Hallo Matthias,
Du schreibst hier: ""....also den "untertönen" die unser ohr ergänzt, bzw. die evtl. auch so entstehen, wenn die obertöne da sind und durch subtraktion der frequenzen der grundton wieder entsteht. deshalb differenzton.""
Das stimmt nicht! Differenztöne entstehen nur in nichtlinearen Systemen, also solchem bei denen die Transferkennlinie keinen linearen Charakter mehr hat, sondern mindestens mal quadratische Terme oder Terme noch höherer Ordnung enthält. In linearen Übertragungssystemen DÜRFEN keine Differenztöne entstehen. Wenn also in einem linearen System ein 150 Hz- und ein 100 Hz-Ton übertragen werden, darf kein 50 Hz-Differenzton und auch kein 250 Hz-Summationston erzeugt werden.
Warum der Gehörsinn so reagiert wissen wir nicht eindeutig. Fest steht aber, daß auch das Ohr einen Klirrfaktor hat -also nichtlinear arbeitet. Möglicherweise ist das die (oder auch eine) Ursache für das Residuumhören.
Bezüglich der Theorie der Bildung von Differenztönen erinnere ich hier mal an einen Bereich aus der Hochfrequenztechnik: Die Mischung von Empfangsfrequenz und Oszillatorfrequenz zur Bildung der Zwischenfrequenz in Rundfunk- und Fernsehempfängern. Dies Bildung geschieht IMMER an einer nichtlinearen Kennlinie mit quadratischem Charakter. Mit linearen Kennlinien geht das nicht und mit Kennlinien mit kubischer oder noch höherer Ordnung entstehen Mischprodukte die dann ein mehrfaches einer Frequenz sind +/- der anderen zuzumischenden Frequenz(en).
In der Audio(übertragungs)technik müssen wir aber in jeder Hinsicht lineare Transferkennlinien anstreben, damit nicht unerwünschte Mischkomponenten entstehen die nur Summen- und Differenztöne darstellen, denn diese sind harmoniefremde Töne die das ganze Klangbild verschleiern und unsauber erscheinen lassen.
MfG
Rainer
Du schreibst hier: ""....also den "untertönen" die unser ohr ergänzt, bzw. die evtl. auch so entstehen, wenn die obertöne da sind und durch subtraktion der frequenzen der grundton wieder entsteht. deshalb differenzton.""
Das stimmt nicht! Differenztöne entstehen nur in nichtlinearen Systemen, also solchem bei denen die Transferkennlinie keinen linearen Charakter mehr hat, sondern mindestens mal quadratische Terme oder Terme noch höherer Ordnung enthält. In linearen Übertragungssystemen DÜRFEN keine Differenztöne entstehen. Wenn also in einem linearen System ein 150 Hz- und ein 100 Hz-Ton übertragen werden, darf kein 50 Hz-Differenzton und auch kein 250 Hz-Summationston erzeugt werden.
Warum der Gehörsinn so reagiert wissen wir nicht eindeutig. Fest steht aber, daß auch das Ohr einen Klirrfaktor hat -also nichtlinear arbeitet. Möglicherweise ist das die (oder auch eine) Ursache für das Residuumhören.
Bezüglich der Theorie der Bildung von Differenztönen erinnere ich hier mal an einen Bereich aus der Hochfrequenztechnik: Die Mischung von Empfangsfrequenz und Oszillatorfrequenz zur Bildung der Zwischenfrequenz in Rundfunk- und Fernsehempfängern. Dies Bildung geschieht IMMER an einer nichtlinearen Kennlinie mit quadratischem Charakter. Mit linearen Kennlinien geht das nicht und mit Kennlinien mit kubischer oder noch höherer Ordnung entstehen Mischprodukte die dann ein mehrfaches einer Frequenz sind +/- der anderen zuzumischenden Frequenz(en).
In der Audio(übertragungs)technik müssen wir aber in jeder Hinsicht lineare Transferkennlinien anstreben, damit nicht unerwünschte Mischkomponenten entstehen die nur Summen- und Differenztöne darstellen, denn diese sind harmoniefremde Töne die das ganze Klangbild verschleiern und unsauber erscheinen lassen.
MfG
Rainer
