E-Grand-Piano klanglich verbessern

Erstellt 11 Antworten12 Beiträge
Startbeitrag#1
Problem: In Ermangelung eines richtigen Flügels haben wir für Jazz-Ensemble-Aufnahmen ein Yamaha P-80 mit dem Preset "Grandpiano" verwenden müssen. Das Piano liefert ein Stereo-Signal.
Das Piano liefert einen ansich passablen Klang, aber es klingt mir zu spitz, zu direkt und die "Hämmerchen" fehlen mir etwas. ich konnte eine Menge dadurch erreichen, dass ich bei 2,4 kHz eine breitbandige Anhebung von +5 dB eingestellt habe und einen langen Hall bei der Mischung verwendet habe - insgesamt deutlich näher am echten Flügel als ohne Manuipulation.
Gibt es weitere Tricks, um so ein E-Klavier etwas realistischer klingen zu lassen?
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Antwort#2
Ein gutes Soundmodul kaufen und Klänge mischen.
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Antwort#3
Vielen Dank, aber das löst mein Problem nicht: Die Aufnahmen sind im Kasten, es war, wie bereits geschrieben, nicht anders möglich.
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Antwort#4
Du hast also jetzt fertige wavs von den Aufnahmen und möchtest wissen, wie man die Klavieraehnlicher macht?
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Antwort#5
Hallo,
neben dem Einsatz eines EQ würde ich auf jeden Fall die Basisbreite verringern.
Die meisten E-Pianos haben einen zu "breiten" Sound.
Und was die Hammergeräusche betrifft:
hmm, vielleicht mal einen SPL Transient Designer probieren.
Viele Grüße
Frank Helbig
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Antwort#6
Mich interessiert mal, wie man durch den Einsatz eines EQ den zu "breiten" Stereo-Sound eines E-Pianos verringern kann.
Ich dachte immer, die Abbildung auf der Lautsprecherbasisbreite kann man mit den beiden Panpots bis hin zu Mono schmal machen - aber mit EQ?
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Antwort#7
Die meisten E-Pianos haben einen zu "breiten" Sound.
Findest du?
Mir sind die Pianosounds of zu schmal. Und wir fangen an zu basteln.
Allerdings geht's mir auch nicht darum ein echtes Piano 100%ig nachzuempfinden.
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Antwort#8
Dem ist auch so- das wurde aber auch nicht ausgesagt :-) Empfohlen wurde ja, nebst EQ (zur Klangänderung) auch die Stereobasis zu verschmälern.
Aber hier reden noch zwei andere aneinander vorbei: Schmale Sounds Schmales Stereobild:
Die Stereobreite sollte bei akustischen Aufnahmen, wo Musiker einigermassen realistisch stehen, tatsaechlich auf ein sinniges Mass reduziert werden. Ob Panpots das gut machen, hängt vom Stereosound ab. Bei Kunststereo (Monosamples mit Hall) in Keyboards klappt das gut, bei Steresamples bedingt: Habe eine VA76, wo das bei einigen Patches gar nicht so gut kommt. Der Nachhall oder verzögerte, unterschwellige Zweitsound des Pianos hingegen, darf dann etwas breiter im Stereo kommen. Der Akzent/Aufklang ist damit präzise, der Klang breitet sich dann aber gewissemassen im Mix aus.
Mit EQs den Grundklang "schmaler" machen zu wollen, klappt beim akustischen Instrument nicht so ganz, oder ? Wie soll man den Klang verändern? Das Ding soll ja immer noch nach Piano klingen.
Dicker wird der Klang jedenfalls durch überlagerte Interferenzklänge, wenn man zweite Klangebeben überlagert- möglichst etwas verstimmt. Dazu reicht ein zweites Soundmodul, das etwas höher gestimmt wird, und zu 20% mitdoodelt. Damit macht man Klänge fetter. Mit EQ geht da nicht viel. Es geht nur eventuell rein quantitativ durch Hinzunahme von Kurzhall. Wenn die Key
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Antwort#9
Der Rest des vorherigen Beitrages, der verschluckt wurde:
Wenn die Pinao/Keyspur, die ja schon fertig zu sein scheint, noch alleine vorliegt, könnte man sie in der Tonhöhe etwas anheben und so eine zweite Spur, verstimmter Saiten hinzufügen. Am BEsten mit einem Chorus-Plugin, oder so.
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Antwort#10
Hallo Urs,
da habe ich wohl zu schnell geschrieben. Wenn Du langsam liest, dann steht da:
***neben*** dem Einsatz eines EQ empfehle ich die Verringerung der Basisbreite.
Dabei dachte ich selbstverständlich an Panpot.
Viele Grüße
Frank
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Antwort#11
Hallo,
hm, kommt wohl auf die Verwendung an. Soloklavier oder Duett ist gewiß etwas anderes, als eine Jazzband, wo das Piano in der Ecke steht, und entsprechend schmaler im Klangbild plaziert wird.
Zudem wäre es denkbar, daß es von Hersteller zu Hersteller unterschiede gibt.
Ich selbst habe ein Technics, und über die eingebauten Lautsprecher hört es sich klasse an. Aber eben nicht im Gesamtbild/Mix.
Viele Grüße
Frank Helbig, Hannover
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Antwort#12
hm, kommt wohl auf die Verwendung an. Soloklavier oder Duett ist gewiß etwas anderes, als eine Jazzband, wo das Piano in der Ecke steht, und entsprechend schmaler im Klangbild plaziert wird.
Zudem wäre es denkbar, daß es von Hersteller zu Hersteller unterschiede gibt.

Sicherlich. Aber schmäler ist doch nicht das Problem.
Das Problem ist eher, dass Keyboard immer nur eine Simulation der echten Instrumente ist. Mehr oder weniger gelungen.
Ich selbst habe ein Technics, und über die eingebauten Lautsprecher hört es sich klasse an. Aber eben nicht im Gesamtbild/Mix.
Ich hege den Verdacht, dass alle Werksounds dahingehend gebastelt wurden, damit sie alleine gut und druckvoll klingen.
Eine Gitarrenwand kann da schon manche Sounds regelrecht zum einstürzen bringen.
Und dann gilt wie immer die 90:10 Regel. 90% der Sounds sind unbrauchbar.
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