
Mittlerweile haben wir ja nun bis auf den 5051 alles durch.
Diesmal einen Triple Recitfier dessen Sound nicht überzeugen konnte.
Keinen klaren Ton. Anschlage vor allem bei 16tel-Geschrubbe völlig unsauber und vermatscht. Marshall Valvestate zwar wie üblich etwas dünn und mit dem Peak bei 3k aber top klarer Anschlag im Vergleich.
Kann es sein, dass ein 800DM-Transistorverstärker mit eingebauten Röhreneffektgerät besser klingt als alle Vollröhrenamps?
(andere Marshalls, Engl, Mesa Boogie).
Sieht fast so aus Sansamp oder Valvestate...
Das ist jetzt die 4te Soundchecksession in den letzten Jahren wo wir (auch in anderen Studios) trotz anderer Amp immer wieder auf den Valvestate kamen.
Das Problem ist aber: der Valvestate ist eben nicht so super toll.
Aber irgendwie gibts kaum was besseres ausser den digitalen Geräten.
Behringer V-amp konnte mich neulich live auch überzeugen wo ich für eine Band Ton machte.
Gibts eigl. noch einen Verstärker der wirklich gut klingt? Der Metal-tauglich ist. Der sowohl saubere fette stehende Töne produziert, wo nichts vermatscht und der von Bass bis Höhen klar aber verzerrt klingt? Irgendwie klingt bei Vollröhren alles so als ob ich meinen Bass im SPL Charisma voll verzerren würde...
Dreimal darf der geneigete Mitleser raten welches Mikrofon das Rennen unter 4 Mitbewerbern machte?
(werde aber eh noch ein anderes nehmen...)
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Antwort#2
Hallo ThomasT!
Leider kann ich aus technischer Sicht wenig qualifizierte Angaben dazu machen, aber zum einen teile ich die Erfahrung, daß für "Brettgitarren"-Aufnahme auch bei mir TheMicThatShallNotBeNamed mit Abstand am besten seinen Zweck erfüllte (allerdings war ein MD421 auch nicht ungeeignet dafür), zum anderen kann ich Dir den Tip geben, unbedingt mal Hughes&Kettner Amps zu testen.
Ich selbst kann von zwei (preislichen) Extremen berichten: Dem Triamp (der meiner Meinung nach zu den besten Amps überhaupt gehört) und meinem kleinen Hughes&Kettner Tour Reverb.
Ein Transistoramp zwar, aber mit reichlich Gain-Reserven und einem sehr effektiven "Voicing"-Regler, der gerade für Metal-Sounds sehr gute Ergebnisse bringt.
Ich glaube eigentlich nicht, daß Röhrenamps für den von Dir angestrebten Sound die Wunderwaffe darstellen, aber das kann ich nur auf subjektive Erfahrungswerte stützen. Mir persönlich ist Röhrenverzerrung für diese Stilistik bisher immer "zu matschig" (entschuldigt diesen Ausdruck) vorgekommen.
Viele Grüße!
Michael
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