Mindprint-Geräte

Erstellt 10 Antworten11 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo, ich baue mir Equipment für eigene Tonaufnahmen auf und habe einige Fragen:
Wer benutzt Geräte der Firma Mindprint? Der DTC wird ja sehr gelobt. Zum einen bietet er TubeCompression, was für mich als Gitarrist+Sänger zumindest für die Stimme passen müsste, zum anderen habe er auch sehr gute analoge Vorverstärker, heisst es. Ich habe schon ein bischen im MP-Forum recherchiert und folgende Ideen gefunden:
Der DTC tauge sogar für Klassikaufnahmen, aufgrund seines VV. Ferner: Man können als cleanen VV auch den alten ANDI bentuzen, da dieser dieselben Eingangsstufen besitze. http://mindprint.de/forum/viewtopic.php?t=4
Leider ist im MP-forum wenig Resonanz, da dachte ich, fragst Du mal bei den Profis. Kann das jemand bestätigen, der beide Geräte hat? Da ich sowieso mehr als 2 gute Eingänge brauchen werde (bisher nur Mischpult vorhanden) könnte man auch nur einen ANDI nehmen. Taugt der etwas?


Mindprintdiskussionen
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Antwort#2
...hatte mal einen envoice und mit dem war ich schon recht zufrieden, der DTC iss klasse auch wenn ich ihn fast nie für klassik einsetzen kann. ich mache damit eher rock und pop musik.

gruuhs

dB
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Antwort#3
Ich habe den DTC seit ca 9 Monaten. Bin bestens zufrieden. Es hat mich aber auch ca. ein halbes Jahr an Recherche und "Für und Wider"-Abwägen gekostet, um mich für den DTC zu entscheiden. Ausschlaggebend waren letztlich die hochwertige Eingangsstufe,der EQ und nicht zuletzt der (für diese Ausstattung und Qualität) günstige Preis.
Apropos EQ: Da scheiden sich die Geister. Der Eq ist anders als andere. Das besondere an ihm ist die Parallel-Schaltung (weitere Infos dazu bestimmt auf der Mindprint-Page). Er arbeitet sehr dezent. Auch wenn man Ihn extrem einstellt klingt es nicht nach "EQed", wenn Du verstehst... .Genau dass ist es aber auch was einige an Ihm kritisieren, dass man nicht so gut extreme Klangveränderungen erreichen kann.
Ich teile diese Meinung nicht. Ich finde den EQ fantastisch, gerade weil er so "unauffällig" arbeitet!!!
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Antwort#4
Ich fürchte, daß ohne ein Klangbeispiel niemand einschätzen wird können, wie dieser sonderbare Parallel-EQ klingt :D Ich halte auch nichts von extremen Einstellungen an Aufnahmegeräten.
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Antwort#5
In Sachen EQ kann ich dir nur zustimmen. Ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber klasse !!
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Antwort#6
Hi,
ich benutze seit ca. einem Jahr den AN/DI-Pro als VV und Wandler, und ich muss sagen, er ist sehr sauber, klar, und rauscht extrem wenig, was ihn für meine Anwendungen (Klassikaufnahmen ;-) ) sehr brauchbar macht. Ich habe übrigens die e-band Version, die Mindprint selbst bei eBay für den halben Preis vertickert. Ist aber außer der Frontblende genau das gleiche.
Allerdings sind die Eingangsstufen des AN/DI nicht genau die gleichen wie beim DTC, da dieser einen Haufe-Übertrager benutzt, der beim AN/DI fehlt. VErmutlich klingt der noch besser, angeblich "lebendiger"...
So, hoffe geholfen zu haben
Sebastian
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Antwort#7
Betreibst Du den DTC überUSB oder SPDIF?
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Antwort#9
also, wenn du wegen der wandlung fragst, ich benutze rme-wandler

gruuhs
dB
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Antwort#10
Ich fragte deshalb: Der Envoice hat die digital option per DI-MOD. Diesen gibt es inzwischen als USB, doch mit USB werden Treiberprobleme berichtet. Wollte man hören, ob das ein Einzelfall ist.
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Antwort#11
Ich möchte mal bezweifeln, ob man den Übertrager wirklich "hört". Die Unterschiede dürften sich im Promillebereich abspielen. Ich habe bis vor kurzem für einen Hersteller im Bereich Magnetik gearbeitet und eifrigst Messungen an Ü gemacht: Die sind auch nicht das Gelbe vom Ei! Das Einzigste, was Ü im im Prinzip besser leisten, sind Kleinsignalankopplungen, weil sie praktisch kein zusätzliches Rauschen addieren im Gegensatz zu OP-Schaltungen.
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