Gitarrensignal aufsplitten

Erstellt 3 Antworten4 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo!
Ich habe mein Gitarrensignal über eine Patchbay aufgesplittet und zu drei Verstärkeren geschickt. Jetzt hab ich gelesen, dass sich dadurch der Widerstand von Gitarre zu Verstärker verändert und der Sound an Höhen verliert und mumpfig wird. Wie ist Eurer Meinung dazu?
Was mich aber noch viel mehr interessiert ist:
ich habe 3 Hughes&Kettner Combos (triplex) parallel über die Patchbay beschickt, alles wunderbar.
Jetzt hab ich einen H&K gegen einen Randall (SG200 glaub ich) ausgetauscht und nun tritt ein lauter Fiepton auf, sobald ich den Randall dazustecke. Woran kann das liegen, am Verstärker selbst oder am aufsplitten des Signals?
Wenn ich den Gainregler auf 10 Uhr drehe dann verschwindet der Ton, aber ich habe keine Verzerrung mehr.
(Die neuere Version des Randall, erzeugt den gleichen Ton, wenn man den Gainpoti ganz aufdreht)
Für hilfreiche Antworten bin ich sehr dankbar.
Grüße, Björn
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Antwort#2
Also dein Fiepen wenn du den Randel mit anschliesst kling fast nach einer Rückkopplung. Was aber eigentlich nicht sein kann. Probier mal eine Matchbox zwischen dem Randel und der Patchbox.


www.der-tontechniker.de
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Antwort#3
Liesse sich das Signal über einen hochohmigen Mischpulteingang splitten, indem man die Sendkanäle nutzt? So mache ich das iimmer. Das MP benötigt selbstredend einen Gitarreneingang.
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Antwort#4
Die AnschlussImpedanz einer Gitarre kann sehr wohl Einfluß auf den Sound nehmen.
Das hängt vor allem von der Impedanz des Pickups ab. Es gibt also (hochohmige)Pickups die besonders empfindlich reagieren.
Auch die angeschlossenes Amps spielen eine Rolle. Bei Gitarren-Amps (meist mit Z= 1 Mohm) sollte es kaum Propbleme geben, wenn man mehrere gleichzeitig anschließt. Line und Mic-Eingänge verursachen dagegen oft extreme Klangänderungen (in Richtung mumpfig).
Der von Dir beobachtete Fiepton kann eine Eingangsschaltung sein, die ins Schwingen gerät. Abhilfe sollte ein einfacher Spannungsfolger schaffen, den Du selber bauen kannst. Mit einem Opamp (NE55xx) wird die Quellimpedanz der Gitarre erheblich herabgesetzt, so dass solche schwingvorgänge wirksam unterbunden werden sollten. Experimentiere auch mit den Anschlußkabeln (andere Sorten, Längen) ändert sich der Ton?
Grüße
Opi
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