Band PA-Sound Frage!

Erstellt 20 Antworten21 Beiträge
Startbeitrag#1
ich habe ein angebot einer coverband bekommen deren
mixermann zu sein. die qualität der band ist nicht
gut. der bandchef ist aber unternehmer und hat recht gute
technik angelegt, eine dynacord-pa forumline, ein
pult von allen&heath gl-2200, eine großzügige monitoranlage.
nun war ich zur ersten probe in einem tagungsraum, wo
alles aufgebaut steht. 20 x 10m, blanke wände gipskarton
mit teppichbelag. die band klingt nur mit monitoranlage schon
krachig. fernab der spielerischen schwäche habe ich keinen
sound über pa hinbekommen. ich hab mir mal das pa-system angesehen
und mußte feststellen, daß pro seite 2 18" boxen und eine
hornbetriebene hochtönerbox steht. das ist doch mist, oder? da fehlen
mir doch die mitten oder wie? der gesang (aus der kehle!) kann sich
schlecht durchsetzen und klingt furchtbar, zumal extrem dynamisch.
zur verfügung hab ich noch ein lexicon-hall, mpx 110, welcher hall
ist zu empfehlen? - und dann ist noch ein behringer multigate xr4400.
kann man das gerät auch als kompressor für gesang, evtl. gitarren nutzen? und meine letzte frage: fahre ich die enstufen an 0 dB
ausgesteuert, oder besser einen tick drunter?
der unternehmer würde noch in notwendigkeiten investieren, wäre es
gut pro seite mit 15" boxen zu erweitern? ich kann dort ein wenig geld
verdienen, aber es muß doch doch wenigstens vorneraus ein bisschen
klingen, sonst werd ich da wahnsinnig. danke für eure tipps!
ZitierenPost melden
Antwort#2
Hi!
Zu den 18ern wären noch Hi/Mid Speaker ganz nett, ja, ABER: solltest du dir nicht vielmehr überlegen, ob du den Job überhaupt machen willst, wenn du mit der Band an sich schon ziemlich unzufrieden bist, immerhin sollts ja doch ein wenig Spaß machen, wenn man mit einer Gruppe fix unterwegs ist, dann ist's ja nicht nach einem Abend vorbei... ;-)
lg armin
ZitierenPost melden
Antwort#3
danke für die antwort. ein keyboarder spielt da auch noch.
vielleicht verdichtet sich der sound dadurch. außerdem würde
ich gerne an der technik üben, live nicht viel erfahrung.
und die haben die nötige technik, aber es nutzt nicht richtig.
sollte ein gesangskompressor zugelegt werden?, oder bekomme
ich mit dem behringer auch was sinnvolles hin?
bei der box ein 2-wege system?
ZitierenPost melden
Antwort#4
Also @speaker: ja, ich würd noch pro Stack eine Hi/Mid-2Wege Box dazunehmen, die 18er sollen Subs bleiben und die Hochtöner, die noch dabei sind mal getrost zur Seite lassen, wenn die wirklich nicht gut klingen. (guten graphischen nicht vergessen, ich weiß jetzt nicht mehr ob da einer dabei war in deiner Liste, sorry..)
Als Kompressor würd ich einfach noch einen dbx166 dazuschrauben, das gibt vernünftige Kompression für recht wenig Geld. Das sollte dann schon mal reichen für den vernünftigen Anfang.
Als nächstes mal ansetzen an den Instrumenten ansetzen: Sind die Trommeln richtig gestimmt? Kann man die Gitarrenverstärker vielleicht vom Sound her noch etwas verbessern (manche Gitarristen freuen sich da über Unterstützung)? Sind die Felle und Saiten noch halbwegs spielbar?
Dann das Monitoring ausmisten: Den Musikern klarmachen, dass sie sich so aufstellen sollen, dass sie sich auch ohne Monitoring halbwegs vernünftig hören (wieso braucht jemand auf ner kleinen Bühne Schlagzeug am Monitor oder bei moderater Bühnenlaustärke - acoustic Jazzquartett, Drums mit Besen - die Pianistin, die direkt vor dem Klavier sitzt sich selbst nochmal am Monitor.. ungelöste Rätsel..aber ich schweife hier ab..) und ihnen klar machen, dass alles was am Monitor liegt, den Sound der Mikros vermatscht und auch von der Bühne ins Publikum runterkommt und dir womöglich den Sound zerstört. Also, im Monitor nach Möglichkeit nur Keys und Vox, kommt auf deine Überzeugungskraft an - du bist ja immerhin öfter mit ihnen unterwegs.
Dann könntest du möglicherweise noch die Mics unter die Lupe nehmen, ob die denn deinen Soundvorstellungen für das entsprechende Instrument entsprechen.. tja, bewerte selbst ;-)
Liebe Grüße
armin
ZitierenPost melden
Antwort#5
Hallo
Vorsicht, verrenn Dich jetzt nicht wegen der PA. Soviel ich weiss, gibt es bei der Forumline-serie von Dynacord mehrere PA-Systeme die aus zwei 18" und einem Mid-High-horn bestehen. Das was Du als Horn bezeichnest ist ein Mid-High System das genügend Leistung im Mid-bereich fahren kann. aber der genauen Abklährung Willen würde ich Dir empfehlen mal bei der PA auf die Typenschilder der einzelnen Boxen zu schauen. Teile die mal mit, dann kann ich Dir genaueres sagen, oder schau im Internet bei:
http://www.dynacord.de/unterkategorie.php?id=59&subid=58
mal nach. Auf der linken Seite der Page sind die ganzen Daten der Forumline als PDF-File abgelegt. Und das erste PDF ist der Übersichtskatalog mit den Systemen.
Desweiteren ABSOLUTE VORSICHT mit Kompressoren im Gesangskanal, die haben dort nix verloren wenn Du vom Mischpult aus auch die Monitoren fahren musst. Vor allen Dingen wenn Du noch keine Erfahrung hast wie man sowas richtig einsetzt. Ich nehme ja stark an, das Du auch den Monitorsound vom FOH-Pult aus machen musst über die Aux-Wege. Denk dran, die sollten Pre-Fade geschaltet sein, wenn Du die Monitorlautstärke unabhängig vom Kanalfader einstellen willst. Wenn Du Kompessoren im Gesang benutzen willst, lege den Gesang über eine Stereo-Subgruppe auf den Master. In die Subgruppe kannst Du nun die Kompressoren einschleifen über die Sub-Inserts. Somit hast Du die Möglichkeit den Gesang zu kontrollieren ohne das dir die Kompressoren in die Monitorwege einwirken. Desweiteren sollten die einzelnen Monitorwege(in der Regel 2 - 4 Kanäle)mit einzelnen EQ's gut "ausgepfiffen" werden, d.h. die kritischen Frequenzen die immer zum Rückkoppeln neigen müssen in den einzelnen Frequenzbändern entschärft werden. Ich sag nur Thema: "...hey Mischer, mach mich ma lauter aufm Monitor...STOPP STOPP...das pfeift ja schon obwohl ich immer noch zu leise bin...." die Sprüche kennt man ja zu Genüge. Und das Problem hast Du dann eben nicht wenn Du die Monitoren gut "Auspfeifst".
So ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.
Franky
ZitierenPost melden
Antwort#6
Servus,
armis schrieb:
alles was am Monitor liegt, den Sound
der Mikros vermatscht und auch von der
Bühne ins Publikum runterkommt und dir
womöglich den Sound zerstört. Also,
im Monitor nach Möglichkeit nur Keys
und Vox,
Und:
Soviel an Frequenzen auf so viel Kanälen wie möglich rausziehen, z.B. je nach Sänger(in) Hochpaß bis 250 Hz.
redi
ZitierenPost melden
Antwort#7
Servus,
Franky schrieb:
In die Subgruppe kannst Du nun die
Kompressoren einschleifen über die
Sub-Inserts.
Oder Du opferst einen (mehrere) Kanäle und splittest die Signale:
Sänger z.B. auf Kanal 1 ohne Komprimierung nur für die Bühne, auf Monitor-AUX-Weg (pre fader) legen, Fader ganz unten.
Dann über den Kanalinsert mit gebrückter Stereoklinke (Spitze und Ring verbinden) mit einer Monoklinke in den LineIn des zweiten Kanals nur für das Publikum.
Da kann über die Insertbuchse ein Kompressor eingeschleift werden. Die Monitor-AUX-Wege sind hier natürlich zu.
redi
ZitierenPost melden
Antwort#8
Nochma Ich
rrbth schrieb:
Oder Du opferst einen (mehrere) Kanäle und splittest die Signale:
Sänger z.B. auf Kanal 1 ohne Komprimierung nur für die Bühne, auf Monitor-AUX->>Weg (pre fader) legen, Fader ganz unten.
würde ich nur machen, wenn genügend Kanäle vorhanden sind, ist aber für einen Anfänger erstmal zu kompliziert!
Beim Allen & Heat GL2200 sind die Auxwege in gruppen pre/post-schaltbar und zwar 1-4 und 5-6. Als Monitorwege würde ich die 1-4 vorziehen. Wenn aber nur 2 monitorwege vorhanden sind dann natürlich 5-6
Franky
ZitierenPost melden
Antwort#9
Hi -
man muss es mal so eindeutig sagen: der Sänger (und die Band) sollte, so wie es beschrieben wurde, lieber Zweit statt Geld investieren, z.B. in Gesangsstunden.
mfG
Michael Koeppen
(der jetzt mit 41 'richtig' singen lernt)
ZitierenPost melden
Antwort#10
Hallo Pavel!
"ich habe ein angebot einer coverband bekommen deren
mixermann zu sein. die qualität der band ist nicht
gut. "
Das ist leider normal - gerade bei Amateurbands.

"der bandchef ist aber unternehmer und hat recht gute
technik angelegt, eine dynacord-pa forumline, ein
pult von allen&heath gl-2200, eine großzügige monitoranlage."
Auch das ist Symptomatsch. Da wird Geld investiert ohne Konzept
und professionellen Rat.
"nun war ich zur ersten probe in einem tagungsraum, wo
alles aufgebaut steht. 20 x 10m, blanke wände gipskarton
mit teppichbelag. die band klingt nur mit monitoranlage schon
krachig. fernab der spielerischen schwäche habe ich keinen
sound über pa hinbekommen. ich hab mir mal das pa-system angesehen
und mußte feststellen, daß pro seite 2 18" boxen und eine
hornbetriebene hochtönerbox steht. das ist doch mist, oder? da fehlen
mir doch die mitten oder wie?"
Das lässt sich aus der ferne und ohne konkrete Typenangaben schlecht kommentieren. Das so ein Raum mit Rockband nicht klingt, ist erstmal
total logisch, erst recht, wenn die Bühnen/Monitorlautstärke zu hoch ist.

"der gesang (aus der kehle!) kann sich
schlecht durchsetzen und klingt furchtbar, zumal extrem dynamisch."
Da würd ich auch mal ein paar Gesangstunden empfehlen...
"zur verfügung hab ich noch ein lexicon-hall, mpx 110, welcher hall
ist zu empfehlen? - und dann ist noch ein behringer multigate xr4400.
kann man das gerät auch als kompressor für gesang, evtl. gitarren nutzen?"
Der MPX110 ist OK. Das MultiGATE ist ein reines GATE!! Komisch, daß dies hier niemandem auffällt... Also nix Kompressor. Die fehlen also. Aber genauso scheinen Master und Monitor-EQs zu fehlen. All das muß angeschafft werden. Bevor dies nicht passiert, sind Fragen, wie man Kompressoren einschleift überflüssig - es gibt keine! (DBX 166 ist kein schlechter Tip - dann aber bitte der XL!)


"und meine letzte frage: fahre ich die enstufen an 0 dB
ausgesteuert, oder besser einen tick drunter?"
Soweit drunter wie es Notwendig ist - voll auf kann zuviel rauschen.
"der unternehmer würde noch in notwendigkeiten investieren, wäre es
gut pro seite mit 15" boxen zu erweitern? ich kann dort ein wenig geld
verdienen, aber es muß doch doch wenigstens vorneraus ein bisschen
klingen, sonst werd ich da wahnsinnig. danke für eure tipps! "
Besorg Dir unbedingt professionellen Rat. Und zwar vor Ort.
Besuch das PA-Forum.
Vielleicht kann ein örtlicher PA-Verleiher helfen.
Stelle sicher das dies NIEMALS Deine Haupteinnahmequelle werden muß.
Gruß,
Christopher



http://www.hafibeat.de
ZitierenPost melden
Antwort#11
danke erstmal allen freundlichen antworten. ein stereo-EQ für die beiden
monitorwege ist bereits vorhanden, da hab ich unterhalb 500 herz um einiges
runtergeregelt. hab also eingepfiffen. hallo frank w , ich werde mal die
genaue bezeichnung der boxen rausbekommen, vielleicht stimmt das boxenkonzept
wirklich nicht richtig. die monitorwege sind auch unabhängig vom kanal EQ/Volumen, schlagzeug gehtschon in der stimmung etc., gitarrensound 2x
marshall-röhrensystem- je 2 4x10er. lautstärke hab ich schon begrenzt.
mikros vor den gitarren sind noname-billig, schlagzeug overhaed, hihat,
(snare) kondensator. dann jedes tom extra, hab ich erstmal ignoriert und
ausgelassen. overheads etwas höher abgenommen, würde ja gerne das set erfassen und den rest vom schlagzeug reinmischen. das haut aber wohl nicht richtig hin und so werde ich direkter abnehmen müssen.
hauptgesang über beta58 funk. sollte ja eigentlich gut klingen,
hab nun schon überlegt, ob ich vielleicht bei der nächsten probe die pa
nur zum raumklang des bühnensounds dazumische, vielleicht gelingt mir das.
hab jetzt etwas chaotisch geschrieben, versucht auf verschieden angesprochenes
einzugehen. vielleicht kann ich mich ja nochmal melden, wenn ich was neues
entdeckt habe. ach so: die band wollte eigentlich die monitorwege erweitern
auf 3 oder 4, dann würde mir ja eine subgruppe für gesangskompressor fehlen.
schlagzeug hätte ich ja auch gerne auf eine gelegt. der band besser nur 2 monitorwege vorschlagen? keyboarder kann sich ja einen eigenen aktiven
anschliessen. brauche ich das gate, oder erstmal außen-vor lassen?
ZitierenPost melden
Antwort#12
Hallo
Erst mal eine der Fragen die hier noch gar nicht gestellt wurden. Was covert diese Band eigentlich? Pop, Rock, Metal oder was?
Und habe ich das richtig verstanden, du hast in der Front unterhalb 500Hz so ziemlich alles rausgenommen? Dann kann es ja nicht mehr klingen!! Kein Bumms mehr!!
Also, bevor Du irgendein Micro einschaltest am Pult, solltest Du mal als erstes die PA enstellen. CD-Player anschliessen, eine CD, die Deiner Meinung nach gut produziert ist, stereo über einen Stereo- oder zwei Mono Kanäle ohne Kanal-EQ( also flat) auf die PA bringen und den Sound der Anlage bewerten. Klingt es gut und ausgewogen, kannst Du davon ausgehen das die PA vom Stereo- bzw. Mono-Kanal über den Master gut ist. Bei kleinen Frequenz-Löchern oder Überhöhungen, die die Raumakustik meisstens so mit sich bringt, kannst Du dann über den Master-EQ schön angleichen bis Du findest, jetzt klingt's. Aber nicht übertreiben mit den EQ-Einstellungen. Auch mal im Raum rumgehen ob's an anderen Plätzen auch in Ordnung ist. Klingt nicht immer an allen Sellen gleich gut oder schlecht. Ist das erledigt hast Du schon mal die Halbe Miete.
Nun zum Thema Monitoren. Ich habe soviel verstanden, das Ihr nur Zwei Wege habt, richtig? Nun in dem Fall schleifst Du die über die Aux-Wege 5 + 6 aus (Ich glaube das sind die gelben Knöpfe am Kanalzug des 2200). Diese noch in jedem Kanal auf Pre schalten. Die Monitorausgänge am Pult sind dann die AUX-Ausgänge von AUX 5 und AUX 6 und NICHT die Subgruppen. Die braucht mann in der Regel nur zum Zusammenfassen der ganzen Drums und wenn mehrere Leute singen zur Zusammenfassung des Gesangs. Diese müssen nur noch gepant und auf den Master geschaltet werden.
Und nun zu den Mic's. Noname, Billig & Co haben auf der Bühne nix verloren. Die machen nur Ärger.
Für die Gitarren Abname benutze ich in der Regel SM58 oder wenn's nicht ganz soviel Druck haben soll auch SM57. Macht am wenigsten Ärger. Direkt in die Mitte von einem Speaker der 4x12" Box, Abstand 1 cm.
Drums:
Bassdrumm in der Regel EV RE20, AKG D112 oder ein Grenzflächenmicro.
Snare nur SM57 (Top und/oder Bottom)keine Kondenser
Toms mit Sennheiser e604 oder SM57
Hihat, Ride und Overheads nur Kondenser Mic's
Bass würde ich per DI-Box abnehmen, kannst aber auch zusätzlich hier ein D112 vor einen der Speaker platziern. Auch wieder zentrisch, Abstand 2cm.
Keyboards direkt per DI-Box ins Pult und dem Musiker das ganze via Monitor wieder zurück geben. Macht am wenigsten Probleme.
Gesang: Warum in der Welt wird wohl überall das SM58 oder Beta58 genommen? Hm?
Richtig, weil es am unkompliziertesten ist und wenig Rückkoppelneigung hat. Aber auch hier Vorsicht. Wird gerne von allen übersehen. Wenn der Sänger das Micro eine halbe Stunde lang zugesabbert hat (das meine ich wirklich so,ist eine Tatsache) solltest Du das gegen ein Ersatz Mic austauschen. Der Grund liegt auf der Hand: Ist der Schaumstoff in Microkorb zugesabbert steigt mit einem mal die Rückkoppelneigung ins Enorme und Du hasst keine Kontrolle mehr über den Gesangskanal!!!
Franky
ZitierenPost melden
Antwort#13
danke für die ausführungen. vielleicht hab ich mich etwas chaotisch
ausgedrückt; nicht in der front wurde unterhalb 500 Hz runtergeregelt,
sondern der EQ für den monitor. wie findet man die kopplungsempfindlichen
frequenzen raus? mit hochziehen bis zur kopplung? also am besten, wenn niemand
auf der bühne steht? es sind im übrigen doch andere boxen, als ich annahm.
weiß auch nicht, wie ich darauf kam, aber es sind nun acoustic-line.
kenn mich nicht so aus, sind die gut? machten jedenfalls einen hochwertigen
eindruck. werde erstmal alles versuchen zu beachten, was mir hier so geraten wurde und beim nächsten treffen erstmal die pa raushalten und die signale über kopfhörer prüfen und mir bekannte sounds über die boxen anhören.
ZitierenPost melden
Antwort#14
Die Acoustic Line sind schon sehr ordentlich Speaker, mit denen sollte man sowas durchaus hinbekommen. Hast du eine Typenbezeichnung, damit man mal nachsehen kann, was da genau steht?
Und etwas was mir aufgefallen ist: WOFÜR brauchst du bei den MONITOREN SUBGRUPPEN?? Monitorwege fährt man über PreFader Aux Wege (in selteneren Fällen auch PostFade) Ich hab zwar auch schon Monitore über Gruppen gefahren, aber das sind äußerst seltene Spezialfälle (z.B. Summe in die Monitore legen, wenn keine Matrix vorhanden, alles nochmal auf die entsprechende Gruppe zuweisen und schon hat man Fader um das ganze unabhängig von der Front in der (Gesamt!)Lautstärke zu regeln) und nicht standardmäßig.
Liebe Grüße
armin
ZitierenPost melden
Antwort#15
war auch quatsch erzählt von mir, monitor fahre ich über die aux-wege.
hab mich wohl oft doof ausgedrückt, beherrsche die fachsprache noch nicht so.
morgen fahre ich in den proberaum und notiere mir mal die genauen bezeichnungen.
vielleicht kannst du dann nochmal schreiben, danke erstmal!!
ZitierenPost melden
Antwort#16
Hi Pavel,
alles schön und gut...aber wenn der Sound suboptimal ist, versuch erstmal eine vernünftige Mikrophonpositionierung. Damit kannst Du den Sound um Welten im Vorfeld verbessern.
Von Kondensern am Drum (außer Overhead) rate ich grundsätzlich ab!!!
Gates brauchst du gerade bei Amateurbands dringend für die Toms.
Ansonsten lass Dich nicht zu sehr nerven. Du machst das schon
Liebe Grüße
Manni
ZitierenPost melden
Antwort#17
hi manni, war gestern wieder da, hab nur die bassdrum und den gesang über
die pa laufen lassen. so geht es einigermaßen. danke für deine aufmunterung!
die toms haben zwar mikros, aber die lass ich erstmal sein, bringt in dem
raum sowieso nichts. hab auch gestern mal eine gut bekannte cd angespielt
(letzte cardigans) da hab ich dann erstmal den kickigen hall des raumes
wahrgenommen und war dann auch ganz froh, daß selbst die cd dort nicht hinhaut.
jetzt sangen dort auch noch 3 frauen als chor zu so einem joe cocker- lied.
naja... , hihat und snare sind wohl kondensatormikros - snare so ein klemmmikro.
über kopfhörer hab ich gestern auch mal einzelne kanäle abgehört, das geht.
gibt es ein typisches eq-bild für die monitoranlage? was nimmt man von natur
aus besser gleich raus, hab unterhalb 500 herz abgeschwächt. klingt natürlich so
nicht hübsch auf den monitoren.
pa ist übrigens acoustic line k2 als höhen-mitten und dann pro seite 2x b1801,
verstärker kind xt-3000 für beide k2, und xt-4000 für alle bässe.
gruß rando
ZitierenPost melden
Antwort#18
hallo armin,
pa ist übrigens acoustic line k2 als höhen-mitten und dann pro seite 2x b1801,
verstärker kind xt-3000 für beide k2, und xt-4000 für alle bässe.
gibt es etwas zu beachten, wenn der sänger krächzt wie joe cocker?
am eq etwas spezielles beachten? irgendwas sicher rein-oder rausnehmen?
so aus erfahrung??
gruß rando
ZitierenPost melden
Antwort#19
"gibt es etwas zu beachten, wenn der sänger krächzt wie joe cocker?"
wenn er das schon immer so macht: Nein.
aber wenn er es auf einmal macht: Ist er vielleicht krank?
:-)
ZitierenPost melden
Antwort#20
Also, dieses System an sich kenn ich nicht, die Subs greifen erst ab 45 Hz, also kannst gern mal am EQ einen LowCut auf 35 Hz oder so setzen. Die Hi/Mids sind eh 12"/2" also sollte das schon soweit funktionieren, also ich denke, dass du die mal nicht ergänzen musst, höchsten um einen vernünftigen EQ (natürlich auch für alle Monitorwege).
Zu bedenken bzgl. dem Sänger, tja, ich würd ihm eher ein dynamisches Mic in die Hand drücken, also konkret ein sm58, aber wenn ich mich richtig erinnere hat er das ohnehin. Was rauszudrehen ist musst du dir schon selber anhören, das ist als Ferndiagnose ungehört nicht möglich, zumal das ja auch von deinen PA Einstellungen und dem restlichen Mix abhängig ist.
Tja, wenns noch Fragen gibt, fang bitte einen neuen Threat an, weil hier sind wir schon recht weit unten :o)
Liebe Grüße
armin
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.