Ich habe bei meinen Aufnahmen des Flügels häufig den Klang der Pedalmechanik mit drin. :-( Wie muss ich das machen, daß das Klappern (Sostenutopedal z.B.) draussen bleibt? Herzlichen Dank
Wenn du mit dem Klavier einen klasssichen Flügel meinst, dann versuche mal die Mikrofone ans 'Tailend' zu stellen. Da gibt es keinen stechenden Saitenklang. Was der größte Vorteil besonders dieser Aufstellung ist, dass das Klavier nicht bei lauten Stellen nach vorne kommt und bei leisen Stellen drei Meter nach hinten rollt. Siehe Link. viele Grüße ebs Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik http://www.sengpielaudio.com
Hallo ebs, leider kann ich im angegebenen Link den Text nur schlecht, die Distanzwerte in der Skizze aber gar nicht lesen, weil extrem unscharf. Auch mit 3 verschiedenen Brillen hatte ich keinen Erfolg :-) Könnte da ein neues Einscannen noch etwas retten? MfG -kln
Hallo, leider kommt es oft vor, dass bei der Pflege eines Flügels zwar sehr auf die Stimmung geachtet wird, aber die Mechanik zu kurz kommt. Das Pedalgeräusch wirst Du nie ganz los werden, aber viele Flügel übertreiben es dann doch mit der Lautstärke... Also ein Anruf bei einem Klavierbauer hilft oft Wunder. Ansonsten ist wirklich die Aufstellung der Mikrofone ans Tailend zu empfehlen. Gruß Hendrik
Auch mit 3 verschiedenen Brillen hatte ich keinen Erfolg :-) Könnte da ein neues Einscannen noch etwas retten?
Zu der Mikrofonaufstellung am "Tailend" bei einer Klavieraufnahem gibt es die Aufzeichnung zum "Goldenen Bobby" des Verband Deutscher Tonmeister VDT": Ich habe jetzt drei Versionen davon auf meinen Server: http://www.sengpielaudio.com/Klavier1.gif http://www.sengpielaudio.com/Klavier1.jpg http://www.sengpielaudio.com/Klavier1.pdf Erzähl mir mal, welche davon einigermaßen lesbar ist. Auch dran denken, dass wenn man da unten auf das Bild klickt so ein Knopf erscheint, mit dem die Abbildung zu vergrößern ist. Viele Grüße ebs Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik http://www.sengpielaudio.com
(pedale) Das Problem hat sicher jeder schonmal gehabt. Es kommt drauf an, welches Geräsuch das Problem ist: Ich wollte schon mal unter dem Flügel aufnehmen und hatte nur Schlupfgeräusche drauf. Manchmal überträgt sich die Bewegung der gesamten Innenmechanik auch derart laut auf das Instrument, daß man nur direkte Aufnahmen machen kann. Das gilt auch beim Quietschen der Pegale selber. Abhilfe schafft zum Teil ein Plazieren der Miks über oder IN den Resonanzlöchern. Dies wiederum klappt nur bei einem astreinen Resonanzboden. Bei älteren Böden liegen oft Risse vor, die bei hohen Lautstärken zerren :-( (tail end) Entscheidend für den direkten Saitenklang ist auch die Höhe des Mikrofonsystems: Die Absenkung in die Nähe des Randes bewirkt einen raschen Abfall der hellen Anteile. Wie der Flügel dann klingt, hängt dann immer mehr auch vom Boden ab, da von dort viel zurückkommt. Insgesamt ist es keine Freude mit Unzulänglichkeiten des Instrumentes zu arbeiten. Tipps: Bei Steinböden könnte man einen Teppich probieren, gegen zerrende Unterböden hilft Bockade mit Schaumstoff. Manchmal kann man das GEstänge auch akustisch etwas einmauern, um Störgeräusche zu mindern.
Habe nur das GIF angesehen: Das ist voll ausreichend. Liest sich ausgezeichnet. GIF ist eh die beste und platzsparendste Form für Zeichnungen ohne Farbverläufe. Beim Import und Umwandeln in ein PDF, werden bilder oft neu berechnet (lässt sich im Acrobat einstellen) und damit vermiest die Auflösung.
Vielen Dank. Das *.gif bringt die Skizze mit allen Details sehr gut, der einleitende Text fehlt hier allerdings. Beim *.jpg ist der Text dabei, in der Skizze kann man nach Vergrößerung auch alles einigermassen sehen. Das *.pdf ist auch nach Vergrößerung praktisch unbrauchbar. Die Details aus dem *.gif finde ich interessant. MfG -kln
Prima die GIFs! Blieben folgende Fragen: 1) Gibt es auch irgendwo das Blatt mit der Aufstelleung des Siegers (Herrn Leuschner)? 2) Welche Vorteile bringt Plexiglas gegenüber einer MDF-Platte (quasi-PZM) 3) Wie sind die 4 Mikros in der 4-Hand-Aufnahme (2 Flügel in Konterstellung) zu pegeln / zu pannen? Das steht da sicher nirgends, ich tendierte zunächst zu jeweils voll L+R für die beiden Mirkos eines jeden Flügels, aber ist das "gesund"?
1. Wenn jemand die Klaviermikrofonaufstellung des Goldenen-Bobby-Siegers Herrn Leuschner hat, so möge er sich melden. 2. In einem guten Tonstudio hat man immer einige 1 x 2 Meter große Plexiglasscheiben hochkant auf Rollen für viele Zwecke, um sie zum Beispiel zur Reflexion hinter die Hörner zu stellen oder um eine Scheibe vor das Schlagzeug zu platzieren, damit der Durchblick zum Dirigenten frei ist, während die Seiten des Schlagzeugs dann mit undurchsichtigen transpoetablen Wänden verstellt werden können. Auch eine "Hütte" für den Sänger kann man auf diese Art bauen. Der Durchblick zum Dirigenten ist wichtig für die Live-Aufnahmen. Es war selten so wie es heute üblich ist: ein Sänger ganz alleine mit Kopfhörer. Da es nun diese Plexiglasscheiben gab, war es ein Leichtes dort eine Bohrung genau mit dem Durchmesser eines KM83-Mikrofons einzubringen. Damit hält das Mikrofon problemlos in dem Loch ohne eine spezielle Halterung und schließt vorne plan mit der 5 mm dicken Scheibe ab. Nebenbei, diese richtigen Grenzflächen-Mikrofone hatte ich schon, bevor Crown die PZM-Mikrofone falsch baute und auf den Markt brachte. Siehe den Link unten. 3. Weiß ich nicht. Viele Grüße ebs Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik http://www.sengpielaudio.com